Guten Morgen Schweinehund!
Waage: -2 kg
1. Gestern habe ich gelernt, dass man sich wehren muss! Gut, das habe ich nicht explizit gestern gelernt, aber gestern wurde mir nochmal klar bewußt, wie oft man in der Woche von Behörden, Ämtern, Möbelhäusern, Vermietern, etc. verscharscht werden möchte. Oftmals gelingt es, denn man scheut den Aufwand eines Gegenschlags, liest nicht richtig oder rechnet sich von vorne rein geringe Chancen aus. Diese Wich*er verkennen nur die Macht des Einzelnen und die Macht der Vielen. So habe ich gestern einige bitterböse .. .oder eher bittersüße Briefe geschrieben und freue mich bereits auf die Reaktionen. Liebe Leute, in Zeiten des Internets, Wikis und Web 2.0 sind die Kunden & Konsumenten keine Opfer mehr
2. Unsere Wohnung ist der Ort, wo sich Freunde und die Familie treffen. Vor allem kommende Woche!
3. In all diesen Jahren habe ich keinen Funken meines Idealismus eingebüßt!
4. Ich schrie als ich angekommen bin.
5. Die Wahrheit ist, ich bin eine Rampensau.
doch das dürfe nun wirklich keine Überraschung für euch sein. Eher immernoch eine Bürde für mich.
6. Das süße Lächeln des Kochs gestern, als er das Menü für meinen Geburtstag zusammen setzte und mir dann den sensationellen Preis verkündete, das habe ich von dem gestrigen Tag am deutlichsten in Erinnerung.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Englisch , morgen habe ich wiegen & Sport geplant und Sonntag möchte ich LESEN!
Fett markiert sind die Vorgaben, via
Found.
Es war einmal …
… ein Mann, der nicht sehr beliebt bei Frauen war. Er war ein netter Kumpel, aber wenn es darum ging, die Frauen ins Bett zu bekommen, suchten diese eher nach anderen Kerlen. Das frustrierte ihn zutiefst.
Eines Tages hatte er eine Idee und ging glücklich zum Sport. Die ganze Zeit schon grinste er, was seinen Freunden nicht verborgen blieb. Also fragten sie ihn nach dem Sport:
„Hey, was grinste so?”
„Ah nichts”, antwortete der Gräfi.
„Komm schon, Du grinst nicht einfach so, erzähl!”, drängten ihn seine Freunde.
„Na gut”, ließ sich Gräfi überreden. „Gestern war ich mit einer tollen Frau im Bett. Während ich sie also streichelte und meine Finger ihre Lippen teilten, massierten und liebkosten, bäumte sie sich plötzlich auf, krallte ihre Nägel in meine Schulter und ging ab wie eine Rakete! Sie schrie, warf den Kopf hin und her und ihr ganzer Körper wand sich in glühender Ekstase.”
Die Jungs schauten ungläubig.
„Was war denn passiert?!”
„Tja, ich hatte ihn gefunden!”, prahlte Gräfi.
„Ihn?! Wen?!”, fragten seine Freunde und drängten sich noch näher an ihn.
„Den G-Punkt”, sagte Gräfi triumphierend.
Bisher ist das Fiktion. Ehrlich. Das habe ich mir gerade ausgedacht. Doch das wäre eine Erklärung dafür, warum es einen Haufen Männer gibt, die mit Schweißperlen auf der Stirn ihrer Entdecker-Seele freien Lauf lassen und wühlen, suchen, stöbern … in der Hoffnung, diesen ominösen Punkt zu finden.
Der Komiker Michael Mittermeier amüsiert sich in seinem Programm königlich über den weiblichen G-Punkt. Es gibt sogar Anleitungen, wie man(n) ihn findet, doch dafür bräuchte er einen Penis wie eine Cruise Missile! Und wer hat das schon, meine Herren? (Ich erwarte keine Antwort darauf, ehrlich nicht).
