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24. März 2008 | Autor: Meg

So lautet das Thema in der 12. KW

Ich habe euch bereits an einigen Kindheitserinnerungen teilhaben lassen. Manchmal komme ich mir ein wenig symptombefallen vor, wenn ich mich an die Geschichten aus der Kindheit gestochen scharf erinnern kann. Viele davon könnte ich fotografisch nicht mehr festhalten, da die meisten Erinnerungen eine Menge mit Rollenspielen zu tun haben, die wir als Kinder gespielt haben. Ich bin zwar gerade dabei, die meisten der Statisten unter www.nasza-klasa.pl wiederzufinden, aber bisher waren es nicht genug, um große Schlachten nachzustellen.

Der entscheidende Hinweis fiel gestern auf einem Geburtstag, als mir jemand Süßstoff zu meinem Tee anbot und ich leicht angewidert ablehnte.

Ich lebte noch bei meinen Großeltern, konnte also nicht älter als 5 Jahre sein. Mein Opa war Diabetiker. Ich wusste nicht genau, was das war, hatte nur mitbekommen, dass er sich Spritzen selbst setzen musste und keinen Zucker in den Kaffee geben durfte (letzteres aus Mangel an Süßstoff). Ich beobachtete Opa des öfteren, wenn er sich Insulin spritze. Einmal bat er mich darum, ihm zu helfen. Ich sollte es lernen, für den Fall der Fälle.
Kinder zu verkloppen berührte meine Pazifisten-Seele nicht im geringsten, das wurde als Notwehr abgespeichert, zumal ich mich noch einige Jahre von der 1. Beichte befand und fest davon überzeugt war, bis dahin Absolution durch Mehrarbeit auf dem Hof meiner Großeltern zu erlangen. Doch Spritzen geben sollte nicht dazu gehören. Die Hand beißen, die einen fütterte, bzw. piecksen? Niemals. Ich habe doch gesehen, dass es ihm weh tat, wenn er selbst die Nadel in die Hautfalte jagte.

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20. März 2008 | Autor: Meg

Ich war 8 Jahre alt, als der Ernst des meines Lebens begann: immerhin war ich nun eine Anwärterin auf den Leib eines 33-jährigen, langhaarigen Mannes.Ich war eine Leseratte, wie sie im Buche stand, verschlang ein Buch nach dem anderen und war das liebste Kind in der Familie (Tanten, Onkel und Großeltern eingeschlossen), denn es war sehr einfach mich glücklich zu machen: Bücher schenken.
Zu Weihnachten, Ostern, Geburtstag, intenat. Kindertag - ich ließ keinen Feiertag aus, um mir Bücher zu wünschen und besaß im Alter von 12 Jahren eine kleine Bibliothek, die ca. 250 Bücher umfasste. Ja, ich führte sogar Buch über diese Bücher, denn ich verlieh sie und achtete penibelst darauf, dass ich sie rechtzeitig zurückbekam.

Doch nun sah ich mich einer verdammt großen Herausforderung gegenüber. Mein Wortschatz mag damals für eine 8-jährige recht umfangreich gewesen zu sein, doch schien er in Anbetracht dieser Lektüre infantil. Man legte mir die Bibel und den Katechismus in die Hand. Das war hart.
Doch das Ziel lautete: Prüfung bestehen, zur Kommunion gehen und endlich den Leib Christi legal empfangen, denn: bevor ich überhaupt zur Kommunion zugelassen wurde, hatte ich bereits gar schrecklich gesündigt: ich hatte mich - jedes Mal, wenn wir in einer anderen Kirche als der „heimischen” zum Gottesdienst gingen - nach vorne geschlichen und habe die Kommunion entgegengenommen.

