Tag-Archive for » e mail «

24. Juni 2008 | Autor: Meg

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
weiterlesen…

27. Mai 2008 | Autor: Meg

Norma Loh ist als eine sehr belesene Frau bekannt. Über die Qualität der Literatur streiten sich die müden Geister ihrer Freunde und Bekannten, doch wenn man etwas über das Lifestyle, Mode, Horoskope oder Psycho-Tests wissen möchte, ist Norma Loh eine Quelle, die ohne Hintergrundrecherche angezapft und gerne zitiert wird.

Norma Loh ist außerdem sehr internetaffin und beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Adaption dieses Mediums in ihren Alltag: Sie vereinbart Termine via E-Mail, kauft in Internet-Shops ein, nimmt an unzähligen Gewinnspielen teil und verkauft die wertlosen Gewinne bei ebay, damit sie genug Platz für diverse Test-Produkte hat, die sie für einige Portale vertestet.

Außerdem ist sie Mitglied in allen namhaften communities, hat alle notwendigen Tools auf dem Rechner, so dass sie immer mitreden kann. Nun, sie ist ja derzeit auch Single, weshalb sie sich all dem multimedialem Kram in aller Seelenruhe widmen kann. Und es macht ihr eine Menge Spaß: Sie hat neulich sogar ein Video von sich aufgenommen, während sie mit einem flauschigen Handtuch der Marke Wel*a auf dem Kopf (einer ihrer ersten Online-Gewinne) das neueste Liedchen von den No Angels trällert und erfreut sich der Tatsache, dass ihre Freunde, die sie bereits via Rund-E-Mail informiert hat, auch fleißig für sie stimmen.

Danach rief sie den Chat in ihrer Lieblingscommunity auf und mischte sich aus dem Stand in eine Unterhaltung zwischen me_lady75 und prinzesschen ein, die gerade die Beziehungsprobleme zwischen prinzesschen und ihrem Prinzen redeten. Nach 5 Minuten wurde ihr zu langweilig und Norma Loh klickte sich in die Single-Börse ihres Vertrauens ein um festzustellen, dass Biker_Manfred Marke: Single, 43, Fußballfeld mit Zuschauern auf dem Kopf und Bauchansatz in Leder gezwängt sie gerne daten würden. Sie klickte ihn ohne einen Kommentar weg und klickte sich zur Entspannung auf die Schuhe24-Seite, wo sie sich erstmal nach Herzenslust durch die Sommerkollektion 2008 klickte, einige der wunderschönen Ballerinas in ihren Warenkorb legte um diesen gleich zu löschen, als ihr Messenger blinkte und sie sich in eine Unterhaltung mit Basti vertiefte, dem sie nach 10 Minuten die “Darf ich Dich zu meinen Kontakten hinzufügen”-Anfrage schickte. 1 Stunde später gönnte sie sich doch noch die hübsche Bluse bei Ramsch4u.de, weil diese die meisten Sternchen als Bewertung hatte.

Danach ging sie glücklich und zufrieden ins Bett.
weiterlesen…

3. April 2008 | Autor: Meg

Vorhin rief mich meine Schwester an und wir plauderten über die dt. Bundesländer, wobei ihr ein kleiner “Wortdreher” unterlief, den ich mit einem lauten Lacher quittierte. “Nordrheinpfalz”, gluckste ich laut, worauf mein Kollege hier auch lachen musste.
Wenige Minuten später bekam ich eine E-Mail von SuperMario (mein Kollege):

Übrigens - ich kann mich noch sehr gut an die Zeit erinnern, als es das Ur-Nundesland Nordrheinpfalz noch gab.
Du warst da noch grün hinter den Ohren. Das war damals eine schwere Zeit - ich erinner mich noch genau - damals lebte ich noch in Thüboxen, Jahre später wurde auch mein Bundesland umbenannt - erst in Thüketschen und dann in Thüringen.
Ähnlich erging es

Hamburg (Hamhaus –> Hamhöhle –> Hamschloß –> Hamburg) oder auch
Niedersachsen (Oberbayern –> Mittelfranken –> Zwischenschwaben –> Niedersachsen) und denke mal an
Mecklenburg-Vorpommern (Mecklenburg-Hinterdatteln –> Mecklenhütte-Nebenschlesien –> Mecklenburg-Vorpommern)
Du solltest Dir an den Geschichtskenntnissen Deiner Schwester ein Beispiel nehmen!

