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31. Juli 2007 | Autor: Murmel


… und den Rest vom heutigen Dienstag, dann sind Meg und ich um diese Zeit schon im Hotel auf Malta. Ich freue mich, auch wenn ich lange noch nicht so vorbereitet bin, mich belesen habe was die Kultur und die Mentalität, das Essen, das Klima und die Shopping-Möglichkeiten betrifft, wie Meg es schon seit ungefähr Februar ist. *fg*

Ich stecke mitten in den Vorbereitungen. :)

Der Reisepass ist noch okay, denn mit dem Perso könnte es knapp werden. In der Apotheke habe ich mir meine tägliche Dosis Calcium, zur Vorbeugung der Mallorca-Akne besorgt. (Warum eigentlich Mallorca!?) Ich werde nicht sehr braun, aber ich habe oft Pech gehabt mit Sonnenallergie. Hochdosiertes Calcium, 30 Tage vorweg und während des Aufenthaltes dort, soll helfen. Dann habe ich ja noch die in Somalia getestete Bundeswehr-Sonnenschutz-Schmierpaste, die Meg für mich in der ägyptischen Wüste erobert hat. Hat so ein Zeug eigentlich ein Verfallsdatum? Die Kreditkarte ist poliert, der Auslandskrankenschein bzw. die Versicherungsunterlagen sind da.

Doch, ich fange an mich zu freuen. In Gedanken sortiere auch ich schon die T-shirts und die Hosen und bete jeden Abend zu Gott *g* (mei, jetzt muss ich jedesmal grinsen, meg), dass mein Chef pünktlich zurück ist und der Urlaub stressfrei losgeht.

Die Hin- und Rückfahrt ist organisiert und ich brauche nicht mit 20 KG Gepäck in die Bahn, 2 x umsteigen. Alles wird gut.

Meg …. Der Countdown läuft …… :)

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31. Juli 2007 | Autor: Meg

Am 10 Juni 2007 stelle ich einen Nachforschungsauftrag bei der Deutschen Post. Diese hatte ein Buch verbummelt, welches ich bei ebay verkauft hatte.
Damals titelte die Deutsche Post ihr Anschreiben an mich mit der folgenden Überschrift:


“Beschädigung von Sendungen durch technische Anlagen der Deutschen Post”.

In der Tat bekam ich nur einen leeren Umschlag zurück, dieser jedoch war in einem einwandfreien Zustand. Doch vom Buch keine Spur. Ich rief die ebay-Käuferin, erzählte ihr davon und sie glaubte mir auch gleich, denn sie hatte diese Erfahrung auch schon mal gemacht. Riet mir gleich davon ab, den Nachforschungsantrag zu stellen, es gäbe kaum eine Chance. Außerdem sei doch die Sendung “beschädigt”.
Ich “zoffe” mich gerne mit großen Behörden und stellte den Antrag dennoch.

Heute erhielt ich das Buch.
Es ist in einem einwandfreien Zustand. Keine Knicke, keine Risse, keine Eselsohren. Dabei ein Brief:


Sehr geehrte Frau MegGyver,

nochmals vielen Dank für Ihren Nachforschungsauftrag.
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Recherechen erfolgreich waren und wir den Inhalt Ihrer Sendung finden konnten. Gerne fügen wir diesen unserem Schreiben bei.

Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitten wir Sie um Entschuldigung und hoffen, Sie auch weiterhin zu unseren zufriedenen Kunden zählen zu dürfen.
MfG, etc.

Das ist nett. Ich freu mich, dass meine Beharrlichkeit Früchte getragen hat. Aber gerne würde ich wissen: WAS WAR DAS PROBLEM?
Der Umschlag war in einem einwandfrreien Zustand, das Buch ebenfalls.
Brauchte da jemand fast 2 Monate, um ein 475 Seiten Buch zu lesen?

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31. Juli 2007 | Autor: Murmel

Mein derzeitiges Lieblingslied! :)

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31. Juli 2007 | Autor: Meg

Ein Blog ist kein Garant für ausschliesslich unterhaltsame und witzige, innovative und aufmunternde Unterhaltung. Doch? Seelenvögel ist es nicht.
Seit gestern denke ich darüber nach, wie vergänglich das Leben ist. Wie schnelllebig. Deshalb kommt etwas Meglosophisches.

