Derzeit bestimmt der Alltag die Woche.
Der Morgen beginnt meist naß, ungemütlich und auf jeden Fall dunkel. Der Gedanke, die große und kuschelige Bettdecke zur Seite zu treten und aufzustehen führt lediglich dazu, daß man sie noch über den Kopf zieht. Der Alltag ist stressig, kaum hat die Mittagssonne einige Synapsen erreicht und die Augenlider hochgedrückt, ein Lächeln auf die Lippen gezaubert, wird es wieder dunkel. Alle Welt ist dieser Tage auf den Straßen unterwegs und sie schlafen alle noch. Ok, wach bin ich auch nicht, aber ich schaffe es, einen 1. Gang zum Anfahren reinzuwerfen und mit der Zeit alle 5 Gänge zu benutzen, wenn ich denn endlich mal aus dem Stau komme. Kein Urlaub. Jeder arbeitet. Die Wirtschaft boomt und das merkt man als Pendler tagtäglich auf den vollen Straßen.
Ich habe das Gefühl, daß ich gar nicht, überhaupt nicht wach werde, die Tage. Die Müdigkeit und Dunkelheit beherrscht den Körper und den Tag, der Wandel ist im vollen Gang und die Eingewöhnung an den Herbst hält an. Ich liebe den Herbst. Es ist bloß dieser Übergang. Zwiegespräche mit dem Hirn bezüglich des Sonnensparmodus.
Die Abende kochend und geniessend. Es macht soviel Spaß. Zu experimentieren, zu schmecken, gemeinsam in der großen Küche zu zaubern. Und dann … dann kommt das HIGHLIGHT - ich darf wieder unter die Decke. Dort ist es warm, geborgen und hell, auch wenn ich die Augen schliesse. Der 2. helle Punkt des Tages.
Und manchmal findet man eine wunderschöne Postkarte im Briefkasten, die ganz hell gelb/orange/rot ist und alleine dadurch ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Oder ein Päckchen, wie gestern: mit einer selbst gemalten Karte, leckeren Keksen und .. Meg-Tee :oops:
Und trotz der leisen Monotonie sind es wundervolle Augenblicke, die den Alltag so liebenswert machen. Die müden Augen, die gerunzelte Stirn, die Fältchen, die etwas tiefer um die Augen stechen als sonst. Der Funken Sterblichkeit, Normalität, Mensch sein. Alltag eben
Und jetzt habe ich noch eine kleine Ankündigung: Meine charmante Co-Autorin, Frau Murmel, geht 1x im Jahr einem anderen job nach: Sie ist mit Leib und Seele die rechte UND linke Hand des Weihnachtsmannes, Nikolauses und Christkindes. Oh ja! Das hat sonst niemand in seinem Blog. Ich schon. In meinem Blog schreibt ein Wichtel. Und dieser Wichtel wird euch von Zeit zu Zeit mit zauberhaften Sachen lächeln machen. Ich verspreche es.
Und der Wichtel hat auch schon 3 Pakete für die “Weihnachten im Schuhkarton”-Aktion gepackt. Die Aktion läuft noch 3 Tage:
Highlight of the day: Ich werde heute wieder verdrängen, verdrängen und verdrängen. Und niemand wird den Schweiß auf meinem Körper sehen können.
Lowlight of the day: Der Tag ist so kurz, verdammt.

Mittwoch, 14. November 2007
So ähnlich geht es mir auch.
Zwar freue ich jeden Morgen schon auf das zu Bett gehen am Abend. Aber Abends dann fehlt mir der Drang ins geliebte Bett zu gehen.
Meg: Damit habe ich kein Problem, da mein ICH der Meinung ist, Bettchenzeit ist, wenn es dunkel wird
Mittwoch, 14. November 2007
Da wo die Tage kürzer werden, sind die herrlichen Nächte lang. Ich mags, ich mag Dunkelheit und ich liebe es, nur bei Dämmerung und Dunkelheit aus dem Haus zu müssen, denn im Moment kann man alles auch schon im Dunkeln machen.
Ja, manchmal hab ich einen Knall!
Was willst Du denn verdrängen? Irgendwelche schrecklichen Gewichte beim Sport???
Komm gut durch die Wochenmitte!
Meg:
Ja, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, meine Süße: Ich werde MEIN schreckliches Gewicht beim Sport verdrängen 

Die Wochenmitte gestaltet sich angenehm, die Sonne scheint ins Büro, ich habe eine Kanne Tee hier stehen, Barry White brummt mir ins Ohr - herrlich
Ich drück Dich!
Mittwoch, 14. November 2007
Wenn ich, so wie letzte Nacht, gut durchgeschlafen habe, hält sich meine Müdigkeit in Grenzen.
Bei mir verhält es sich so: abends nicht rein und morgens nicht raus aus dem Bett ;-)
Du schreibst “Und trotz der leisen Monotonie …” während ich sagen würde “Und trotz der leisen Melancholie …” Ich finde, die dunkle Jahreszeit hat etwas Melancholisches, Schweres, Behäbiges. Nicht unbedingt unangenehm, aber man muss es mögen.
Komm’ gut durch den Tag!
Meg: Melancholie ist eine willkommene Stimmung in meiner Seele, ich fürchte sie nicht, ich geniesse sie. Was ich meinte ist tatsächlich die MONOTONIE, die lediglich bunten Wochenenden weicht. Aufstehen in der Dunkelheit, abreiten, sporteln, kochen, schlafen. Die Tage sind zu kurz, um sie bunter zu gestalten. Oder ich bin zu faul, das kann auch sein
Mittwoch, 14. November 2007
Da sind sie ja, die 3 Päckchen der Kollegen.
Danke für Deine Hilfe. Das Handyphoto ist minderer Qualität, aber der Inhalt der Pakete ist dafür umso schöner.
Ich habe ebenfalls mit Dauermüdigkeit zu kämpfen, neben Konzentrationsschwäche und diversen anderen Dingen. Ich könnte schwören, morgens wenn der Wecker klingelt, habe ich mich gerade erst hingelegt und mich ins Kissen gekuschelt.
Abends bin ich nicht gleich zuhause und gekocht wird auch nur selten. Ein typischer Singlehaushalt eben. Momentan jedenfalls bin ich lieber anderswo, als in der ruhigen, leblosen Wohnung.
Ändert sich sicher auch wieder.
Meg: Das gibt sich in 3 Wochen wieder!
Mittwoch, 14. November 2007
Ähm, ich meinte aber nicht DEIN Gewicht
sondern diese schwarzen Kilomassen, gegen die man seine Beine oder Arme stemmen muss, damit sie sich bewegen!
Ich drück Dich zurück!
Meg:
Ich meinte aber mein Gewicht und das Wasser. Ich werde heute wieder meine 40-50 Bahnen schwimmen und hoffen, daß die Erkältung, die sich noch im Körper versteckt, dies auch zulässt
Mittwoch, 14. November 2007
Morgens komm ich auch sehr schlecht aus den Federn. Ich freu mich dann schon immer auf abends, wenn ich mich wieder ins Bett kuscheln kann bzw. ich mich einfach unter meiner Fleecedecke mit einer schönen Tasse Tee auf unserer Couch verkrümel. Ich mag diese Jahreszeit, aber nur wenn ich zuhause bin und nicht im dunkeln und bei Regen einkaufen muss…
Guten Morgen :razz:
Meg: Einkaufen im Regen ist blöd, aber spazieren im Regen hat was :razz:
Mittwoch, 14. November 2007
Guten Morgen :arrow:
Wie ich lese, bin ich nicht die Einzige, die morgens nicht aus den Federn kommt und sich schon beim Morgenkaffee auf das warme Bett freut, in welches sie sich abends wieder verkriechen kann. Dachte schon, ich bin ernsthaft krank…
Ich mag den Alltag nicht. Er ist langweilig und einschläfernd. Das sieht allerdings ganz anders aus, wenn plötzlich unvorhergesehene Ereignisse den Alltagsablauf komplett torpedieren… dann sehne ich mir den langweiligen, blöden Alltag ganz schnell wieder herbei. :oops:
Ähm… was ist daran: “Die müden Augen, die gerunzelte Stirn, die Fältchen, die etwas tiefer um die Augen stechen als sonst” liebenswert?! Das ist ein Fall für eine Mütze voll Schlaf und ein bisschen Kosmetik.
Meg: Ich werde es ElMar ausrichten, doch ich fürchte, er zeigt mir einen großen Vogel, wenn ich ihm mit dem Kosmetik-Vorschlag komme
Mittwoch, 14. November 2007
Er hat doch schon die Schoko-Maske im Gesicht gehabt. Ich hab ja nix von’nem Skalpell gesagt…
… noch nicht. :!:
Meg: Ich muß mir schon alle x Tage sein “igitt” anhören, wenn ich ihm etwas Handcreme auf die trockenen Pfoten träufel