SaR - Louie at Villa Murmel

geschrieben von Murmel in Murmel(ei), Schafiges, Zu Besuch 26 Kommentare »

Gestern war es dann soweit. Gegen 19.30 Uhr klingelte es an der Tür und Frau Hasenkind war da. Nach der Begrüßung drückte sie mir eine große Kühltasche in die Hand. Zum einen waren darin enthalten, die Zutaten für unser gemeinsames Kochen und zum anderen kam ein leicht unterkühlter (nach all den Eskapaden wohl eher etwas runtergekühlter :mrgreen: ) Louie nebst Begleitung, Feuerlöscher und sonstigem Gepäck. Hörte ich da etwa ein Niesen? Oh nein, das war dann doch das Hasenkind, immer noch leicht angeschlagen von ihrer Grippe. Wer jetzt meint, es würde aber an Louie-Quälerei grenzen, ihn so zu transportieren.
Nein! Er sollte sich nur an den “kühlen” Norden gewöhnen, wie unsere Region gerne genannt wird. Ansonsten wird es ihm bei mir sehr gut gehen. Versprochen! :grin:
Kurz nachdem er sich aklimatisiert hatte krabbelte er schon aus seiner Transportbox Moin, moin … und schaute sich interessiert um.

Heute am Nachmittags hatte ich Besuch. Louie zog sich zurück und tat, was ein Mann manchmal tun muss:

Männer-TV
Die Glotze an, entspannt die Hufe hochlegen, Fernbedienung gesichert, sich die Eier den Bauch kraulen und einfach mal relaxen. Aber wir waren nicht den ganzen Tag faul. Lasst euch die nächsten Tage im Album überraschen.

FROHE OSTERN!

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Von der Liebe

geschrieben von Meg in Zu Besuch 7 Kommentare »
Jeder Versuch, die Liebe mit Worten zu definieren, wird vergeblich sein. Ist Liebe das Bedürfnis, dem anderen Gutes zu tun? Ist Liebe das Verlangen, dem Geliebten nahe zu sein? Ist Liebe das warme Gefühl, wenn ich dem Geliebten in die Augen schaue? Oder ist Liebe Fürsorge, Wohlwollen, Verantwortung füreinander, innige Gemeinsamkeit? All dies mögen Teilaspekte sein, doch letztlich ist Liebe nicht zu beschreiben.”Liebe ist nichts als …”
Selten gibt es eine Aussage, die so falsch ist wie diese. Denn Liebe ist so umfassend, dass sie nicht auf einen einzigen Bereich eingegrenzt werden kann. Wer Liebe gar nur als chemische Reaktion oder als nützliche soziale Komponente zu erkennen glaubt, ist zutiefst zu bedauern.
Wer liebt und geliebt wird, ist reich. Arm ist, wer trotz materieller Reichtümer ohne Liebe bleibt.
Liebe ist Leben, denn sie öffnet Gefühl, Verstand und Sinne.
Liebe ist auf die Ewigkeit hin angelegt. Zwar kann sie bei Enttäuschung, Gleichgültigkeit, Vernachlässigung und ähnlichem abnehmen oder ganz vergehen. Doch wie der Mensch sich ein ewiges Leben ersehnt, kann er sich auch mit dem Gedanken einer Vergänglichkeit der Liebe nur schwer abfinden.
Liebe ist die Selbstüberschreitung des Ich auf ein Du hin.
Liebe ist das Geschenk der eigenen Person an eine andere - ein Geschenk, das nicht zum Verlust führt, sondern zur Erfüllung.
Auch Liebe bedarf der Pflege. Schenke ich dem Geliebten weniger Aufmerksamkeit, kann die Liebe allmählich an Stärke verlieren. Lasse ich hingegen in mir dem Wunsch Raum, dem Geliebten jeden Tag aufs Neue Freuden zu bereiten, kann die Liebe dadurch wachsen.Jedes Menschen Liebe ist anders, so wie auch jeder Mensch ein anderer ist.

Quelle & © Christian von Kamp, dessen Bücher ich euch sehr ans Herz legen möchte.

Schönes Wochenende - ich bin off :)

Murmel in town

geschrieben von Meg in Zu Besuch 14 Kommentare »
Vergangenen Freitag habe ich Frau Murmel vom Bahnhof in Bonn abgeholt. Seit sie mit “komischen Gestalten” im Telekom-Express nach Siegburg gefahren ist, bevorzugt sie doch den Zug nach Bonn. Wir mußten noch einige frische Zutaten für einen leckeren Hack-Gemüse-Auflaug besorgen und fuhren mit der Rennsemmel (+ 10 Sound-PS) zum einkaufen. Abends hatten wir dann lecker gekocht.
Am Samstag mußten wir leider ohne El Mar frühstücken, da dieser (mal wieder) bei einem Umzug helfen mußte. Danach machten wir uns auf den Weg nach Bad Neuenahr. Ich wollte Murmel ein bißchen die Eifel zeigen, mit all den hohen Bergen, die sie vom flachen Land im Norden nicht gewohnt ist. Das Wetter zeigte sich ebenfalls von einer schönen Seite und wir gingen shoppen. EIGENTLICH wollten wir NUR die Einlagen für El Mar holen. Wenn man 2 Frauen mit ec- und Kreditkarten einkaufen gehen läßt, muß man damit rechnen, daß frau wenigstens ein Paar Schuhe kauft. Was wir auch getan haben. Nach einer eingehenden Analyse unserer Füße (siehe Bild unten: links mein Fuß, rechts Murmels Fuß) hatte jede von uns DAS perfekte Paar Schuhe. Die Analyse war interessant, zeigte sie doch auf, daß wir mit der Zeit und mit den Schuhen, die vielmehr nach der Mode gehen und weniger nach der Gesundheit, bzw. Bequemlichkeit für die Füße. Das hat zur Folge, daß wir die Zehen beim Laufen nicht mehr richtig abrollen, daraus resultieren Rückenschmerzen, Verspannungen im ganzen Körper, Fehlbildungen der Füße, etc. Bei Murmel und mir ist der Schaden noch nicht so weit fortgeschritten, daß wir diesen nicht mit den richtigen Schuhen und Sport beheben könnten.

Auf dem unteren Bild zu sehen: Murmels Super-Schuhe und mein Paar Nikes.

Wie man sehen kann, kann man nicht alle 5 Zehen sehen und das ist “suboptimal”.

Nach dem anstrengenden Shopping-Trip hatten wir uns was leckeres verdient und El Mar war so lieb, sich in die Küche zu stellen und sein Steckenpferdchen für uns zu machen: eine äußerst leckere Paella!

Danach gab es noch Eis, aber das haben wir nicht mehr fotografiert, es würde so … verfressen aussehen. ;)

Am Sonntag morgen gab es leckere pancakes with maple sirup *yummy*

Aber wir haben nicht nur gegessen, wir haben auch entspannt, viel gelacht und Spaß gehabt. Ich hatte vor allem eine Menge Spaß, als ich mir auf der gestrigen Fahrrad-Tour die Schnüss verbrannte und abends charmant darauf hingewiesen wurde, daß ich einen leichten “Schatten” unter der Nase habe. Verdammt. Heute wurd etwas Schminke aufgelegt. Soweit die Theorie. Wir mußten uns sputen, denn um 7:44 Uhr ging Murmels Zug. Das hätte auch alles wunderbar geklappt, wenn die Rennsemmel angesprungen wäre, wie sie es jeden Morgen tut. Doch heute morgen war es anders. Es herrschte STILLE. Nichts tat sich, nicht mal ein leichtes Aufbäumen, kein Lebenszeichen, kein Lämpchen. Einfach NICHTS. Also schnell El Mar angerufen, der sofort mit dem Wagen von der Arbeit nach Hause düste. Auto gewechselt, Murmel bestellte grüne Welle beim lieben Gott und fluchend auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Gott erhörte die Gebete, wir kamen nicht sprichwörtlich, sondern BUCHSTÄBLICH auf die letzte Minute an, Murmel sprang aus dem Auto, schnappte sich ihre Tasche, rannte los …

und kam gleich wieder um grinsend zu verkünden: “20 Minuten Verspätung”.

Heute abend zuhause angekommen, gab mir El Mar Starthilfe und wir fuhren los, um die Batterie aufzuladen. Das ging auch 20 km lang gut, wir fuhren von der Autobahn runter, um wieder zu “wenden” und zurück zu fahren, als es anfing zu gießen, als gäbe es kein Morgen. El Mar war gezwungen, die Scheibenwischer und das Licht anzumachen und das reichte aus, um die Rennsemmel völlig ausflippen zu lassen. Wir hielten an, riefen die Gelben Engel und 30 Minuten später wußten wir, was Sache ist. Die Rennsemmel braucht eine neue Lichtmaschine.
Großartig.

Next steps: El Mar fährt jeden Morgen mit der Gummikuh zur Arbeit und wir werden uns auf Schrottplätzen nach einer neuen Lichtmaschine umschauen.
Isch han den Kaffee offe!

Murmel, schön, daß Du bei uns warst! *drücki*

SuperMario

geschrieben von Meg in Zu Besuch 5 Kommentare »

Inspiriert von meiner “Käse bei Deichmann”-Geschichte, hat auch mein Lieblings-Kollege SuperMario eine Geschichte zum Besten gegeben. Ich möchte sie euch nicht vorenthalten, zumal ich ihm soviel “Brutalität” nicht zugetraut hätte.
Es sei denn, er kämpft an der IT-Front ;)


VerkäuferINNen sind schon manchmal ein spezielles
Völkchen - obwohl ich selbst nicht wieder als Verkäufer arbeiten möchte, das hatte ich schon - an der Servicetheke von Vobis.

Meine Erfahrung mit einer zickigen Verkäuferin, meine Lieblingsszene im Supermarkt, war echt filmreif - schade, dass ich keine versteckte Kamera dabei hatte. Vorhang auf: Ich hatte ne xtrem stressige Woche,
keinen Tag vor 20:00 Uhr nach Hause - das Notdürftigste an der Tanke
gekauft. Dann endlich Freitag, gegen 19:00 Uhr Feierabend und direkt in den Supermarkt (ehemaliges Globus in Beuel). Dort den Wagen ca. halbvoll gepackt und gegen 10 vor 8 Uhr an die Kasse. Eine entnervte Verkäuferin riss mir die Lebensmittel quasi aus den Händen, ohne dass diese das Transportband berührten konnten.

Im gleichen Tempo wurden die Dinge gescannt. Ich fragte sie, ob alles in Ordnung sei. “Sicher datt!”, war die Antwort und sie riss mir die Dinge weiter aus der Hand. Ich fragte nochmal: “Alles in Ordnung, junge Frau?”
Nun wurde sie präziser: “Sicher datt - es iss 20:00 Uhr und Sie kommen mit einem vollen Wagen an die Kasse, klar ist alles in Ordnung, was denken Sie denn?!”
Ich war platt und wusste erst nix zu sagen. Dann kam die wohl perfekte Antwort und Reaktion:
“Ah, wissen Sie was, ich hab die ganze Woche nicht geschafft einzukaufen, dann kann ich auch noch einen Tag warten und morgen früh einkaufen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend”

Im Wagen lag ein Teil der Sachen, weitere auf dem Band und ein anderer Teil war bereits gescannt. Ich hab mich rumgedreht und die
Verkäuferin so an der Kasse sitzen lassen. Sie war nicht mehr in der Lage zu antworten - und nochmal wird sie sicherlich nicht so zickig
sein.

Es gibt Tage …

geschrieben von Meg in Zu Besuch 6 Kommentare »
an denen sind sogar Kirschen versaut.

[via mail by Stahlratte]

Guten:Morgen

geschrieben von Murmel in Zu Besuch 15 Kommentare »

Morgen, am 25.4.2007, ist der “Tag des Lärms”, pardon, der “Tag gegen Lärm”, denn “Tag des Lärms” ist irgendwie ja jeden Tag.

Wenn ich den Zahlen glaube, dann leiden ca. 13 Mio. Deutsche unter den diversen Geräuschpegeln, die Gesundheitsrisiken und Schlafstörungen verursachen.

Ich selber kenne auch das Problem von Reizüberflutung und den Wunsch nach absoluter Stille, nur für eine kurze Zeit.

Die Aktion ruft auf, morgen um 14.15 Uhr für 15 Sekunden absolut still zu sein, und sich auf die Ruhe zu konzentrieren. Was das wohl für ein Bild ist, wenn jemand für 15 Sekunden die Welt anhalten würde und absolute Stille herrscht.

Also morgen einen Knoten ins Taschentuch, für 15 Sekunden abschalten und “pssssttttt”, zieht die Schuhe aus, wenn ihr reinkommt.

:)

141 cm - von Sonntag bis Urlaub

geschrieben von Murmel in Zu Besuch 5 Kommentare »

Ich mag sie, diese Tage, die sich erst ankündigen als „schon wieder diese Familenfeiertage, die kein Mensch braucht – vor allem jemand fast ohne Familie“ und plötzlich enden in Freundschafts-Wohlfühl-Lach-mich-kaputt-Tage, mit diesem guten Gefühl, wirkliche liebe Freunde zu haben, mit denen selbst Schweigen eine Freude ist.

Sonntagmorgen, 9.30 Uhr, frisch aus dem Bett gefallen, mit einer to-do-Liste von hier bis Nord-Norwegen. Piep, piep …. SMS von Meg …. “Noch knapp 100 km – Zähne zusammenbeiß.“
Aaaaaaaaah ja, verstehe - ich meine, Du wolltest doch erst ….. 11 Uhr war abgemacht …. ich ääähm ….. oh NEIN. Es bilden sich leichte Stressfalten auf meiner Stirn. Aber …… das wäre doch gelacht …

FERTIG. *ding.dong* Meg ist da.

Es gibt Frühstück für uns und es gibt Ostergeschenke für mich. Womit habe ich das verdient?

Ein Blümchen von Freunden, Meg und Elmar, in leuchtendem Orange, meiner Lieblingsfarbe.
Ein Maßband -141 cm - für jeden Tag, den wir entfernt sind vom gemeinsamem Malta-Urlaub, einen cm zum Abschneiden. Eine Tüte voll Klospülung *lacht* … nein, voll Urlaub, mit mit Meeresrauschen, Möwengeschrei und Hulamusik und „Halbnackte Bauarbeiter.“ *grins*

Danke, Danke, Danke! Die cm werden wie im Flug vergehen.

Morgens Frühstück, am Nachmittag – Murmel-Oma-Osterkaffee (ohne Zucker) und Schwarzwälder (ohne Sahne).
Abends – einen Designer-Geflu(e)gel-Do(e)nerteller-Versace *g* und dann ab durch die Hecke, rauf auf’s XXL-Sofa. Gucken, quatschen, lachen, wohlfühlen, schlafengehen.

Wieder Frühstück, die Eier gerührt und nicht gekocht, fröhliche Füße und einen Spaziergang durch die City, mit Lieblingskuchen und viel Gefu(e)hl. Abendschicht in der Küche mit handmade Lieblingsessen für Meg und Milchkaffee fast wie zuhause. Die Bude stinkt, die Meg schmatzt und strahlt und die Murmel ist glücklich.

You are welcome.

Die Zeit ist viel zu schnell vergangen.
Ich gehe heute früher schlafen, damit ich schneller einen cm dichter am Glück bin.

Danke!

Hans fragt …

geschrieben von Meg in Zu Besuch 22 Kommentare »

Bezugnehmend auf meinen GQ-Artikel, hat sich Hans wieder einige Gedanken gemacht. Ich lade zu einer regen Diskussion ein:


“mh.. nicht verfluchen.. bitte .. aber ich möchte diesen artikel mal nutzen .. um etwas tiefer zu schürfen.. ich denke in letzter zeit viel über das verhältnis von kunst und commerz.. bzw. bildung und commerz nach… intialzündung für die gedanklichen umtriebe ist das gecaste von bands.. im deutschen privatfernsehen.. irgendwie habe ich damit so meine probleme.. und konnte bislang nicht so recht definieren.. warum eigentlich… nach längerem sinnieren fand ich .. was mich stört.. ich habe eine definition von kunst und kultur auf der einen und commerz auf der anderen seite..

nun ist für mich ein musiker ein mensch.. der von innen heraus musik machen möchte.. ergo ein künstler.. .. wenn er damit erfolgreich ist.. commerziell.. na um so besser.. zäumt man das pferd von der anderen seite auf.. finde ich das irgendwie bedauerlich und schade.. und es entspricht der zunehmenden entwertung.. alles nur noch unter commerziellen gesichtspunkten wahrzunehmen..

im zeitschriftenmarkt geht es mir ähnlich… der spiegel bildet für mich eine der wenigen ausnahmen.. die “leute” dort haben für mich ein anliegen.. außerhalb vom geldverdienen… zeitschriften wie die hier angesprochene.. sind rein retortenbabys.. nach zielgruppenanalysen erarbeitet.. ohne herzblut.. ohne redaktionellen anspruch.. halt reiner commerz..wie denkt ihr darüber ????”

Du Tier, Du!

geschrieben von Meg in Zu Besuch 15 Kommentare »

Schaut euch bitte erstmal den Artikel in GEO an.

Ich möchte doch kein Tier sein!
“…Einige Tierarten lösen sogar ihre Konflikte oder Führungsfragen mit gleichgeschlechtlichem Sex …”
(Das will ich mir bei meinem Arbeigeber nicht vorstellen … )

Obwohl das Kinderkriegen (besorgen) einfacher ist:
“… Forscher berichteten über schwule Flamingos, die Eier von ihren heterosexuellen Artgenossen gestohlen haben und die Küken als ihre eigenen aufzogen. Lesbische Störche griffen auf die Samenspende eines dritten Storchs zurück …”

[Danke SM für den Beitrag!)

Fertig…

geschrieben von Murmel in Zu Besuch 9 Kommentare »

…. für die große Rundreise!

Meg, meine Tasche ist gepackt. Ich fahre in einer Stunde Richtung Hasenkind und hoffe, sie kommt heil aus der Grube. Dann proben wir schonmal für morgen und fahren Samstagvormittag in Deine Richtung.

Lässt Du mich so rein? Frisch gebadet und gepudert.
Was ein bißchen Farbe doch so ausmacht.

Ich freu mich!! :)
Jungs, zieht euch feuerfeste Unterwäsche an.
Das Landei kommt in die große Stadt. *lacht*