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7. März 2008 | Autor: Meg

Diese Rede habe ich nicht übersetzt. Ich habe sie auch nicht aus einer Zeitung, sondern aus einem Forum. Ich übernehme keine Garantie dafür, dass sie zu 100% so gesprochen wurde, aber nehmen wir mal an, das wurde sie. Tut mir den Gefallen und lest den Text, auch wenn er etwas länger ist (wer nur Bilder gucken möchte, der kann dahin gehen), denn ich würde gerne mit euch darüber sprechen:

[EDIT: Ich habe Post bekommen, in der ich aufgefordert wurde, den Text zu entfernen, da es sich um einen Hoax handeln soll. Nun, Fakt ist, dass ich die Rede nicht erfunden und in Umlauf gebracht habe, Fakt ist, dass ich sie selbst aus einem Forum, bzw. Lycos habe und Fakt ist auch, dass ich nie behauptet habe, diese Rede sei wahr, denn ich weiß es nicht. Aber auf den Inhalt kommt es mir an und hier ist er, nach wie vor!]

Premier John Howard - Australien
In seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008, Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten. Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche Aktivitäten zum Ausspionieren der Moscheen in seinem Land zu unterstützen.
Wörtlich sagte er:
„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN”. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt.
Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier.
Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben. Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen. Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt …. lernt unsere Sprache!

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5. März 2008 | Autor: Meg

(Fast) jeder Blogger ist ein guter Schreiberling. Die einen können knallhart recherchierte Beiträge schreiben, andere erzählen belustigend formuliere Anekdoten, andere verstehen sich mehr auf Einzeiler oder Gedichte noch andere langweilen mit täglichem Dünnschiss oder schreiben über Politik, Wissenschaft, Liebe, etc.
Andere haben wiederum ein gutes Auge für Motive, können wunderbare Bilder machen/malen: von Tieren, Gebäuden, etc.

GEO hat einen Autoren-Wettbewerb zum Thema: Fuchs, Hase und Co - “Der wilde Rabe”.
Ich werde nicht teilnehmen, da ich dafür leider keine Zeit habe, um das zu geben, was ich wirklich kann - aber jeder von meiner Blogrolle ist ein potentieller Gewinner!
Macht mit:

“Eingereicht werden können Texte aus Zeitschriften, Wochen- und Tageszeitungen sowie deren Online-Publikationen in deutscher Sprache, auch aus den Nachbarländern Deutschlands. Buchbeiträge und wissenschaftliche Publikationen können nicht berücksichtigt werden. Pro Bewerber können maximal drei Texte vorgelegt werden, Serienteile gelten jeweils als einzelner Text.Inhaltlich sollten sich die Beiträge einem oder mehreren Wildtieren oder ganzen Lebensgemeinschaften solcher Arten widmen, die in Deutschland oder deutschsprachigen Nachbarländern heimisch sind.
Preiswürdig sind Texte, die durch hohes erzählerisches Können das Interesse wecken und/oder sich durch kritischen Sachverstand auszeichnen.
Der Journalistenpreis “Der wilde Rabe” ist mit 5.000,- € dotiert und wird gegebenenfalls geteilt. Der oder die Preisträger werden durch eine unabhängige Jury unter Ausschluss der Öffentlichkeit ermittelt und im Rahmen des „Internationalen Naturfoto Festivals vom 24. bis 26. Oktober 2008 ausgezeichnet.”
Quelle und weitere Informationen

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg. Und heute … heute schalte ich einen Gang runter, werde heute nachmittag endlich wieder schwimmen gehen und hoffe, dass die Muskeln morgen brennen.

Wie schaltet ihr abends ab? Habt ihr ein besonderes Ritual? Ein lieb gewonnenes Ritual? Eine Zauberformel?

2. März 2008 | Autor: Meg

Das lustigste an dem Thema der KW 9 beim Projekt 52 waren meine Grimassen vor dem Spiegel.
Als ich das Thema erfahren hatte - “Die Farbe Rot” dachte ich als erstes an Blut. Bloß: Wie kriege ich es hin, dass ich mich schick schneide und einen dunkelroten Tropfen fotografiere? Gehe ich doch nach x Jahren zur Blutspende? Keine schlechte Idee, doch leider hatte ich keine Zeit dafür.

