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21. August 2008 | Autor: Meg

In meinem Auto hängt ein Rosenkranz. Diesen habe ich zu meiner 1. Hl. Kommunion bekommen, im zarten Alter von 9 Jahren. Damals glaubte ich an den bärtigen alten Mann, seinen Sohn, Maria. An all die interessanten Geschichten, die der alte Pfarrer jeden Sonntag erzählte. Ich sammelte fleißig meine Heiligen-Bildchen, ging an jedem ersten Samstag des Monats zur Beichte und durfte an Ostern im schicken Kleidchen und einem hellblauen Umhang ein Banner bei der Oster-Prozession tragen.

Ab und an eckte ich etwas an, was zur Folge hatte, dass der Pfarrer meinen Eltern einen Besuch abstattete und ihnen nahe legte, ihrem Kind die Zweifel an Gott auszutreiben. Dabei wollte ich nur wissen, woher Gott kommt. Jeder hat doch Eltern. Warum Gott nicht? Mit der Antwort: “Gott hat es schon immer gegeben” wollte ich mich damals nicht zufrieden geben.

Vor einigen Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten. Ich habe es nicht mehr eingesehen, jeden Monat immens viel Geld an die Kirche zu zahlen, ohne einen Beweis dafür, was mit meinem Geld passierte. Außerdem fand ich an keiner Stelle in der Bibel eine Passage, die in irgendeiner Art und Weise Beiträge erwähnte, die man für den Glauben an Gott entrichten musste. Meine Eltern waren nicht sonderlich erfreut. Meine Mutter argumentierte damit, dass ich kein Anrecht auf eine katholische Hochzeit, die letzte Ölung und ein anständiges Begräbnis hätte. Diese Argumente hätte ich gerne in Luft aufgelöst, aber das wäre verlorene Liebesmüh.

Auch meine Aufklärungsversuche darüber, dass das Barvermögen der katholischen Kirche höher ist, als das Vermögen von Microsoft, die Beteiligungen an großen Automobilkonzernen, die Tatsache, dass ich im Religionsunterricht in Deutschland keinen einzigen Tag etwas über Gott lernte, wir uns stattdessen über Empfängnisverhütung, Abtreibung und Sex unterhielten, fruchteten nicht. Mittlerweile haben sie sich damit abgefunden.
Dennoch würde meine Mama niemals das Buch ‘Die Bibel nach Biff‘ lesen, denn dort macht man ja Witze über Gott.

Religion ist in meinem Freundeskreis kein Gesprächsthema. Es ist egal, wer woran glaubt, niemand würde mich auf meinen Rosenkranz ansprechen, ElMar schaute nur anfangs etwas überrascht, wenn ich mich vor jeder grösseren Autofahrt bekreuzigte.

Meinen ehemals besten Freund bat ich nur einmal, mich mit seinem Wachturm in Ruhe zu lassen, nachdem meine Bemühungen ihm diesen Blödsinn auszutreiben scheiterten.

Ich glaube.

Nicht an den bärtigen Mann, seinen Sohn und Maria. Aber an etwas Höheres. Ich kann es bloß nicht plastisch machen und visualisieren.
Ist Religion ‘zeitgemäß’?
Warum laufen wir in die Kirche und zünden Kerzen an, wenn einer von unseren Freunden/Verwandten in Lebensgefahr schwebt? Warum murmeln wir lautlos vergessen geglaubte Gebete, wenn wir uns in Not befinden?
Ich glaube daran, dass meine geliebten Grosseltern als Schutzengel fungieren und ein wenig über mein Leben wachen.

Warum?

Weil ich mich mit diesem Glauben wohlfühle.

Ich möchte keine Diskussion über die Kirche, das ist müßig. Aber etwas möchte ich wissen:

Woran glaubst DU?


