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20. September 2006 | Autor: Meg





Kategorie: Daily thoughts  | Ich sage ...
20. September 2006 | Autor: Meg

Dass wir nach Hamburg fahren, wusste El Mar. Was wir dort machen würden, das wusste er nicht. Also brachen wir am Sonntag abend auf in die Hansestadt. Anfangs verlief die Fahrt recht schleppend, wir legten die ersten 40 km in einer Stunde zurück. Es konnte nur besser werden und es wurde besser. Um 22 Uhr – wie angekündigt – kamen wir bei Sonja an. Dort verbrachten wir die Nacht, um am nächsten Morgen Richtung Hotel aufzubrechen. Mit einer Wegbeschreibung ausgestattetn, hielten wir erstmal bei Kamps an um ein Franzbrötchen zu essen. Ein Muss in Hamburg, wie ich mir habe sagen lassen. Danach tankten wir den Wagen, denn bei 1,04 € für 1 L Diesel mussten wir zuschlagen. Dann ging es quer durch HH zum Hotel.

Das east Hamburg ist ein 4-Sterne Schuppen. Das habe ich allerdings erst gesehen, als wir davor standen. Und der Laden wurde seinen 4 Sternen mehr als gerecht. Es gehört zu einer Kette der Design Hotels. Indivuduelle, durch’designte’ Hotels in Europa, Asien, Pazifik. Die website ist recht nett gemacht und ich kann es jedem nur empfehlen, mind. Eine Nache in einem solchen Hotel zu verbringen, wenn man gerade in einer Stadt unterwegs ist, in der es eines der Hotels gibt. Letztes Jahr war ich bereits in einem Hotel, welches zu den ‚Small Luxury Hotels of the World’ gehört (in London) und es war atemberaubend schön.


Doch zurück zum East Hamburg: alleine schon die Lobby und die Rezeption bestechen durch ein aussergewöhnliches Design. Meist sind es Kleinigkeiten, die einem ins Auge stechen. ‚Tropfen’ von der Wand, überall schöne Holzschalen mit Ingwer, aussergewöhnliche Stühle und Tische und eine wunderbare Aussenanlage mit einem sehr stylischen Innenhof. Auf dem Weg zu unserem Zimmer gingen wir durch einen sehr jecken Flur und kamen dann im Zimmer Nr. 10 an.


Es war wie auf den Bildern! Nein, es war sogar vieeeeel besser!

In die Dusche habe ich mich gleich verliebt. Wir selbst haben eine begehbare Dusche, doch bei der kam das Wasser oben aus der Decke. Das war pures Wasserfall-Erlebnis. Außerdem waren die Flacons mit Shampoo und Duschzeug gefüllt mit Aqua di Gío von Armani. Das Waschbecken hatte es mir ebenfalls sehr angetan und war fast der alleinige Auslöser dafür, daß ich das Hotel gebucht hatte. Auch wenn wir beiden es geschafft haben, erstmal unsere Hosen unter Wasser zu setzen, als wir das Wasser aufgedreht haben.
Doch das Zimmer wollten wir später ‚einweihen’ und so haben wir uns erstmal auf den Weg zum Hafen gemacht. Dort haben wir eine Hafenrundfahrt gebucht und sind durch die Speicherstadt und durch den Hafen geschippert. Vorbei an grossen Luxus-Linern und dem größten Container-Schiff der Klasse (Cosco), durch eine Schleuse und dann wieder zurück zu den Landungsbrücken. Danach sind wir am Hafen entlang zur Speicherstadt gelaufen und haben unterwegs ein total irres ‚Musterhaus’ gesehen. Es gehört zu der ‚Floating House’-Idee. Wirklich irre, die Seite müsst ihr euch unbedingt anschauen. Das wäre so meine Alternative zu einem Holzhaus oder zu einem Fachwerkhaus. Oder einem Haus auf Stelzen auf Bora Bora.