Pah! :-P

2. April 2008 | Autor: Meg

Des öfteren habe ich mich als großer Fan der Zeitschrift “emotion” geoutet, doch nun überlege ich, ob ich den Herrschaften eine E-Mail schreibe, nachdem ich einen Test über/zur meine(r) “dunkle(n) Seite” gemacht habe. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Typ A: Der heimliche Vamp
Damit hätten Sie nicht gerechnet: In der netten und umgänglichen Frau, die im Elternbeirat so beliebt ist, steckt ein impulsives Weib. Als Dottoressa Jekyll sind Sie teamfähig und hilfsbereit, als Miss Hyde könnten Sie ohne Umschweife auf einen Mann losgehen, den Sie begehren und ihn ebenso kalt wegwerfen, wenn das Begehren erloschen ist. Und es erlischt schnell, es sei denn, er bietet Ihnen Widerstand, fordert Ihren Kampfgeist heraus. Konkurrentinnen nehmen Sie nicht wahr: Ihr Blick ist fest auf die Beute gerichtet. Sie würden eigentlich auch gern im Bett die Regie übernehmen die Sie vielleicht heimlich schon haben. Weil Sie so nett sind.

TIPP: Wenn Ihnen jemand etwas sagt, das Sie nicht wirklich bezaubert lächeln Sie nicht. Bleiben Sie kalt. Und halten Sie das ein paar Stunden durch. Sie werden sich wundern, welche Macht Ihnen das verleiht, und Sie werden die Macht genießen. Aber gewöhnen Sie es sich nicht an es wirkt nicht lange, und Sie müssen die Dosis steigern. Das ist dann was für echte Vamps. Es sei denn, Sie wollen …

Es stimmt 100%ig: damit habe ich nicht gerechnet. Ich bin zwar nicht im Elternbeirat, aber ich war jahrelang Klassensprecherin und wäre mit Sicherheit eine hervorragende Betriebsrätin, wenn ich mich aufstellen lassen würde. Ich bin überrascht, dass dieser Test so dermaßen ins Schwarze trifft, auch wenn ich mich selbst niemals als Dottoressa Jekyll und Miss Hyde verglichen hätte, doch den Tipp werde ich mir für ein, zwei Personen/Situationen sehr zu Herzen nehmen und demnächst praktizieren … mit Sicherheit.

Was ist mit euren dunklen Seiten - und ich meine nicht nur den Test:mrgreen:

15. Januar 2008 | Autor: Meg

Während ich in den Staaten lebte, profitiere ich sehr oft von der Faulheit der Amerikaner, die große Klasse darin sind, Dinge zu erfinden, die das Meistern des Alltags sehr erleichtern und die eigene Bewegung auf das Mindeste reduzieren. Man kann alles telefonisch/via Internet nach Hause bestellen und liefern lassen, die Briefe/Post frankieren und abholen lassen. Die Wäsche wird bei Bedarf auch abgeholt und gewaschen + gebügelt nach zurück gebracht. Das klingt nach Luxus, doch soviel kostet es nicht und immerhin spart man auf der anderen Seite eine Menge Geld, die man sonst z.B. für Schuhe, nette Anziehsachen, Parties, Kino, Café- und Restaurant-Besuche, etc. ausgegeben hätte. Neue Schuhe und Klamotten braucht man nicht, denn man geht selten vor die Tür und wenn man BBQ gemacht wird und Leute eingeladen werden, dann trägt man eh nur Jogging-Anzug und zeigt Maurer-Dekoletté.