11. Juli 2008 | Autor: Meg

… eines Charmeurs. Vor einigen Jahren hat mir ein lieber Mann (er hätte damals schon mein Papa sein können, ich war Mitte 20) ein Gedicht geschrieben. Er … sah ein Bild von mir (bzw. meiner Rückenansicht) und hatte innerhalb von wenigen Augenblicken das hier im Kopf und danach zu Papier gebracht.  Er kann wunderbar schreiben und ich hoffe … das wir uns mal wieder über den Weg laufen. Ich mag es. Noch heute macht es mich :blush:

Da sieht er sich die Augen wund
Und muss sich an sich selbst festhalten
Bei diesem wundervollem Rund
Und denkt: Nie werd ich mehr erkalten

Bei solch Verlängerung vom Rücken
Mit rätselhaften Schriftsymbol
Da hat sein Auge groß Entzücken,
und auch noch andres fühlt sich wohl

Er träumt sich einen Kuss
Auf diesen schönen Po
Und sehnt sich nach Genuss
An andren Stellen so….

Doch alles bleibt verwehrt,
er weiß es ganz genau
gleich wie er noch begehrt
Traum ist ihm diese Frau

Traum scheint ihn dieses Bild
Und kann es nirgends fassen
In ihm bebt Lust – ganz wild
Wills nie mehr, nie mehr lassen…

Und muss doch sich bescheiden lernen
Mit seiner Sucht nach runden Fernen …

Kurzum : er nennt dann dieses edle Stück,
dies schöne Teil,
mal Händeglück,
mal Mundverweil!

[Lutz an Meg]

Lieber Lutz, falls Du das mal lesen solltest … melde Dich doch mal wieder.

30. Juni 2008 | Autor: Meg

Ich bin mal in mich gegangen, nachdem die Aktivität meiner Leser in den letzten Tagen nachgelassen hat - verhält sich übrigens proportional zu meiner eigenen Lustlosigkeit in Bezug auf das Lesen von Blog und das Schreiben/Kommentieren. Auf meinem Schreibtisch und in meinem Kopf häufen sich tatsächlich eine Menge Themen, die ich gerne … verbraten würde, doch die habe ich nun in einen großen Ordner gepackt, auf dessen Rücken in großen Buchstaben “Winter” und “Regentage” steht. Denn derzeit verbringe ich ungern meine sonnigen, freien Stunden mit einem klebenden Hintern auf dem ChefLedersessel, sondern schmiege diesen lieber an den ergonomisch geformten Mädchen-Sattel meiner Super-Bikes, eigens mit einer Aussparung für die empfindlichen Weichteile (die sinnbefreiteste Erfindung bei Fahrrädern, wenn man mich fragt) oder lasse ihn in einen Badeanzug gleiten und versuche ihn möglichst elegant durch das 50-Meter-Becken zu ziehen.

Gestern musste ich ihn allerdings in die Motorrad-Kluft zwängen. Zumindest nahm ich an, dass ich zwängen musste, doch Dank einiger Anstrengungen der letzten Wochen und 10,5 kg weniger Gewicht am Hintern und Hüfte sprang ich quasi in diese Hose und musste mir nicht mehr abbrechen, als beim letzten Mal. Wobei damals lediglich meine Würde temporär einen Bruch erlitten hatte.
Ich schwang mich mühelos auf die Gummikuh (damals brauchte ich noch ein Treppchen :flenn: ) und wir düsten nach Leverkusen. Dort konnten Tommy und ich einen langhaarigen Biker so richtig zum schwitzen bringen. Der Schweiß rann ihm in Bächen runter, er war knallrot angelaufen und japste - aber er ließ uns nicht los, verdammtnochmal! Weshalb wir gestern nur ein paar Runden machen konnten und ich mir teilweise vorkam, als hätte ich eine Reise in die Vergangenheit gewählt, wo mein Papa einen Stock in das Mofa steckte, damit ich nicht umkippe, als ich mit 9 Jahren meine ersten Fahrversuche unternahm. Damals bin ich meinem Papa jedoch davon gefahren.

Dafür kann ich jeder Frau so eine Motorrad-Hose empfehlen, statt teurer Lymphdrainagen: Gestern hatten wir 30 Grad, als ich in dieser atmungsaktiven Polyester-Kombi auf einem Platz ohne Schatten stand und spürte, wie mir mein eigener Schweiß in die Schuhe läuft. Lecker. Doch danach spürte ich etwas Fahrtwind bei ca. 6 km/h. Gut, ich war schon immer ein Optimist.

Soviel zum Wochenende und für jetzt … möchte ich euch noch etwas auf den Weg zur nächsten Fußball-WM oder EM geben: “Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Sieg, Niederlage oder Unentschieden!”

Einen schönen Wochen-Start,
Meg

25. Mai 2008 | Autor: Meg

Erinnert ihr auch an die unzähligen Bilder, die ihr als Kinder auf die Bordsteine in eurer Straße gemalt habt, den miesepetrigen Nachbar stets im Auge, der einen meist danach dazu zwang, die “hässliche Kritzelei” wieder weg zu machen und der sich selbst etwas lächerlich machte, indem er sich darüber aufregte. Er ahnte wohl nichts davon, dass es später mal Kinder geben würde, die sein Haus mit sinnentleerten Phrasen besprühen würden. Hätte er doch damals die schönen Küken, Frösche und Affen bewundert, die wir gemalt haben. Oder die beliebten Hüpfspiele, von denen ich als Kind nie genug bekommen konnte, die Backen mit Luft aufgeblasen, höchst konzentriert hüpfte ich auf einem oder zwei Beinen von der 1 bis zu der 12, um dort triumphierend den Stein aufzuheben und mir wieder einen Kreidestrich aufschreiben zu können. Wie ich das geliebt habe, das waren die besten Spiele, wenn mal wieder das Unterhosen-Gummi am Stück ausgegangen war und wir nicht Gummi-Twist spielen konnten.

Ich werde an der Stelle die Folgen der Geschichte auslassen, in der ich das Unterhosengummi aus den Unterhosen meines Vaters mopse, um mir ein langes Hüpfgummi zusammenknoten zu können.

Als ich gestern mit Murmel und Joanna (ElMars Nichte) in Bonn einkaufen war, fielen mir ein paar Tiere auf, die Greenpeace auf den Boden gemalt hatte: Einen Affen und einen Wolf habe ich erkannt.


Meine Tiere von vor 20 Jahren hatten keine Ähnlichkeit mit diesen. Dennoch fand ich noch etwas, das mich an die Höhlenmalerei Kritzelei aus den Kindertagen erinnerte: Das Meisterwerk einiger Kinder in Joannas Straße.

Mein Beitrag zum Thema “Streetlife” in der 21. KW des Projekt 52:

Streetlife

17. Mai 2008 | Autor: Meg

Das war dann wohl Pechvögeln.

Tjaja, das waren damals echte Schenkelklopfer auf dem Schützenfest in Günne oder Ampen. Damals bedeutet die Zeit, in der ich mir keinerlei Gedanken darüber gemacht habe, ob ein Roller nicht effektiver und vor allem die intelligentere Lösung wäre, betrachtet man die heutigen Benzinpreise.

Damals fuhren wir Fahrrad. An den Schützenfesten interessierte weniger, wer den Vogel abgeschossen hat, für ein Jahr eine Menge Geld ausgeben musste und sich von seinem dörflichen Gefolge chauffieren ließ, es ging schon damals um “social networks“. Meist streckten wir unsere Fühler in Richtung Parallelklassen oder ältere Jahrgänge aus. Die gleichaltrigen Jungs flickten unsere Fahrräder und sorgten mit einer Mischung aus fürsorglich-brüderlich-schmachtender Zuwendung dafür, daß wir - obwohl stramm wie 100 Russen - sicher wieder zuhause angekamen.

Die größte Gefahr stellte die Polizei dar, die zwar des Alkoholkonsums wegen ein Auge zudrückte, jedoch keine Gnade kannte, wenn man ohne Licht fuhr. Es war damals ein schweiß- und argumentenstarker Streit zwischen meinem Vater und mir, ob ein Dynamo und Schutzbleche an ein mountain-bike gehören oder nicht. Er hatte damals gewonnen, was zur Folge hatte, daß ich in der schwankenden Reihe betrunkener Jugendlicher auf dem Weg von Günne, Ampen, Deiringsen, Hiddingsen, etc. als Erste fuhr, damit sich meine Freunde am Rücklicht orientieren konnten. Schön zu beobachten war das bis zur Perfektion geübte “Nahezusynchronfahren”, vom Straßenrand zum Graben und in in den selben hinein.
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21. April 2008 | Autor: Meg

Dieses Mal habe ich gleich 2 Themen des Projektes in einem Beitrag, da ich leider etwas hinterher hinke.