In der Speicherstadt angekommen, haben wir erstmal die Miniatur-Wunderwelt besucht. El Mar hat sehr viele Bilder gemacht. Einige sind so gut geworden, daß man beinahe denken könnte, das wären richtige Urlaubsbilder aus Schweden, USA oder Schwarzwald. Dort hätte man sicherlich STUNDEN verbringen können und man würde immer wieder neue Dinge entdecken. Sehr, sehr geil gemacht.

Danach kam mein Highlight des Tages. Ich bin ein Schisser. Das gebe ich offen zu. Aber das Hamburg Dungeon musste sein. Ich hatte schon sehr viel davon gehört und wollte meine Angst überwinden. Ausserdem habe ich El Mar gedroht ihn zu ertränken, würde er meine Hände auch nur für einen Augenblick loslassen!

Das Hamburg Dungeon ist eine Reise durch die Geschichte Hamburgs. Pest, Flutwelle, die Inquisition, Cholera, Klaus Störtebecker. Überall sind echte Schauspieler, man wird dazu animiert, mitzumachen. Es ist verdammt gut gemacht. Und ja, ich habe mich gegruselt. Spätestens als wir im Pest-Labor waren und der Typ eine Ratte aus einem Käfig holte. Sie lebte nicht, aber es reichte der Anblick des Viechs in seiner Hand um meine Nackenhaare sträuben zu lassen. Nach 1,5 Stunden in der Unterwelt Hamburgs waren wir wieder draussen und hatten Hunger.

Im Portugiesen-Viertel haben wir in einem Café was getrunken und Bilder angeschaut und waren dann im ‚Fischmarkt Restaurant’ essen.

Obwohl in Jeans und eher leger gekleidet, durften wir dennoch rein und hatten einen oralen Orgasmus nach dem anderen. Ob asiatischer Vorspeisenteller (Sushi, Frühlingsrollen, roher Thunfisch und Lachs) oder die gegrillten Octopussis auf Salat, der Lachs auf Bratkartoffeln in Senfsauce oder der Cappucciono – das Essen war den Preis wert. Herrlich!

Danach spazierten wir zurück zum Hotel und weihten dort erstmal die Dusche ein. Ich hätte STUNDEN drunter verbringen können! J Das Bett wurde ebenfalls getestet und für sehr gut befunden und den Abend rundeten wir an der Hotelbar ab.


Am nächsten Morgen nach einem äusserst leckeren Frühstück wollte ich nochmal die Dusche geniessen, während El Mar zum alten Elbtunnel gelaufen ist.


Auf dem Weg nach Hause hielten wir noch in Vechta an und besuchten meine liebste Murmel und kamen gegen 23 Uhr zuhause. Es war sicher nicht das letzte Mal, daß wir in HH waren, doch vorher stehen noch einige andere Städte und Design-Hotels auf dem Plan!

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14. September 2006 | Autor: Meg

Jede zweite Frau in Europa zwischen 15 und 49 Jahren hat mindestens einmal pro Woche Sex. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des niederländischen Marktforschungsinstituts SKIM Analytical im Auftrag des Pharma- Unternehmens Schering, für die 11.500 Frauen in 14 europäischen Ländern befragt wurden.

Und nun frage ich euch:
a) Lieber keinen Sex als schlechten Sex?
b) Lieber 5 Quickies/Woche als 2x all inklusive?

WARUM werden solche Studien durchgeführt, kann mir das mal jemand sagen?
Schering hat die Studie in Auftrag gegeben - wollen sie rausfinden, ob sie noch mehr Pillen-Präparate auf den Markt werfen sollen?
Wann gibt es die Pille, die nicht unseren gesamten Hormonhaushalt auf die Kirmes schickt?

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13. September 2006 | Autor: Meg

Ohrwurm seit ca. 4 Tagen:

‘I’ve got a monster in my closet,
There’s someone underneath my bed … ‘

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12. September 2006 | Autor: Meg

Es ist eine Luxus-Knipse (wie Maikey sagen würde) geworden. Seit heute hat die ‘Neue’ auch ein neues Tütchen - wie mein iBaby.
Doch während mein kleines Prachtstück die Wahl zwischen einem Tigerhöschen oder einem pinken Leder-Kleidchen hat, heisst das neue zuhause der Luxus-Knipse: ‘SlingShot 200 AW’ und besteht aus ‘Wasserabweisende Microfaser, Ripstop Nylon und 600denTXP™’

Geeeez. Ich werde Namens(er)finder. Alleine der Name lässt meinen iBaby vor Neid etwas weiss werden ;)

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12. September 2006 | Autor: Meg

Wer liebt, muss nicht kämpfen. Wer liebt, der liebt.

Das möchte ich so nicht stehenlassen, denn ich würde es nicht unterschreiben.
Lieber ist ein fortwährender Prozess, der niemals ein Ende nimmt. Liebe ist Arbeit - Arbeit an sich selbst, Arbeit an der Beziehung. Wer aufhört, daran zu arbeiten, der riskiert den Verlust der Liebe. Liebe ist eine unglaubliche Macht, keine Frage, doch sie ist eine Pflanze, die gegossen werden muss.
Sich gehen lassen, die Zeit als selbstverständlich betrachten, den Arsch nicht hochkriegen, ‘Ich liebe Dich’ nur noch an Feiertagen und Weihnachten sagen, all das sind Indikatoren für eine kindische Liebe.
Erich Fromm sagte einst: Es gibt die erwachsene und die kindliche Liebe. Die kindliche Liebe sagt: Ich liebe Dich, weil ich Dich brauche. Die erwachsene Liebe sagt: Ich brauche Dich, weil ich Dich liebe’

Und dann wundern sich Menschen, wenn sie die Quittung dafür bekommen und quittieren sie mit einem erstaunten ‘Aber ich dachte … ‘ - eben. Denken alleine reicht nicht. Der Mensch entwickelt sich weiter, die Liebe ebenfalls. Trägt man keine Sorge dafür, daß sie mitkommt, wird sie verkümmern.

Herr ‘fremdgegangen‘ behauptet, er würde es nicht wissen wollen, ginge seine Frau fremd. Ok, das ist ein Oxymoron par exellance, immerhin nimmt sich der Herr das Recht es zu tun, doch ich möchte darüber nicht richten. Ich möchte darüber sprechen, daß ich darauf BESTEHE, daß mein Freund mir sagt, wenn er fremgevögelt hat, denn das hätte 100%ig Konsequenzen und das weiss er.
Ich möchte nichts in einer Beziehung totschweigen, ich möchte keine Anschuldigungen und Knoten im Hals und im Bauch sammeln, ich will sie auf den Tisch!

Fighting for peace is like fucking for virginity - an den Spruch erinnert ihr euch sicherlich. Stammt aus den 70er, 80er Jahren. Fighting for love is like fighting for life. That’s my way to handle this topic.

‘Ich werde Dich ewig lieben – sagte die Eintagsfliege.’

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12. September 2006 | Autor: Meg


Kenne ich. Doch würde man mich fragen, ob ich es schon mal bewusst gegessen haben, müsste ich es verneinen. Maximal als Suppengrün. Heute habe ich erfahren, daß ich eine Sellerie-Allergie habe. Bei einem Scratch-Test beim Allergologen hat Sellerie die volle Punktzahl bekommen und der Punkt, auf der Haut, wo es aufgetragen wurde, sieht aus, als hätten mich 3 Bienen gleichzeitig gestochen. Zum Glück mag ich Sellerie nicht - nicht als Salat und gekocht erst recht nicht. Der andere Arm sieht nicht besser aus. Alle Frühblüher lassen meinen Allergie-Alarm losgehen. Glückwunsch. Mal schauen, ob die Hypersensibilisierung anschlagen wird. Kirmes. Echt.

