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Inside out.

Ich bin mal in mich gegangen, nachdem die Aktivität meiner Leser in den letzten Tagen nachgelassen hat – verhält sich übrigens proportional zu meiner eigenen Lustlosigkeit in Bezug auf das Lesen von Blog und das Schreiben/Kommentieren. Auf meinem Schreibtisch und in meinem Kopf häufen sich tatsächlich eine Menge Themen, die ich gerne … verbraten würde, doch die habe ich nun in einen großen Ordner gepackt, auf dessen Rücken in großen Buchstaben “Winter” und “Regentage” steht. Denn derzeit verbringe ich ungern meine sonnigen, freien Stunden mit einem klebenden Hintern auf dem ChefLedersessel, sondern schmiege diesen lieber an den ergonomisch geformten Mädchen-Sattel meiner Super-Bikes, eigens mit einer Aussparung für die empfindlichen Weichteile (die sinnbefreiteste Erfindung bei Fahrrädern, wenn man mich fragt) oder lasse ihn in einen Badeanzug gleiten und versuche ihn möglichst elegant durch das 50-Meter-Becken zu ziehen.

Gestern musste ich ihn allerdings in die Motorrad-Kluft zwängen. Zumindest nahm ich an, dass ich zwängen musste, doch Dank einiger Anstrengungen der letzten Wochen und 10,5 kg weniger Gewicht am Hintern und Hüfte sprang ich quasi in diese Hose und musste mir nicht mehr abbrechen, als beim letzten Mal. Wobei damals lediglich meine Würde temporär einen Bruch erlitten hatte.
Ich schwang mich mühelos auf die Gummikuh (damals brauchte ich noch ein Treppchen :flenn: ) und wir düsten nach Leverkusen. Dort konnten Tommy und ich einen langhaarigen Biker so richtig zum schwitzen bringen. Der Schweiß rann ihm in Bächen runter, er war knallrot angelaufen und japste – aber er ließ uns nicht los, verdammtnochmal! Weshalb wir gestern nur ein paar Runden machen konnten und ich mir teilweise vorkam, als hätte ich eine Reise in die Vergangenheit gewählt, wo mein Papa einen Stock in das Mofa steckte, damit ich nicht umkippe, als ich mit 9 Jahren meine ersten Fahrversuche unternahm. Damals bin ich meinem Papa jedoch davon gefahren.

Dafür kann ich jeder Frau so eine Motorrad-Hose empfehlen, statt teurer Lymphdrainagen: Gestern hatten wir 30 Grad, als ich in dieser atmungsaktiven Polyester-Kombi auf einem Platz ohne Schatten stand und spürte, wie mir mein eigener Schweiß in die Schuhe läuft. Lecker. Doch danach spürte ich etwas Fahrtwind bei ca. 6 km/h. Gut, ich war schon immer ein Optimist.

Soviel zum Wochenende und für jetzt … möchte ich euch noch etwas auf den Weg zur nächsten Fußball-WM oder EM geben: “Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Sieg, Niederlage oder Unentschieden!”

Einen schönen Wochen-Start,
Meg

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17 Kommentare to “Inside out.”

  1. es war toll mit euch beiden :)

    wie schaut es die woche mit hangcock aus? dienstag und mittwoch abend hätte ich noch zeit :)

  2. Bilder schicke ich Dir heute abend zu, gestern wollte ich nicht mehr “kleben” ;)

    Guuute Idee, wenn Du nichts dagegen hast, dass ElMar mitkommt, er wollte den Film auch gerne sehen!
    Ah, und Kung-Fu Panda! :)
    Ich melde mich heute abend, wann es am besten passt, ok?
    Siegburg?

    P.S. Du hast echt verschärft ausgesehen mit diesen Schulterpolstern! :mrgreen:

  3. Nachlassende Aktivität? Das übliche Sommerloch greift überall um sich und das erstreckt sich in der Tat aufs Bloggen und das Kommentieren.

    Motorradkluft statt Lymphdrainage? Das wäre ja mal was. Vielleicht joggen gehen in Motorradkluft? Da purzeln die Pfunde. *hüstel* Aber hoffentlich nur an den Stellen, an denen es auch weniger werden soll. :mrgreen:

  4. natürlich habe ich kein problem wenn elmar mitkommt, was für eine frage. denk bitte nur dran dass ich ab heute abend vorerst nur per handy zu erreichen bin. weder festnetz noch internet :flenn: wobei letzteres für mich ein wenig schlimmer ist
    auf die bilder bin ich echt gespannt :lach:

    wann und wo, also kino, besprechen wir dann noch :) ich freu mich!

