Rockin’ babies

Der neue TV-Spot von Evian - gut gemacht, auch wenn ich seit Jahren Vittel trinke:

1.713

Mensch, das Blog ist wirklich fett geworden. Wer hätte gedacht, dass ich jemals so lange durchhalten würde, um den  1.714. Eintrag zu posten?

Damals, vor ca. 4,5 Jahren,  wollte ich einige meiner Gedichte veröffentlichen, was ich recht schnell sein liess, als ich voller Entsetzen feststellen musste, dass sie auf anderen Seiten ohne Quellenverweis als eigene Werke veröffentlicht wurden. Dann kamen einige Geschichten dazu und tägliche Erlebnisse.
Mit der Zeit kamen die Leser und etwas später die Kommentatoren, die sich als ziemliche Laberbacken herausstellten: 23.791 Kommentare!

Ich kann mich nicht beschweren. Ehrlich nicht. Auch wenn ich manchmal müde bin. Müde ob der Aneinanderreihung der Buchstaben zu Worten und Worten zu Sätzen. Müde ob der Herausforderung sinnvolle Sätze zu bauen. Müde ob der leisen Angst in den Tiefen der Synapsen, ob ich die Kraft und vor allen die Inspiration haben werde, eines Tages ein kleines Buch zu schreiben, ein Resumée zu ziehen.
Solange ich beim Yoga mein Knie nicht küssen kann oder meine Verwirklichung in anderen alternativen “Abschalt-Methoden” finde, werde ich hier bleiben und schreiben und meinen Beitrag zur Blogorhö leisten. :cool:

Argh!

Petrus, Du olle Knackwurst, würdest Du bitte mal Deinen Denkmuskel beschlauen, Dir nochmal meinen Brief von gestern durchlesen, gerne markieren, was Du NICHT verstanden hast … wir können über alles reden, aber dreh den verfluchten Temperaturregler auf unter 30°C und die Luftfeuchtigkeit auf unter 9o%!

Seit Tagen donnert es, aber … ähm oder hast Du Blähungen? Seit Tagen sammelt sich die Wetter Blogorhö und Twitterrhö, im Feed-Reader, kaum andere Themen, ich erliege jeden Tag mehrmals dem Suppenkoma und bin nur noch zum Deskfood fähig, da jeder Gang den Achselterror auslöst.

HÖR AUF DAMIT, denn Melly (DANKE!) hat den hier gefunden -> :mafia:

Muss ich noch mehr sagen?  :wart:    :droh:

Offener Brief: Petrus, II

Man sieht sich immer 2x im Leben, heißt es.

Lieber Petrus,

das solltest Du Dir wahrlich zu Herzen nehmen, ich vergesse sowas nicht und zufällig weiß ich auch, wo Deine verfluchte Wolke wohnt. Aber der Reihe nach: Ich muss Dich etwas loben, zumal Dich das beim Lesen dieses Briefes dem Absender gegenüber positiv stimmt (erstmal), nach meinem ersten Brief an Dich hast Du Dir meine Zeilen offenbar zu Herzen genommen. Doch das ist jeztzt nun fast genau 2 Jahre her und ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden, ehrlich!

Unvorstellbare Wassermassen, viele Tote und Verletzte sowie gigantische Schäden in der Bundesrepublik.
Gluthitze, Dürre und verheerende Feuer in Portugal zerstören die Wälder und bedrohen auch die anliegenden Städte.

Ich kann neuerding Orangen, Kiwis, Zitronen und andere tropische Früchte auf meinem Balkon problemlos hochziehen, meine Nachbarn laufen nahezu entblößt durch die Gegend, meine Sonnenbrille kann mich vor den durch diesen Anblick entstehenden Schäden nicht schützen. Achselterror bedroht meine empfindliche Nase, Menschen bleiben an Schreibtischen, S-Bahn-Sitzen, Stühlen und Wänden kleben und sind nicht mehr ablösbar. Petrus, ich kann oben gar nicht soviel nachfüllen, wie aus all meinen Poren gleichzeitig wieder rauskommt!

Verdammtnochmal, was ist denn da los? Hat sie Weltwirtschaftskrise jetzt schon in der Wetter-Kommando-Zentrale Einzug gehalten und ihr musstet ein paar Regionen “outsourcen”, was zur Folge hat, dass Deutschland demnächst südafrikanische Wetterverhältnisse hat?

Du kannst nichts dafür, dass meine biologische Klimaanlage perfekt funktioniert und mein Körper mit Unmengen von Schweiß gekühlt wird, doch mal ehrlich, das ist nicht gerade förderlich in Bezug auf meine  sozialen Kontakte, ganz zu Schweigen von den Schäden an meiner Nase!

Wo ist Dein Sinn für Gerechtigkeit? Frau K. heul, weil ihre teuer erstandenen Ballerinas, Pumps und Sandaletten in Tchibo-Schuhsäckchen verkümmern und sie bereits Blasen von den Gummistiefeln hat und ich habe bereits Hornhaut an den Füßen, weil ich nur noch barfuß laufe, damit ich nicht in meinen Schuhen ausrutsche. Bereits der Griff zum Wecker löst einen Schweißausbruch aus, der erst ca. 18 Stunden später langsam versiegt.

Ich habe mir Gedanken gemacht, über Dich, den Sommer und die Tatsache, dass Du zu chronischer Übertreibung neigst. Seit Tagen donnert es hier, es kommt aber kein Tropfen Wasser runter: Leidest Du an Ombrophobie?

Ich kann Dir helfen.
:box:

Ehrlich.

Und jetzt hör endlich auf mit dem Scheiß!

Meg, die am Schreibtisch klebt.


Coitus ex machina

Oder auch Cybersex genannt. Niemand wird es zugeben, dass er schon mal Cybersex hatte, es liest aber auch niemand die BILD und kauft jeden Dienstag Mumpitz bei Tch*bo. Dennoch ist das ein großes Thema im Zeitalter der Ewig-Singles, die auf der Suche nach der großen Liebe alle Online-Register ziehen und für einen Augenblick Geborgenheit und Hoffnung virtuell das Höschen fallen lassen.

Es gab sogar bereits die erste Scheidung aufgrund von einem virtuellen Seitensprung. Steht so in der Zeitung, ich halte das für überholt. Als ich vor gefühlten 20 6-10 Jahren meine große Liebe online suchte und bei Portal wie Love@Lycos (gibt es nicht mehr) und Finya (gibt es sogar noch), erlebte ich Dramen, deren Ausmaße eine perfekte Grundlage für erotische Psychothriller hätten sein können. Sogar eine ganze Reihe dieser Bücher.

Damals war alles CYBER - und es ging schnell, das Ver- und Entlieben konnte innerhalb von 2-3 Wochen vonstatten gehen, was bei vielen eine Menge über die Qualität der eingebildeten und herbeigesehnten Liebe aussagte.
Cyber waren auch die Vorstellungen von Sex, fernab der heutigen visuellen Reize á la YouPorn, Sextube und Pornhub, man wünschte sich Cyberanzüge wie bei Star Trek und sehnte Seven of Nine herbei (die verdammt scharf war für ne Blondine) um ihren Argumenten zu verfallen und das Cyberhöschen zu befeuchten. Doch der hype um amateurhafte Hausfrauen-Bumsis die verkorksten und niveaulosen einfach gestrickten Männer-Phantasien entsprungen sind, in denen die eigene Ehefrau vom besten Freund beim Kuchen backen auf dem Küchentisch durchgenudelt wird sind Geschichte. Die Zukunft heißt Teledildonik.

Dieses Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen und bitte nur dort.

Teledildonik wurde bereits in den 70ern angekündigt und geht heute unter dem Namen „High Joy Enabled iVibe Controller” in Serie. Man schliesst sich also praktisch an den Rechner an und kann loslegen.

Das Pulsieren der Apparatur wird vom virtuellen Sexualpartner – egal ob in Köln oder Kairo – per Mausklicks reguliert. Einem Menschen, obwohl Tausende Kilometer entfernt, kann man so einen Orgasmus bereiten – während der sich, ohne selbst Hand anlegen zu müssen, zurücklehnen darf. Oder aber ebenfalls nach Lust und Laune klickt. Das Ideal des gemeinsamen Orgasmus gilt schließlich auch im Netz.

Demnächst soll es sogar eine entsprechende App für Facebook geben (ich warte auf die fürs iPhone ;) ) und wer seine Teledildoniks angeschlossen hat, kann Anfragen zu virtuellem Sex schicken. Eine tolle Erweiterung der bereits vorhandenen Interaktionsmöglichkeiten, oder? :roll:

Eine Engländerin erwischte ihre Mann dabei, wie er sein Alter Ego in Second Life mit einem Mann Sex haben ließ. Als sie ihn daraufhin fragte, was die Scheiße soll, sagte er: “Das ist doch nur virtuell, ich bin doch nicht schwul”.

Sie trennte sich von ihm.

Und die Moral von der Geschichte? Auch online muss man für Sex etwas tun, liebe Leute … man muss die App runterladen, schreiben, klicken, denken - es ist doch viel einfacher und vor allem schöner, einen Menschen dabei zu spüren, statt ihn sich nur vorzustellen, oder?

Die Zukunft macht mir etwas Angst, doch ich hoffe, dass ich in 10-30 Jahren den Sex nicht nur gedanklich steuern kann/werde, sondern auch noch aktiv mit allen Sinnen genieße.

Man muss nicht jeden neumodischen Scheiß nutzen, eine blödsinnige Erfindung/Monat reicht und ich habe ja mein Poken :hihi:

Yummy!

Gestern hatten wir ein paar Freunde zu Besuch und der Herr des Hauses stellte sich an den Herd, bzw. an die große Pfanne auf dem Balkon. Es gab Paella, Baby!

Lecker!

WANTED:  Ich vermisse meinen Mafia-Smiley. Er ist weg. Verschwunden. Entführt. Nicht mehr auffindbar.

Hat ihn jemand gesehen? :wart:

iMeg Quotes #1

Ich stehe in der Küche in der OBW (Offene Büro Welten) und bereite mir einen 3-minütigen Earl Grey mit Milch und Zucker zu, während mein wunderschönes iMeg auf dem Tresen liegt, die Wasserperlen-Optik des covers fasziniert mich nach wie vor unbändig.

Eine Kollegin (K1) verlässt - den Blick fest auf ihr iPhone gerichtet -  gerade die Toiletten-Räume und stößt fast mit einer weiteren Kollegin (K2) zusammen, die gerade um die Ecke kommt.

K2: “Huh! Wo kommst Du denn auf einmal her?!”
[Ähm, das ist zwar offensichtlich, aber auch ich habe lernen müssen, dass solche Floskeln zum small talk dazu gehören. Was soll man sonst sagen? "Mach die Klüsen auf, Du blöde Kuh und guck, wo Du hinlatschst!"? - Nein, das macht man nicht, also normalerweise nicht, wenn man eine halbwegs gute Kinderstube genossen hat und nicht einer bösen Amnesie verfallen ist]

K1, den Blick noch auf das iPhone in ihrer Hand gerichtet, welches mit einem schnöden weißen cover “geschmückt” ist:
“Ich habe gerade 10 Minuten iYoga gemacht und somit mein Soll für heute erfüllt”

Wir erinnern uns, wo Kollegin 1 gerade war …?

Do you poken?

Für alle anglophoben Leser meines Blogs: Das hat nichts mit popeln oder Augen ausstechen zu tun. Es ist ein neuer trend, der aus den Staaten zu uns rübergeschwappt ist. Pfingsten hatte ich zum ersten Mal in einem c’t-Artikel davon gelesen und fand die kleinen Viecher bezaubernd, auch wenn sie mich ein wenig an die nervtötenden Tamagotchis erinnert haben.

Eine Woche später erfuhr ich, dass ein Kollege einige von den Kleinen aus den Staaten hat einfliegen lassen, da es sie bei uns noch nicht gab, somit war ich ein … trendsetter!

Das ist ein großartiges Gefühl, wirklich! Als Evangelist für das Thema Innovation hatte ich plötzlich ein total cooles Ding in der Hand welches jeder für ein Tamagotchi hielt und mich auslachte und wollte mich erhaben fühlen, wollte es jedem zeigen, angeben, unter die Nase reiben, provozieren, first mover sein.

