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24. Juni 2008 | Autor: Meg

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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17. Juni 2008 | Autor: Meg

… und dann ist gut, Frau Prinzessin, die Du mir dieses Holz an den Kopf geschmissen hast. Dabei kann ich das nicht leiden. Gar nicht leiden. Es geht um “10 Dinge, auf die ich voll abfahre” - und danach werde ich mir eine Blog-Auszeit nehmen. Erstmal bis zum Wochenende.

1. Meine Physis - denn in den letzten 32 Jahren habe ich mich stets zu 100% auf meine Sinnesorgane verlassen können. Wenn mir etwas runterfiel, hob ich es auf ohne darüber nachzudenken, ob mir schwindelig wird. Ich setze mich auf mein Fahrrad und fahre 40-50 Kilometer, ohne dass ich danach ein Sauerstoff-Zelt brauche (auch wenn ich dem Gesicht nach durchaus diesen Eindruck erwecke). Mein Körper schwitzt, wenn ihm heiß ist, friert, wenn ihm kalt ist und sendet deutliche Signale, wenn ich ihm Schlechtes tue, wie am letzten Wochenende, weshalb ich nun etwas angeschlagen bin.

2. Meine große Liebe - der deutlichste Beweis dafür, dass Hoffnungen belohnt werden.

3. Mein Stevens X6, das beste Fahrrad, welches ich je gefahren bin.

4. Mein Seelenvogel, der mich nach all den Stichen & Hieben immer wieder daran erinnert, dass ich auf meine innere Stimme hören muss, damit ich die richtigen Entscheidungen treffe.

5. Mein iMeg, auf dem mittlerweile 8GB Seelen-Musik drauf sind, unter anderem das neue DISTURBED-Album, welches der ideale Sport-Treiber ist.

6. Meine Freunde, die für mich durch die Hölle und zurück gehen würden, um mein Leben zu retten.

7. Maria - der ich einen wunderbaren Boden verdanke, den ich mit der Zeit und jedem Lebensjahr nähren konnte, damit sie stolz auf mich sein kann.

8. Die Rennsemmel, die mich in den letzten 8 Jahren nicht im Stich gelassen hat und die ich frühestens in 6 Jahren beerdigen werde, keinen Tag früher.

9. Meine Ed Hardy’s, weil diese so geil sind, dass mich jeder auf sie anspricht.

10. Die Menschen, die dieses Blog Tag für Tag lesen, die sich Gedanken über meine Gedanken machen. Die widersprechen, diskutieren, debattieren, lachen, albern und mitfühlen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

9. Juni 2008 | Autor: Meg

TokTok.
Geh weg, lass mich in Ruhe.
TokTok.
Nein, ich mag nicht, geh weg!
TokTok.
Was soll das? Ich will nicht aufstehen, lass mich in RUHE!
TokTok!
Du neeeeeheeeervst. Ich steh nicht auf, ich habe Schmerzen!
TokTok?
Ja, Schmerzen! Überall. Sogar in der kleinsten Zehe tut es weh. Jede Minute, in der ich mich nicht ablenke tut es weh und diese Tatsache tut auch nochmal weh, denn ich mag es nicht.
TokTokTok.
Glaubst Du mir jetzt nicht, oder was? Ah, was rede ich überhaupt mit Dir. Du verstehst mich nicht. Wie denn auch, ich verstehe mich selbst nicht: wenn man sich ein Knie aufgeschlagen hat, tut es weh. Es tut auch weh, wenn man mit dem Kopf an die Dunstabzugshaube knallt oder mit dem Fahrrad die Treppe runtersegelt. Gestern hat es weh getan, als ich mit dem Fuß umknickte und mir danach am Wasserkocher die Finger vebrannte. Aber … aber das sind äußerliche Schmerzen, die kann man fast “sehen” und verarzten. Man kann ein buntes Snoopy-Pflaster drauf kleben oder Beta-Isodona draufschmieren. Man kann pusten oder den Schmerz ignorieren - wenn man das kann.

Doch was macht man, wenn Sehnsucht den Anschein eines körperlichen Schmerzens hat? Ist das Einbildung?
Du, lass mich, ich mag heute nicht aufstehen.

TokTok …

Edit: Ich habe keine suizidalen Tendenzen und bin auch keine Lusche. Ich nehme keine Anti-Depressiva. Diese Stimmungen entspringen lediglich meiner übermäßig vorhandenen Sensibilität. Macht euch also keine Sorgen.

Dennoch: Sehnsucht ist - wie auch Hunger- ein fies penetrantes Gefühl, welches nur dann verschwindet, wenn man es befriedigt. Noch 3x schlafen :)

30. Mai 2008 | Autor: Meg

Renate bog von der mehrspurigen Fahrbahn nach rechts und winkte nochmal über die Schulter. Sie hatte noch 5 km nach Hause und der Himmel zog sich bereits zu. Ich versuchte mein Fahrrad zwischen einen Kinderwagen und einen älteren Mann mit Hund zu manövrieren und wunderte mich, dass ich diesmal kaum etwas von der Bodenhaftung des schweren Mountainbikes spürte, im 4. Gang flog das Rad fast über die Straße und ich spürte, dass mein Rücken unter dem Shirt und der Regenjacke feucht wurde. Eine innere Euphorie ergriff von mir Besitz, als ich daran dachte, dass ich es geschafft hatte. Merkwürdigerweise schnürte ein hässlicher Kloß meinen Hals zu und machte mir das Atmen schwerer, als es nach den 15 km ohnehin schon war. Meine Beine waren jedoch von einer eigenartigen Leichtigkeit, als wären sie nicht an meinem Körper angewachsen. Auf der Zielgeraden verlor ich plötzlich die Kontrolle über das Rad, schlingerte gefährlich nahe am Straßengraben und blieb erschrocken stehen. Ein Blick auf den Hinterreifen zeigte, dass ich in einen Nagel gefahren sein musste, der sich vollends durch den dicken Reifen bohrte. Ich nutzte die Gelegenheit einige von den Erdbeeren zu essen, die ich eingekauft hatte und schob das Fahrrad nach Hause, als meine Schwester mich überholte.

In dem Moment bleib die Welt fast stehen und ich stellte bewusst fest, dass das Leben in dem Augenblick in Zeitlupe ablief. Ich habe das gehässige Lächeln – oder war es ein hämisches Grinsen? – meiner Schwester genaustens sehen können, als sie quälend langsam an mir vorbeifuhr, die Farben der Welt um uns herum waren verschwommen, bis auf die gestochen scharfen Umrisse unser beider Personen. Es war bedrückend still, man konnte es als ‚Todesstille’ bezeichnen, auch wenn ich dem Ausdruck bisher keine Definition zuordnen konnte, jetzt schien es mir sehr passend, das so und so zu fühlen zu umschreiben. Diese Begegnung dauerte keine 15 Sekunden, da war sie auch schon an mir vorbei und trat noch heftiger in die Pedalen, ihre langen blonden Haare flatterten dabei im Wind – dabei war es doch windstill. Fahrtwind.
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20. Mai 2008 | Autor: Meg

Bei einigen Nummern könnte man streckenweise so etwas vermuten, wenn nicht immer wieder ein paar schöne, rockige, mitreißende Nummern kämen. Für einen Abend auf dem Sofa, als auch für die Runde auf dem Fahrrad: Auf dem heute erschienenem neuen Album meiner Top-Rocker der Neu-Zeit ist alles dabei. Klar, dass ich mir das Album sofort gekauft habe. Seitdem lächle ich in mich hinein, wenn ich die Stücke auf mich wirken lasse: Erst die Melodie, die vertraute Stimme von Schnuckel Brad Arnold, die unverwechselbar ist (außer vielleicht mit Rob Thomas, ansatzweise ;) ), dann die Texte …

Also, nichts wie los: Anhören & kaufen. Hier könnt ihr das Video zu “It’s not my time” sehen, nach einem kurzen Navy-Spot ;)

Ah, bevor ihr euch fragt, welche Band ich meine … 3 Doors Down und das neue Album “3 Doors Down” :)

17. Mai 2008 | Autor: Meg

Das war dann wohl Pechvögeln.

