Montag, April 07th, 2008 | Author: Meg

Als Test habe ich es mal nicht sooo schwer gemacht und geschrieben “Wer hat ‘Der Seelenvogel’ geschrieben?”. Die SMS habe ich an die 44044 geschickt und dann gewartet.

Ich war sehr gespannt, ob sich überhaupt jemand mit dieser Frage beschäftigen würde, andererseits: einfacher kann man ein paar ogi-Taler ja kaum verdienen, oder?

Ihr fragt euch, wovon ich spreche? Zu Recht!
Ich spreche von der neuen Community “hiogi” - zugegeben, der Name ist eher gewöhnungsbedürftig und erinnert ein wenig an die Herkunft von Shrek, auch die “ogi”-Taler, die man verdienen kann, wenn man Fragen beantwortet, die Leute von unterwegs via SMS an die 44044 geschickt haben. In meinem Fall ist es nur eine Testfrage, man kann jedoch auch mal in “Not” sein oder in Gefahr, seine Ehre bei einer Wette zu verlieren, weil man mal wieder etwas vorlaut war. Oder man fragt mal schnell, welche Apotheke um 22 Uhr in St. Augustin Notdienst hat. Oder wie weit es vom Marktplatz in Bonn zum Bahnhof ist?

WOW!

Während ich das hier schreibe, bekomme ich die folgende Antwort:

“Michal Snunit und Na’ma Golomb haben es geschrieben. Für 6€ kann man es bei Amazon.de kaufen! 1991 ist es im Carlsen Verlag erschienen. ISBN-10 3551550700″

Die ISBN als link. Ich bin begeistert, denn zwischen Frage und Antwort liegen gerade mal 1:26 Min.
Meine Frage erschien auf der Website, wurde beantwortet und dann von einer weiteren Person nochmal überprüft, bevor ich sie aufs Handy bekommen habe. Kostenpunkt: 39 Cent
Sicher bekommt man die Antworten nicht immer ad hoc, je nachdem, wie viele gerade online sind, doch ich finde den Dienst super und habe die Nummer im Kopf gespeichert. Endlich mal wieder ein richtig sinnvoller Dienst der Web 2.0-Welt! Ein Blog zum Thema gibt es auch.

Category: Techs, World:Wide
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10 Kommentare

  1. Oh das klingt wirklich SEHR interessant. Ich werde mir den Dienst mal merken.

  2. Äußerst praktisch. Thanks.

  3. @ Andi - falls Du in Berlin verlustig gehst? ;)
    @ Marco - yw! :)

  4. Ein sehr interessanter Tipp. Ich weiß nicht, wann oder wofür ich es brauchen werde - aber abgespeichert ist es. :arrow:

  5. habe es ebenfalls abgespeichert. wirklich interessant und wer weiss wofür man es mal braucht :smile:

  6. nette sache … allerdings sicherheitstechnisch bedenklich, wie 75% des web 2.0 :mrgreen:
    man gibt einfach zu viel von sich freiwillig preis. zu viele daten zugänglich für eine zu große menge von leuten.
    das ist meiner meinung nach der große nachteil des web 2.0. zu viel social networking, zu viele lücken, zu viele services. es gibt wirklich zeiten, da hätte ich gerne wieder das web 0.5 :mrgreen:

  7. @ Frau W. - je nachdem, wo Sie gerade sind, könnten Sie fragen, wo der nächste Dealer (Hussel, z.B.) ist :mrgreen: Ich liebe solche Dienste :)

    @ Tommy - Dir fällt bestimmt etwas ein :)

    @ Mirco, das liegt doch auf der Hand, die Meinung der Vielen zählt: willst Du sie, musst Du Dich vielen öffnen :)

  8. Das klingt ja gut, danke für den Hinweis! :-)
    Wer weiß, wofür man das noch mal gebrauchen kann. ;-)

    Allerdings werde ich aktuell wohl eher nicht dazu kommen, den Dienst zu nutzen. Zumindest nicht, wenn ich mit Niels zusammen unterwegs bin und er seinen Blackberry dabei hat. Kommen da irgendwelche Fragen auf - ruckizucki wird der Blackberry gezückt und gegoogelt oder Wikipedia gequält, oder, oder, oder… Manchmal ist das schon nervig… :neutral: Argh!

  9. @ Steffi - nervig? Das kann ich mir vorstellen, zumal ich eine ausgewachsene Abneigung gegen diese schwarze Beere habe - sie macht einige Leute süchtig und komisch …

  10. Meg, ja. Finde, dass er es manchmal übertreibt. Irgendjemand fragt was, und prompt wird das Handy gezückt. Hmpf. :neutral:
    Würde er es nicht so häufig machen, dann würde ich auch gar nichts sagen. Gibt ja oft genug Situationen und Momente, in denen sowas sehr hilfreich sein kann.

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