Das Geschenk …

geschrieben von Meg in Daily thoughts, Musik, Poesie 47 Kommentare »

… eines Charmeurs. Vor einigen Jahren hat mir ein lieber Mann (er hätte damals schon mein Papa sein können, ich war Mitte 20) ein Gedicht geschrieben. Er … sah ein Bild von mir (bzw. meiner Rückenansicht) und hatte innerhalb von wenigen Augenblicken das hier im Kopf und danach zu Papier gebracht.  Er kann wunderbar schreiben und ich hoffe … das wir uns mal wieder über den Weg laufen. Ich mag es. Noch heute macht es mich :blush:

Da sieht er sich die Augen wund
Und muss sich an sich selbst festhalten
Bei diesem wundervollem Rund
Und denkt: Nie werd ich mehr erkalten

Bei solch Verlängerung vom Rücken
Mit rätselhaften Schriftsymbol
Da hat sein Auge groß Entzücken,
und auch noch andres fühlt sich wohl

Er träumt sich einen Kuss
Auf diesen schönen Po
Und sehnt sich nach Genuss
An andren Stellen so….

Doch alles bleibt verwehrt,
er weiß es ganz genau
gleich wie er noch begehrt
Traum ist ihm diese Frau

Traum scheint ihn dieses Bild
Und kann es nirgends fassen
In ihm bebt Lust – ganz wild
Wills nie mehr, nie mehr lassen…

Und muss doch sich bescheiden lernen
Mit seiner Sucht nach runden Fernen …

Kurzum : er nennt dann dieses edle Stück,
dies schöne Teil,
mal Händeglück,
mal Mundverweil!

[Lutz an Meg]

Lieber Lutz, falls Du das mal lesen solltest … melde Dich doch mal wieder.

Rock-Star

geschrieben von Meg in Musik 23 Kommentare »

Andi wollte schon immer mal Millionär werden. Frau James ebenfalls. Einige andere wollten Zahnarzt- oder Spielerfrauen werden. Dieser Beitrag gilt allen, die schon immer mal berühmt, beliebt und reich werden wollten. Und zwar in der Musik-Szene, als Rock-Star oder HipHopper oder Rapper … Ich gebe zu, dass ich auch bereits darüber nachgedacht habe und das obwohl ich nicht singen kann. Ich spiele auch kein einziges Instrument, aber dafür kann ich in ganzen Sätzen sprechen, bin in der Lage Synonyme zu verwenden und Füllwörter zu vermeiden. Das prädestiniert mich quasi als Männerdschärin.

Gut, ich werde nicht mit Teddybären und Unterwäsche beworfen - in einigen Fällen kann ich mich wohl glücklich schätzen, keinen Steiff-Bär ins Auge zu bekommen oder getragene Höschen vom Kopf zu werfen. Man wird allerdings auch nie etwas nach mir benennen, oder kennt ihr einen Musik-Manager nach dem eine Straße oder gar ein Gebäude, ein Fluss oder wenigstens ein Muffin benannt wurde? VW hat mal all seine Autos nach Bands benannt. Aber einen Golf Gyver wird es wohl niemals geben. Nicht mal ein Mofa.
Ich spreche allerdings hier nicht von diesen widerlichen Boy-Groups: jeweils vier bis sechs junge Ärsche, die geschult wurden, selbige immer gleichzeitig von links nach rechts zu schieben und sich nie das Hemd zuzuknöpfen. Einzige Bewerbungskriterien: Sie müssen blöd genug sein, absolut jeden Scheiß mit sich machen lassen und zusammen auf ein Bravo-Poster passen. Ob die sich dann “Leck That”,”Kack in the Eck” oder “Brains Apart” nennen, ist vollkommen egal. Hauptsache, sie fallen beim Tanzen nicht allzu oft hin.
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Projekt 52: Streetlife

geschrieben von Meg in Projekt 52 1 Kommentar »