Tjaja, das waren damals echte Schenkelklopfer auf dem Schützenfest in Günne oder Ampen. Damals bedeutet die Zeit, in der ich mir keinerlei Gedanken darüber gemacht habe, ob ein Roller nicht effektiver und vor allem die intelligentere Lösung wäre, betrachtet man die heutigen Benzinpreise.

Damals fuhren wir Fahrrad. An den Schützenfesten interessierte weniger, wer den Vogel abgeschossen hat, für ein Jahr eine Menge Geld ausgeben musste und sich von seinem dörflichen Gefolge chauffieren ließ, es ging schon damals um “social networks“. Meist streckten wir unsere Fühler in Richtung Parallelklassen oder ältere Jahrgänge aus. Die gleichaltrigen Jungs flickten unsere Fahrräder und sorgten mit einer Mischung aus fürsorglich-brüderlich-schmachtender Zuwendung dafür, daß wir - obwohl stramm wie 100 Russen - sicher wieder zuhause angekamen.

Die größte Gefahr stellte die Polizei dar, die zwar des Alkoholkonsums wegen ein Auge zudrückte, jedoch keine Gnade kannte, wenn man ohne Licht fuhr. Es war damals ein schweiß- und argumentenstarker Streit zwischen meinem Vater und mir, ob ein Dynamo und Schutzbleche an ein mountain-bike gehören oder nicht. Er hatte damals gewonnen, was zur Folge hatte, daß ich in der schwankenden Reihe betrunkener Jugendlicher auf dem Weg von Günne, Ampen, Deiringsen, Hiddingsen, etc. als Erste fuhr, damit sich meine Freunde am Rücklicht orientieren konnten. Schön zu beobachten war das bis zur Perfektion geübte “Nahezusynchronfahren”, vom Straßenrand zum Graben und in in den selben hinein.
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28. April 2008 | Autor: Meg

Als ich las, das Thema der 17. KW laute “Mein Hobby” war ich sofort beruhigt. Ich musste keine Nahrungsmittel kunstvoll drapieren und fotografieren, bevor ElMar es schafft, sie aufzuessen - was wahrlich eine Herausforderung wäre ;) Ich musste auch nicht durch die Botanik auf der Suche nach seltenen Käfern - dafür hätte ich mich heimlich bei Herrn Crosa mit dem nötigen Material versorgt.

Mein Hobby? Pah! Easy. Dachte ich. Und dann passierte es: Ich ließ Zeit verstreichen und Zeit ist der größte Feind des Bauchgefühls, des Seelenvogels, denn Zeit gibt dem Kopf Futter und Macht. Und so sitze ich hier, im Kopf unzählige Bilder von Hobbys: Da wäre an erster Stelle das Blog, denn es nimmt die meiste Zeit in Anspruch. Dann hätten wir einen großen SuB, denn das Blog nimmt doch soviel Zeit in Anspruch. Dann wäre da noch die Canon, die mein neuestes Hobby ist und dann hätten wir noch das Motorradfahren, was mich immer mehr reizt und nicht zu vergessen … Louie. Ohjeh. Und jetzt? Ein Foto davon? Ich fürchte, diesmal muss eine Collage sein, denn ich kann mich einfach *nicht* entscheiden. Und dann noch das Fahrrad mit dem neuen schicken 16-Funktionen Computer und und und!

Projekt 52: Mein Hobby

Das Thema für die laufende Woche lautet: “Technik”. In dem Fall werde ich dem Kopf die Zeit geben, denn der Bauch war … etwas arg spontan :pfeif: