Sonntag, Februar 24th, 2008 | Author: Meg

Das Thema der 8. KW beim Projekt 52.

Seit ich 4 Jahre alt bin, trage ich eine Brille. Damals habe ich gleich 4 Dioptrien auf die Nase bekommen, ich bin weitsichtig. Verdammt gut kann ich mich daran erinnern, dass ich ständig mit dem Kopf an den Türrahmen knallte und mir oft schwindelig war, die Brille war schlichtweg zu stark, doch die menschlichen Augen sind ein kleines “Wunder” und so gewöhnten sich auch meine schnell an die Brille.
Einen Vorteil hatte sie: Ich habe nie aufs Maul gekriegt, denn ich weigerte mich, sie abzusetzen. Ihr müsst wissen, ich war schon als Kind recht clever.
Mit 12 Jahren wurde ich am linken Auge operiert. Leider wurde das Auge bei der Operation mehr beschädigt als “repariert”, was zur Folge hat, dass ich auf dem linken Auge ca. 40% Sehkraft habe. Ich schaue also hauptsächlich durch mein rechtes Auge. Komisch, denn eigentlich ist die linke Seite meine starke Seite.
Mit Kontaktlinsen und Brille komme ich an 100%. Doch eine Lasik (Augenlasern) kommt für meine Augen (mit Hornhautverkrümmung) nicht in Frage. Die Wissenschaft ist bei Weitsichtigkeit leider noch nicht soweit, wie bei der Kurzsichtigkeit. Die meisten Menschen sind kurzsichtig.
Daher auch meine Angst, eines Tages … blind zu sein. Sie ist nicht präsent, da ich hervorragende Linsen habe. Doch ist sie die einzige Angst, die ich habe. Zum Glück.

Ich habe Angst davor blind zu werden.

In Brailleschrift: “Ich habe Angst zu erblinden”.

Danke ElMar für die Arbeit in Photoshop.

Hier findest Du meine bisherigen Bilder zum Projekt 52

Category: Projekt 52
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38 Kommentare

  1. Ich kann deine Angst sehr gut nachvollziehen. Vor gar nicht mal so langer Zeit, haben wir uns in kleiner Runde darüber unterhalten, auf welchen der fünf Sinne wir am ehesten verzichten könnten. Es wäre zwar schlimm, auch nur einen davon zu verlieren … aber wirklich schlimm empfand jeder das “Nicht-mehr-sehen-können”.
    Insgesamt habe ich drei Ängste. Zu erblinden steht an zweiter Stelle.

  2. Ein schönes Foto. Das Thema ist mir als Brillenträger auch bekannt. Leider.

  3. Ich kann Deine Angst nachvollziehen. Als ich aufgrund einer Sehnerventzündung nur noch 5 % Sehkraft auf einem Auge hatte und nur noch Schatten sah, bin ich beim Satz des Arztes “Wir müssen schnell handeln, sonst verlieren sie ihr Augenlicht” ziemlich panisch geworden.
    :hugh:

  4. @ Maksi: :hugh: Ja, das ist bei mir, wie Du sehen kannst, nicht anders. Allerdings steht dieses Angst an erster Stelle. Wobei … auch andere Dinge schossen mir in den Sinn, z.B. die letzten Jahre meines Lebens als Pflegefall zu verbringen oder meinem Partner zur Last zu fallen.

    @ Matthias: Ich wünsche Dir immer einen guten Durchblick :)

    @ Murmel: DAS kann ich mir sehr gut vorstellen. Als ich nach der Augen-OP eine Woche lang mit einem Verband rumlief, bin ich fast *verrückt* vor Angst geworden, dass ich nach dem Abnehmen des Verbandes nicht mehr sehen kann .Ich war 12 Jahre alt und hatte ein Mantra: “Nicht weinen, nicht weinen, nicht weinen”, denn die Ärzte sagten, die Tränenflüssigkeit würde mein Auge kaputt machen. Blödsinn, aber das wusste ich damals nicht.

  5. Ich verstehe Dich. Aufgrund meiner starken Kurzsichtigkeit (auf dem rechten Auge habe ich fast neun Dioptrie) habe auch ich Angst eines Tages zu erblinden. Zum Glück scheint die permanente Verschlechterung meiner Augen gestoppt zu sein. Ich hoffe wirklich das dauert an.
    Und wer weiß, vielleicht kann ich mich eines Tages wirklich zu einer Laseroperation überwinden.
    Aber die Angst, das dabei was schief geht ist zu groß.