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„Fahr bitte vorsichtig“, sagt sie zu ihm, wie sie das bereits unzählige Male gesagt hat. Manchmal reißt sie noch die Tür auf und ruft ihm hinterher, wenn sie vergessen hatte, es zu sagen. Sie küssen und umarmen sich, dann fährt er los. Sie bildet sich ein, dass er bisher immer deshalb heile nach Hause kam, weil sie das zu ihm sagte. Der Zwang entsteht, dem man sich selbst hingibt, den man auch braucht, denn irgendwas muss man dafür tun, dass alles gut geht. Es könnte immer mal sein, dass ein Schutzengel gerade woanders super hero spielen muss. An dem Tag, an dem etwas passiert, wird man sich selbst sofort panisch fragen: „Habe ich mich mit den Worten „Fahr bitte vorsichtig“ verabschiedet?!“. Wenn nein, ist die Schuld, die man mich sich trägt, vorprogrammiert und ihr Gewicht wird nicht unwesentlich dazu beitragen, dass uns eine unermessliche Wut von Innen auffrisst.
Auch wenn er bisher ohne auch nur einen Kratzer nach Hause gekommen ist, entspannt sie sich erst dann, wenn sie die Maschine hört, wenn er in den Hof rein fährt.
Auch wenn sie angespannt ist, sie rechnet damit, dass er nach Hause kommt, schließlich wollen sie doch noch einkaufen, er wollte noch von der Schichtarbeit in der Firma erzählen, außerdem hatte er versprochen, endlich die Glühbirne im Bad zu tauschen und sie freuen sich doch so auf den Urlaub.

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Er zündete die letzte Kerze auf dem Tisch an und grinste in sich hinein. Sie würde Augen machen, das wusste er genau. Nie im Leben hätte sie ich, das zugetraut. Endlich könnte er ihr erzählen, was er jeden Dienstag und Donnerstag Abend machte und müsste sie nicht mehr anschwindeln. Er war sich sicher, dass sie ihm die kleinen Notlügen verzeihen würde, wenn sie erführe, dass er nun endlich die Prüfung zum Koch bestanden hatte und sie somit endlich ihren kleinen Laden in Köln suchen konnten, von dem sie seit Jahren träumten. Er würde kochen und sie würde mit ihrem bezaubernden Wesen, ihrem strahlenden Lächeln den Service managen. Sie waren in jeder Hinsicht das perfekte Paar. Er ging pfeifend in die Küche und schaute in die Töpfe. Schmeckte noch etwas ab und schaute auf die Uhr. 19:15 Uhr. Um 19 Uhr waren sie verabredet. Er holte schon mal die Vorspeise aus dem Kühlschrank und richtete diese liebevoll auf den Tellern an, als das Telefon klingelte. Sie konnte bestimmt wieder keinen Parkplatz finden, aber wenn sie einmal genügend Geld mit dem kleinen Restaurant verdienen würden, wollten sie eh aufs Land ziehen, dort wäre der schönere Ort für Kinder. Ja, sie wollten Kinder.
„Hallo Süße!“, flötete er in den Hörer. Es war still in der Leitung.
„Klaus?“, es war Gertrud, Ankes Mutter. „Du, ich erwarte Anke jeden Moment, sie wollte vor einer Viertelstunde hier sein.“
„Klaus, Anke ist tot“.

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Ihr Handy piepte unaufhörlich, seit sie eine kleine Rund-SMS an ihre Freunde geschickt hatte, dass Norbert und sie nun doch endlich Nachwuchs bekommen würden. Die Freunde wussten, dass sie sich seit 3 Jahren nichts sehnlicher wünschten, als ein Baby zu bekommen, mindestens ein Baby, wie Norbert immer sagte. „Eines nach dem anderen“, bremste sie ihn lachend. Sie hatte Angst. Bisher stand diese Planung unter keinem guten Licht, doch vor 3 Wochen färbte sich der 2. Streifen auch rosa und sie war auf dem Weg zur Gynäkologin, die gestern angerufen hatte. Sie solle mal vorbeikommen. Sonja freute sich, in Gedanken streichelte sie ihren noch flachen Bauch und dachte über Namen, Farben und die Zukunft nach. Ob Norbert sie immer noch attraktiv finden würde, wenn sie mit dicken Beinen und einem unförmigen Leib morgens schon Nutella-Brote mit sauren Gurken verputzen würde? Sie kicherte und spürte im gleichen Augenblick eine leichte Übelkeit aufsteigen, gepaart mit einem perversen Hunger. Das Handy in ihrer Tasche klingelte, sie griff in die Tasche. „Norbert ruft an“, stand auf dem Display, doch das sah sie nicht mehr. Sie riss ihre Augen erschrocken auf, als sie unmittelbar neben sich das Hupen des großen LKW hörte. Das Handy fiel ihr aus der Hand, als sie nach ihrem Bauch griff.