Als ich dort lebte, hatte ich kleine Kinder zu betreuen und musste den Alltag mit ihnen meistern, was mir in 99,9% der Fälle auch gut gelang. Über das 0,1% werde ich ein anderes Mal berichten. Am besten fand ich die ganzen “drive in”-services, denn bevor ich beide Kinder aus den Kindersitzen geschält habe und sie danach wieder in den Wagen verfrachtet, angeschnallt und zufrieden gestellt hatte, war es doch einfacher das Fenster runterzulassen und die Geschäfte so zu erledigen. Post am Schalter aufgeben und erledigen, Geld abheben, einzahlen, Überweisungen tätigen, Checks einlösen. Nicht etwa mit einem Automaten, nein … an jedem Fensterchen eines drive-in oder drive-thru saß ein richtiger Mensch.

weiterlesen…

8. Dezember 2007 | Autor: Meg

ElMar und ich haben letzten Sonntag einige Schätzchen verkauft. Wieder einmal bin ich froh, dass ich ebay-affin bin und diese Plattform nicht nur bedienen kann, sondern auch noch einiges aus dem Bereich Marketing in meiner Birne gespeichert ist. Nachdem wir über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen einige Antiquariate via E-Mail kontaktiert haben, um ihnen die Bücher anzubieten (wir haben im Vorfeld alles katalogisiert und fotografiert), hatten wir sehr unterschiedliche Angebote und auch Aus-, bzw. Absagen. Von “Neeee, damit kann ich nix anfangen”, über “Mhmh, dafür gebe ich ihnen höchstens 2€/Buch” bis zu “Ah, das sind doch keine Schätzchen!” war alles dabei - ich habe es mir nicht nehmen lassen, all diesen Herrschaften heute eine E-Mail zu schreiben und ihnen mitzuteilen, dass uns ihre Ablehnung einen Haufen Geld eingebracht hat :mrgreen:

Als ich gestern einige Bücher einpacken wollte, fiel mir ein “Lesezeichen” in die Hand und ich habe herzlich lachen müssen. Es war keine Postkarte, sondern ein kleiner Werbezettel für “Desmanol“. Dem recht langen Text nach zu urteilen, handelt es sich bei “Desmanol” um eine Art Deodorant. Doch es ist in einer … Sprühflasche, die man durch zusammendrücken zum “sprühen” bringt. Und der Text - der ist einfach herrlich!

“… nicht nur an heißen Sommertagen, wenn die Transpiration besonders heftig ist, sondern auch nach körperlichen Anstrengungen, beim Sport und nach der Arbeit, nach aufregenden Sitzungen ( :mrgreen: ) oder schwierigen Verhandlungen, in den Pausen des Konzerts oder Theaters, nach erhitzendem Tanz …. “

Im Vergleich dazu ein Werbetext für ein Deo aus der heutigen Zeit:

Ein Deo für alle, die ganz bewusst in Harmonie mit ihrem Körper leben möchten. Mit seinem körperaktiven Wirksystem passt sich Rexona Women biorythm perfekt deinem persönlichen Tagesablauf an. Mikrokapseln sorgen für Extra-Schutz, wann immer du ihn brauchst. So lassen sich die Höhen und Tiefen des Tages problemlos meistern – und du bist rundherum von einem angenehm feminin-frischen Duft umgeben.”Rexona.de) (

Ich möchte hier keine Diskussion über Werbung lostreten, denn kaum ein anderes Thema spaltet die Menschen so wie Werbung es kann, doch welche Werbespots aus früherer Zeit fallen euch ein?

Clementine? Onkel Dittmeyer? Der Bärenmarkenbär? Oder gar noch älter?

Ich einigen Stunden werde ich Murmel vom Bahnhof abholen. Die nächsten Tage werden wir uns sicher immer wieder online blicken lassen und bringen sicherlich eine Menge Bilder mit. Schönen Samstag! :)