  6. Lieber Andi, darüber hatten wir mal am Rande in Deinem Blog geschrieben. Das, was Du in (-) hast, habe ich (fast) in (+). Das andere Extrem also.
    Die Lasik ist auf dem Gebiet der Kurzsichtigkeit bereits weiter fortgeschritten. Ein Bekannte mit -14 hatte sich lasern lassen (vor 4-5) Jahren und ist sehr glücklich. Doch jeder Mensch, jedes Auge ist anders. Ich wünsche Dir, dass Du eines Tages diese Angst loswerden kannst :)

  7. Deine Angst kann ich angesichts der Situation sehr gut nachvollziehen.

    Ich unterteile meine Ängste in kleine Befindlichkeitsstörungen und richtige Ängste. In die erste Kategorie fällt meine Begegnung mit großen Spinnen - nicht solche Stecknadelkrabbler sondern richtig große - der Stau in einem Tunnel oder der Aufenthalt in kleinen, engen Räumen. Sobald ich einen Ort nicht dann verlassen kann, wenn ich es möchte, werde ich hibbelig.

    Eine meiner großen Ängste ist es zweifelsohne, eines Tages ein Pflegfall zu sein und völlig auf die Hilfe von anderen Menschen angewiesen zu sein. Ebenso schlimm die Vorstellung eines Tages nach einem Unfall o.ä. nur noch durch Maschinen im Koma zu liegen. Da würde ich vorher am liebsten eine Patientenverfügung unterzeichnen, die es meinen Angehörigen in diesem Fall erlaubt, den Stecker zu ziehen.

    Auf die Ängste, die ich im Bezug auf meine Familie habe, gehe ich jetzt mal nicht ein. :wink:

  8. Da fehlt ja die Hälfte… :oops: :roll:

    … duch Maschinen “am Leben gehalten zu werden und” im Koma zu liegen.

    So muss es heißen. :oops:

  9. Puh, auch ich habe Angst zu erblinden. Einmal beim Augenarzt hab ich so ein komisches Gerät zum Augeninnendruckmessen gesehen, sehr groß mit einer komischen Nadel dran. Als die Assistentin bei mir damit den Augeninnendruck messen wollte, hats mich dann dermassen in Panik versetzt, daß ich a) die gesamte Praxis zusammengeschrien habe, b) mich in die nächste Ecke verzogen habe und c) meine Schwester, als sie mich abgeholt hat, gefragt hat, ob ich einen Geist gesehen hab - so blaß war ich immer noch. (diese komischen Augentropfen verhinderten wohl, daß der Schrecken aus dem Gesicht weicht…)

  10. @ Sisou: Ich dachte auch einen Bruchteil der Sekunde an die Angst, lebendig begraben zu werden, dann erinnerte ich mich aber daran, dass ich verbrannt werden möchte. Die Angst nahm es mir nicht. In einem Forum, in dem ich aktiv bin, hatte man neulich das Thema “Testament”, seitdem beschäftige ich mich damit. Mir geht es nicht darum schriftlich festzuhalten, wer Louie, meine alte Karre oder meinen iMeg bekommt, sondern um *meinen letzten Willen*, z.B. in Bezug auf meinen Tod oder auf einen möglichen Pflegefall-Status. Ungern beschäftigt man sich damit, gebe ich gerne zu, aber wann, wenn nicht dann, wenn es einem gut geht, richtig? Also werde ich es in diesem Jahr in Angriff nehmen.

    Mögen all Deine Ängste unbegründet bleiben :hugh:

  11. @ Björn, das ist ja eine gruselige Vorstellung muss ich zugeben. Darf ich fragen, warum der Augeninnendruck bei Dir gemessen werden musste?
    Geht das nicht anders, als mit einer Nadel? Ich nehme mir seit über 10 Jahren die Kontaktlinsen raus und habe kein Problem damit, mir ans Auge zu fassen, aber eine *Nadel*? :shock:

  12. Also, die Nadel die Björn durch seine betäubten Augen erhaschen konnte war ein sogenannter Messsensor. Man misst den Augeninnendruck meistens mit dem Applanations-Tonometer nach Goldmann. Vor der Untersuchung wird die Hornhaut der Augen mit Hilfe von Augentropfen betäubt, um die Untersuchung schmerzfrei durchführen zu können.Dann wird mittels eines kleinen Messkörpers (Sensor) die Rundung der Hornhaut in einem Bereich von drei Millimetern eingedrückt. Der Druck, der hierfür nötig ist, entspricht dem Augeninnendruck und wird vom Arzt abgelesen oder automatisch registriert.