Erinnert ihr auch an die unzähligen Bilder, die ihr als Kinder auf die Bordsteine in eurer Straße gemalt habt, den miesepetrigen Nachbar stets im Auge, der einen meist danach dazu zwang, die “hässliche Kritzelei” wieder weg zu machen und der sich selbst etwas lächerlich machte, indem er sich darüber aufregte. Er ahnte wohl nichts davon, dass es später mal Kinder geben würde, die sein Haus mit sinnentleerten Phrasen besprühen würden. Hätte er doch damals die schönen Küken, Frösche und Affen bewundert, die wir gemalt haben. Oder die beliebten Hüpfspiele, von denen ich als Kind nie genug bekommen konnte, die Backen mit Luft aufgeblasen, höchst konzentriert hüpfte ich auf einem oder zwei Beinen von der 1 bis zu der 12, um dort triumphierend den Stein aufzuheben und mir wieder einen Kreidestrich aufschreiben zu können. Wie ich das geliebt habe, das waren die besten Spiele, wenn mal wieder das Unterhosen-Gummi am Stück ausgegangen war und wir nicht Gummi-Twist spielen konnten.

Ich werde an der Stelle die Folgen der Geschichte auslassen, in der ich das Unterhosengummi aus den Unterhosen meines Vaters mopse, um mir ein langes Hüpfgummi zusammenknoten zu können.

Als ich gestern mit Murmel und Joanna (ElMars Nichte) in Bonn einkaufen war, fielen mir ein paar Tiere auf, die Greenpeace auf den Boden gemalt hatte: Einen Affen und einen Wolf habe ich erkannt.


Meine Tiere von vor 20 Jahren hatten keine Ähnlichkeit mit diesen. Dennoch fand ich noch etwas, das mich an die Höhlenmalerei Kritzelei aus den Kindertagen erinnerte: Das Meisterwerk einiger Kinder in Joannas Straße.

Mein Beitrag zum Thema “Streetlife” in der 21. KW des Projekt 52:

Streetlife

Projekt 52: Kurioses

geschrieben von Meg in Projekt 52 12 Kommentare »

Heute werde ich zum ersten Mal ein Thema überspringen, denn für meine Lieblingsgeschichte brauche ich Schnee und der liegt gerade nicht. Zum Glück.

Deshalb widme ich mich dem Thema der 20. KW beim Projekt 52, nämlich: Kurioses, Merkwürdiges, Schräges

Am Wochenende war ich auf der Suche nach Pflanzen, die den Sonnenplatz auf der Fensterbank im Wohnzimmer überleben: 8 Stunden Sonne, wenn sie scheint. Bisher hat sich das Himalaya-Gras dort wunderbar gemacht, allerdings wird das auf die Dauer langweilig. Während ich um die Kakteen einen großen Bogen macht (dafür habe ich keinen Platz, dort stehen jetzt frische Kräuter), sprang mir dieses kleine, merkwürdig ausschauende Ding ins Auge: “Mikado’s Gold” heißt es. Auch wenn ich gerne das ’s streichen würde. Und es ist nicht angesprüht, sondern echt. Ich mag es.

Mikado\'s Gold

Außerdem habe ich heute eine nette Art des Frauenfangs erlebt und bin mir sicher, dass sie bei einigen funktionieren wird, für die Schokolade zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Ich bin eine Abonnentin der Zeitschrift “emotion” und so sah heute meine Ausgabe aus:

1. Geschlossen 2. Geöffnet 3. Wer möchte? :)

:)

Kondom geplatzt?

geschrieben von Meg in Daily thoughts 6 Kommentare »

Das war dann wohl Pechvögeln.

Tjaja, das waren damals echte Schenkelklopfer auf dem Schützenfest in Günne oder Ampen. Damals bedeutet die Zeit, in der ich mir keinerlei Gedanken darüber gemacht habe, ob ein Roller nicht effektiver und vor allem die intelligentere Lösung wäre, betrachtet man die heutigen Benzinpreise.

Damals fuhren wir Fahrrad. An den Schützenfesten interessierte weniger, wer den Vogel abgeschossen hat, für ein Jahr eine Menge Geld ausgeben musste und sich von seinem dörflichen Gefolge chauffieren ließ, es ging schon damals um “social networks“. Meist streckten wir unsere Fühler in Richtung Parallelklassen oder ältere Jahrgänge aus. Die gleichaltrigen Jungs flickten unsere Fahrräder und sorgten mit einer Mischung aus fürsorglich-brüderlich-schmachtender Zuwendung dafür, daß wir - obwohl stramm wie 100 Russen - sicher wieder zuhause angekamen.

Die größte Gefahr stellte die Polizei dar, die zwar des Alkoholkonsums wegen ein Auge zudrückte, jedoch keine Gnade kannte, wenn man ohne Licht fuhr. Es war damals ein schweiß- und argumentenstarker Streit zwischen meinem Vater und mir, ob ein Dynamo und Schutzbleche an ein mountain-bike gehören oder nicht. Er hatte damals gewonnen, was zur Folge hatte, daß ich in der schwankenden Reihe betrunkener Jugendlicher auf dem Weg von Günne, Ampen, Deiringsen, Hiddingsen, etc. als Erste fuhr, damit sich meine Freunde am Rücklicht orientieren konnten. Schön zu beobachten war das bis zur Perfektion geübte “Nahezusynchronfahren”, vom Straßenrand zum Graben und in in den selben hinein.
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MegGugel: Dr. Lecter?

geschrieben von Meg in MegGugel 9 Kommentare »

Der April hat uns verlassen und dem sonnigen Mai Platz gemacht. Danke dafür, lieber April und auch für die Lacher, die Du mir beschert hast, denn jeden Tag schaue ich interessiert die Suchbegriffe an, über die man hier landet und habe mal wieder ein paar Highlights herausgesucht.
1. penis sitze
2. schokosex bilder
3. Verweigerung des Samens bei der Sexualität
4. pilz penis

Nun, wie wir schon in der letzten Folge von MegGugel gelernt haben, scheint das Thema mit und rund um den Penis sehr viele Menschen zu beschäftigen. Mich dünkt, dass es sogar Menschen gibt, die jeden Tag mind. 10-12x nach Phänomenen zum Thema Penis suchen, vielleicht, weil sie für die ursprüngliche Bestimmung keine Verwendung finden? Wir haben schon zum Thema “Seele” im Zusammenhang mit dem Gemächt gesprochen, aber auch zum Thema “Auge am Penis” und haben zusammen heraus gefunden, dass weder das eine noch das andere irgendwas daran ändern würde, dass es nur ein Penis bleibt.
Während das weibliche Geschlecht (und sein Organ) bereits über Leben und Tod entscheidet, wird dem männlichen Organ nicht sehr viel zugetraut. Nun gibt es sogar Menschen, die dennoch auf ihre Kosten kommen wollen und ihrem Leben einen Sinn geben möchten, indem sie offenbar nach einem Schnittmuster suchen, mit dessen Hilfe sie aus einem Penis-Sitze machen könnten. (ich hoffe sehr, sie suchen nicht wirklich nach einem SITZ für ihren PENIS, denn dazu würde mir nichts einfallen, ehrlich!) Ich schlage vor, ihr sucht bei Dr. Lecter, denn ich kann nicht mal eine Häkelnadel richtig halten, ohne mich zu verletzen. Und nimmt bitte gleich den Kerl mit, der einen Pilz-Penis hat oder einen sucht, ich finde, das würde thematisch passen: Meine Oma hatte zum Nähen einen Pilz, in den sie die Nadeln immer reinsteckte, damit diese nicht verloren gehen.

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Adi*as!

geschrieben von Meg in World:Wide 10 Kommentare »

… hat immer wieder richtig gute Ideen. Die meisten von uns haben es nicht auf dem Plan, denn ganz ehrlich: Ich besitze nicht ein Stück Stoff/Turnschuh oder Deo, auf dem Adidas steht. Dennoch fällt mir die Marke immer wieder mit ihren coolen Kampagnen ins Auge. Vor einiger Zeit berichtete ich von Adidas und David Beckham - ich fand es sehr sympathisch und fast richtig authentisch.

Auch diesmal haben sich die Werbe-Experten was schönes einfallen lassen: Im Hinblick auf die kommenden Olympischen Spiele sorgte Adidas in Amsterdam für Aufsehen, indem das Label Passanten zur Ausübung ungewöhnlicher Sportarten einlud. 50m Unterhürdenlauf, 10m Bomben-Turmspringen, Café-Tischtennis, Straßenfechten, Schaukelweitsprung, Superhochsprung, Sonnenschirmwurf, Freestyleschwebebalken standen dabei auf dem Programm und sorgten für viel Spaß und reichlich Unterhaltung. Die Passanten scharten sich um die Sportler und feuerten sie an. Eine sympathische Aktion, die viele Markenfreunde schafft. Hier findet ihr ein Video

Für solche Kampagnen lasse ich mich immer begeistern! :)

Und für alle U2-Fans habe ich auch noch etwas tolles gefunden: Ein Konzert der besonderen Art gibt es von der irischen Band U2 aktuell in 3D-Kinos zu bestaunen. Auf ihrer Südamerika-Tournee wurden die Auftritte von 18 speziellen Digitalkameras aufgezeichnet. Aus den mehr als 100 Stunden Filmmaterial ist ein 84-minütiger 3D-Film entstanden, der es normalen Kinobesuchern ermöglicht, mitten in das Konzert einzutauchen, statt nur vor einer Leinwand zu sitzen. Der Film soll nicht nur Fans der Band begeistern, sondern dient auch dazu zu zeigen, was mit modernen Aufnahme-, Projektions- und Surround-Sound-Techniken schon heute möglich ist.

-> hier lang!

Und mit dem Beitrag sage ich “Schönes Wochenende”, denn ich werde liebe Freunde von mir besuchen und den Sieg über den fiesen, ekligen Hautkrebs feiern. Macht es gut, genießt die freien Tage, macht die Kiste auch mal aus - es geht auch mal ohne. Und solltet ihr mich vergessen haben, war ich nicht wichtig ;) Oder mit den Worten von L’ame Immortelle:

Do not search this place for me
Search for me deep in your heart
If I haven´t built my memorial there
My life has been in vain

Ich drück euch und bis bald :hugh: …

Und etwas Musik lasse ich euch auch da.

MegGugel: Augen?

geschrieben von Meg in MegGugel 23 Kommentare »

Es vergeht KEIN Tag, an dem ich nicht laut lachend vor dem Rechner sitze, wenn ich mir die Suchbegriffe anschaue, die Suchende auf meine Seite bringen. Nachdem wir uns neulich erst über das Thema “Penis Seele” unterhalten haben, möchte ich heute ein paar Worte zu den folgenden Themen anbringen:
“auge am penis”
“mozarella firefox download”
“wie oft kann eine frau durchschnittlich sex haben?” und einigen anderen.

Nachdem wir also unwiderruflich bewiesen haben, dass ein Penis keine Seele hat, möchte ich nun einem Suchenden erklären, dass ein Penis auch keine Augen hat. Was hier jedoch gemeint sein könnte, wäre ein Hühnerauge, wenn das jedoch der Fall ist, würde ich einen umgehenden Besuch beim Facharzt empfehlen. Mit solchen Augen soll MANN nicht spaßen, denn es ist allgemein bekannt, dass ein Hühnerauge (auch Leichdorn genannt) eine durch chronischen Druck (!) auf knochennahe Haut (!!) bedingte, “meist sehr schmerzhafte Hornschwielenbildung mit zentralem, in die Tiefe gerichtetem Sporn ist”.
Das ist nicht erstrebenswert. Aber vielleicht ist damit auch eine kleine Kamera gemeint, die sich der Mann gerne an seinen Penis anbringen lassen würde, um endlich die innere Schönheit einer Frau (eines Mannes, einer großen, exotischen Frucht oder eine Taschenmuschi) etwas genauer kennen zu lernen. Fakt ist: ein Penis hat keine Augen.

Was den “mozarella firefox download” angeht, so ist hier unbedingt anzumerken, dass für diese Browser die Installation von Basilico 2.5, sowie Tomato 1.3 unabdingbar sind, sonst kommt es zu einem Lactoseviren-Befall.

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GEO Wettbewerb

geschrieben von Meg in Daily thoughts 16 Kommentare »

(Fast) jeder Blogger ist ein guter Schreiberling. Die einen können knallhart recherchierte Beiträge schreiben, andere erzählen belustigend formuliere Anekdoten, andere verstehen sich mehr auf Einzeiler oder Gedichte noch andere langweilen mit täglichem Dünnschiss oder schreiben über Politik, Wissenschaft, Liebe, etc.
Andere haben wiederum ein gutes Auge für Motive, können wunderbare Bilder machen/malen: von Tieren, Gebäuden, etc.

GEO hat einen Autoren-Wettbewerb zum Thema: Fuchs, Hase und Co - “Der wilde Rabe”.
Ich werde nicht teilnehmen, da ich dafür leider keine Zeit habe, um das zu geben, was ich wirklich kann - aber jeder von meiner Blogrolle ist ein potentieller Gewinner!
Macht mit:

“Eingereicht werden können Texte aus Zeitschriften, Wochen- und Tageszeitungen sowie deren Online-Publikationen in deutscher Sprache, auch aus den Nachbarländern Deutschlands. Buchbeiträge und wissenschaftliche Publikationen können nicht berücksichtigt werden. Pro Bewerber können maximal drei Texte vorgelegt werden, Serienteile gelten jeweils als einzelner Text.Inhaltlich sollten sich die Beiträge einem oder mehreren Wildtieren oder ganzen Lebensgemeinschaften solcher Arten widmen, die in Deutschland oder deutschsprachigen Nachbarländern heimisch sind.
Preiswürdig sind Texte, die durch hohes erzählerisches Können das Interesse wecken und/oder sich durch kritischen Sachverstand auszeichnen.
Der Journalistenpreis “Der wilde Rabe” ist mit 5.000,- € dotiert und wird gegebenenfalls geteilt. Der oder die Preisträger werden durch eine unabhängige Jury unter Ausschluss der Öffentlichkeit ermittelt und im Rahmen des „Internationalen Naturfoto Festivals vom 24. bis 26. Oktober 2008 ausgezeichnet.”
Quelle und weitere Informationen

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg. Und heute … heute schalte ich einen Gang runter, werde heute nachmittag endlich wieder schwimmen gehen und hoffe, dass die Muskeln morgen brennen.

Wie schaltet ihr abends ab? Habt ihr ein besonderes Ritual? Ein lieb gewonnenes Ritual? Eine Zauberformel?

Projekt 52: Was macht mir Angst?

geschrieben von Meg in Projekt 52 38 Kommentare »

Das Thema der 8. KW beim Projekt 52.

Seit ich 4 Jahre alt bin, trage ich eine Brille. Damals habe ich gleich 4 Dioptrien auf die Nase bekommen, ich bin weitsichtig. Verdammt gut kann ich mich daran erinnern, dass ich ständig mit dem Kopf an den Türrahmen knallte und mir oft schwindelig war, die Brille war schlichtweg zu stark, doch die menschlichen Augen sind ein kleines “Wunder” und so gewöhnten sich auch meine schnell an die Brille.
Einen Vorteil hatte sie: Ich habe nie aufs Maul gekriegt, denn ich weigerte mich, sie abzusetzen. Ihr müsst wissen, ich war schon als Kind recht clever.
Mit 12 Jahren wurde ich am linken Auge operiert. Leider wurde das Auge bei der Operation mehr beschädigt als “repariert”, was zur Folge hat, dass ich auf dem linken Auge ca. 40% Sehkraft habe. Ich schaue also hauptsächlich durch mein rechtes Auge. Komisch, denn eigentlich ist die linke Seite meine starke Seite.
Mit Kontaktlinsen und Brille komme ich an 100%. Doch eine Lasik (Augenlasern) kommt für meine Augen (mit Hornhautverkrümmung) nicht in Frage. Die Wissenschaft ist bei Weitsichtigkeit leider noch nicht soweit, wie bei der Kurzsichtigkeit. Die meisten Menschen sind kurzsichtig.
Daher auch meine Angst, eines Tages … blind zu sein. Sie ist nicht präsent, da ich hervorragende Linsen habe. Doch ist sie die einzige Angst, die ich habe. Zum Glück.

Ich habe Angst davor blind zu werden.

In Brailleschrift: “Ich habe Angst zu erblinden”.

Danke ElMar für die Arbeit in Photoshop.

Hier findest Du meine bisherigen Bilder zum Projekt 52