Jahrelang fühlten sich die Männer verarscht von uns und warfen uns vor, wir hätten uns diesen G-Punkt ausgedacht. Nun ja, WIR waren es nicht. Es war ein Mann, nämlich Ernst Gräfenberg (ein Deutscher, das entlockt mir allerdings ein fettes Grinsen)
Den neuesten Forschungsergebnissen zur Folge hat man das „Zentrum der Lust” nun gefunden. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte lautet: Nur jede 3. Frau hat ihn. Und: man kann ihn anhand eines Ultraschalls aufzeigen, für alle zweifelnden Männer.
Doch keine Sorge: im Gegenteil zu Männern ist die Qualität des weiblichen Sexes nicht von von der Größe eines „Knubbels” abhängig
Meine 2 aktuellen Lieblinge. Es lohnt sich ein wenig bei YouTube zu stöbern und mehr von ihnen zu hören:
Wolfmother:
Florence & The Machine:
Neulich ein Dialog in der Sauna:
Sie1 “Du, noch bestehen meine Brüste den Bleistift-Test, aber die Frage ist, wie lange noch”
Sie2: “Meine bestehen nur noch den Schreibmaschinentest. Ich klemm sie drunter, sie bleibt da”
Und was steht bei euch so an?
Eine Kanne Tee, ein spannendes Buch, die Kuscheldecke und Kerzen, während ich um das Leben der Korkenzieher-Weide auf dem Balkon fürchtete. Doch sie ist definitiv robuster als die Balkon-Stühle …
Am 15.03.2005, einen Tag nach meinem 29. Geburtstag, habe ich den ersten Eintrag in diesem Blog gemacht.
Er ist bis heute ohne Kommentar geblieben. Wenn ich den Beitrag lese, vesetzt er meine Seele in die Zeit damals, ich erinnere mich an den Grund, an die Stimmung, an den Anfang und an das Ende. Ich ahnte jedoch nicht, dass ich in 5 Jahren fast 2.000 Beiträge verfassen würde. Mehr als ein Beitrag pro Tag in 5 Jahren. Man könnte meinen, ich hätte einen regen Laberbedarf. Das stimmt. Und es ist nicht mal so, als würde es mir gelingen, diesen im Blog zu ersticken, er ist stets da und ununterbrochen. In den 5 Jahren habe ich hier eine Menge Menschen gelesen. Eine Menge selbst kommentiert.
Mindestens 1x im Quartal wollte ich das Handtuch schmeissen. Aus den unterschiedlichsten Gründen: Zeit, Lustlosigkeit, Sinnlosigkeit, Unzufriedenheit mit dem Feedback, eigene Unzulänglichkeit, Selbstzweifel, Sucht …
Ich war genervt von mir, der Bloggerwelt, der Blogosphäre, den einzelnen Leuten, den langweiligen und sich ständig wiederholenden Texte und Themen, den Beiträgen mit Passwörtern, den Grüppchen, den ABC-Bloggern …
Und ich war und bin froh darüber, Menschen über das Blog kennengerlent zu haben, die mein Leben bereicherten und immernoch bereichern.
Menschen kamen und gingen.
Mein Blog polarisiert. Mich am meisten.
Die großen Zeiten sind vorbei, der Hype um die dt. Blogger – falls man das überhaupt so bezeichnen konnte – ist abgeklungen, die Menschheit stürzt sich auf Social Media-Netzwerke, denn sie fressen nur halb soviel Zeit und man bekommt doppelt soviel Input. Jeder für sich entscheidet letztendlich, was ihm wichtig ist.
Ich werde eine Party für mein Blog machen. Es wird eine Mett-Torte geben.
Und ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn ihr mit mir feiert. Ihr, für die ich es am Ende des Tages tue. Und für mich. Ein Geben und ein Nehmen und ich freu mich darüber, dass der erste Eintrag einer der ganz, ganz wenigen ist, die ohne Kommentare geblieben sind
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ihr euch einen Text von meggyver.de schnappt und diesen sprecht, singt, umschreibt … ich würde mich freuen. Sehr.
g:Sagt