Doch es macht keinen Spaß, wenn man eine Zigarette hat und niemand einem Feuer geben kann.
Es macht keinen Spaß, wenn frau rollig ist und kein Mann in Sicht ist.
Es macht keinen Spaß, vor einem Teller selbstgemachter Reibekuchen zu stehen, wenn man keine Buttermilch hat (das müsst ihr nicht verstehen, für manche mag es sogar eklig sein).
[EDIT: Da sich Frau K. über meine Kollationen beschwert hat, hier etwas für sie:
Es macht keinen Spaß das perfekte Paar Schuhe gefunden zu haben, das es nicht mehr in Deine Größe gibt. ]

Und es macht keinen Spaß “Do you poken?” zu fragen und mit einem grenzenlos verständnislosem Blick niedergeschmettert und abgewiesen zu werden.

Aber damit keiner von euch dumm sterben musst, möchte ich mein Wissen mich euch teilen und euch ebenfalls zu den Poken-Jüngern zu machen:

Ein Poken ist ein kleiner elektronischer Begleiter, durch den man seine (vorher definierten) Kontaktdaten mit anderen auszutauschen kann. Im Grunde ist es eine elektronische Visitenkarte, nur dass mit einem Poken wesentlich mehr Informationen verknüpft werden können: Bilder, Social Networks und so weiter.

Auf der Website heiß es:

“Ein kleines Logo eines jeden sozialen Netzwerkes ist als Link auf deiner „Poken Card“ angezeigt. Die Poken Card enthält nur die notwendigsten Informationen. Dort kannst du deine Kontakte ansehen, aber wenn sie mehr sehen möchten, müssen sie nur auf das Logo klicken um dein Profil in der Website des sozialen Netzwerkes sehen, welches du mit anderen teilen möchtest.”
Quelle: Do you poken?-Website

Hier könnt ihr die Dinger kaufen: Poken-Shop

Ich war gestern auf dem “3rd Telekom BarCamp” und habe dort ein Poken geschenkt bekommen, vielleicht meldet sich jetzt jemand, mit dem ich meine kleine Miezekatze spielen lassen kann, sie müssen nämlich die Pfoten aneinander reiben und so werden die Daten übertragen :blush:

Und hier ein Film, in dem ihr sehen könnt, wie das funktioniert - How to poken

So … do YOU poken? :rockw:

Schönes Wochenende, bei uns wird es … spanisch! :flummi:

poken

Statement

Das ist mein Bild des Tages.
Die Frau ist Sex, das statement läßt meine Mundwinkel zucken.

It’s time for the dragon, baby!

Fotobücher

Nachdem Maksi nun den Zuschlag für die Erstellung + das Vertesten eines Fotobuches bekommen hat, habe auch ich das Vergnügen das FUJIFILM Fotobuch zu testen und meine Bilder einmal auf (hoffentlich) hochwertigem Papier zu sehen in (hoffentlich) guter Qualität.

Für die Erstellung habe ich noch bis Juli Zeit, deshalb werde ich die Tage wieder verstärkt mit der Kamera durch die Botanik laufen, die Augen offen halten und hoffen, dass mir ein paar schöne Motive für das Herzalbum vor die Linse laufen. Ich habe bereits einige Fotobücher genutzt, da ich u.a. ein Buch für die Perlenhochzeit meiner Eltern erstellt habe, zum 70. von ElMars Mama, aber auch für liebe Freunde. Ich finde, dass das nach wie vor eines der tollsten Geschenke ist, das man bekommen hat - ich habe hier eines von ElMar, welches er mir mal zu Weihnachten gebastelt hat :verliebt:

Ich mache den Test nicht primär des Bonus wegen, den es für Tester gibt, sondern weil ich bisher neben dem Bonus die gute Erfahrung gemacht habe, dass die Macher sich eine Menge der Tipps zu Herzen genommen haben und das macht Lust darauf, sich die Zeit zu nehmen und die eigene Expertise einfließen zu lassen.

Die Seite von FUJIFILM sieht schon mal ansprechend aus, ich werde berichten, ob hinter der hübschen Fassade auch ein kundenfreundliches Werkzeug schlummert :)

Habt ihr schon mal ein Fotobuch verschenkt?

Produkttest als Onlinebotschafter (www.onlinebotschafter.com) im Auftrag von dot-friends

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