- Es gibt Trends auf dieser Welt, die diese so sehr braucht, wie eine Wurmkur: Scheidungs-Parties. Auch wenn die Psychologen dazu raten, das Ende einer Beziehung zu feiern, um sich bewusst damit auseinander zu setzen und den Beginn des Single-Lebens zu zelebrieren, finde ich es dämlich, es den Amerikanern nachzumachen und mit Ringabnehmen, Traumermarsch und Single-Tombola in einen neuen Lebensabschnitt zu starten.
Ich habe ElMar gegenüber ein stilles und endgültiges Bekenntnis abgelegt und habe nicht vor, solch eine Party zu schmeißen. So, nun kann ich geheiratet werden …
- Wie viele Kilometer müsste ich mit dem “MTB – the anti-shoe” und seinem “Masai-Sensor” laufen, bis ich ca. 10 kg verloren habe? Für sachdienliche Hinweise und anonyme Erfahrungsberichte bitte die E-Mail Funktion nutzen.
- Würde man mich fragen, was meiner Ansicht nach “typisch deutsch” ist, würde mir mir sehr großer Wahrscheinlichkeit das Thema VEREINE einfallen. Es gibt nicht, wofür es nicht einen Verein geht. Auf meiner List der dämlichsten Vereine gibt es eine Neuerung: Der Kussverein. Man könnte sie auch die Herpes-Jünger nennen, wäre man etwas ketzerisch. Der Vorsitzende nennt sich “Mr. Muss” (und hat keine Ahnung von unsinnigen Anglizismen) und wirbt damit, innerhalb von 10 Tagen 1.000 Frauen geknutscht zu haben. Ich stelle ihn mir auf so einer Altenheim-Tour vor …
- In vier Wochen geht es nach Dänemark – WAS sollte ich mir dort auf JEDEN FALL anschauen?
- Supermarket Sarah – ich habe ein geniales Shop-Konzept entdeckt: Sarah dekoriert in div. Abständen eine Wand in ihrer Wohnung/Shop mit Produkten, die sie verkauft. Davon macht sie ein Bild, verknüpft dieses mit dem Online-Shop, et voilà!
- Beim Projekt 52 hinke ich einige Themen hinterher: Himmlisch, Glücksmomente, Wochenende, Die Farbe Blau und Fellmonster. Ich bin mir sicher, ich könnte alle 5 Themen mit EINEM Bild von meinem Freund erledigen
- Die kleine Meise mit dem großen Herzenschickte mir vor einigen Tagen ein Mitbringsel aus ihrem New York-Urlaub mit: Die polnische Ausgabe der Zeitschrift “Freundin”, die da heißt: “Przyjaciółka”, erstanden in einem polnischen Supermarkt in Brooklyn. Ich habe mich riesig gefreut, denn dort entdecke ich ein Rezept für Pfannekuchen, wie ich sie nur aus Polen kenne – yummy! Danke dafür!

Beim Essen hatte ich dann doch Tränen in den Augen, denn ich habe sie zum ersten Mal im Leben gemacht und sie schmeckten nach Kindheit, nach “damals”, nach Oma …
Und danach gab es noch eine selbst gemachte Focaccia mit Rispen-Tomaten und mit Büffel-Mozarella überbacken …
Archive for » August, 2009 «
Angie betritt die Web 2.0-Bühne und versucht bei der jungen Zielgruppe zu punkten (die jedoch meines Wissens nach nicht wahlberechtigt ist, es sei denn, sie wendet sich an die Jugendlichen, die erfolgreich versuchen sich im eine Berufsentscheidung zu drücken und ein paar Ehrenrunden drehen … ), um eventuell an den großen Wahlerfolg ihres medienerprobten Freundes aus den Staaten anzuknüpfen. Die Berater haben ein nettes Konzept auf die Beine gestellt:
“Mit einem Videoaufruf zu mehr Toleranz von Bundeskanzlerin Merkel hat der Schülerwettbewerb 361 Grad Toleranz begonnen. Dabei sollen Filme von Jugendlichen für Jugendliche entstehen, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Beiträge müssen bis zum 16. Oktober auf YouTube hochgeladen werden.”
Vor einigen Tagen stolperte ich über einen – an sich sehr plakativen – Aufruf unserer Angie zu “361° Toleranz”.
