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26. Juni 2008 | Autor: Meg

Mein Name ist Wayne. Meg Wayne :mrgreen:

:pfeif:

Es ist unbeschreiblich schön, neben einem geliebten Menschen einzuschlafen und wieder aufzuwachen. Was macht da schon eine Erkältung und ein angeschlagenes Immunsystem.
Ich könnte meinen Namen tanzen und Blümchen streuen! :)

Und an alle Türken und alle, die für die Türkei die Daumen gedrückt haben: So leid es mir tut¹, nach dem gestrigen Spiel hätte Türkei im Finale stehen müssen.

¹ Jungs, das, was ihr da gestern auf dem Feld abgeliefert habt zeugt mal wieder davon, wie überheblich ihr manchmal seid und was für ein fataler Fehler es ist, seinen Gegner zu unterschätzen und nichts anderes habt ihr gestern getan. Da spielte mein Bruder mit 12 Jahren besser Fußball als Stürmer (tut er heute noch)!

Ruft all das ab, was ihr könnt, sonst sehe ich Russland oder Spanien als Europa-Meister.

Kategorie: Daily thoughts  | Tags: , , , , , ,  | 12 Kommentare
7. April 2008 | Autor: Meg

Seit ich denken kann, war ich ein großer Freund und Anhänger der Wissenschaft. Überwiegend der geistigen Wissenschaft. Um genauer zu sein der Geisteswissenschaften, denn diese beinhalten „Erzeugnisse des menschlichen Geistes“ und können somit meist verstanden werden. Das tolle daran ist, dass diese Erkenntnisse nicht verifiziert werden können – ich kann also meinen Geist selbst etwas produzieren lassen und niemand muss es verstehen – doch es kann verstanden werden.
Verstanden?
Der Bereich der Geisteswissenschaften ist sehr umfangreich, im engeren Sinne sieht man darunter die Sprach- und Literaturwissenschaften, an denen ich sehr interessiert bin (Anglistik, Germanistik), Geschichte und einige Sonderfälle, wie Philosophie, Psychologie und Theologie.

Doch unabhängig von den klassischen Fachbegriffen, ist ein jeder von uns ein kleiner Wissenschaftler. Bereits als Baby forschen wir herum, versuchen Dinge zu erfahren, die uns (je nach Intensität des Ergebnisses) im späteren Leben prägen werden. Wir fassen alles an, stecken alles in den Mund, speichern die ersten Eindrücke, Gerüche, Geschmäcker.

Testen unser Lungenvolumen und somit auch die Geduld unserer wochenbettgestressten, jungen Mutter. Wir führen diverse Tests an den Haushaltsgeräten durch, wollen erfahren, wie lange die Zunge brizzelt, wenn wir sie in die Steckdose gesteckt haben und warum Mama immer sagt „Fass die Herdplatte nicht an“, wenn sie doch so schön warm ist.

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14. Januar 2008 | Autor: Meg

Heute ist mein Gewinn von Sheepworld angekommen. Dank eurer Hilfe und eurer großen Bereitschaft, euch für mich nackt zu machen, habe ich … Sörelitos Bruder gewonnen. Sein Name: Brother Louie

Sörelito hat vor ca. 3 Stunden seinen hart umkämpften Platz auf meinem Schreibtisch verlassen, den er sich gleich am ersten Tag erpinkelt markiert hat, wie ein richtiges Schaf das so macht und sitzt mir Brother Louie auf der Kommode. Sie quatschen ununterbrochen. Ich war geneigt, ihnen “wohin” zu schauen, weil ich sonst keine “Männer” kenne, die soviel labern.

Am Donnerstag wird Brother Louie die heimischen Gefilde aber schon wieder verlassen und zu Frau Tommy ziehen. Danach wird Frau Hilli dran sein. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Bilder schickt, wo er sich bei euch einnistet, welche Vorlieben er hat, wen er so kennen lernt - das wäre wunderbar.
Und bevor ihr fragt: Natürlich kann ich die beiden auseinander halten! Tsss. Eine “Mama” kann sowas.

Handwärmer und Brother Louie Sheep-Brothers Sheep-Brothers

Wenn ihr Brother Louie auch für ein paar Tage aufnehmen wollt, meldet euch bitte per Mail.
Ein Schaf auf Reisen

30. Dezember 2007 | Autor: Meg

Sie kletterte auf den großen und uralten Baum und fummelte das Fernrohr aus der Umhängetasche heraus. Die Sonne stand recht tief, in max. 2 Stunden würde sie untergehen. Sie kniff die Augen leicht zusammen und suchte den Horizont ab. Am Horizont konnte sie den Kirchturm der kleinen Stadt sehen, in der sich die Truppen des Sheriffs und seines Bluthundes Guy de Gisbourne versammelten.