  5. @ Frau W., da mein Körper – außer an der Brust – nur aus “Stellen” besteht, an denen es weniger werden darf, bzw. was da ist, in Muskeln umgewandelt werden soll, würde ich in dieser Hose sogar schwimmen gehen ;)

    Jaja, das Sommerloch. Ein fürchterliches Wort, wenn Sie mich fragen. Und ein noch füchterlicher Zustand …

    @ Tommy, ich RUF DICH AN! Aber eher Dienstag, glaube ich :)

  6. Sommerloch… furchtbares Wort, furchtbarer Zustand. Sehe ich auch so. Allerdings steht mir selber der Sinn gerade nicht nach “zu ernsten” Diskussionen. Wobei ich gerade so ein interessantes Buch am Wickeln habe, welches quasi nach einem Blogeintrag schreit. Aber will ich jetzt über die Karrierechancen von Frauen diskutieren und darüber reden, ob Karrierefrau oder Mutterdasein der “bessere” Weg ist? Nö. Die Kraft habe ich gerade nicht. Was für ein Elend.

    *flüster* Das isses ja. An der Brust soll bei mir auch nix weg. Lieber nehme ich den Rest in Kauf. :mrgreen:

  7. Das Sommerloch ist, wo man hinsieht, nicht zu “überlesen” :shock: …

    Man darf nur nicht denken, dass die Stille in der Blogosphäre an einem selber liegen könnte oder liegt.

    Mund abwischen, weitermachen :mrgreen: .

  8. Ja, das mit dem Sommerloch stimmt. Auch bei mir ist es ruhiger geworden. Und wenn ich ehrlich bin, so leide ich den kompletten Juni auch schon an einer Schreibschwäche. Momentan will mir einfach nichts gescheites einfallen. Da bist Du noch in einer etwas besseren Lage…

    Ist doch aber nicht schlimm! Genieß die sonnigen Tage. Und leider bin ich diese Woche nicht im schönen Rheinland, sonst wären meine Frau und ich auch gerne zu “Hancock” mirgegangen…
    :)

  9. Frau W., das ist nun mein kleines Waterloo, siehste? Ich habe Inhalte, will, aber … andererseits möchte ich das Pulver nicht verschiessen, denn ich merke, dass die Leser nicht gerade erpicht darauf sind, große Diskussionen zu führen. Deshalb werde ich mich gedulden und im Herbst ist SCHULZ mit den Ausreden! ;)
    Karrierefrau oder Mutter? Menno, da kann ich wieder nicht mitreden, nur theoretisch :???:

    *flüster* Ich tape die beim Sport immer fest, damit sie nicht “abnehmen” :cool:

    @ Conny, Es liegt nicht an mir?! :flenn: Ehrlich nicht?!
    Ich wollte schon *hara kiri* Du hast ja Recht :)

    @ Sascha: Ohhhhhh! Wann denn wieder?!

  10. Das kann ich leider noch nicht sagen. Vielleicht dann, wenn meine Frau in Duisburg wieder ihren Arzttermin hat… Ich sag Bescheid, wenn wieder mal was ansteht.

  11. Im Herbst ist Schluss mit Ausreden? Gut. Notiert. *kritzel* Ich hebe mir mein Thema dann auch auf. Glaube ich. Ich halte mich ja immer so schlecht an meine eigenen Pläne. :roll:

    *flüster* Du tapest sie fest, damit du dort nicht abnimmst?! Ähm… hilft denn das?! :blush:

  12. @ Sascha – das wäre nett, ich bin mir sicher, dass wir dann auch noch einen netten Film finden ;)

    @ Frau W., ich habe mir auch notiert, dass ich dann etwas ganz Tolles dazu beitrage, in den Kommentaren ;)

    *flüster*
    Ich bin immernoch bei C :mrgreen:

  13. [...] für Meg und allen anderen die in einem Sommerloch [...]

  14. Wir sind hier doch nicht beim Privatfernsehen wo’s immer und überall auf die Quote ankommt. Oder doch ? :shock:
    In dem Fall weißt Du ja, über was Du schreiben musst, um all die Leute, die ein gewisses PW haben wollten, hier her zu locken ;)

  15. @ Lily, SEX kann doch nicht alles retten, oder?! ;)
    Bald, ich arbeite daran – sowas braucht Zeit und MUSE und viel Recherche! :mrgreen:

  16. @Meg: Du meinst so etwas? Das hat durchaus nen Sinn… beugt z.B. erektilen Dysfunktionen vor ;)
    Ich glaub, es war der Alcock-Kanal, der da bei Männchen ohne so eine Furche eingeengt wird und so den Nervus Pudendus komprimiert… müsste ich aber selber nochmal nachschlagen :pfeif:

  17. @ Neri, ja, sowas. Damit ich mir die Schamlippen nicht abklemme? Funktioniert nicht, wenn ich vom Rad steige, überfällt mich der Blutsturz in die Mitte meines Körpers :blush:

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