Nun gut, nicht ungewöhnlich, dass sich die Bundeskanzlerin mit der Bitte um mehr Toleranz an das Volk wendet. Ungewöhnlich ist allerdings, dass sie offensichtlich ein paar jüngerer Berater in ihr Team aufgenommen und endlich auf die gehört hat, denn ihr Aufruf wendet sich an Schüler und die Kampagne läuft bei YouTube!
Und sie hat Unterstützung von namhaften Leuten: Erwin Aljukic, Daniel Brühl, Nazan Eckes, Klaas Heufer-Umlauf, Phillip Lahm, QuietStorm, Tyron Ricketts, Matthias Schweighöfer, Silbermond, Rolf Stahlhofen, Hadnet Tesfai, Ole Tillmann, Piotr Trochowski, Ulrich Wickert und Joko Winterscheidt (MTV Moderator)
Hier findet ihr den Aufruf der Promis zum Wettebewerb: 361° Toleranz bei YouTube
Der Gewinner kassiert ein Konzert von Silbermond an seiner Schule.
Wenn ich mir die Kommentare so anschaue, wir mir Angst und Bange und ich frage mich, ob Bushido nicht die bessere Wahl gewesen wäre. Als hätten die Leute nur auf eine Plattform gewartet, um sich Luft zu machen, wird sie mit Kommentaren zugeschmissen und die Angst, die Wut und die Perspektivlosigkeit unserer Nachfolger wird sehr deutlich.
Ein Kommentar von “OCrusaderO“
“Aktion gegen Rassismuss, weil der Rassismuss ja auch nur von den bösen Nazis kommt.
Ihr seid ja schlimmer als die Scientology oder die Zeugen mit eurer “erwachet!” Propaganda.
Aber morgen wird ja eh wieder in allen Linken Medien oder HP’s wie “Netz gegen Nazis” stehen 361° Toleranz war ne gelungene Aktion…. die Zahl der Rechtsradikalen ist auf 0.000% gesunken.”
Erst vor einigen Tagen unterhielt ich mich mit einigen Freunden und Bekannten darüber, ob sie heute gerne 20 Jahre alt wären und ihnen die Welt zu Füßen läge. Sie schauten mich traurig an und meinten: “Niemals. Damals hatten wir noch Perspektiven, Träume und offene Türen, heute fragst Du Dich, wofür Du arbeiten gehen sollst … “
… und noch etwas fällt auf: Das Misstrauen und das nicht vorhandene Vertrauen. Wo ist die kreative Jugend, die mit Handys, Internet, Notebooks, Photo Shop, etc. aufgewachsen ist und all die Fähigkeiten mit der Muttermilch aufgesogen hat?
Diese Jugend würde am liebsten einen Baseballschläger in die Hand nehmen und ein paar “Bonzen-Autos” kaputt schlagen, als ob das die Hoffnung aufkeimen lassen würde.
Ich hoffe sehr, dass es einige Leute gibt, die nicht nur in der Lage sind zu schimpfen, zu pöbeln, alles schlecht zu reden, sondern dass einige MACHER darunter sind, die ihren Beitrag leisten.
Ähm, auch wenn ich mich dafür etwas schäme, ich habe mich gerade kaputt gelacht, als ich Angies Aufruf ohne Ton angeschaut habe …
die Frauen oft sagen:
1.) Ist gut!
Das sagen die Frauen, um eine Diskussion/Unterhaltung zu beenden, wenn sie Recht haben und der MAnn die Klappe halten soll(te)
2.) Fünf Minuten!
Wenn sie sich gerade zum Ausgehen fertig macht, bedeutet das eine halbe STunde. 5 Minuten sind nur dann 5 Minuten, wenn sie DIR (Mann) 5 Minuten gegeben hat, um das Fußballspiel zu schauen, bevor DU den Müll runterbringen musst oder was anderes im Haus zu erledigen ist
Das liegt an der vagen Zeitwahrnehmung. Während wir uns anziehen, ausziehen, umziehen fliesst verdammt viel Wasser den Rhein runter, ohne dass es uns bewusst wird, während sich die Zeit immens in die Länge zieht, wenn WIR warten müssen. Macht Sinn, ne?
3.) Ah nichts.
Das ist die Ruhe vor dem Sturm. Es bedeutet sehr wohl etwas und DU solltest auf der Hut sein. Argumentationen die mit “Ist gut” beginnen, enden meistens mit “Ah nichts.
Ich nutze das “Ah nichts” um im Kopf bereits das EVERYTHING vorzubereiten und es ihm um die Ohren zu hauen mit ‘Ist gut!”.
4.) Mach Du nur.
Das ist eher eine Warnung, keine Erblaubnis. TU ES NICHT, wenn Du ein Mann bist, das ist eher ein: “Mach nur, es macht mir nichts aus, wenn DU jetzt 2 Stunden lang Fußball guckst, statt mit mir zu reden. Fine!”
5.) Lautes Seufzen
Es ist ein Wort, wenn auch ein non-verbales und oft mißverstandenes. Ein lautes Seufzen bedeutet meist, dass wir euch für einen Idioten halten und uns darüber wundern, dass wir es immernoch mit euch aushalten und unsere kostbare Zeit mit euch verschwenden, indem wir hier rumstehen und mit euch über nichts wirklich Wichtiges diskutieren. (Siehe Punkt 3)
6.) Ist schon gut.
Das ist einer der gefährlichsten Sätze, die eine Frau aussprechen kann. Dieses “Schon gut” bedeutet nur, dass sie lange und gründlich darüber nachdenken möchte und wird, wie sie Dich für den/einen Fehler bluten lassen wird.
7.) Danke.
Eine Frau dankt Dir. Frag nicht, werde nicht ohnmächtig, sag einfach “Gern geschehen”.
8.)Wie auch immer.
Ganz einfach: Leck mich am Arsch.
9.) Alles klar, ich mach schon .. .
Eine weitere gefährlich Aussage, sie hat es Dir bereits x Mal gesagt und jetzt wird sie sich selbst darum kümmern. Du wirst sie später fragen, was los ist .. siehe Nr. 3
An sich ganz einfach, oder?
Diesmal ein paar Erfahrungen und Erkenntnisse vom Wochenende:
- Das zweitschönste Motorengeräusch fabriziert eine P-51. 1400 PS, ölgekühlter RR-Motor. Die “Old Crow” flog auf dem 100. Geburtstag des Flughafens Hangelar (mehr Bilder), bei mir vor der Tür. Es war ein wunderschöner Tag und wir haben eine Menge Schönheiten gesehen, die elegant grandiose Formationen flogen
- Ist die Sonne so wohldosiert und durch den Wind temperiert wie am letzten Wochenende, speichert die Haut einen wundervollen Sonnengeruch und färbt sich gülden, während die Seele die Speicher füllt -> ” …my soul is painted like the wings of butterflies”
- Eine spontane Grill-Party fördert (fast) immer genügend Lebensmittel zur Tage, um eine ausgehungerte Späher-Kompanie zu bewirten. Leider verteilen wir das meist auf 4 Personen und rollen zum Sofa, um dort köstliche Blaubeerpfannkuchen als Nachtisch zu verdrücken
- Neuer Traum: Einfamilienhaus auf parkähnlichem Grundstück. Es ist sehr wohl möglich, sich den Urlaub in Form einer Wohlfühloase in den Garten zu holen, wenn man etwas Park gekauft hat. Großartige Abende mit Freunden und mit glitzernden Schäfchenzuckerwattewolken
- 95% der Menschen behaupten von sich, die schlechtesten Beifahrer der Welt zu sein, deckt sich gut mit den 95% der Leute, die sich für den besten Fahrer der Welt halten. Damit ich kein “Verräter” mehr bin und weil ich es hasse, die Sozia zu spielen, werde ich nächstes Jahr einen Crash-Kurs in einer Ferien-Fahrschule absolvieren. Das an Oma gegebene Versprechen, niemals etwas 2-rädiges mit Motor zu fahren ist verjährt.
- Der Konsum von ~5 Litern Wasser am Tag verhindert nicht den Jiper auf Salziges.
Highlight of the day: Nackte Füße in der Sieg
Lowlight of the day: Es dauert noch soooooooo lange.