    Und zu der Angst, ich bin ein gebranntmarktes Kind und mein Leben besteht hauptsächlich aus Angst.

  13. Muh, woher weißt Du das alles? Ich muss gestehen, dass es mich schon alleine bei dem Gedanken an eine Nadel im Auge (betäubt oder nicht) schüttelt.

  14. Ich versuche, das nochmal zu ergänzen, obwohl es das Froillein super gut erklärt hat:

    NEIN, der Augeninnendruck wird NICHT mit einer Nadel gemessen!
    Sondern mit einer Art runder, platter Sonde. Das Auge wird dazu mit Tropfen kurzzeitig betäubt und es tut nicht weh oder so. Leicht unangenehm finde ich es trotzdem, da da halt was auf einen zukommt und der Reflex ist, dem eigentlich auszuweichen.

    Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit einem Luftstoß zu messen. Das ist aber nicht so genau.

    Megs Angst-Foto trifft meine momentane eigene Panik leider hundertprozentig: Mir stehen mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit bald zwei Augenoperationen bevor. Mein ganz persönlicher Horror…

  15. Wenn etwas an die Grundfähigkeiten eines Menschen geht, dann hat wohl jeder Angst, eine davon zu verlieren. Bei Dir ist es das Augenlicht. Bei mir ist es das Gehör…

  16. Ich bin extrem wissbegierig :oops: wenn ich etwas aufschnappe, egal durch welche Medien und es mein Interesse packt (was nicht selten passiert) versuche ich alles darüber heraus zu finden. Aber dieses mal betrifft es mich selber. Ich habe auch eine Hornhautverkrümmung und musste schon das eine odere andere Stündchen usw beim Augenarzt verbringen. Der Augeninnendruck wurde bei mir auch schon gemessen, aber wie Insomnia auch schrieb, mit einem Luftstoß. Was aber auch äußerst unangenehm ist. Durch den Reflex das Auge zu schließen. Naja es waren etliche versuche und die Ärtzin wollte schon verzweifelt aufgeben :roll: der letzte Versuch klappte dann.

  17. @ Insomina, ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg für die Operationen!

    @ Sascha: Ich denke, man hat die “Grundfähigkeit”, bzw. einen der Sinne vor Augen, der am meisten “angegriffen” ist, der die Achilles Ferse ist. Bei mir sind es eben die Augen, dafür ist mein Gehör außerordentlich gut :)
    @ Froillein: Sowas ist mir bisher erspart geblieben. Ich besuche auch viel lieber meinen Optiker als einen Augenarzt. Die Erfahrungen haben mich einiges gelehrt.

  18. hmm…obwohl ich auch seit meiner kindheit eine brille trage und mittlerweile auch bei ungefähr -8 rumstolper, hab ich mir noch nie gedacht, dass ich irgendwann mal blind werden könnte. aber in meinen träumen habe ich ab und zu das erlebnis, dass ich nichts sehen kann - furchtbar.
    augendruck messen ist übrigens wichtig und sollte ab und an mal durchgeführt werden, auch wenn es unangenehm ist.

    vor was habe ich angst? ich weiß es gar nicht. vielleicht, dass ich irgendwann die kontrolle über mich verliere. dass ich zu etwas werde, das ich selbst nicht mag.

  19. @ James: Augendruck ist wichtig? Nachdem ich nun soviel hier darüber gelesen habe, werde ich mich etwas erkundigen und meinen Optiker fragen, wenn ich diese Woche meine sündhaft teure Brille :idea: abhole.

    Ich bin sicher, dass Du einige Menschen um Dich herum hast, die Dir rechtzeitig in den Hintern treten, solltest Du … komisch werden :)

  20. @ Meg: Die Messung des Augeninnendrucks ist leider sehr wichtig, um beispielsweise den “grünen Star” ausschließen oder früh genug erkennen zu können (Dazu gibt’s zur Früherkennung auch noch die Gesichtsfelduntersuchung). Ich habe mal versucht, beim Augenarzt zu arbeiten…Aber diese ganzen Gerätschaften und das Einträufeln von Augentropfen bei fremden Menschen war so gar nicht mein Ding. :oops: Ich habe auch noch nie meinen Augenininnendruck messen lassen. Ich trau mich nicht… :sad:

    Die Angst lebendig begraben zu werden hatte ich auch mal. Und zwar in der Phase, als ich immer wieder einen steinalten Film mit Ray Milland angesehen habe, in dem er lebendig begraben wird. :cool:

    Du willst das mit dem “letzten Willen” in Angriff nehmen? Das finde ich klasse. Ich werde mir darüber auch mal intensive Gedanken machen und schauen, was man vorher regeln kann. Ein Leben - wenn man es so nenne kann - von dem ich in meinem Kommentar schrieb, ist für mich kein Leben mehr. Besser, sich vorher Gedanken darüber machen, als nachher dazu nicht mehr in der Lage zu sein und hilflos vor sich hin zu… vegetieren.

    [Genau das richtige Thema für einen verregneten, düsteren Montag. Ein Held, wer da nicht depressiv wird... :roll: ]

  21. Liebste Sisou, denk an Deinen neu erworbenen Reichtum und überlege, wie Du das Geld ausgibst - dabei sollte Deine Laune besser werden! :) Danke für den Hinweis darauf, wofür man den Augeninnendruck messen muss, ich werde das auf jeden Fall diese Woche ansprechen.

    Ich habe einen Organspenderausweis immer dabei, aber das ist die leichteste Übung. Es gibt eine Menge zu klären und das will ich auf jeden Fall jetzt klären und nicht, wenn man nur noch meine Hand hält, damit ich etwas unterschreiben kann! :)

  22. Kiek an. Das haben wir also auch gemein. Bei mir ist es eben nur anders herum. Auch ich bin funktionell einäugig, sehe jedoch mit dem linken Auge ganz vernünftig. Mit rechts kann ich nicht erkennen. Krümmung in der Hornhaut, ganz, ganz leichtes Schielen (vor allem wenn ich müde bin) bringt mir das rechte Auge etwas Blickfelderweiterung. Mehr aber auch nicht. Machen kann man auch bei mir nichts. Da hilft kein Lasern oder operieren. Wenn ich also mal was säge, baue, Holz hacke, irgendwas mache, wo Funken oder Splitter durch die Luft fliegen, trage ich eine (Schutz-)Brille. Wenn man nur ein sehendes Auge hat, kann man sich keine Leichtfertigkeiten erlauben. Auch beim Laufen und Radfahren habe ich immer eine Sportbrille aus. Mit nur einer Fliege im linken Auge stehe ich ja im Dunkeln.
    Ich kann deine Angst also ganz gut verstehen.
    :wink: <— der passt zu diesem Thema ja wunderbar. :shock: <– der und :cool: <– der aber auch. :D

  23. @ Meg: Ein Drittel des neuerworbenen Reichtums ist schon weg. Genaugenommen war das Drittelchen bereits verplant, als der erste Euro geboten wurde. :mad:

    [Unglaublich, wie perfekt meine Stiefel in ein Budget gepasst haben, von dem ich nicht mal wusste, wie viel Spielraum es mir lassen wird. Call me Souri Geller.] :mrgreen:

  24. Taxman, ich bewundere JEDEN Blinden, der mit der Bailleschrift zurechtkommt. Für mich ein Buch mit 7 Siegeln.

  25. Mir gefällt die fotografische Umsetzung sehr gut. Perfekt wäre sie wenn der Gesichtsausdruck noch ängstlich wäre, aber auch so sehr, sehr gut.

    Die Angst vor dem Erblinden, ja die kenn ich sehr gut. Habe öfter mal diese Gedankenspiele, was wäre mit meiner Sehschwäche (Kurzsichtig 4 und 2 dpt) in einem anderen Leben in dem es noch keinen Brillen gibt, vor 2000 Jahren, quasi nicht Überlebensfähig….

