Während meiner Zeit in den Staaten, hatte ich das unglaubliche Glück, einen 3-jährigen neunmalklugen Jungen als besten Freund zu haben. Er heißt Nate (von Nathaniel), hat karottenrote Haare, eine Menge Sommersprossen, ein ansteckendes Lachen und - unter anderem - eine Menge Blödsinn im Kopf. Ab und an überraschte er mich mit seiner Ernsthaftigkeit, Beobachtungs- und Auffassungsgabe. Die Dialoge zwischen uns waren vergleichbar mit einem guten Tennis-Match.
Eines Morgens auf der Fahrt zu seiner Mutter in die Stadt. Die Strasse schlängelt sich entlang eines Flusses und ist recht kurvenreich. Nate sitzt hinten in seinem Kindersitz und spielt mit einer Batman/Heman/Whateverman-Figur.Nate: Meeeeheeeeg?
Meg: Hm?
Nate: Do you want to talk about it?
Meg: About what?
Nate: About how you’re feeling!
Meg: What’d ya mean?
Nate: Well, you’re driving kind of aggressively.
Meg: I do … what?! What are you talking about?
Nate spielt immernoch mit seinem Männchen, beobachtet mich allerdings im Rückspiegel, über den wir Augenkontakt halten.
Meg: Do I scare you? What do you mean by saying I’d drive aggressively?
Nate: Well, you do!
Meg: Aha.
Nate: Do you miss your familiy in Germany?
Meg: ![]()
Nate: You don’t have to, I’ve already TOLD YOU, that we’re your new family. Me, Daddy, Mommy and Henry. You don’t need the other ones. Actually, they can visit you though, but you don’t have to go back, ok?
Meg: Nate, I don’t get the point. What does my family have to do with my driving?
Nate: You’re kickin’ the brakes and that scares me!
Meg: You’re nuts. I’m not doing any of it - either scaring you or kicking the brakes. Why don’t you just play with ypur action figure and don’t bother me, ok?
Nate: See what I mean?!
Meg: Geez, what’s the problem?! You’re a 3 years old nosy ‘I know everything better than anyone’ kiddo!
Nate: But I’m your friend and your new family now!
Meg: Yeah and a big pain in the ass sometimes!
Nate: You’re not supposed to swear when I can hear you!
Meg: Well, don’t listen to me and stop arguing!
Nate: You can always talk to me, I won’t tell Mommy or Daddy.
Meg: I’m fine!
Nate: No …
Meg: NATE! Drop it! I’m fine.
Nate: I love you.
Meg: I love you, too.
Nate: Can we go to Wendy’s?
Meg: No.
Advantage: Nate.
I miss you, pumkin’.


Freitag, 1. Februar 2008
hehe, nathan der weise, was?
Freitag, 1. Februar 2008
du bist dir auch sicher, dass er nicht einfach sehr klein war, aber in wirklichkeit schon…23 oder so?
Freitag, 1. Februar 2008
Kinder haben meist ganz feine Antennen für die Schwingungen/Stimmungen ihrer Bezugspersonen. Denen macht man nichts vor. ;-)
Es sei denn, die Kinder wurden so verbogen, dass sie ihren eigenen Gefühlen nicht mehr trauen dürfen/können.
Und? Seit ihr zu Wendy’s gegangen? Los. Sag. Wenn du ihm das abschlagen konntest, bist du MegRock.
Freitag, 1. Februar 2008
“seit”? :oops: Ähm… ich nehme das “t” wieder mit und schenk dir ein “d”. :sad:
Freitag, 1. Februar 2008
@ Maak, das war eher Nathan, der Naseweise!
@ James: glaube mir, das habe ich mich merhmals die Woche gefragt, doch spätetens, wenn er alle Lebensmittel in Ketchup ertränkte oder sich mit einem Glas Nutell im Schrank versteckte war ich wieder beruhigt und sicher, dass er 3 Jahre alt und einfach nur sehr sensibel ist
@ Sisou: Call me MegRock!
Sonntag, 3. Februar 2008
*lach* herrlich! manche kleinen weisen haben’s echt drauf! ich wär danach auch mit ihm zu wendy’s gefahren :mad: