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21. April 2008 | Autor: Meg

Dieses Mal habe ich gleich 2 Themen des Projektes in einem Beitrag, da ich leider etwas hinterher hinke.

Da haben wir zum einen das Thema der 15. KW, welches lautet: “Lebensmittel richtig präsentieren” - ich gebe zu, dass ich das nicht besonders gut kann. Ich könnte an der Stelle mein Thema der 1. Woche posten. Damals habe ich Glückskekse fotografiert, was mir recht gut gelungen ist. Doch dann ist mir noch ein Bild eingefallen, welches bei uns in der Küche in 1,20×0,80m an der Wand hängt. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von ElMar und mir.

Lebensmittel

Zum Thema der 16. KW “Geheime Orte” habe ich ein Bild gemacht. Der Ort ist nicht geheim, doch für mich ist das seit fast 3 Jahren der sicherste Ort der Welt. Egal wie fies das Leben spielt, wenn ich abends umarmt werde, kann ich es danach mit der ganzen Welt aufnehmen. Was ist Geborgenheit? Geborgenheit sind zwei offene Arme, die einen umschließen und in denen man sich sicher fühlt, aber nicht eingeengt.

Geheimer Ort

24. März 2008 | Autor: Meg

So lautet das Thema in der 12. KW

Ich habe euch bereits an einigen Kindheitserinnerungen teilhaben lassen. Manchmal komme ich mir ein wenig symptombefallen vor, wenn ich mich an die Geschichten aus der Kindheit gestochen scharf erinnern kann. Viele davon könnte ich fotografisch nicht mehr festhalten, da die meisten Erinnerungen eine Menge mit Rollenspielen zu tun haben, die wir als Kinder gespielt haben. Ich bin zwar gerade dabei, die meisten der Statisten unter www.nasza-klasa.pl wiederzufinden, aber bisher waren es nicht genug, um große Schlachten nachzustellen.

Der entscheidende Hinweis fiel gestern auf einem Geburtstag, als mir jemand Süßstoff zu meinem Tee anbot und ich leicht angewidert ablehnte.

Ich lebte noch bei meinen Großeltern, konnte also nicht älter als 5 Jahre sein. Mein Opa war Diabetiker. Ich wusste nicht genau, was das war, hatte nur mitbekommen, dass er sich Spritzen selbst setzen musste und keinen Zucker in den Kaffee geben durfte (letzteres aus Mangel an Süßstoff). Ich beobachtete Opa des öfteren, wenn er sich Insulin spritze. Einmal bat er mich darum, ihm zu helfen. Ich sollte es lernen, für den Fall der Fälle.
Kinder zu verkloppen berührte meine Pazifisten-Seele nicht im geringsten, das wurde als Notwehr abgespeichert, zumal ich mich noch einige Jahre von der 1. Beichte befand und fest davon überzeugt war, bis dahin Absolution durch Mehrarbeit auf dem Hof meiner Großeltern zu erlangen. Doch Spritzen geben sollte nicht dazu gehören. Die Hand beißen, die einen fütterte, bzw. piecksen? Niemals. Ich habe doch gesehen, dass es ihm weh tat, wenn er selbst die Nadel in die Hautfalte jagte.

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17. März 2008 | Autor: Meg

Frau von Krötengrün hat sich neulich erst über den komplizierten Kauf eines BH ausgelassen.
Männer werden an dieser Stelle womöglich abschalten, denn sie können sie gar nicht vorstellen, was am Kauf eines Brüste-Halters so schwer sein soll.
Ich habe nicht vor, es euch zu erklären. Zum einen interessiert es euch auch nicht, wie das Essen auf den Tisch kommt, solange es rechtzeitig da ist und wie die Kopfschmerzen rechtzeitig verschwinden, Hauptsache sie sind weg, wenn ihr in Stimmung kommt ;)
Während Unterwäsche früher als einzige Aufgabe die primären und sekundären Geschlechtsorgane zu „bedecken” hatte, gilt es heute zu betonen, zu formen, zu verstecken, zu mogeln, zu minimieren und zu maximieren, zu pushen, zu stützen, etc.

Auch „damals” gab es schon Unterwäsche und wie das schöne Bild bei Frau Maksi zeigt, hat sich diese - mit den meisten von uns - weiterentwickelt.
Heute gibt es nicht nur zig unterschiedliche Materialien, es gibt auch zig unterschiedliche Formen des Büstenhalter und zig Funktionen, die diese erfüllen müssen.
Ich wünsche niemandem von euch, dass er eines Tages eine Mogelpackung auspacken muss, bei der sich im nackten Zustand rausstellt, dass die Proportionen sich immens in die unterschiedlichsten Richtungen verschoben haben. Glaubt mir, diese Erfahrung würde euch euer lebtag prägen, so ist es mir ergangen. In dem Fall trägt die Person eine äußerst ausgeklüngelte Form der Unterwäsche: Bodyshaper. Ein Kleidungsstück vermag den Po zu liften, die kaum vorhandene Brust vom Volumen zu verdoppeln oder zuviel Brust zu minimieren, den Po zu pushen, die Taille zu schmälern und die Speckröllchen verschwinden zu lassen.
Ist das nicht irre? Es gibt dennoch Frauen, die fürchterliche Dinge tun, um 500 Gramm für den Frühling abzunehmen ;)

Der interessanteste Aspekt an den High-Tech-Unterwäsche: sie schenkt nicht nur mehr Selbstvertrauen, sie heilt auch Kopfschmerzen (hier werden einige Männer wieder wach?), denn sie können Haltungsschäden korrigieren. Viele Bodyshaper sind enger, halten einen aufrecht und können dadurch Kopfschmerzen lindern.

Während ich diesen Artikel schreibe, suchte ich nebenbei etwas zum Thema primäre und sekundäre Geschlechtsorgane und konnte nicht an mich halten vor Lachen, als ich diese Seite fand (hier bitte unbedingt alles anklicken!)

Allerdings stutzte ich, als ich las, dass sie für die 10. Klasse ist. Wenn ich mir die Fragen in der Bravo durchlese, sollten diese Dinge vielleicht auch schon früher gelehrt werden …

Unterwäsche kaufen:
Fluch/Genuss?
Oft/ Nur, wenn die alten alle ausfransen
Schön oder praktisch?
Beides geht auch, habe ich bisher allerdings nur selten erlebt. ;)

An euch Männer: Wo kauft ihr eure Unterwäsche?
Geht ihr auch mal Unterwäsche SHOPPEN? Oder bringt Mama/Frau/Freundin mal was mit?

Edit: Ich habe etwas nettes für die Herren gefunden! :)
-> "_blank">hier lang!

13. März 2008 | Autor: Meg

Fast jeder von uns hat sich bereits einmal in seinem Leben beworben.
Ob es das Schulpraktikum war, der Ausbildungsplatz, die neue Stelle - die einen haben mehr, die anderen weniger Erfahrungen auf dem Gebiet.Nun gibt es Menschen, die ihren Preis kennen und sich auch nicht drunter verkaufen, es fällt ihnen leicht, über die Vorzüge, Qualifikationen, Können zu sprechen, sich entsprechend offen, aber nicht zu aufdringlich zu verkaufen, die richtigen Worte zu wählen und den Personal-, oder zukünftigen Chef um den Finger zu wickeln und die Mitbewerber aus dem Rennen zu werfen.

Dann gibt es Menschen, die von Grund auf eher …. bescheiden sind. Vielleicht ist das der falsche Ausdruck und introvertiert würde besser passen oder aber, sie haben eine große Klappe, solange sie sich selbst nicht verkaufen müssen. Zu dieser Gruppe gehöre ich auch. Ich weiß, was ich kann und ich mache meine Arbeit gewissenhaft, dennoch mit Elan, frischen Ideen, einer Prise Perfektion und Enthusiasmus.
Allerdings ist es auch schon einige Jahre her, seit ich mich beworben habe.

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6. März 2008 | Autor: Meg
Gerade das Urheberrecht sei zur Gelddruckmaschine verkommen. Unterdessen hat die Blogosphäre längst ihren ersten Skandal: “Brötchen-Gate”. Aus einem öffentlichen Forum mit Kochrezepten hatte eine Userin eine Website gebastelt, die Rezepte umformuliert und von ihrem Mann abfotografieren lassen. Als ein Blogger das Foto von einem Brötchen ins eigene Weblog stellte, wurde er prompt aufgefordert, 600 Euro wegen Urheberrechtsverletzung zu zahlen. Der Fall schlug hohe Wellen in der Blogosphäre.
Gesamten Artikel lesen

Es ist verrückt. Wirklich verrückt. Ich habe berichtet, dass ich selbst den Fehler begangen habe und zahlen musste. Für ein Bild. Ein kleines Bild. Gut, ich hätte es auch selbst schiessen können, aber mal ehrlich: was derzeit in der Sphäre und im restlichen Internet (z.B. in der e-Bucht) abgeht, passt auf keine Kuhhaut mehr. Wenn man seinen Schrank ausmistet und Markenklamotten verkauft, muss man selbst prüfen, woher diese Markenklamotten stammen. Hat man sie in Deutschland bei s. Oliver, Prada, Esprit gekauft = alles ok. Hat man sie z.B. im Ausland im Urlaub gekauft, darf man sie in Deutschland nicht verkaufen, denn sie sind nicht für den dt. Markt aufgelegt worden. Schnell ist man ein paar Tsd. € los!

Es gibt bei Bildern Kunst und somit erschaffenes Gut, welches sich zu schützen lohnt und es gibt Bilder von Jeans, Stofftieren und Parfüm für ebay. Unsere Staatsanwälte brechen eh schon unter der Last - der mehr und minder sinnvollen - Klagen, zusammen. Otto Normalverbraucher hat seine Chance gewittert und zahlt von seinem Hartz IV-”Gehalt” die Super DSL-Flat, damit er den ganzen Tag bei ebay nach Gesetzesbrechern auf die Suche gehen kann, die es gewagt haben, DAS Bild zu nutzen, welches er geschossen hat.

Ein Blog ist ein Tagebuch. Ich habe keine Lust, alles auszu”xxxx”en, damit mir keiner an den Karren fahren kann. Ich möchte mich über den schlechten Burger bei McDonald’s beschweren, ohne dass sie mich dazu verdonnern, Unsummen wegen Rufmordes zu zahlen. Ich möchte auch mal die Werbung von Ariel kritisieren, weil ich Waschmittelwerbung im TV schon immer grottenschlecht fand.

Ich will damit nicht sagen, dass Blogs rechtsfreier Raum sein sollten, aber man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

Welche Meinung habt ihr dazu? Wo fängt - nach eurem Empfinden, Gesetz bei Seite - Plagiat und/oder Urheberrechtsverletzung an?

P.S. Meine Arme brennen. Ich habe MUSKELN! hupf.gif

10. Februar 2008 | Autor: Meg

Als ich das Thema der 5. KW las, dachte ich spontan: “Hey, das ist ja einfach!”
Vor meinem inneren Auge sah ich mich schon auf einem Bild inmitten von Büchern, Tee, Kerzen, ElMar um den Hals oder Bauch gewickelt ;) Doch dann dachte ich kurz nach, erinnerte mich an das Studium und daran, was SUCHT bedeutet. Mir wurde schlagartig klar, welches meine Sucht war, ist und sein wird. Doch wie fotografiere ich etwas, was mir einerseits das Leben zur Hölle und andererseits zur Freude gemacht hat? Wie sollte ich etwas darstellen, dass so ungreifbar ist, so “un:plastisch”, wie meine Sucht?

Vor 11 Jahren hatte es angefangen und damals, ja, damals hat es mich in einen Menschen verwandelt, der ich niemals sein mochte. Es hat mich nicht einfach so verwandelt, ich habe es zugelassen. Der Versuch einer Gegenwehr war zwecklos, denn plötzlich wurden alle schlechten Charaktereigenschaften bedient: Superbia (die Eitelkeit), Avaritia (der Geiz), Invidia (der Neid), Ira (der Zorn), Luxuria (die Wollust), Gula (die Völlerei) und Acedia (die Faulheit) und der Teufel auf meiner Schulter grinste hämisch zum Engel rüber, der gerade … nunja, immer wieder mal versuchte dem Teufel eine aufs Maul zu hauen und ein paar Tatsachen vor Augen führen, doch es war zwecklos. Das BÖSE ERWACHEN ließ (zum Glück) nicht lange auf sich warten, doch irreparable Schäden waren entstanden, die ich mir mein Lebtag nicht verzeihen werde. Mir wurden sie verziehen, meine Fehler - doch mir selbst kann ich immer noch nicht richtig in die Augen schauen.

Heute habe ich die Sucht im Griff, auch wenn ich täglich über mehrere Stunden mit ihr konfrontiert werde. Wir haben jedoch ein stilles Abkommen und zum Glück gehört es auch ins Leben, ist kein Exot mehr. Dennoch: manchmal sieht immer noch der Teufel, doch ich passe auf.
Meine Sucht:

Meine Sucht

Was ist DEINE Sucht?

1. Februar 2008 | Autor: Meg

Nach 11 Lebensjahren und einer Dauer-Betankung mit normalem “Jesöff”, bekommt meine Rennsemmel seit Anfang Januar den guten Super-Sprit. Warum? Den Autofahrern unter euch wird vielleicht aufgefallen sein, dass das Normal-Benzin, welches stets etwas günstiger war als Super nun genauso viel kostet. Warum? Nun, weil man mehr Zapfsäulen für den neumodischen Kram braucht, den man demnächst anbieten kann und normales Benzin ausgedient hat.