- Der Sommer ist zu verlockend, als dass man bloggenderweise vor dem Rechner sitzen möchte
- Die Sommerlöcher in der Blogosphäre werden immer größer
- Die Beiträge immer erzwungener und langweiliger (Anwesende eingeschlossen
- Die Veränderungen im Kopf und im Herzen sind gravierender, als ich dachte
- Die Liebe kann sich verändern – die eine wächst, die andere driftet dahin und verlagert sich
- Ich trage ein Kunst:Stück an meinen Händen und bin stol(t)z drauf
- Facebook lockt immer mehr
- Ich freu mich auf die Goldene Hochzeit von ElMars Eltern
- Ich freu mich auf ein paar schöne Samstage mit Freunden und leckerem Essen
- Ich freu mich auf mein Stevens-Bike, welches quasi von alleine fährt, sobald ich darauf sitze (und hier ist das Problem … )
- Elektronische Steuererklärungen machen nur dann Sinn, wenn man sie nicht parallel noch AUSDRUCKEN muss, um sie ans Finanzamt zu schicken
- 9 cm-Absätze sind großartig, solange die Schuh-Marke stimmt
- Backen ist team work
- Ich liebe Schwangerschaftsblogs!
- Ich bin verliebt.
- Nach dem letzten Beitrag haben sich einige liebe Menschen angeboten, mich zu verbrennen, wenn ich vor ihnen sterben sollte – danke, ich bin gerührt und habe bereits recherchiert: Friedwald all inkl. 999€ – wenn das kein Schnäppchen ist.
- Hätte gerne genug Geld, um sich eine kleine Insel in der Ostsee kaufen zu können
- Hat mind. 20 Beauty-Blogs im Feed-Reader und wird demnächst auch ein MakeUp-Tutorial machen, was wollt ihr sehen?
Und was gibt es bei euch NEUES?
Die wenigstens von uns möchten/machen sich Gedanken darüber, daß sie eines Tages sterben werden. Das ist natürlich. Wenn wir nicht gerade gegen eine tödliche Krankheit kämpfen, die uns automatisch mit dem Thema konfrontiert, wird nicht darüber gesprochen oder nachgedacht. Etwas peinlich berührt schien neulich meine Bankberaterin, als sie mich fragte, wer im Falle meines Todes der/die Begünstigte bei einer Lebensversicherung wäre. Ich lächelte sie an. “In meiner Familie wird man seeeeeehr alt, also schreiben Sie mal meinen Namen rein”. Sie errötete und konnte meinen Satz nicht richtig einordnen.Als ich ca. 9 Jahre alt war und mich sehr (für das Alter) intensiv mit dem Thema Tod auseinandergesetzt habe, was vielleicht damit zu tun hat, daß wir zu dem Zeitpunkt die Bibel rauf- und runtergelesen haben, habe ich für mich beschlossen, daß ich meinen Tod noch zu Lebzeiten regeln muß. Das wurde mir spätestens dann bewußt, als ich im Garten unseren Vogel (er platzte …) exhumierte. Es war … ekelhaft. In irgendeinem Buch (Karl May?) hatte ich gelesen, daß es Menschen gibt, die nach ihrem Tod verbrannt werden. Ich fand, daß das eine wunderbare Idee war und sprach meine Mutter darauf an.
Sie starrte mich entsetzt an. “Hast Du gerade mich, Deine 21 Jahre ältere Mutter, gefragt, ob ich Dich VERBRENNE, wenn Du tot bist?!?!”
Dazu muß man sagen, daß es bei uns im Umkreis von ca. 2000 km keinen Menschen gab, der jemals eine Feuerbestattung hat machen lassen, es sei denn, er ist im Suff in seinem Haus verbrannt, weil er nicht gemerkt hat, daß der olle Kohleofen im Keller kaputt war.
“Das kannst Du direkt wieder vergessen!” sprach Mama und ich beschloß, mir eine andere Person meiner Vertrauens zu suchen, schliesslich hatte ich nicht die geringste Lust von irgendwelchen Würmern gefressen zu werden. Marzena, meine damals beste Freundin, stimmte sofort zu. Ich wußte, daß ich sie begeistern konnte. Ich fragte mich nicht weiter, ob es an ihrem Faible fürs Zündeln lag oder daran, daß ich ich ihre beste Freundin war und sie mir damit eine Ehre erweisen konnte.
Leider habe ich Marzena seit ca. 15 Jahren nicht mehr gesehen und bin mir sicher, daß sich nicht mehr daran erinnert, mir dieses Versprechen jemals gegeben zu haben.