  26. Crosa, ElMars Gesichtsausdruck muss ja nicht ängstlich sein, es geht immerhin um meine Augen :)
    Perfekt wäre das Bild, wenn der Herr rasiert wäre :mrgreen:

    Heute kannst Du ja mit der Canon ausgleichen, meint, die Dioptrien-Zahl eintragen, oder? :)

  27. Ja, natürlich geht es um deine augen, trotzdem fände ich das passender, wenn angst auf dem bild sichtbar wäre, aber das eben subjektiv, und toll ist ja trotzdem.

    ach, männer gehören nicht rasiert, also im gesicht meine ich ;)

    die Dioptrinzahl reicht leider nicht aus, also die auszugleichende am dem kleinen Rädchen am Sucher. Es gibt aber wohl auf Bestellung Suchergläser mit mehr Dioptrin. Allerdings komme ich mit dem etwas grösseren Sucher der 30D (im Vergleich zur 400D) gut klar, wenn ich bis Jahresende noch auf 40D upgrade wird der ja noch mal ein Stück größer :)

  28. Crosa, ich habe aber so empfindliche Haut im Gesicht und an den Innenseiten der Oberschenkel :mrgreen:

    Ah, deshalb kommt ElMar mit der 40D so gut klar :)

  29. ich bin wie die meisten kurzsichtig, aber auch schon recht stark. Jedes jahr wird es schlimmer. Ohne Linsen sehe ich nix. Dann hatte ich mal ne Augenentzündung und sah fast nix mehr. Da hatte ich auch Angst blind zu werden. Weil es einfach nicht richtig besser wurde. Auch das ich praktisch jedes Jahr mind. um 1 schlechter werde macht mir Sorgen. ich kann deine Angst ganz gut nachvollziehen

  30. Ein gewiefter Statistiker könnte auf die Idee kommen, dass das Bloggen blind macht.
    Das nenn ich den Club der toten Dichter blinden Blogger. Was für eine Truppe… :idea:

  31. @ Gespenst: Ist das eine bestimmte Augenerkrankung? Jedes Jahr 1 dpt. ist schon heftig. Keine Chance auf Heilung? OP? Korrektur?
    Brillen sind meist eh besser als Linsen. Besser für die Augen, weshalb ich mir jetzt nach Jahren endlich mal eine Brille zulege, die auch “ausgehfähig” ist, bzw. vorzeigbar, damit ich an 2-3 Tagen in der Woche die Linsen nicht reintun muss.

    @ Taxman, hör auf zu krähen, ich finde “Seelenvögel” besser. Man könnte den Spieß auch umdrehen und sagen: Sehgeschädigte sind die “besseren” Blogger ;)

  32. Der Augenarzt sagt, das wäre halt so. Ich war auch schon bei verschiedenen, die sagen alle das könne schon mal vorkommen. Ich habe vor sie Lasern zu lassen *bibber*

  33. Ach, und das mit der Brille. Da hab ich auch eine für Daheim. Wobei ich mittlerweile so tolle Linsen habe das hat sogar der Augenarzt sein OK gegeben weil super. Abends beim lesen im Bett oder so, habe ich die Brille an.

  34. @ Gespenst, ich drücke Dir ALLE Daumen! :) Ich trage die Linsen von morgens (ca. 7 Uhr) bis abends, wenn ich duschen gehe (22 Uhr). Wenn was angesagt ist, auch länger. Die Augen kommen damit recht gut klar, dennoch möchte ich ein paar Mal in der Woche (wenn ich schwimme) einen Brillentag, denn das Schwimmbecken ist ein Keimherd.

  35. Ich kenne beide Seiten.. ich kenne 5 % Sehkraft ohne Brille ( ich durfte eine Brille tragen seitdem ich 12 war) und ich kenne nun 110 % Sehkraft dank OP vor knapp 1,5 Jahren….25 jahre Brille und/oder Linsen, das vergisst man nie…
    (und mir steht irgendwann noch eine Augenop bevor um einen angeborenen Fehler etwas korregieren zu lassen..)
    ich war stark kurzsichtig und bereue es nicht.. sicher hatte ich Angst das ich nichts mehr sehe.. aber mehr Angst machte mir die Tatsache das ich weder vernünftig Auto noch Motorrad fahren konnte..
    Operationen an Sinnesorganen produzieren Angst und das ist auch gut so denn nur durch Angst sehen wir die Welt mit anderen Augen.. Ja auch ich habe Angst und ich versuche ihr jeden tag neu zu begegnen..

  36. Sonja, ich freu mich so sehr für Dich, dass die OP bei Dir so erfolgreich war! :)

  37. man hab ich eben ein schreck bekommen, weißt du was ich jeden tag tue, ließ selber http://kukuluru.kulando.de/category/tag_ein_tag_aus
    und am freitag habe ich mir gerade meine neue brille abgeholt. ein auge ist bei mir weitsichtig und das andere kurzsichtig. lg heike

  38. Heike :shock: Wow, das ist … heftig! Und eine Meisterleistung des Hirns, mit DEM Unterschied klarzukommen!

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