Nun gehöre ich zu den “Pendlern”, die jeden Tag 12 km zur Arbeit fahren. Landstraße, denn über die Autobahn bräuchte ich zu lange, diese ist meist überfüllt. Ich bilde mir ein, dass meine - Leid, Kummer und Billig-Fraß gewohnte - Rennsemmel nun etwas weniger Sprit verbraucht, bzw. wenn der Tank leer ist, habe ich mehr km geschafft. Sei es drum, vielleicht schafft der Wagen dadurch ja noch ein paar 1000 km, ich würde es mir wünschen, denn auf der TopTen-Liste der nächsten Wünsche ist KEIN Auto drauf. Eher kaufe ich mir einen Roller, was vermutlich dazu führen würde, dass ich nur noch nachts damit fahren darf, damit sich ElMar nicht für mich schämen muss, wenn er mit seiner Gummikuh auf den Hof brettert.

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25. Januar 2008 | Autor: Meg

Heute werde ich Bilder sprechen lassen. Es ist Freitag. Ich wünsche euch, dass ihr die Arbeitswoche entspannt beenden könnt und euch auf das Wochenende freut, was auch immer ihr vorhabt.

Heute möchte ich euch ein Bild zeigen. Dem sehr viele Bilder folgen, wenn ihr auf den link klick. Wunderschöne Bilder. Und das Schöne daran: ihr könnt sie als eCard versenden (über jedem Bild ist ein kleiner Umschlag). Gönnt euren Augen was wunderbares. Nicht nur unser lieber und talentierter Onkel Crosa hat “das Auge” :)

In knapp zwei Wochen werde ich am Strand sitzen, dick eingemummt, mit einem strahlenden Lächeln auf dem Gesicht.

Ostsee Perspektive

Mehr Bilder findet ihr hier.

Schönen Freitag, meine Lieben.

Doch wer die Welt nur so sieht -
Real - wie sie nun ist
Und wer der raren Schönheiten
Im Leben sich nicht kann erfreun,
Wer immer nur vermisst,
Der fragt bald, was er diesem Leben vorzieht

17. Januar 2008 | Autor: Meg

Das erste Thema des Projektes 52 lautete: “Das neue Jahr” und ich reiche es jetzt nach, denn erst heute konnte ich die benötigten Requisite besorgen :)

Mein neues Jahr hat mit einem Gewinn begonnen. Ich habe an Erfahrung, Liebe und Plüschschaf gewonnen. Es wird ein Jahr des Umbruchs sein, doch ich Sternzeichen Optimist, deshalb habe ich für das Bild Glückskekse genommen. Ich weiß nicht, was jeden Monat auf mich zukommt, aber ich weiß, es wird gut sein.
Deshalb:

Das neue Jahr

Es waren 12 Kekse - doch einer musste vorher dran glauben. Ich hatte so Hunger :oops:
Hier geht es zu meinem Projekt 52-Album.

Kategorie: Projekt 52  | Tags: , , , ,  | 13 Kommentare
13. Januar 2008 | Autor: Meg

Der ein oder andere von euch ist sicher schon mal über die “365 days”-Projekt-Seite gestolpert. Herr Crosa macht auch seit ein paar Wochen fleißig mit (heute habe ich übrigens seinen Hintern dort gefunden, den er für den “Mister Popo 2008” Wettbewerb bei Frau Flocke von Krötengrün ins Rennen schicken wird), ich finde das recht interessant, doch mir persönlich reicht es, wenn ich mich jeden Morgen im Spiegel erschrecke, ich muss das nicht auch noch in einem Album festhalten. Außerdem habt ihr genug Bilder von mir, ich möchte euch ein Megs-Grimassen-Abo ersparen. ;)

Sari hat hingegen ein ähnliches Projekt auf die Beine gestellt: Projekt 52
Für die Schnellrechner unter euch: Richtig, es sind keine Tage, sondern Wochen. Jede Woche ein Bild. Das Thema wird vorgegeben. Ich freu mich darauf. So komme ich öfter mit meiner kleinen Knipse dazu, zu üben.

Die Aufgabe besteht nun darin, aus dem vorgegebenen Thema etwas Sinnvolles zu machen. Ist das Thema zum Beispiel „Märchen”, dann soll man innerhalb der Woche nun versuchen ein Foto zu schiessen, dass zum Thema passt.
Das Foto oder Bild stellt Ihr auf Eurer eigenen Seite, Blog oder Eurem eigenen Foto-Account (z.B. Flickr, Deviantphoto usw.) aus.

Macht mit! :)
Ich muß noch 1 Bild nachliefern, das mache ich in den kommenden Tagen :)
Das Bild zum Thema “Schneewittchen” habe ich bereits. Jetzt fehlt mir ein Thema “Mein neues Jahr”. Vor dem geistigen Auge habe ich bereits ein Motiv - jetzt muss ich es nur noch in Natura finden.

Projekt 52