Da haben wir zum einen das Thema der 15. KW, welches lautet: “Lebensmittel richtig präsentieren” - ich gebe zu, dass ich das nicht besonders gut kann. Ich könnte an der Stelle mein Thema der 1. Woche posten. Damals habe ich Glückskekse fotografiert, was mir recht gut gelungen ist. Doch dann ist mir noch ein Bild eingefallen, welches bei uns in der Küche in 1,20×0,80m an der Wand hängt. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von ElMar und mir.

Lebensmittel

Zum Thema der 16. KW “Geheime Orte” habe ich ein Bild gemacht. Der Ort ist nicht geheim, doch für mich ist das seit fast 3 Jahren der sicherste Ort der Welt. Egal wie fies das Leben spielt, wenn ich abends umarmt werde, kann ich es danach mit der ganzen Welt aufnehmen. Was ist Geborgenheit? Geborgenheit sind zwei offene Arme, die einen umschließen und in denen man sich sicher fühlt, aber nicht eingeengt.

Geheimer Ort

18. April 2008 | Autor: Meg

Nachdem Louie eine schöne Zeit bei Tante Murmel verbracht hat und ich ihn auch noch einmal drücken konnte, bevor er weiter reiste, düste der Kleine nach Berlin, um Tante Flocke und Kröti zu besuchen. Die liebe Tante Flocke hat mir regelmäßig geschrieben und berichtet. Ich werde die Bilder auch ins Album laden, doch vorher lasse ich Tante Flocke die Geschichte hier erzählen. Bebildert.
(DAS ist ein Klickbefehl! Die Bilder sind unglaublich!)

Bericht Nr. 1:
Hallo Meg,
Brother Louie und PinkBabe haben das kroetengruene Anwesen endlich erreicht. Leider mussten die Beiden eine Nacht auf der Post verbringen, wo sie scheinbar auch noch im Kalten standen. Sie waren jedenfalls Beide sehr durchgefroren. Während ich schnell schreibe, wird die Milch für einen guten, warmen Kakao heiß und Kröti kuschelt die Beiden auf seinem puffroten Lieblingssessel warm. Da kommen sie sich doch gleich näher…
Louie erscheint auf den ersten Blick etwas zurückhaltend während Babe, das olle Schwein, gleich wissen wollte ob Kröti nun männlich oder weiblich ist. Er schnüffelt ihm ständig im Schritt… Da werd ich wohl einschreiten müssen. Na, schaun mer mal ;-)
Louie sieht wirklich sehr dreckich aus. Vielleicht nehme ich ihn heute Abend mit in die Badewanne. Is ja Sonnabend, da bad ich sowieso…
Ich muss Schluß machen, der Kakao ist fertig!

Bericht Nr. 2:
Die Nacht verlief ruhig, alle drei schliefen im Gästehaus und haben bis um 11.00 Uhr geschlafen. Zum Spätstück gabs Schinken mit Ei, Louie verlangte nach mehr Salz…
Aufgrund des feuchten Schmuddelwetters sind wir zuhause geblieben, die drei verzogen sich zum Spielen in das Spielzimmer im 6. Stock. Von da aus hat man bei Sonnenschein einen herrlichen Ausblick auf Spree und Havel…
Als ich kurz mal nach ihnen schauen wollte, spielten sie gerade Karten und machten einen recht artigen, unauffälligen Eindruck.
Umso größer war mein Entsetzen, als ich nach 20 Minuten mit dem knackarschigen Liftboy nochmals nach oben fuhr und das Schwein Babe nackend neben dem ebenfalls entblößten Kröti saß. Kröti hatte seinen Umhang abgelegt und Babe hatte weder seinen Schal, noch seine Hose an! Die Erklärung bekam ich auf meinen entsetzten Aufschrei hin recht spontan: Sie hatten Strippoker gespielt und Louie hatte gewonnen!
Du siehst, hier ist einiges los ;)

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11. April 2008 | Autor: Meg

Als ich Herrn ElMar kennen lernte, waren seine Micky Mouse-Ohren bereits sehr ausgeprägt. Zum Glück verfügt der Herr nicht nur über eine wahrlich schöne Kopfform, sondern auch über einen guten Geschmack und ein gesundes Verhältnis zum schwindenden Haupthaar: Es ist genetisch bedingt und man(n) findet sich damit ab.
Es gibt genügend selbst ernannte Gottes Geschenke an die Frauenwelt, die sich entweder einen 20 cm Scheitel oder die Augenbrauen hoch wachsen lassen. Andere lassen die die verbliebenen Schläfenhaare etwa 50 cm lang wachsen und ziehen sie dann in einem adretten Scheitel von einem Ohr über den Kopf bis zum anderen Ohr. Sobald eine Windböe kommt, steht die Antenne bis zum Mars und sendet die Lächerlichkeit des Anblicks in alle Welt.

Nachdem die Micky Mouse-Ohren fast die Mitte des Kopfes erreicht haben, entschied sich der Herr, auch die restlichen Stoppel zu beseitigen und rasiert sich nun alle 2 Tage den Schädel, wobei er zu diesem Zwecke sündhaft teure Rasierklingen verbrennt herkömmliche Rasierklingen gebraucht.

Vor einigen Wochen schickte ich ihm einen link zu einem Glatzenmacher, doch damals wurde ich nicht ernst genommen und durfte mir haarsträubende :lol: Geschichten über wallendes Haupthaar anhören. Der Herr braucht manchmal etwas länger und Anfang der Woche was es dann soweit: Mann kaufte sich ein “HeadBlade“.
Ich finde, dass dieses Gerät sehr ulkig aussieht, aber es wird seinen Dienst sicherlich gut erledigen, damit solche Stoppel nicht mehr zu sehen sind.

Etwas möchte ich euch jedoch *nicht* vorenthalten, denn es hat meinen gestrigen Tag erheblich erheitert, nachdem ich ihn eigentlich umtauschen wollte.

Der Hammer auf dieser Website sind die Antworten auf die FAQ (Frequently Asked Questions). Hier ein Auszug:

Q: Ist es im Winter nicht kalt am Kopf, so ganz ohne Haare?
A: Ist es im Winter nicht kalt am Kopf mit Haaren? Wir haben übrigens auch tolle Mützen!

Q: Bezahlt mir die Krankenkasse den HeadBlade®?
A: Nein, die Krankenkasse leistet keinen Beitrag an Deinem HeadBlade®. Potenzfördernde Mittel gehören nicht zur Grundversorgung :-).
Quelle

Ich bin mir sicher, dass keine Frau diese Fragen gestellt hat. :mad: …
Übrigens, eine Glatze fühlt sich nicht nur toll an, sie ist auch sexy und hat nichts mit der polit. Gesinnung zu tun. Und auch wenn Tobias mich jetzt wieder propagandistisch schimpfen wird: Männer, eine Glatze ist allemal männlicher, als sich die spärlichen Resthaare über jene zu kämmen oder einen Mönchskranz wachsen zu lassen. Das s.g. “Fußballfeld mit Zuschauern” ist nicht sexy.  Wenn das Haar schwindet, dann runter mit dem Rest :mrgreen:

Was sagen die Damen?
Was sagen die Herren?