Deshalb stand ich gestern Abend vor dem Spiegel und tat, was ich verdammt gut kann: Grimassen schneiden. Ich schnitt, schnitt und schnitt und auf einem fand sich der geschminkte Mund.
Mein Beitrag:
Die Farbe Rot


Hier findest Du meine bisherigen Bilder zum Projekt 52

Kategorie: Projekt 52  | Tags: , , , ,  | 24 Kommentare
28. Februar 2008 | Autor: Meg

Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit rast und ich komme aus dem Staunen und Grinsen nicht mehr raus, wenn ich sehe, mit welcher Kreativität und Elan ihr das kleine Schaf durch die Woche führt, die er bei euch ist. Bei vielen Bildern lache ich mich kaputt, wenn ich sie sehe, sie sind so herrlich plastisch. Bei anderen staune ich Bauklötze und fühle mich wieder ein bisschen wie ein Kind.

Ich habe einigen Kollegen davon erzählt und das Album gezeigt, sie waren sehr begeistert. Ich danke vielmals! :)

Letzte Woche war Louie bei Tante Muh, die - zwar von Krankheit geplagt - wunderbare Bilder + Geschichten gesponnen hat. Geschichten fürs Herz und Lachmuskeln. Immer öfter denke ich über ein Bildband nach ;)

Danke Tante Muh für diese wunderbaren Bilder, die ihr hier sehen könnt. Mit herrlichen Kommentaren.
Ich hoffe, dass Louie mittlerweile bei Onkel Eismann angekommen ist - im Gemischte-Tüten-Schlaraffenland!

Nicht wundern: Louie reist nicht mehr alleine. PinkBabe ist zuhause “ausgerissen” oder wurde gar von Louie gekidnapped und teilt mit ihm einen Reisekarton ;)
Ein fast gebrochenes Herz!

Wo das Bild ist, ist noch eine Menge mehr. :)

Hier könnt ihr sehen, wohin Louie reist.

Louie hat noch einige Termine frei … :mad: …

24. Februar 2008 | Autor: Meg

Das Thema der 8. KW beim Projekt 52.

Seit ich 4 Jahre alt bin, trage ich eine Brille. Damals habe ich gleich 4 Dioptrien auf die Nase bekommen, ich bin weitsichtig. Verdammt gut kann ich mich daran erinnern, dass ich ständig mit dem Kopf an den Türrahmen knallte und mir oft schwindelig war, die Brille war schlichtweg zu stark, doch die menschlichen Augen sind ein kleines “Wunder” und so gewöhnten sich auch meine schnell an die Brille.
Einen Vorteil hatte sie: Ich habe nie aufs Maul gekriegt, denn ich weigerte mich, sie abzusetzen. Ihr müsst wissen, ich war schon als Kind recht clever.
Mit 12 Jahren wurde ich am linken Auge operiert. Leider wurde das Auge bei der Operation mehr beschädigt als “repariert”, was zur Folge hat, dass ich auf dem linken Auge ca. 40% Sehkraft habe. Ich schaue also hauptsächlich durch mein rechtes Auge. Komisch, denn eigentlich ist die linke Seite meine starke Seite.
Mit Kontaktlinsen und Brille komme ich an 100%. Doch eine Lasik (Augenlasern) kommt für meine Augen (mit Hornhautverkrümmung) nicht in Frage. Die Wissenschaft ist bei Weitsichtigkeit leider noch nicht soweit, wie bei der Kurzsichtigkeit. Die meisten Menschen sind kurzsichtig.
Daher auch meine Angst, eines Tages … blind zu sein. Sie ist nicht präsent, da ich hervorragende Linsen habe. Doch ist sie die einzige Angst, die ich habe. Zum Glück.

Ich habe Angst davor blind zu werden.

In Brailleschrift: “Ich habe Angst zu erblinden”.

Danke ElMar für die Arbeit in Photoshop.

Hier findest Du meine bisherigen Bilder zum Projekt 52

1. Februar 2008 | Autor: Meg

Berufsbedingt bin ich schon ein großer Fan von Statistiken, deshalb interessiert mich die meines eigenes Blogs natürlich auch. Der erste Monat in 2008 war sehr erfolgreich für die Seelenvögel. Zum einen hatten wir viele Besucher, zum anderen haben diese - also ihr - mal wieder wunderbare, witzige, interessante und auch traurige Diskussionen geführt. Das Buket an Themen scheint auch letzten Monat für jeden etwas dabei gehabt zu haben. Das freut mich. Danke für eure Interaktivität :)

Besucher auf dem Seelenvögel-Blog:

Besucher 01/08

Die Top Referrer im Januar:
Top Referrer 01/08
Woher sie meistens kamen:

Zugriffsquellen 01/08

Was sie am meisten anschauten:
Most Viewed 01/08

Was Gugel zu uns schickte ;) :
Top Suchbegriffe 01/08

Und ich komme aus dem STAUNEN nicht mehr raus, dass nach 2 Jahren mind. 10x am Tag jemand bei Gugel nach der “wie Gott sie schuf”-Schauspielerin suchen, deren Namen ich niemals wieder nennen werden. Dennoch: Solltet ihr Bilder von ihr finden, die sie n*ck* zeigen: So schwer ist meine E-Mail Adresse nicht raus zufinden :wink:

Quelle: Google Analytics, 01/08
Dezember-Statistik

Kategorie: Techs  | Tags: , , , ,  | Ich sage ...
29. Januar 2008 | Autor: Meg

Etwas Nahrung für die Augen. Für alle, die sich etwas für Fotografie interessieren, selbst fotografieren oder einfach nur wunderschöne Bilder anschauen wollen:
Irene Müller hat’s drauf - Milk meets coffee.

Ausserdem wunderbare Filme, auf mit einer Phantom high-speed camera aufgenommen wurden. Auf einmal können Pferde fliegen … :)

Kategorie: Techs  | Tags: , ,  | 25 Kommentare
29. Januar 2008 | Autor: Meg

Die meisten von uns haben Ventile, die sie aktivieren/öffnen, wenn der Dampf zu heiß in uns wirbelt. Die einen gehen zum Sport, die anderen schnappen sich eine Kamera und schießen auf Objekte. Andere schreiben sich ihren Frust von der Seele oder malen Bilder. Alles äußerst sinnvolle Werkzeuge, um Wut und Aggressionen abzubauen.

Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit: Zankapfel.de.

Das ist eine Internetgemeinschaft, in der man sachlich “streiten” soll. Nun ist das so ein Problem mit dem “dicken Hals” und Sachlichkeit, deshalb hat man sich etwas überlegt.

Person A stellt einen “Zank” ein. Vorher muss man eingeloggt sein, denn streiten kostet Geld. 10% des Streitwertes sackt der Betreiber ein. Machen ebay und amazon ja auch.

Also: Zank einstellen. Anschließend wird der Streitgegenstand wie bei einer Auktionsbeschreibung möglichst neutral zu “Papier gebracht”. Laufzeit und Betrag um den gezankt werden soll, werden festgelegt.

Person A lädt nun Streitpartner ein, Person B. Beide Parteien laden ihre (bis zu 10) Argumente (Text, Bilder, Videos) hoch und die Gemeinde entscheidet, bzw. stimmt ab. Der Gewinner kassiert die Kohle. Der Unterlegene muss zahlen.

Die Idee ist interessant, wie ich finde, allerdings ist bisher noch nicht viel los, die Seite existiert erst seit dem 17.01.
Menschen, die der Meinung sind, IMMER Recht und die besseren Argumente zu haben, können dort entweder eine Menge Geld verdienen oder eine Menge davon loswerden.

Leider kann man im Internet schlecht streiten, bzw. sind ernsthafte Diskussionen nur dann möglich, wenn man sachlich bleibt. Und ganz ehrlich? Sobald es um Geld geht, ist die Sachlichkeit wie weggeblasen. Ich sage dem Portal keine blühende Zukunft voraus. Wahrlich nicht.

Was macht ihr, um Streit zu vermeiden? Was macht ihr, um Wut abzubauen?