Ich werde das Thema wohl in einem Testament festhalten müssen, denn meine Mutter will sicherlich nichts davon hören.
Ich werde vorher allerdings bei den Jungs von Crazy Coffins anfragen, ob sie auch Urnen in iPhone-Form machen. Oder noch besser, in der Form eines F-150 Lightning.
Macht ihr euch Gedanken darüber … was mit euch nach eurem Tod passieren soll oder ist es euch aus diversen Gründen (ha!) egal?
…der schriftlichen Sitten und Bräuche! Der Sommer ist fast vorbei, ich muss nächste Woche wieder arbeiten und habe bisher KEINE einzige Urlaubspostkarte bekommen. Nicht eine! Sind die Leute so faul geworden oder so geizig? Oder gar lustlos? Mal ne neidweckende MMS oder ein “sonniger Gruß aus” … doch was ist mit den echten, schönen, handfesten Postkarten, die man sich an den Kühlschrank, Pinnwand, Spiegel, etc. kleben kann, um sich jeden Tag vor Augen zu halten, dass man irgendwas falsch gemacht hat, während man auf die Sonne in Deutschland wartet.
Ob es an meinen Freunden liegt, die (fast) alle derart mobil sind, dass sie aus dem Urlaub ihre Grüße + Bilder direkt bei Facebook, Picasa, etc. hochladen, noch während sie am Strand liegen und deshalb keine Postkarten mehr schreiben?
Herrjeh, das stimmt mich traurig.
Einziger Lichtblick war die Karte von Rüdiger – danke dafür. Das könntest Du doch sein, oder?
Habt ihr denn diesen Sommer Urlaubspostkarten bekommen?
Schauen wir uns unser Portemonnaie an (Frauen vor allem) finden wir – neben Geld (dieses ist in den Zeiten des Plastikgeldes meist Mangelware in den Brieftaschen), einiger Kassenzettel, Visitenkarten, ausgerissener Zeitungsartikel – eine Menge Plastikkarten. ec-Karte, Kreditkarte, Sparkonto-Karte, Payback, HappyDigits, Miles&More, BodyShop, Yves Rocher, Metro, Adler, Vögele, IKEA und eine unendliche Menge mehr. Jetzt gibt es eine neue Karte, die sich einige einstecken können, die noch kein Geld dafür bezahlt haben, damit sie kein Geld mehr bezahlen müssen. Verstanden?
Nein?
Es geht um die Kirche. Die Kirchensteuer (Deutschland ist meines Wissens nach das einzige Land der Welt, welches Kirchensteuer erhebt und ich habe KEINE Stelle in der Bibel gefunden, die das FORDERT!) und die neue Kirchen-Card.
In dem Fall geht es um die evangelische Kirche, die Unterschiede sind jedoch nicht immens.
“Mit einer Rabattkarte will die evangelische Kirche künftig Spender gewinnen. Als erster Kirchenkreis Deutschlands hat der Kirchenkreis Hattingen-Witten die sogenannte «KirchenCard» als Pilotprojekt eingeführt. Am Dienstag wurde das Projekt in Witten vorgestellt. Besitzer der Karte müssen monatlich eine Gebühr von zwei Euro zahlen und mindestens 5,50 Euro an ihre Gemeinde spenden. Dafür bekommen sie bei mehr als 27 000 Händlern bundesweit Einkaufsrabatte von bis zu 30 Prozent. Gemeinden sollen dadurch unabhängiger von den sinkenden Einnahmen aus der Kirchensteuer werden. Trägerin des Projekts ist die Stiftung Gemeindespendenwerk in Witten.“
Zusätzlich zu der Kirchensteuer darf man noch ein bisschen spenden und dafür dann Rabatte kassieren.
Wenn ich könnte, würde ich jeden Tag aus der Kirche austreten. Jeden Tag.
Ich bin gläubig, nicht praktizierend. Die Institution “Kirche” macht mich wütend.
Lese ich Artikel über pädophile Priester, die nach der Misshandlung von Kindern 1 Jahr auf Bewährung bekommen, diese in Kinderprojekten verbringen, in denen sie gleich wieder “rückfällig” (Oxymoron!) werden, wird mir übel.
Und das ist nur an der Oberfläche gekratzt.


g:Sagt