10. April 2008 | Autor: Meg

Vor einigen Tagen waren wir bei ElMars Bruder, der Geburtstag gefeiert hatte. Er hat 3 Kinder, der Älteste ist dieses Jahr 14 geworden. Wie das bei Gesprächen zwischen kinderlosen und kinder”reichen” Paaren mit Kindern im Teenager-Alter so ist, wir landeten irgendwann zwangsläufig bei dem Thema Aufklärung von Kindern, Sexualität, etc. Während man darüber diskutierte, wer für die Aufklärung von Kindern verantwortlich ist, wann diese statt zu finden habe und was genau aufgeklärt werden sollte, machte ich mir meine Gedanken darüber, wie ich aufgeklärt wurde. Frau W. hatte das Thema ebenfalls vor einigen Tagen und dort schrieb ich: Als ich 8 war (also 1 Jahr vor der 1. Beichte) haben wir bei einer Freundin die einen Videospieler hatte (sowas war damals so rar wie Bananen und echte Schokolade) einen Bum*i geguckt.
Mir wurde übel.
Auf dem Weg nach Hause wurde mir erst schlagartig bewusst, was ich da gesehen hatte und ich habe mich neben den Polski Fiat 126p der Schulhausmeisters erbrochen. Als ich das nächste Mal “Geräusche” aus dem Zimmer meiner Eltern hörte, fing ich ganz laut an zu singen …  :???:  …

Wenn ich jetzt darüber nachdenke, dann war das tatsächlich mein erster “Kontakt” zur menschlichen Sexualität. Warum menschlicher? Nun, ich bin sehr ländlich aufgewachsen und habe gesehen, wie diverse Tier-Babies auf die Welt gekommen sind und auch wie Kühe gedeckt wurden, dennoch mochte ich damals keine Verbindung zu Menschen herstellen. Als ich 3 Jahre alt war, kam meine Schwester auf die Welt und ich bin sicher, dass ich auch irgendwelche Geschichten von Störchen erzählt bekommen habe, sicherlich wunderte ich mich auch darüber, wie der Storch das Baby aus Mamas Bauch bekommen hat, um es zu uns zu bringen, doch es interessierte mich nicht weiter. In der Schule wurde nicht aufgeklärt. Meine Eltern kümmerten sich auch nicht darum. Warum? Ich schätze, dass damals Kinder noch die Möglichkeit hatten, lange Kinder sein zu dürfen. Es bestand keine Notwendigkeit, ein Kind darüber aufzuklären, wie man schwanger werden oder wie man das vermeiden konnte. Alles war entspannt. Ich kannte niemanden im Dorf, der minderjährig Mutter geworden wäre.

Dann kam ich nach Deutschland, in die 6. Klasse und plötzlich sah ich mich mit der Sexualität konfrontiert: Im Religionsunterricht sprachen wir über Verhütung und über Abtreibung. Es war kein gesund aufklärender Unterricht, sondern die beliebte Schockmethode á la: Willst Du mit 14 Jahren Dein Leben quasi an den Nagel hängen oder gar zur Mörderin werden, indem Du abtreibst? Alle Mädchen lasen mit feuchten Augen das “Tagebuch eines Ungeborenen” und sympathisierten mit dem (später abgetriebenen) Baby und nicht mit dem Mädchen. Und den Jungs ging es am sprießenden Sack vorbei.

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3. April 2008 | Autor: Meg

Vorhin rief mich meine Schwester an und wir plauderten über die dt. Bundesländer, wobei ihr ein kleiner “Wortdreher” unterlief, den ich mit einem lauten Lacher quittierte. “Nordrheinpfalz”, gluckste ich laut, worauf mein Kollege hier auch lachen musste.
Wenige Minuten später bekam ich eine E-Mail von SuperMario (mein Kollege):

Übrigens - ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, als es das Ur-Nundesland Nordrheinpfalz noch gab.
Du warst da noch grün hinter den Ohren. Das war damals eine schwere Zeit - ich erinner mich noch genau - damals lebte ich noch in Thüboxen, Jahre später wurde auch mein Bundesland umbenannt - erst in Thüketschen und dann in Thüringen.
Ähnlich erging es

Hamburg (Hamhaus –> Hamhöhle –> Hamschloß –> Hamburg) oder auch
Niedersachsen (Oberbayern –> Mittelfranken –> Zwischenschwaben –> Niedersachsen) und denke mal an
Mecklenburg-Vorpommern (Mecklenburg-Hinterdatteln –> Mecklenhütte-Nebenschlesien –> Mecklenburg-Vorpommern)
Du solltest Dir an den Geschichtskenntnissen Deiner Schwester ein Beispiel nehmen!

Pah! :-P