Donnerstag, März 13th, 2008 | Author: Meg

Fast jeder von uns hat sich bereits einmal in seinem Leben beworben.
Ob es das Schulpraktikum war, der Ausbildungsplatz, die neue Stelle - die einen haben mehr, die anderen weniger Erfahrungen auf dem Gebiet.Nun gibt es Menschen, die ihren Preis kennen und sich auch nicht drunter verkaufen, es fällt ihnen leicht, über die Vorzüge, Qualifikationen, Können zu sprechen, sich entsprechend offen, aber nicht zu aufdringlich zu verkaufen, die richtigen Worte zu wählen und den Personal-, oder zukünftigen Chef um den Finger zu wickeln und die Mitbewerber aus dem Rennen zu werfen.

Dann gibt es Menschen, die von Grund auf eher …. bescheiden sind. Vielleicht ist das der falsche Ausdruck und introvertiert würde besser passen oder aber, sie haben eine große Klappe, solange sie sich selbst nicht verkaufen müssen. Zu dieser Gruppe gehöre ich auch. Ich weiß, was ich kann und ich mache meine Arbeit gewissenhaft, dennoch mit Elan, frischen Ideen, einer Prise Perfektion und Enthusiasmus.
Allerdings ist es auch schon einige Jahre her, seit ich mich beworben habe.

Damals wurde die Bewerbung noch geschrieben. Man verfügte entweder über eine schöne, leserliche Handschrift oder hatte - wenn nicht vorhanden - idealerweise eine Schreibmaschine oder einen Rechner und konnte mit beiden umgehen. Ein aussagekräftiges, knappes aber überzeugendes Bewerbungsschreiben, ein vollständiger, sauber aufgeschlüsselter Lebenslauf, ein sympathisches Bild (möglichst kein Urlaubsschnappschuss an der Bar oder im Bikini am Strand, auch wenn es in mancher Branche zum Erfolg führen könnte), Briefmarke drauf und warten. Hoffen, warten, beten. Für den Ernstfall üben. Vor dem Spiegel Gespräche und Gestik & Mimik üben. Sich abfragen lassen, passende Floskeln nachschlagen, über das Unternehmen recherchieren, bei dem man sich beworben hat, etc.

Heute?
Heute schreibt man auch noch Bewerbungen mit Lebenslauf. Doch damit sich diese von der Masse abheben, werden die Bewerber immer einfallsreicher: Sie bauen wunderbare PPT oder PPS-Präsentationen, wenn sie pfiffig sind bauen sie auch noch Filmchen oder interaktive Geschichten. Sowas empfiehlt sich vorzugsweise für Grafiker, Texter, Künstler, Internet-Freaks.

Andere Rampensäue drehen Videos und treffen damit den aktuellsten Trend. Per Videobotschaft zum Traumjob lautet die Devise und fördert ungeahnte Unterhaltungstalente auf die Oberfläche, die auf dem neuen Internet-Portal mit dem Namen „myJobVideo” ihre Videos einstellen, in der Hoffnung, einen der begehrten Jobs zu ergattern.

Idealerweise hat man einen Teleprompter parat oder hat den Text auswendig gelernt, ansonsten braucht man wohl einige Versuche, bis das Video bewerbungsreif ist.
Im Vergleich zu den Videos erscheinen die konventionellen Bewerbungen recht … nüchtern und statisch, was sie auch sind.
Ich bin noch nicht sicher, was ich davon halten soll, aber ich bin mir sicher, dass die konventionelle Bewerbungsform mit der Zeit „aussterben” wird, denn die Personaler sind jetzt schon überfordert mit den Bergen an Bewerbungsschreiben. So kann sich Herr Chef selbst mal an den Rechner setzten und schon mal einen ersten Eindruck verschaffen.

ICH müsste erst daran arbeiten, mein Lampenfieber zu bekämpfen und ein verdammt gutes Bühnen-Make-Up kaufen, damit man die roten Wangen und die hektischen Flecken nicht sieht 

Was haltet ihr davon? Was war eure „peinlichste” oder interessanteste Bewerbung? Kurioseste Frage, die euch gestellt wurde oder beklopptester Eignungstest?

Highlight of the day: LAST WORKING day of this week! :mrgreen:
Lowlight of the day: Sun doesn’t shine here on meeeeee ….

Category: Daily thoughts
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28 Kommentare

  1. Kusiose Erlebnisse in der Hinsicht kann ich gar nicht dazu beitragen. Meine Praktika (sowohl früher während der Schulzeit als auch heute im Studium) habe ich alle so bekommen, indem ich einfach mündlich nachgefragt habe (am Telefon oder vor Ort), ebenso meinen Aushilfsjob während der Abizeit. Die Ausbildung danach wurde mir hinterher getragen :mrgreen: , da musste ich vorher auch keine Bewerbung schreiben (von den Bewerbungen für andere Stellen mal abgesehen).
    Später habe ich mal reichlich Bewerbungen geschrieben, bis ich mich dann doch für’s Studium entschieden habe und somit gegen meinen erlernten Beruf.
    Also: laaaangweilig, keine peinlichen Erzählungen oder so. :wink:

    Allerdings: Du machst mir Angst! :shock: Ich hoffe doch sehr, dass normale, herkömmliche Bewerbungen reichen, wenn ich mich dieses Jahr noch bewerben muss! Mit ‘ner PPT kann ich auch noch leben, aber Videos drehen? :shock: Och nö, für mich wäre das sowas von nichts! :kreuz:
    (Die Idee an sich ist vielleicht nicht so sehr verkehrt. Da kann man sicher eher schon vorab einen Eindruck gewinnen als von einem kleinen Passfoto. Aber wie bei den anderen Bewerbungsformen auch kann man da garantiert schnell ebenso falsche Eindrücke gewinnen… Als zusätzliches Schmankerl, okay, aber nicht als DIE Hauptbewerbung. Es sei denn, man ist Schauspieler oder so. Ich hoffe jedenfalls, dass sich sowas nicht durchsetzt. Es gibt sicher mehr als genug Leute, die damit Probleme hätten. Reicht ja schon, dass man dann mit Herzrasen und feuerroten Wangen beim Vorstellungsgespräch sitzt, etc. :wink: )

  2. das zeigt uns doch einfach, dass die welt multimedial abläuft und das internet endlich als standardmedium in den unternehmen anerkannt ist.

    sicher ist es einfacher, sich vor einen bildschirm zu setzen und sich per video erzählen zu lassen, was der bewerber so kann. auch zeitgemäßer. ich kann mir einen eindruck seiner art und seines auftretens verschaffen und mir überlegen, ob ich DEN wirklich zum gespräch bei mir haben will.

    andererseits hat es schon ein bisschen was von fleischbeschau - fehlt nur noch, dass die zähne geprüft werden. ob ein internetprofil oder ein öffentliches bewerbungsvideo unpersönlicher als die frühere standardbewerbung ist … ich glaube kaum. zum schluss kommt es doch auf den personalchef an, bzw. den eindruck, den er von dir hat und ob du ihm sympathisch bist.

    mir sind auch schon merkwürdige dinge passiert. denn als freelancer bewirbst du dich ja quasi für jedes projekt neu - es sei denn, du kennst die firma schon. dir begegnen aber teilweise schon echte grenzfälle. besonders, wenn eine personalberatung die externen einkaufen muss ;)

  3. Örgs. Selbstmarketing und Selbstdarstellung? Ich geh dann mal. Dat is nix für mich. :kreuz:

    Letztendlich passt es ja in die heutige Zeit. Es wird nicht zwangsläufig der eingestellt, der es fachlich gut drauf hat, sondern der, der sich gut präsentieren kann und so tut, als hätte er es fachlich gut drauf.

    Nach der Ausbildung musste ich mir da Gott sei dank keine Gedanken drüber machen. In einer Arztpraxis darf man sich ganz konservativ bewerben, von daher musste ich mir nie groß den Kopf zerbrechen. Zeugnisse super, Auftreten sympathisch, Probearbeitstag(e) - Eingestellt. Galt für die Zeiten, in denen ich noch nicht Mama war. :wink: Danach kam der Bruch - jobmäßig. Mamas müssen eben doch einen Tick besser sein, damit man sie trotz kleinem Anhängsel oder “Ballast” einstellt. Besonders dann, wenn sie die Branche wechseln wollen. :???:

    Theoretisch könnte ich einiges erzählen zum Thema “Bewerben trotz Kind”. Angefangen vom Chef der Fahrschule, der der Meinung war, dass im Arbeitsverhältnis der Körperkontakt inbegriffen ist. Natürlich ist die Mama über den Job so dankbar ist, dass sie sich begrabbeln lässt. Oder über das Möbelhaus, bei dem sich die Mama in Teilzeit bewirbt und dann im Bewerbungsgespräch erfährt, dass der Job a) doch Vollzeit ist und b) die Bezahlung auf gruppenabhängige Provisionsbasis läuft. Damit die Mama von der Provisionsbasis nicht so verschreckt ist, fügt der Personaler aufmunternd hinzu, dass am Monatsende meist ganz gut gezahlt wird. Denn „Die Kolleginnen sind da hinterher. Da steht keiner rum. Die waren alle selber lang genug arbeitslos oder haben wenig Geld gehabt.“ :mrgreen: Genug dazu.

    Ich bin verdammt froh, dass die Bewerbungen in dieser Form – wie du sie beschrieben hast – für mich erstmal nicht anstehen. Und wenn ich Hilfe bei der Erstellung einer Referenz-Website brauche, dann schreie ich um Hilfe. :opps:

  4. Reiche ein “r” nach. “gruppenabhängige*r*” heißt das. :roll:

  5. Ich persönlich finde diese Art von Bewerbung einfach nur fantastisch. Ein Bild sagte mehr als 1000 Worte - wieviel kann man wohl mit Hilfe eines Video von sich erzählen. Die Art und Weise, wie jemand spricht (Rethorik), wie er sich bewegt (Motorik), wie er sich kleidet (Optik), das sagt sehr viel mehr aus als ein herkömmlicher Text in einer Pappmappe.
    Nun muss man dazu sagen, dass es natürlich auch wichtig ist, um was für einen Job man sich bewirbt. Als Sachbearbeiter bei der AOK, wo ich weder Kundenkontakt habe, noch irgendeiner Abteilung vorstehe, wäre ein solches Video sicherlich übertrieben.

    Ich habe viele Vorstellungsgespräche zu führen. Und was einem da teilweise unter die Augen kommt - das ist alles andere als positiv. Da denke ich manchenmal: “Die Zeit hätte man sich auch sparen können.” Echt grausig, teilweise schon die Bewerbungsunterlagen an sich. Uaaah!!

    Eine gut gemachte Bewerbungshomepage mit sämtlichen Infos zum downloaden ist auch schon ein gutes Indiz dafür, was für ein Mensch sich dahinter verbirgt. Die Gestaltung der Seite, die Aufbau - all das verrät, wie es in dem Menschen aussieht: ist er organisiert oder konfus, faktenbezogen oder verspielt, zeigt er Seriösität oder nicht… Allerdings, so sind meine Erfahrungen, wollen die meisten Firmen gar keine richtige schriftliche Bewerbung mehr. Den meisten reicht es, die Unterlagen einfach per Mail zu bekommen. Das ist den sogar oft noch lieber. Und für den Bewerber sehr viel günstiger!

  6. @ Steffi - ich habe mir gestern - nachdem mein Abendprogramm gelaufen war :idea: - den Spaß gemacht und einige Videos dort angeschaut. Danach stelle ich mir vor, die in der Firma XY alle Personaler und Chefs in einem Konferenzraum sitzten, mit Schnittchen und Prosecco und sich die Daily Video Soap anschauen und sich kaputt lachen. :???: Und dann kommt man dort an und 4 Leute sitzen einem gegenüber und können sich das Grinsen nicht verkneifen!
    Am besten noch so Videos mit Gelsenkirchener Barock-Möbel im Hintergrund! ;)

    @ Mirco: Ich kann mir gut vorstellen, dass bei der Flut an Bewerbungen für die Personaler eine Erleichterung eintritt, wenn man sich im Vorfeld einen Eindruck von der Person machen kann, allerdings ist nicht jeder entspannt und überzeugend vor der Kamera, wenn er nicht weiß, mit “wem” er spricht.
    Ich denke, das wäre ein nettes “nice to have”, sollte aber die herkömmliche Bewerbung nicht ersetzen.

  7. Sisou, so laut wirst Du nicht schreien müssen, ich bin nicht taub!
    A propos - rate mal, wer mir HEUTE heute E-Mail geschrieben hat …? Ein M. Jordy aus Berlin. Ich soll bitte, bitte warten, er würde zahlen. :roll:
    Ätzend. Sollte der sich mal bewerben, jage ich ihn eigenfüßig wieder raus!

    Was Mamas angeht, eine Bekannte von mir hat jahrelang keine Chance auf ein Bewerbungsgespräch bekommen, weil sie Mama ist. Die Tatsache, dass sie seit Geburt des Kinder (der Kleine war damals schon 5) nicht krankheitsbedingt fehlte, die Großeltern den ganzen Tag auf das Kind aufpassen konnten überzeugten nicht. Das machte mich wütend.

  8. @Meg:
    Stimmt, so könnte es dann ablaufen. Sitzen da und lachen sich kringelig… Was man ihnen noch nicht einmal verübeln könnte. Habe gerade mal in einige Videos reingeguckt. Tja. Manche Leute sollten es lieber lassen.
    (Die ältere Rechtsanwaltsgehilfin fand ich auch toll - doofe Betonungen, viel zu lange Pausen, selbst bei der genauen Bezeichnung ihrer Tätigkeit. Das Ablesen sollte sie lieber noch ein bisschen üben.) Fällt mir schwer zu glauben, dass man damit zukünftige Arbeitgeber anspricht. Weiß auch nicht, wie positiv es ist, wenn man erwähnt, dass man Sänger in einer Punkrockband ist. Kann mir vorstellen, dass viele das gleich eher negativ besetzen.

  9. @ Meg: Der hat sich *heute* gemeldet?!? Uff, mein Blutdruck steigt … Er würde zahlen? Wann? Wenn ihm der Osterhase ein paar goldene Ostereier ins Nest gepackt hat? :evil:

    Nu bin ich off topic. Und *der* ist Schuld daran. :idea:

    Zum Thema “Mamas und Bewerbungen” sage ich nur: Ja, die Erfahrungen deiner Bekannten habe ich auch gemacht. Ja, es macht mich extrem wütend. Aus Sicht der Arbeitgeber kann ich diese Haltung allerdings - so leid es mir tut - auch ein wenig nachvollziehen. Nein, ich sage jetzt besser nix mehr. Das würde zu weit führen und jeden Rahmen spregen.

    Du bist nicht taub?! :grin: Gut zu wissen. :mrgreen:

  10. @ Steffi, das kommt darauf an, als was man sich bewirbt - wenn das ein Bewerbung für ne Band ist … oderr als Groupie oder Musik-Manager oder oder … ;)
    Ich denke Rampensäue haben hier eine Chance, sich gut und authentisch zu verkaufen, doch die meisten machen sich leider zum Hampelmann :???:

  11. Sisou, nachvollziehen kann ich das auch. Wenn Du aber schwarz auf weiß vorlegen kannst, dass Du von 8 bis 17 Uhr jeden Tag arbeiten kannst (+/- 1 Stunde), dann sollte das kein Problem sein. Oma und Opa sind doch da. Naja, die werden schon ihre - mehr oder minder trifftigen - Gründe haben :roll:

    Ja, heute. 2x sogar. 2x die gleiche Mail. Das Angebot startet aber heute abend um 20 Uhr. Ich habe ihm geschrieben, ob er sie noch alle auf dem Klavier hätte - nach 2 Wochen, in denen ich 4 Mails geschrieben habe und er abgemahnt worden ist, wird er jetzt wach. Ich werde nicht warten, das schreibe ich ihm jetzt.
    Tut mir leid. So nicht.

  12. So ist’s recht. Wenn ihm das so wichtig gewesen wäre, dann wäre er früher aus’m Pott gekommen. Nö. Nun kann er zusehen, wie das Angebot an ihm vorbeigeht. Hoffe ich. :smile:

    Zum Thema: Du unterschätzt den Mama-Faktor. Wenn mein Kind richtig krank ist - ich rede nicht von nem Schnupfen - dann kann ich es nicht bei Oma und Opa lassen. Ich habe es versucht, aber es ging nicht. :wink:

  13. also wenn ich bedenke, dass ich ich für meinen job irgendwann mal mit nem video bewerben muss bekomm ich die krise. ich kann mir das so gar nicht vorstellen.
    ich habe schon eine menge bewerbungen geschrieben in meiner arbeitszeit. denn dadurch, dass nurnoch zeitverträge vergeben werden steht man halt in manchen fällen nach einem jahr wieder vor der herausforderung einer bewerbung. anfangst hatte ich ziemliche probleme, aber mittlerweile habe ich einige bewerbungs-entwürfe auf meinem rechner. die schreib ich dann einfach nur um. ein wenig ergänzen oder weglassen…

  14. Sisou, sollte ER es nochmal kaufen, werde ich mich weigern! :mrgreen:
    Ich unterschätze es nicht, glaube mir. Dennoch fängt da die Diskriminierung an! :???:

  15. Liebe Tommy, Du könntest Deine Bewerbung ja SINGEN :mrgreen:
    Jetzt nicht im Sinne einer Waldorfschülerin, sondern einer … Sängerin, damit könntest Du bestimmt überzeugen!
    Wo … ist allerdings eine andere Frage ;)

  16. singen… da fällt mir doch ein dass ich was von meinen eltern mitnehmen wollte. muss ich s nächste mal unbedingt dran denken wenn ich da bin.

    ne bewerbung singen kann ich wohl nur bei dsds :wink:

  17. Eine Kamera mit Stativ?
    Ich freu mich schon *sehr* auf Deine Bewerbung :mrgreen:

  18. :mrgreen:

    du wirst sie mit als erste erhalten :smile:

  19. :arrow:

  20. @Meg:
    Klar, dann spricht auch nichts dagegen. :mrgreen:
    Aber der Kerl wollte irgendwas anderes machen.
    Na, hoffen wir einfach mal, dass sich das nicht ganz durchsetzen wird. Sonst muss ich mir wohl ein Double suchen. :eek:

  21. also ich weiß nicht recht… :roll: ich find die altmodische bewerbungsform gut, zumindest für bereiche, die eben nicht die medienbranche betreffen, für die nicht kreativität bedingung ist. stell dir ein home-bewerbungs-video für nen handwerklichen beruf vor *lach* oder für ne stinknormale bürokauffrau! och nee, soweit muss es nicht kommen…

  22. Hilli, ah, wenn sich jemand dabei filmt, wie er was aus Holz bastelt und bewirbt sich als Schreiner, finde ich das nicht schlecht.
    Aber Klempner-Videos müssen nicht sein ;)

  23. Also ich kann mir auch schwer vorstellen das Bewerbungen für handwerkliche Berufe in Zukunft multimedial ablaufen. beim besten Willen nicht.
    Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, das die Chancen bei einer Bewerbung via Mail (Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse als PDF) die Chancen zu einer Einladung zum Gespräch höher sind als bei einer Bewerbung per Post. Der Schnitt der Einladungen auf Bewerbungen die ich via Mail getätigt habe liegt wesentlich höher als bei “Briefbewerbungen”.

    Eine Anekdote hätte ich da noch zu berichten.
    Ich wurde vor zehn Jahren aufgrund einer Bewerbung zu einem Einstellungstest geladen. Das fand ich schon mal sehr merkwürdig, denn Einstellungstests werden doch nur bei Lehrstellenbewerbern gemacht. Zumindest hatte ich danach nie wieder einen Einstellungstest machen müssen. Aber egal… mit in meiner Bewerbergruppe saß ein Typ, der hatte einen echt wahnsinnigen Gesichtsausdruck. Und der saß mir direkt gegenüber, und starrte mich mit übergroßen Augen und irrem Blick unentwegt an. Ich hatte echt Angst das er gleich seine Axt aus dem Rucksack holt und auf alle eindrischt. Hui war der gruselig. Ich glaube wegen dem habe meinen Test versemmelt.

  24. Mir gehts wie dir. Es fällt mir extrem schwer mich selbst zu verkaufen. Bekommt man als Kind doch bei gebracht bescheiden zu sein.
    Aber: Bei meinem letzten Bewerbungsgespräch war mir alles egal, war ausgebrannt.
    So habe ich alle möglichen Forderungen gestellt nd kein Blatt vor den Mund genommen. Dem chef gefiel meine selbstsichere und resolute Art so gut das ich die Stelle bekommen hab. So kanns gehen!

  25. Nachtrag:
    Noch dazu zu richtig geilen Konditionen!!!!

  26. Luigi, das hört sich gut, doch das kommt nicht bei jedem Chef an und nicht jeder kann das noch aus sich raus kitzeln! Ich habe schon desöfteren über Seminare zu dem Thema nachgedacht, aber alleine die Vorstellung dabei gefilmt zu werden, wie ich mich zum Idioten machen und das alles danach noch zu analysieren :eek:

  27. Habe gestern beim Stöbern ein genau zum Thema passendes Buch gefunden. Hört sich sehr interessant an und ist direkt in meinem Warenkob gelandet. :grin:

    http://www.amazon.de/Jobsuche-Bewerbung-Internet-Karrieresprungbrett-berufsstrategie/dp/3821859512

  28. Klar, lieber ein Buch kaufen, statt die Frau an der Quelle fragen :roll:
    ;)

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