Die Fallen waren ausgestellt, im Lager herrschte ein wildes Durcheinander, wie jedes Mal vor der Schlacht. Sie lächelte, als sie Bruder Tuck dabei beobachtete, wie er versuchte ein wildes Pferd dazu zu bringen, das Feld zu räumen, damit es nicht verletzt würde.

Will, Scathlock, Much und Little John prüften den Sitz ihrer Bögen und die Anzahl der Pfeile. Die ganze letzte Woche hatten wir gemeinsam die Abende dafür geopfert, Pfeile herzustellen und zu üben. Sie schaute auf die Uhr, noch 10 Minuten! Flink sprang sie vom Baum und stieß einen schrillen Pfiff aus. Nachdem alle versammelt waren, schaute sie ihre tapfere Truppe an. Will hat eine chronische Schnodder-Nase, schön sah das nicht aus und er wurde des öfteren deswegen gehänselt und aufgezogen, sie fuhr sich mit dem Zeigefinger der linken Hand unter der Nase entlang und er verstand den Wink, schnell zog er ein Taschentuch aus der Tasche und schnäutzte sich. Little John hatte sich in den Kopf gesetzt, seine Hosen nur mit einer Kordel am Leib zu halten, wie er es im Buch gelesen hatte, doch sie ahnte jetzt schon, dass ihm diese spätestens beim Schwertkampf vom Hintern rutschen würde, wenn er sie nicht mehr mit einer Hand halten könnte.

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12. Dezember 2007 | Autor: Meg

Es gibt Dinge, die sagt man einfach nur so, kein weiterer Gedanke wird daran verschwendet, die Worte sind raus, die Gedanken bereits einige Meter und Geschichten weiter. Selten rechnet man damit, dass einen die Vergangenheit in Form von dahingesagten Phrasen einholen würde. Doch manchmal, meistens dann, wenn man nun wirklich gar nicht mehr damit rechnet, wenn die Welt in Ordnung ist, die Wogen sich geglättet haben und die Vöglein friedlich zwitschern … dann klingelt plötzlich der Hermes-Bote an der Tür.

In letzter Zeit nichts Ungewöhnliches, es geht auf Weihnachten zu und ich nutze die Möglichkeiten des Internets, indem ich die Geschenke direkt nach Hause bestelle, doch diesmal hatte ich ein … Gefühl. Und dieses bestätigte sich, als ich das Paket in der Hand hielt. Ich vernahm ein leises Fiepen, es hätten auch Wörter, Sätze sein können, doch die Sprache konnte ich nicht verstehen. Dann machte ich den Karton ganz vorsichtig auf und erschrak etwas, als ich IHM in die Augen schaute:

ER

Etwas ängstlich und verwirrt schaute er mich an. Genauso verwirrt schaute ich zu ihm und streckte dann meine Hand
vorsichtig aus, um dieses pinke Papier und die gelben Fetzen von ihm zu schieben. ER ohne
Nun sass die ganze nackte Wahrheit vor mir uns grinste mich etwas unsicher an. Er war etwas kleiner als sein großer Bruder Sören, dennoch stand er ihm in nichts nach: er trug sogar eine wunderschöne Mütze mit Bommel und ich wusste: Sollten die Bullen jemals vor der Tür stehen, ich würde für ihn lügen, bis sich die Balken biegen. Denn natürlich wusste ich sofort, wem ich diese Entführung zu verdanken hatte: Frau SiXXu! Sie war es, die vor einigen Tagen von Schafnapping gesprochen hatte. Diese verrückte Braut!

“Ich hab das Ding durchgezogen. Alleine. Das dumme Sören-Schaf hat sich allerdings heftig gewehrt und nun hab ich bloß den kleinen Bruder erwischt.”

Das “dumme Sören-Schaf” haben Murmel und ich am Montag gesichtet und ganz ehrlich? Es machte nicht den Eindruck, als würde es sich von anderen nackt machen lassen. Das ist alles Schiebung! Ich bin nun glücklich mit Sörelito!

Sisou, Du wolltest nicht, dass ich den Fluchtwagen fahre (das nehme ich Dir nach wie vor übel), dennoch würde ich Dir jederzeit ein Alibi geben, versprochen! Danke :)

Love