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21. Februar 2008 | Autor: Meg

In meinen Beitrag über das “Alphareading” hab ich verraten, dass ich Hörbücher nicht mag, weil ich mich zu sehr auf die Stimme konzentriere. Mehr, vieeeel mehr als auf den Text/Inhalt. Stimmen sind für mich sehr wichtig, sie entscheiden darüber, wie sympathisch ein Mensch mir ist, wie lange/oft ich ihm zuhören kann, wenn ich das kann. In der Vergangenheit gab es durchaus Menschen, die ich mit der Zeit gemieden habe, weil ihre Stimme/Stimmlage eine Aversion in mir hervorgerufen hat. Ich konnte ihnen am Telefon nicht zuhören, ohne mich zu zwingen.

Bei Musik ist es genauso. Es gibt Bands, die höre ich gerne, weil sie zu einer bestimmten Laune von mir passen. Ich mag sie, weil:
♣ ihre Lieder melodisch sind, sich gut anhören oder
♣ sie wunderbare Texte haben, die zu einer bestimmten Stimmung passen oder
♣ idealerweise - passt beides: Melodie und Text.
Doch eine Ausnahme gibt es: Melodie + Text passen, aber die Stimme ist … zuviel für meine Ohren. Diese Ausnahmen heißen z.B Peter Gabriel, Jimmy Sommerville und eine zeitlang Cindy Lauper. Letzte kann ich mittlerweile ertragen, ohne dass mir die Ohren bluten.

Doch es gibt EINE Stimme in diesem Universum, die kann ich IMMER hören. Wenn ich traurig bin und wenn ich glücklich bin, wenn die Welt zusammenbricht und ich im Lotto gewinne, wenn ich entspannt bin und wenn ich unter Stress stehe. Wenn der Tod auf der Schwelle steht und wenn ein neues Leben geboren wird. Wenn eine Beziehung beginnt und wenn sie endet. Wenn er Schlager singt, aus der Zeitung vorliest, Rezepte rezitiert oder Dünnschiss labert - HAUPTSACHE er spricht! Die Rede ist von … Barry White. Wenn ich SEINE Stimme höre, werden meine Beine etwas weicher, der Körper etwas biegsamer, die Hüfte etwas lockerer, das Becken etwas heißer und die Gänsehaut etwas intensiver. Wenn ich die Stimme von Barry White höre, ist die Welt für mich … in Ordnung.

Nun gibt es einen Mann, dessen Stimme der von GODFATHER-OF-HEAVENLY-SEXY-VOICE-BARRY-WHITE-Himself verdammt ähnelt:
Mario Biondi

DAS ist Acoustic Sex :eek: Er kommt niemals an Barry, aber er ist verdammt nah dran.

Welche Sinne sind bei euch am meisten ausgeprägt? Seid ihr eher visuell gesteuert?
Welche Stimme macht euch die Hösken nass zieht euch die Schuhe aus?

19. Februar 2008 | Autor: Meg

20 kg. Das ist die magische Zahl. Jedes Jahr aufs Neue werde ich mit ihr konfrontiert und jedes Jahr bin ich optimistisch und frohen Mutes, dass ich diesmal unter dieser magischen Grenze bleiben werde. Die Rede ist von den 20 kg Reisegepäck, die man in den Urlaub nehmen darf.

“Oh Frauen”, werden die Herren nun denken und “Oh Göttin”, werden die Damen verständnisvoll seufzen.  Doch ich muss an dieser Stelle ein mögliches Missverständnis aus der Welt schaffen, bevor es sich in euren Köpfen verankern kann: Es sind nicht die Schuhe, die unzähligen Paare, von denen man am Ende eh nur 3 Paar trägt (wenn man die FlipFlops mitrechnet),  es sind auch nicht die Klamotten und auch nicht die Kosmetik. Es sind Bücher  :oops:

Nun wird sich euch eine neue - berechtigte - Frage stelle, auch wenn ihr an der Antwort auf die erste noch knabbert: “Warum - in aller iPods Namen - reist diese Frau mit Büchern durch die Welt?”
Berechtigt ist sie. Ich gebe es zu: Bis zu 10 Bücher könnte ich auf diese Art & Weise mitnehmen und diese würden nicht mal 100 Gramm wiegen. Doch ich muss etwas gestehen: Schon als Kind habe ich es nicht ausstehen können, wenn mir jemand vorliest. Immer, wenn Omi, Mama oder eine nette Tante ein Märchen vorgelesen hat, habe ich das jeweilige Gesicht, die Mimik und Gestik der Person studiert, mir lustige Eigenheiten gemerkt, über falsche Aussprecher geschmunzelt oder einfach nur die Tatsache genossen, dass jemand neben mir sitzt und liest. Doch verstanden habe ich kein einziges Wort. Ich war zu konzentriert auf die Stimme, zu abgelenkt von der Person, als dass ich den Inhalt hätte verstehen und behalten können. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich höre gerne Radio, kurze Nachrichten, Sendungen zum bestimmten Thema - aber sobald es länger als 10 Minuten am Stück ist, schalte ich ab.

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