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Es muß nicht immer ein Auto sein. Ein Verkerhsunfall. Es sind auch tödliche Krankheiten, die aus “heiterem” Himmel diagnostiziert werden.

Ich wünsche euch allen ein langes und erfülltes Leben. Tiefen gehören dazu, doch laßt bitte die Sonne nicht aus den Augen. Überlegt für euch, was euch wichtig ist. Verliert euch nicht in Luxussorgen, sondern konzentriert euch auf das Wesentliche. Es ist nicht einfach, doch einen Versuch wert.

Carpe diem. Contra vim mortis non est medicamen in hortis.

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31. Juli 2007 | Autor: Murmel

Geht es nur mir so oder habt ihr auch so tägliche Ereignisse, die ihr vermisst, wenn sie einmal nicht da sind? Das hat für mich nichts mit Gewohnheit zutun, sondern ist einfach eine Verbindung mit meinem Tagesablauf. Seit der Zeit von e-mail & Co. ist es selbstverständlich für mich, dass ich z. B. von Meg und dem Hasenkind täglich eine Guten-Morgen-Mail ins Büro bekomme, bzw. eine verschicke. Wir kommunizieren so über Gott und die Welt. Okay, Gott wird dabei auch schonmal durch andere Personen oder Ereignisse ersetzt. :D Manchmal ist es wirklich nur das “Guten Morgen”, aber es ist quasi schon ein Ritual. Es wüde etwas fehlen, wenn es nicht so wäre.

Kennt ihr das?

P.S.: Großer, sag’ mal piiiiep! ;)

Kategorie: Daily thoughts  | 11 Kommentare
31. Juli 2007 | Autor: Meg

Während ich mich gestern ausgiebig damit beschäftigte. mehr oder minder sinnvolle Sachen zu machen, wie Comics basteln, erreichte mich eine SMS von meiner Schwester:
“Wollt nur sagen: Alles wird gut! Oma paßt auf uns alle auf, ich habe Dich lieb”.
Hm, dachte ich. Hat sie was geraucht? Also fragte ich, woher sie denn das wisse, ob sie mit Oma gesprochen hätte. Die Antwort kam prompt: “Nein, sie mit mir!”. Also rief ich an und da fing meine Schwester an zu zittern und piepen und schluchzen. Sie hatten einen Autounfall.

Zur Unfallzeit fuhr ein 31-jähriger Bochumer in einem Pkw BMW auf der A 45 in Fahrtrichtung Frankfurt. Nach ersten Erkenntnissen vor Ort geriet er kurz hinter der Anschlussstelle Lüdenscheid, Höhe Talbrücke Schlittenbach, auf nasser Fahrbahn ins Schleudern. Der Fahrzeugführer kam nach rechts ab und kollidierte mit einem Lkw. Der Fahrer, ein 39-jähriger Tscheche, geriet mit dem Gefahrguttransporter, beladen mit Metallteilen, Rollen und Schleifmittel in Pulverform, in die Mittelschutzplanke und kippte um. Teile der Ladung fielen auch auf die Gegenfahrbahn. Durch den Unfall liefen auch größere Mengen Diesel aus. Die beiden Fahrer sowie die Beifahrerin im Pkw wurden vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt. [Polizeimeldung]

Meine Schwester schickte mir ein Bild des Unfalls. Spätestens da blieb mir das Herz für einige Augenblicke stehen. Wenn man sich den Wagen und vor allem den LKW anschaut, grenzt es an ein Wunder, daß alle 3 so glimpflich davongekommen sind. Lag es daran, daß der Freund meiner Schwester jedes Jahr ein Fahrsicherheitstraining macht? Lag es daran, daß der Wagen, den sie fuhren, einiges ausgehalten hat?
Ich bin sicher, daß nicht nur meine Oma aus dem Himmel an allen Stricken gezogen hat, sondern auch beide Opas und Tante!
Bitte, bitte – vorsichtig fahren.

Guten Morgen, ihr Lieben.

Kategorie: MegLosophie  | 10 Kommentare
30. Juli 2007 | Autor: Meg

Das kommt dabei raus, wenn man sich auf der Autobahn langweilt, die Wagen sich stauen und die Vorbeifahrenden einen angrinsen:

a comic strip!

Außerdem möchte ich euch einen der genialsten Audi-Werbesport nicht vorenthalten, den ich je gesehen habe. Ich habe gerade sehr gelacht.
Boxen an und los zum Audi-Spot!

P.S. Auf dem letzten Bild habe ich eine verblüffende Ähnlichkeit mit Wallace, was meinst Du, Murmel? :)

P.P.S. Macht doch auch mal ein Comic :)

Kategorie: Blöd:sinniges  | 5 Kommentare
30. Juli 2007 | Autor: Murmel

Heute schon gekuschelt?

Wieso allein auf dem Sofa hocken, wenn man sich auf einfache Art und Weise Gesellschaft verschaffen kann, die einen ohne Widerspruch mal in den Arm nimmt. ;) Body Throw will make you feel loved for 130 - 170 $.
Farbe, Material und Kuschelfaktor frei wählbar.
Na, dann ….

Idee und Bild gefunden via



Edit via Meg: Das erinnert mich an dieses Kissen :D

Kategorie: Fund:Stück  | 11 Kommentare
30. Juli 2007 | Autor: Meg

Sachsen-Anhalts Justizministerium will ab September 2007 bei Ebay Schmuck und andere Wertgegenstände, die aus Straftaten stammen, versteigern. Justizministerin Angela Kolb (SPD) sagte gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung, dass es sich dabei um einen bundesweit einmaligen Test handele. [Golem]

Bei ebay werden verkäufer bei “zu niedrigen” Preisen als Hehler entlarvt und bestraft. Der Staat nimmt sich viel heraus, wenn er beschlagnahme Ware vertickt… andererseits, was ist mit all den Drogen und Waffen, die beschlagnahmt werden, was passiert denn damit? Oder Autos?

Was ist das für ein Rechtssystem? Letztens kam erst die Meldung, dass einem der Prozess gemacht wird - er wird der Hehlerei beschuldigt wird - da er ein vermeitlich neues Gerät von einem Polen ersteigert hat, was deutlich unter dem Wert lag. Und jetzt wird, wenn ich das richtig verstanden hab, Diebesgut bei ebay versteigert?

Was ist eure Meinung dazu?
Mir schwillt gerade der Kamm, wenn ich an den Soli-Zuschlag denke. Ich weiß auch nicht, woher das auf einmal kommt.

Kategorie: Welt  | 8 Kommentare
30. Juli 2007 | Autor: Meg

Arnold Schwarzenegger hat heute Geburstag. 60 ist die olle Wutz heute geworden. Falls das niemanden interessiert: Interessanter finde ich die Tatsache, daß Petrus heute Namenstag hat. Ich nehme an, das wird heute keiner wirklich mit Blumen, Geschenken oder Kerzen würdigen, nachdem Petrus in den letzten Wochen auch nichts für uns getan hat und die meisten Menschen mit einem Blues durch das Leben gelaufen sind.
Tja, Petrus - *bllllllllllllll*

Außerdem wird die Milch teurer. Und Quark und Käse - nach Adam Rieß und seiner Freundin … - auch. Nach über 20 Jahren werden die Preise angezogen. Geben die Kühe weniger Milch? Nein, das tun sie nicht. Zum Glück sind beständiger als die heimischen Bienen. Aber das Futter auf dem Weltmarkt wird teurer. Wir müssen mit 10 Cent/Liter rechnen.

Mädels, die Schokilade wird auch teurer. Neee, daran sind nicht die Chinesen Schuld, sondern die schlechte Kakao-Ernte. Also: HORTEN!

Guten Morgen, ihr Lieben! :)

P.S. Und falls Michi und Dürrbi hier lesen: Ich kann euch seit Tagen nicht erreichen, kann nicht kommentieren oder auf eurer Seite navigieren. Egal, welchen Browser ich nehme. Unabhängig davon, ob es die Breitbandstandleitung oder 16000er DSL ist ;(

Kategorie: Daily thoughts  | 17 Kommentare