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Jul 30
geschrieben von Meg in Daily thoughts
Ich gehöre zu den Menschen, die mindestens 3 Plastikkarten in der Brieftasche tragen, mit denen man bezahlen kann. Da wäre die ec-Karte, die MasterCard und dann noch die SparCard. Alles schön und gut, doch beim Bäcker meines Vertrauens zählt nur Bargeld und das ist Mangelware in meinen Kleingeld-Fächern. Also musste ich heute morgen auf dem Weg zur Arbeit zum Geldautomaten.
Ein Geldautomat ist eine feine Sache. Man füttert ihn mit einer ec-Karte und schon macht er Bäuerchen und spuckt die gewünschten Banknoten aus. Sofern man genug Geld auf dem Konto und die Geheimzahl im Kopf hat. Diese Zahlenkombination ist so eine Art modernes „Sesam, öffne dich!”, das Bösewichten den Zutritt zur Schatzkammer verwehren soll. Darum hüte ich meine PIN-Nummer wie meinen Augapfel. Sie im Portemonnaie herum zu tragen, wäre mir viel zu riskant. Sogar unter Folter würde ich die Geheimzahl nie rausrücken. Nicht, weil ich besonders tough, sondern weil ich so vergesslich bin … Es ist wirklich zum Mäusemelken!
Konzentriert starre ich auf die Tastatur des Geldautomaten. 0815, 4711 – so was könnte ich mir merken. Warum bekomme ich bloß immer so Allerweltszahlen zugeteilt? Aber ich bin ja nicht blöd. Für Notfälle wie diesen habe ich mir eine Eselsbrücke zurechtgezimmert: Zuerst unsere Hausnummer, dann ElMars Schuhgröße geteilt durch zwei (schließlich hat er ja auch zwei Füße) und zum Schluss der Geburtsmonat meiner Schwester.
Frohgemut tippe ich drauflos – und erhalte eine Abfuhr. Liegt es daran, daß der Tastaturziffernblock anders angelegt ist, als der des Telefons? Verflixt, war es vielleicht die Hausnummer meiner Schwester und meine Schuhgröße? Mit Zahlen habe ich es schon in der Schule nicht so gehabt. Was war das für eine Enttäuschung, als ich feststellen musste, dass der „Satz des Pythagoras” keineswegs aus Subjekt, Prädikat und Objekt besteht. Und dass der Begriff „Kurvendiskussion” eine totale Mogelpackung ist. Mein Mathematik-Lehrer war jedenfalls zu keiner Diskussion bereit. Schade, denn meine Neigungen lagen schon immer im sprachlichen Bereich. Ergo müsste es mir also leicht fallen, mich an ein Computer-Passwort zu erinnern. An EINS, aber doch nicht an Hunderte! Die Biester vermehren sich wie die Karnickel. Eins zum Einloggen ins System, eins zum Bestellen beim Online-Shop (würde frau in nur einem shoppen, was natürlich nicht der Fall ist), eins zum E-Mails abrufen … Aber hier habe ich mich eines kleinen Tricks bedient. Seitdem jongliere ich jeden Tag mit mindestens 7 Passwörtern, die ich alle 3 Monate ändern muss und ich behalte sie immer im Kopf. Patentieren sollte ich das. Aber dann heißt es wieder: “Mädchenkram, das ist keine Logik.”
Die Anzahl der PIN-Nummern steigt genauso inflationär. Zum Glück wurde ich noch rechtzeitig wach und erinnerte mich an die PIN. Bisher habe ich niemals mehr als 2 Versuche gebraucht. Dabei ist es die einfachste Nummer, die man sich wünschen kann. Nur eben keine 08/15 …
… und die Bank hat auch dazu gelernt: Die PIN darf ich jetzt selbst festlegen.
Welchen Trick habt ihr?
Jul 17
geschrieben von Meg in Daily thoughts
… auf hohem Niveau:
Ich kann nicht sitzen und nicht stehen. Liegen ist blöd, weil man danach nicht aufstehen kann. Aufs Klo gehen ist blöd, weil man sich nicht einfach so hinsetzen kann und danach aufstehen muss. Laune im Keller. ElMar muss morgen nach Bulgarien. Ich habe mir mein WE anders vorgestellt. Ich kann die Spülmaschine nicht ausräumen und mir die Beine nicht rasieren. Unterhose und Hose anziehen entwickelt sich zu einem höheren, akrobatischen Anliegen - es ist so ätzend, dass ich nur noch & könnte.
Hexenschüsse sind eine Strafe. Nur: WAS habe ich getan?!
Ihr dürft mir gerne Beileidsbekundungen, Pralinen, was Lustiges oder ein Gewehr senden - für die Notschlachtung.
Kommentare folgen, denn: Hinsetzen ist blöd, weil man danach wieder … ihr wißt schon.
Jun 13
geschrieben von Meg in Daily thoughts
Megfuzius sagt: Willsu ausschlafen, mussu Wecker ausmachen.
Gerade habe ich geduscht, damit ich auch wirklich wach werde und mich wehren kann, wenn Leute mich in den Zoo sperren wollen. Gestern war ich nämlich bei Nicole. Nicole ist meine liebe Nachbarin und gleichzeitig Besitzerin eines Parfum-Hauses. Sie malte mir gestern meine Wimpern an, zupfte an meinen Augenbrauen und wir lachten sehr viel. Wir lachen immer viel.
Leider verrutschten dabei die Pads, die unter meinen Augen lagen … und verfärbten die Haut. Statt strahlende Augen zu haben, werde ich ElMar heute Abend als Panda-Bär am Flughafen empfangen. Es regnet, ich werde dennoch eine Sonnenbrille tragen und gleich zu Haribo fahren, denn die Herrschaften in Bulgarien verlangt es nach Gummibärchen.
Für alle, die mit dem Gedanken spielen, Deutschland für immer den Rücken zu kehren und im Ausland reich zu werden: In Bulgarien gibt keine gescheiten Süßigkeiten. Und keine Schnürsenkel.
Ich wünsche euch einen schönen Freitag und ein wunderbares Wochenende und denkt daran: Beine rasieren sollte Frau niemals, während sie eine SMS tippt. Das geht meist … blutig aus. Ich gehe derweil meine Multitaskingfähigkeit suchen, die gestern noch da war, als ich eine gefärbte Blödtussi überforderte Frau am Steuer beschimpfte, nach dem LipGloss suchte und eine SMS tippte.
Jun 01
geschrieben von Meg in Projekt 52
Heute mal ohne viele Worte.
KW. 22 (unbedingt hier das Video anschauen: so erschafft Sari Kunstwerke - Hut ab!), Thema: Romantik.
So sieht immer ein Latte Macchiatto aus, wenn ElMar einen für mich macht.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss den Mann noch ausgiebig inhalieren, damit ich nicht gleich in 2 Tagen einen “cold turkey” mache … :mm:
Mai 25
geschrieben von Meg in Projekt 52
Erinnert ihr auch an die unzähligen Bilder, die ihr als Kinder auf die Bordsteine in eurer Straße gemalt habt, den miesepetrigen Nachbar stets im Auge, der einen meist danach dazu zwang, die “hässliche Kritzelei” wieder weg zu machen und der sich selbst etwas lächerlich machte, indem er sich darüber aufregte. Er ahnte wohl nichts davon, dass es später mal Kinder geben würde, die sein Haus mit sinnentleerten Phrasen besprühen würden. Hätte er doch damals die schönen Küken, Frösche und Affen bewundert, die wir gemalt haben. Oder die beliebten Hüpfspiele, von denen ich als Kind nie genug bekommen konnte, die Backen mit Luft aufgeblasen, höchst konzentriert hüpfte ich auf einem oder zwei Beinen von der 1 bis zu der 12, um dort triumphierend den Stein aufzuheben und mir wieder einen Kreidestrich aufschreiben zu können. Wie ich das geliebt habe, das waren die besten Spiele, wenn mal wieder das Unterhosen-Gummi am Stück ausgegangen war und wir nicht Gummi-Twist spielen konnten.
Ich werde an der Stelle die Folgen der Geschichte auslassen, in der ich das Unterhosengummi aus den Unterhosen meines Vaters mopse, um mir ein langes Hüpfgummi zusammenknoten zu können.
Als ich gestern mit Murmel und Joanna (ElMars Nichte) in Bonn einkaufen war, fielen mir ein paar Tiere auf, die Greenpeace auf den Boden gemalt hatte: Einen Affen und einen Wolf habe ich erkannt.
Meine Tiere von vor 20 Jahren hatten keine Ähnlichkeit mit diesen. Dennoch fand ich noch etwas, das mich an die Höhlenmalerei Kritzelei aus den Kindertagen erinnerte: Das Meisterwerk einiger Kinder in Joannas Straße.
Mein Beitrag zum Thema “Streetlife” in der 21. KW des Projekt 52:

Mai 18
geschrieben von Meg in Blöd:sinniges
Seit fast 10 Jahren lebe ich nun hier. Einige Gewohnheiten habe ich angenommen, das bekannte rheinische Gemüt hatte ich bereits “on board”, doch den Dialekt werde ich nicht annehmen, auch wenn ich mich manchmal dabei ertappe, dass ich “watt” und “datt”, statt “was” und “das” sage oder “Mach mal die Tür bei” und “Die Milch ist um”. Danach ärgere ich mich über mich, denn Hochdeutsch finde ich nach wie vor am schönsten. Sind wir bei Linchen und Timo, fällt ElMar auch schon mal leichter ins rheinländische und schwupps, werde ich “gezankt” (= geärgert), denn während ElMar und Linchen hier geboren sind, Timo sich den Dialekt in den letzten Jahren angeeignet hat (naja, die hatten 40 Jahre lang nöscht!), verstehe ich nur Bahnhof
Dennoch muss ich sehr lachen, wenn ich einen Text lese, wie den folgenden:
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Mai 13
geschrieben von Meg in Fund:Stück
Kennt ihr den Spruch: “Jeder ist käuflich” oder aber “Jeder hat seinen Preis”? Das stimmt. Nur die wenigsten kennen ihn. Ich kenne meinen seit eben.
“Congratulations, you’re worth MORE in bed than the average ($233.05108197002) person taking this quiz!”
quiz!

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Das wäre allerdings nur /Stunde. Rechnet das mal auf einen Tag hoch oder gar eine Woche. ElMar zahlt schon seit 3 Jahren
Zu blöd, dass der $ so bescheiden steht
via Frau Brainshaking
Apr 30
geschrieben von Meg in Daily thoughts, MegLosophie
Es ist nämlich so:
In wenigen Tagen werde ich für ca. 4 Wochen Strohwitwe sein. Zum ersten Mal, seit ich ElMar kenne, werden wir soooo lange getrennt sein.
Ich will das mal sacken lassen. Für euch und für mich.
„4 Wochen nur und dann macht die so einen Aufstand?!“, werden jetzt all die denken, die entweder Single sind und etwas miesepetrig auf die innere Uhr spicken oder verheiratet sind und froh wären, wenn er Alte für 4 Wochen nicht nur in der Kneipe um die Ecke versacken würde, sondern den Arsch für 4 Wochen aus dem Haus tragen würde, damit man selbst wieder etwas Zeit für die schönen und wichtigen Dinge hat.
„4 Wochen nur und dann macht die so einen Aufstand?!“, werden jetzt all die denken, die eher pragmatisch durch die Welt laufen und nun sowas sagen, wie: „Eine echte Liebe überdauert auch eine Trennung“ oder „Jammer nicht rum, dann habt ihr euch nach den 4 Wochen was zu erzählen“.
„4 Wochen?! Ah Du meine Güte!“, werden jetzt all die denken, die - wie auch ich - immer noch bis über beide Ohren verliebt sind oder ElMar und/oder mich gut kennen.
Sicher werde ich die 4 Wochen überleben und ich werde auch nicht abends ziellos durch die Wahner Heide umher irren, weil ich nicht in die leere Wohnung möchte oder nichts mit mir anzustellen weiß. Dennoch, ich werde eure Hilfe brauchen, denn es gibt ein paar Dinge, die ich nicht alleine lösen/überstehen/bewältigen kann. weiter »
Apr 28
geschrieben von Meg in Projekt 52
Als ich las, das Thema der 17. KW laute “Mein Hobby” war ich sofort beruhigt. Ich musste keine Nahrungsmittel kunstvoll drapieren und fotografieren, bevor ElMar es schafft, sie aufzuessen - was wahrlich eine Herausforderung wäre Ich musste auch nicht durch die Botanik auf der Suche nach seltenen Käfern - dafür hätte ich mich heimlich bei Herrn Crosa mit dem nötigen Material versorgt.
Mein Hobby? Pah! Easy. Dachte ich. Und dann passierte es: Ich ließ Zeit verstreichen und Zeit ist der größte Feind des Bauchgefühls, des Seelenvogels, denn Zeit gibt dem Kopf Futter und Macht. Und so sitze ich hier, im Kopf unzählige Bilder von Hobbys: Da wäre an erster Stelle das Blog, denn es nimmt die meiste Zeit in Anspruch. Dann hätten wir einen großen SuB, denn das Blog nimmt doch soviel Zeit in Anspruch. Dann wäre da noch die Canon, die mein neuestes Hobby ist und dann hätten wir noch das Motorradfahren, was mich immer mehr reizt und nicht zu vergessen … Louie. Ohjeh. Und jetzt? Ein Foto davon? Ich fürchte, diesmal muss eine Collage sein, denn ich kann mich einfach *nicht* entscheiden. Und dann noch das Fahrrad mit dem neuen schicken 16-Funktionen Computer und und und!

Das Thema für die laufende Woche lautet: “Technik”. In dem Fall werde ich dem Kopf die Zeit geben, denn der Bauch war … etwas arg spontan 
Apr 21
geschrieben von Meg in Projekt 52
Dieses Mal habe ich gleich 2 Themen des Projektes in einem Beitrag, da ich leider etwas hinterher hinke.
Da haben wir zum einen das Thema der 15. KW, welches lautet: “Lebensmittel richtig präsentieren” - ich gebe zu, dass ich das nicht besonders gut kann. Ich könnte an der Stelle mein Thema der 1. Woche posten. Damals habe ich Glückskekse fotografiert, was mir recht gut gelungen ist. Doch dann ist mir noch ein Bild eingefallen, welches bei uns in der Küche in 1,20×0,80m an der Wand hängt. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von ElMar und mir.

Zum Thema der 16. KW “Geheime Orte” habe ich ein Bild gemacht. Der Ort ist nicht geheim, doch für mich ist das seit fast 3 Jahren der sicherste Ort der Welt. Egal wie fies das Leben spielt, wenn ich abends umarmt werde, kann ich es danach mit der ganzen Welt aufnehmen. Was ist Geborgenheit? Geborgenheit sind zwei offene Arme, die einen umschließen und in denen man sich sicher fühlt, aber nicht eingeengt.

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