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10. September 2006 | Autor: Meg

GMX berichtete heute morgen:
“Hunger-Models” sind nicht mehr überall erwünscht: Auf der Madrider Modewoche “Pasarela Cibeles” in gut einer Woche haben zu dünne Models Auftrittsverbot, weil sie ein schlechtes Vorbild seien und zu Magersucht animierten. Einen entsprechenden Beschluss fasste Presseberichten zufolge die Bezirksregierung von Madrid, die das Ereignis mitfinanziert.

Ich finde das super! Mal abgesehen davon, daß vielen Mädchen solche Modenschauen suggerieren, sie seien zu fett und diese sich aufgrunddessen fast zu Tode hungern, kann man sich meist - als Mensch mit einer halbwegs NORMalen Figur - selten vorstellen, wie all diese Fummel in Gr. 42 oder gar 44 aussehen. Machen wir uns nichts vor, für solche Grössen werden die Klamotten nicht genäht. Sie sind schon bei einer Kleidergrösse 34 oder 36 sündhaft teuer. In einer 44 währen sie umbezahlbar ;) All der Stoff, der zusätzlich benötigt wird! Mal abgesehen davon, daß nicht jede Frau bauch- und busenfrei rumlaufen kann. Es soll welche geben, die Rundungen, Hüften, Brüste und einen Hintern haben!

Es gibt endlich eine Lösung für Frauen, die nicht auf dünnen Stelzen rumlaufen, sondern Fußballerwaden haben oder schlichtweg zuviel Fahrrad gefahren sind und ihre Muskeln nicht zurückbilden (lassen) wollen:

Hamburg (dpa) - Am Stiefel-Trend kommt in diesem Winter wohl keine modebewusste Frau vorbei, und jetzt gibt es auch noch eine neue Lösung für das leidige Problem mit der Schaftweite.

Wadenumfänge lassen sich noch schlechter standardisieren als die Größenmaße für die Füße. Frauen, die sich den Luxus maßgeschneiderter Stiefel nicht leisten konnten oder wollten, mussten häufig zu enge oder zu weite Stiefel tragen. Große Schuhfirmen arbeiten inzwischen auch Gummizüge ins Leder ein. Manche Schuhgeschäfte können den Schaft weiten. Jetzt entdecken auch Hersteller von mittelteuren Modellen die Marktlücke: So bietet eine britische Firma (http://www.duoboots.de) ihre Serien-Stiefel der Größe 35 bis 43 in bis zu 21 verschiedenen Schaftweiten an.



Hachz! Es passiert also doch noch was auf dem Markt. Auch für Frauen, die nicht wie ein Luftkotelett aussehen :)

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8. September 2006 | Autor: Meg

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8. September 2006 | Autor: Meg

Das Interview habe ich gesehen, mich leichtem Schamgefühl vor mir selbst.Und mit unendlichem Mitgefühl, Tränen in den Augen und Wut im Bauch. Und großem Respekt.Aber was mich allerdings wirklich anwidert, ist der Werbeblock dazwischen und diese Expertenmeinungen, die da jetzt wohl hinterherlaufen. Ausschlachten und Platz für teuer verkaufte Werbeminuten schaffen. Vielleicht sollten die Privaten ab und an mal ein Kind entführen, dann könnten irgendwelche C-Promis ihre Betroffenheit dokumentieren, die Pseudopsychologen können (ebenso pseudo) klug daherschwätzen und vielleicht kriegt man auch noch einen Richter aus den Gerichtssendungen, der etwas über Haftbedingungen zu erzählen hat. Und viele, viele Wiederholungen sind garantiert, kann man ja immer wieder neu dramatisch zusammenschneiden.Krank. Zeit, die eigenen Fernsehgewohnheiten zu ändern.

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