Das war eine Personenbeschreibung, die ich eher in einer Kontaktanzeige vermutet hätte und nicht als Täterbeschreibung eines Tankstellen-Überfalls:
“… eine leicht getönte Brille mit Goldrand und einen gepflegten Drei-Tage-Bart …“
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Wenn man Pfingstmontag gegen 21 Uhr durch die Rhein- und Sieg-Auen auf dem Super-Bike düst und von vielen Leuten erstaunt angeschaut wird, dann hat man ca. 1 Std. Zeit sich darüber Gedanken zu machen, woran das liegen könnte.
An der komischen Brille, mit der man ein wenig aussieht wie Bono, die aber den tollen Effekt hat, all das Viechzeug aus den Augen zu halten und die Dämmerung etwas heller macht? Oder an dem knallroten Kopf, der bei jedem Arzt den ununterdrückbaren Drang den Schlaganfall-Wagen zu rufen weckt? Vielleicht an dem lauten Singen von tollen Disturbed oder P.O.D.-Liedern oder gar an dem Affen-Tempo, mit dem man an den glotzenden Leuten düst?
Zuhause vor dem Spiegel wird das Geheimnis dann gelüftet … es liegt am weiterlesen…
… wenn er patschnass vor der Tür steht, der Regen vom Helm, Rucksack, Brille, Jacke, Hose tropft, weil er bei dem Wetter Motorrad gefahren ist, damit ich das Auto haben kann.
Doch heute haben wir die Rennsemmel wieder aus der Werkstatt geholt. Der “Joooolf 3″ hat versprochen, jetzt keine Zicken mehr zu machen, damit mein Herz trocken nach Hause kommt ![]()
Wackelt nicht, tut nicht weh und sieht auch noch jutt aus. Vor einigen Wochen bat ich euch um Hilfe bei der Entscheidung, welche Brille ich nehmen sollte. Danke nochmal. Ich habe eine völlig andere Brille genommen und heute abgeholt.
Et voilá!
Und diese werde ich jetzt mehrmals die Woche tragen, immer abwechselnd mit den Linsen. Je nach Programm. Gut für die Augen!
Außerdem habe ich mir heute die erste dt. Ausgabe eines interessanten Hochglanz-Magazins gekauft: “Big and Beautiful”. Es ist - wie der Name vermuten lässt - eine Zeitschrift für “Frauen ab Größe 42″.
Macht einen netten Eindruck, wunderbare Mode, wunderschöne Frauen.
Leider gibt es einen sehr, sehr großen Punktabzug: Fehler. Ein Haufen Rechtschreibfehler. Teilweise sie noch die Anmerkungen des redigierenden Redakteurs drin. Das ist ein “no go” und ich hoffe sehr, dass in der 2. Ausgabe im August so ein faux pas meine Augen nicht mehr verletzt und ich diese entspannt über die schönen Kurven gleiten lassen kann
Ein schönes Zitat:
“Das Leben sollte keine Reise mit dem Ziel sein, attraktiv und mit einem gut erhaltenem Körper im Himmel anzukommen. Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand, Martini in der anderen, schreiend: “Wow, was für eine Fahrt!”"
Doris Streich
Das Thema der 8. KW beim Projekt 52.
Seit ich 4 Jahre alt bin, trage ich eine Brille. Damals habe ich gleich 4 Dioptrien auf die Nase bekommen, ich bin weitsichtig. Verdammt gut kann ich mich daran erinnern, dass ich ständig mit dem Kopf an den Türrahmen knallte und mir oft schwindelig war, die Brille war schlichtweg zu stark, doch die menschlichen Augen sind ein kleines “Wunder” und so gewöhnten sich auch meine schnell an die Brille.
Einen Vorteil hatte sie: Ich habe nie aufs Maul gekriegt, denn ich weigerte mich, sie abzusetzen. Ihr müsst wissen, ich war schon als Kind recht clever.
Mit 12 Jahren wurde ich am linken Auge operiert. Leider wurde das Auge bei der Operation mehr beschädigt als “repariert”, was zur Folge hat, dass ich auf dem linken Auge ca. 40% Sehkraft habe. Ich schaue also hauptsächlich durch mein rechtes Auge. Komisch, denn eigentlich ist die linke Seite meine starke Seite.
Mit Kontaktlinsen und Brille komme ich an 100%. Doch eine Lasik (Augenlasern) kommt für meine Augen (mit Hornhautverkrümmung) nicht in Frage. Die Wissenschaft ist bei Weitsichtigkeit leider noch nicht soweit, wie bei der Kurzsichtigkeit. Die meisten Menschen sind kurzsichtig.
Daher auch meine Angst, eines Tages … blind zu sein. Sie ist nicht präsent, da ich hervorragende Linsen habe. Doch ist sie die einzige Angst, die ich habe. Zum Glück.
In Brailleschrift: “Ich habe Angst zu erblinden”.
Danke ElMar für die Arbeit in Photoshop.
Hier findest Du meine bisherigen Bilder zum Projekt 52
Ohjemine. Heute war mein geliebter Geliebter beim Optiker und hat sich seine wunderschönen Klüsen untersuchen lassen, da er in letzter Zeit immer wieder mal Probleme hatte, auf Distanz zu lesen. Alles halb so wild, mit 35 dürfen die Augen auch mal etwas müde werden. Doch nun braucht der Liebste eine Brille. Nachdem ihr mich so wunderbar beraten habt, brauchen wir eure Meinung noch einmal:
Ich hoffe, ihr könnt den Unterschied sehen?
Gestern abend mußte ich noch 15 Minuten “totschlagen”. Warum sagt man das eigentlich? Zeit kann man doch gar nicht tot schlagen. Immer wieder stolpere ich über diese sonderbaren Ausdrücke in der dt. Sprache. Ich habe sie angenommen, bzw. übernommen, dennoch verstehe ich sie nicht. Genauso wie ich niemals sagen würde “Laß uns zum Bäcker laufen”, denn das mache ich nie. Dafür müßte ich ja joggen und das kann ich nicht. Ich gehe zum Bäcker. Oder “In dem Laden ist tote Hose”. Tote Hose?! Was bedeutet das? Wenn eine Hose lebt, sollte man sie entsorgen. Oder “totschlagen”.
Ähm. Ich hatte also 15 Minuten Zeit, die ich sinnvoll verbringen wollte, da es jedoch regnete, konnte ich nicht rumlaufen und nach “vor Respekt auf die Knie gesunkenen Hirschen” suchen, sondern hatte die Wahl zwischen einem Quelle-Laden und einem Optiker. Ich entschied mich für den Optiker und straffte die Schultern. Seit meinem 4 Lebensjahr trage ich eine Brille. Seit meinem 17. Lebensjahr durfte ich diese tagsüber gegen ein Paar Kontaktlinsen tauschen und trage die Brille nur noch äußerst selten (abends im Bett, wenn ich noch lese). Die Kontaktlinsen haben mich sehr verwöhnt: sie beschlagen nicht, rutschen nicht von der Nase, sind beim schwimmen nicht im Weg, ich habe keinen “toten Winkel” beim Auto fahren und ich habe das Glück, daß ich sie wunderbar vertrage. Dennoch wird es Zeit für eine neue Brille, denn: a) sehe ich durch die alte kaum noch etwas, das eine Glas hat einen fetten Kratzer und insgesamt haben sich die Werte verändert und b) findet ElMar, daß ich derzeit ein “Kinderbrillengestell” habe, welches mir nicht steht. Also bin ich rein in den Laden und sagte: “Hörense, für diesen Tornisterkopp brauch isch ne Brille. Und kommense mir nicht mit randlos, isch han schlechte Augen. Weitsichtigkeit bis nach Castrop-Rauxel”. Der ca. 2m große Herr ließ sich keineswegs beeindrucken und nahm eine Brille in die Hand und setze mir diese lächelnd auf die Nase. Ich schaute in den Spiegel und die Kinnlade fiel mit einem Krachen 2 Etagen tiefer. Verdammtnochmal! Das hat bisher noch niemand geschafft.
Ich muß dazu sagen, daß ich wirklich einen sehr großen und breiten Kopf habe. Manchmal sehe ich aus wie Cartman und für den gibt es keine Brillen!

G:Sagt