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10. August 2008 | Autor: Meg

… wovon kriegen wir Frauen (angeblich) nicht genug?
Schuhe, Schokolade, Männer.

Deshalb mag ich diesen Spot:

Ähm.
Was wird da nochmal beworben? :blush:

31. Juli 2008 | Autor: Meg

Sexuelle Belästigung – das Thema fiel mir neulich im im Zuge des “Safer Internet Day” vor die Füße.
Sexuelle Belästigung kennt viele Spielarten, aber sie zielt immer auf das Geschlecht. Längst ist es nicht mehr ausschließlich so, dass sich Frauen belästigt fühlen, es gibt auch immer mehr Männer, die unter ihren weiblichen Führungskräften zu leiden haben. Doch wo fängt sexuelle Belästigung an? Reicht ein blöder oder gar unglücklich formulierter Spruch, ist es das Hinterherpfeifen auf der Strasse oder erst die Handgreiflichkeit, die Gegenwehrmaßnahmen rechtfertigt?

Vor einigen Jahren hatten wir eine Praktikantin bei uns. Sie war damals 19 Jahre alt, ein sehr fähiges und aufmerksames Mädchen, welches allerdings – um es charmant zu formulieren – die Schönheit nicht gerade in die Wiege gelegt bekommen hat. Sie war stark übergewichtig, trug unvorteilhafte Kleidung, ihre Frisur schmeichelte nicht unbedingt dem Mondgesicht und außerdem transpirierte sie beledigend für jede Nase. Sei es drum, sie war lustig, sie hatte tolle Ideen und sie machte ihren Job gar hervorragend. Zu der gleichen Zeit fing in einer anderen Abteilung ein junger Mann an. Er war groß, hübsch und sorgte bei der ein oder anderen für sehr angenehme Tagträume, alleine durch seinen Charme und seine Ausstrahlung.

Eines Tages sass ich mit Mary (Name erfunden) in der Cafeteria, als sie anfing zu schluchzen. Ich erschrak, denn bis dato hatten wir nett über das bevorstehende Wochenende geplaudert, und fragte sie, was denn auf einmal los wäre.

Ah, gar nichts’, sagte Mary und rieb sich die kleine Schnoddernase.
Los, sag schon! Habe ich etwas falsches gesagt?“, fragte ich erstaunt.
Sie schnäuze sich die Nase in die Serviette, die ich ihr reichte.
Ich bin nicht sicher, was ich tun soll, es ist nämlich so: Gestern war ich mit Paul (Name erfunden – Paul war Mr. Beau aus der anderenAbteilung) bei der Agentur ‚XY’. Auf dem Weg zurück ins Büro haben wir etwas geplaudert und dabei hat er seine Hand auf meinen Oberschenkel gelegt!
Ich: “Aha. Und?
Sie: „Er hat mich angefasst!
Ich: „Ähm … „
Sie: „Glaubt denn jeder Mann, eine Frau sei Freiwild, nur weil sie eine Frau ist?! Ich bin es leid! Ständig verfolgt er mich mit diesen Blicken und kaum sind wir alleine in einem Auto hat er nichts besseres zu tun, als mich zu begrapschen. Mir ist schon länger klar, dass er auf mich steht, aber werde ich auch mal gefragt?!

Dem Ausbruch folgten ein paar theatralische Seufzer.

Ich biss mir einige Male auf die Zunge, nicht, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Paul auf eine Mary stehen könnte – so oberflächlich DENKE nicht mal ich, aber das war das erste Mal, dass ich einem ‚sexuelle Belästigung’-Fall gegenüber saß und keinen sah.

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26. Juli 2008 | Autor: Meg

Es gibt Frauen, die scheinen keine anderen Hobbies zu haben, als z.B. die komplette Ärzte-Riga eines Krankenhauses innerhalb von wenigen Tagen durchzuvögeln oder alle männlichen Bewohner eines Dorfes. Alter, Aussehen und Geruch scheinen keine Rolle zu spielen. Ich wage zu bezweifeln, dass es ein verzweifelter Versuch ist, ein Baby zu bekommen. Unwillkürlich baut sich in meinem Kopf das Bild einer Abstellkammer mit einem ‘Ziehen Sie eine Nummer’-Automaten neben der Tür. Im Raum steht eine Untersuchungsliege, über dem Kopfende ist eine große Rolle Endlospapier befestigt, die immer über die Liege gezogen wird. Das gebrauchte Stück wird abgezogen und in den Müll geworfen. Das andere gebrauchte Stück bleibt auf der Liege …

Es ist eine der weitest reichenden Fahndungen, die das italienische Mals im Vinschgau seit langem erlebt haben dürfte: Eine Kellnerin sucht den Vater ihres Babys. Jetzt müssen die halbe Fußballmannschaft und mehrere Lokalpolitiker zum Test antreten.
Bozen/Sarajevo - Die Frau, die in einem Café in Mals im Vinschgau als Kellnerin arbeitet, habe vor einem Monat ihr Kind zur Welt gebracht, berichtete die italienische Zeitung “Corriere della Sera”. Jetzt wolle sie Klarheit: Über ihren Anwalt forderte sie alle als Erzeuger in Betracht kommenden Männer des Dorfes auf, eine Vaterschafts-Analyse vornehmen zu lassen. Unter den möglichen Papas seien mehrere Lokalpolitiker und Unternehmer sowie die halbe Fußballmannschaft des Ortes, hieß es. Noch unsicherer zeigte sich eine Krankenschwester aus Bosnien, wer denn nun der Erzeuger ihres Sprösslings ist. Sie nannte nicht weniger als 16 Ärzte als mögliche Väter. Einer Zeitung sagte sie am Freitag, sie habe innerhalb weniger Tage mit allen 16 sexuelle Kontakte gehabt. Ein Gericht habe die Entnahme von DNA-Proben der Verdächtigten angeordnet, um den Vater zu ermitteln, berichten die Medien in Sarajevo.
ase/dpa


23. Juli 2008 | Autor: Meg

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22. Juli 2008 | Autor: Meg

Seid ihr von Zeit zu Zeit neidisch?! Auf die Arbeitskollegin, die Nachbarin oder gar die beste Freundin? Nein, natürlich nicht! Schließlich weiß doch jedes Kind, dass Neid pfui ist. Das ist ungefähr so wie mit Blähungen. Kaum einer bekennt sich dazu und doch hat sie jeder. Schön ist das nicht, aber irgendwie menschlich.

Insbesondere unter Frauen ist Neid ein heikles Thema. Bestimmt habt ihr euch insgeheim schon mal gefragt: Was hat die, was ich nicht habe? Nun, vielleicht einen Sportflitzer, schicke Fummel, einen süßen Kerl im Bett, ’nen tollen Job oder Körbchengröße D. Alles wird miteinander verglichen. Sogar Äpfel mit Birnen – zumindest was die Form des Pos betrifft. Aber auch Männer sind nicht dagegen immun. Dazu sag ich nur eins: Penisneid. Wenn ich mit Yvonne schwimmen gehe, verstehe ich plötzlich, warum die Länge (allgmein und im speziellen) eine solche Rolle spielt. Seufz, was würde ich bloß um diese 10 Zentimeter geben! Genau so viel sind Yvonnes Beine nämlich länger als meine. MINDESTENS!

Und was zum Teufel soll schlimm daran sein? Neid ist ganz sicher die aufrichtigste Form der Anerkennung. Außerdem liegt es in der Natur des Menschen, dass er genau das besitzen will, was andere haben. Längere Beine, z.B. oder die Fähigkeit, den inneren Schweinehund zu überwinden. Oder Durchhaltevermögen. Oder wallende Locken, die nicht aussehen, als hätte man morgens in die Steckdose gefasst.
Neid ist höchst selektiv, wir sehen nur das, was wir sehen wollen! Mitunter hilft es da schon, sich eine entscheidende Frage zu stellen: Würde ich wirklich tauschen wollen? Tauschen? Ich? Diese Frage stelle ich mir oft. Dann denke ich: ‚Okok, sie hat einen prächtigen Hintern. Der ist wirklich unglaublich schön geformt. Aber was nützt mir ein Prachtarsch, wenn ich ein Gesichtsmofa bin oder aber nicht in der Lage, rückwärts einzuparken oder einen iPod zu bedienen.”

Man muss auch gönnen können! Mein Blick wandert über den Prachtarsch der Frau vor mir und dann weiter nach oben.

Na schön, dann will ich mal nicht so sein: Diesen Schlabberbusen gönne ich ihr von Herzen …

21. Juli 2008 | Autor: Meg

Über Sex wird viel geredet. Aber wer redet schon beim Sex (lassen wir mal Bemerkungen wie “Ah”, “Oh” oder “Ist das Bügeleisen abgeschaltet?” beiseite)? So ist es für viele ein Rätsel, woran der Partner bei dieser wichtigen Angelegenheit wirklich denkt.
AOL berichtet von einer Umfrage, die das RTL-Magazin “Extra” durchführen ließ (Dezember 1999). Hier die Ergebnisse:

Rund 70 % der Befragten denken beim Sex an alles mögliche - nur nicht an Sex.
• 16 % denken an berufliche Dinge wie Sonderkonten oder “schwarze Kassen”,
• 14 % an Kinder oder abgelaufene Verfallsdaten von Verhütungsmitteln,
• 6 % ans Kochen oder den Italiener um die Ecke und
• 4 % an Sport oder “Ran”.

Das stimmt nachdenklich, oder? Ohne Zweifel: Du selbst bist natürlich bei der Sache, aber Dein/e Partner/in ist mit seinen/ihren Gedanken weit weg. Das erklärt auch, weshalb soviele Männer auf die abschließende Frage “Wie war ich?” Antworten erhalten wie z. B. “Was meinst Du?”, “Den Friseur-Termin muß ich verschieben” oder “Endlich ist mir der Tortenboden gelungen”, was ja zu mancher Verblüffung geführt hat.
Hilf‘ Deinem/er Partner/in. Streu‘ Bemerkungen während der Ausübung dieser lustvollen Tätigkeit ein, die seine/ihre Gedanken immer wieder zur eigentlichen Angelegenheit zurücklenkt. Beispiele hierfür könnten sein:
“Ich bin es, Udo.”
“Schau doch nicht immer auf die Uhr.”
“Schläfst Du schon?”
“Mit was könnte ich Dir eine Freude machen?”
“Jetzt sind wir gerade auf Seite 122 des Stellungsratgebers angekommen.”
Frauen wissen eine erhöhte Kommunikationsfreude bei Männern zu schätzen ;)

Wann ich mich das letzte Mal dabei ertappte, an was anderes zu denken, anstatt gar nicht zu denken? Ich weiss es nicht mehr. Zum Glück. Denn das würde mich vollkommen aus dem ‘Konzept’ bringen und die eben noch anvisierte Zielgerade würde ich unerreichbare Weite rücken, sprich: alles wieder auf Anfang und los geht’s. Entweder ganz oder gar nicht.

… eine neue FSK 18-Geschichte wird es diese Woche noch geben. Abends. Damit ihr auch entspannt lesen könnt :)

16. Juli 2008 | Autor: Meg

Schöpfungsgeschichte

Am Anfang
… bedeckte Gott die Erde mit Brokkoli, Blumenkohl und Spinat, grünen und gelben und roten Gemüsesorten aller Art, dass Mann und Frau lange und gesund leben konnten.

Und Satan schuf Mövenpick und Bahlsen. Und er fragte: “Noch ein paar heiße Kirschen zum Eis?” Und der Mann antwortete “Gerne” und die Frau fügte hinzu: “Mir bitte noch eine heiße Waffel mit Sahne dazu.” Und so gewannen sie jeder 5 Kilo.

Und Gott schuf den Joghurt, um der Frau jene Figur zu erhalten, die der Mann so liebte.

Und Satan brachte das weiße Mehl aus dem Weizen und den Zucker aus dem Zuckerrohr und kombinierte sie.
Und die Frau änderte ihre Konfektionsgröße von 38 auf 46.

Also sagte Gott: “Versuch doch mal meinen frischen Gartensalat.” Und der Teufel schuf das Sahne-Dressing und den Knoblauch-Toast als Beilage.

Und die Männer und Frauen öffneten ihre Gürtel nach dem Genuss um mindestens ein Loch. Gott aber verkündete: Ich habe Euch frisches Gemüse gegeben und Olivenöl, um es darin zu garen.”

Und der Teufel steuerte kleine Bries und Camemberts, Hummerstücke in Butter und Hähnchenbrustfilets bei, für die man schon fast einen zweiten Teller benötigte.

Und die Cholesterin-Werte des Menschen gingen durch die Decke.

Also brachte Gott Laufschuhe, damit seine Kinder ein paar Pfunde verlören.

Und der Teufel schuf das Kabelfernsehen mit Fernbedienung, damit der Mensch sich nicht mit dem Umschalten belasten musste. Und Männer und Frauen weinten und lachten vor dem flackernden Bildschirm und fingen an, sich in Jogginganzüge aus Stretch zu kleiden.

Daraufhin schuf Gott die Kartoffel, arm an Fett und von Kalium und wertvollen Nährstoffen strotzend. Und der Teufel entfernte die gesunde Schale und zerteilte das Innere in Chips, die er in tierischem Fett briet und mit Unmengen Salz bestreute.

Und der Mensch gewann noch ein paar Pfunde mehr.

Dann schuf Gott mageres Fleisch, damit seine Kinder weniger Kalorien verzehren mussten, um trotzdem satt zu werden.
Und der Teufel schuf McDonalds und den Cheeseburger für 99 Cent.

Dann fragte Luzifer: “Pommes dazu?”
Und der Mensch sagte: “Klar - ne extra große Portion mit Mayo!”

Und der Teufel sagte “Es ist gut.”

Und der Mensch erlitt einen Herzinfarkt.
Gott seufzte und schuf die vierfache Bypassoperation am Herzen.

Und der Teufel erfand die gesetzliche Krankenversicherung!
via E-Mail

2. Juli 2008 | Autor: Meg


Stimmt nicht. Unsere wahren Vorbilder sind Ziegenböcke, Schafe und Schnecken. Und warum das so ist? Sie schauen sich etwas von der Natur ab. Was uns wieder dazu bewegen könnte, vorschnell zu urteilen. Warte doch ab und lerne :)

Frauen stehen auf Gewinner.
Und die erkennen sie am Geruch. Schuld sind Hormonveränderungen durch den Ausgang eines Kampfes. Schon fünf Minuten nach dem Schlagabtausch erschnüffeln die Weibchen der Berglemminge den Sieger und geben sich ihm hin. Ist dieser Mechanismus beim menschlichen Weibchen verkümmert, hilft das Fächeln mit einem Tausend-€-Schein dem Geruchssinn oft auf die Sprünge. Wobei das bei mir ein paar mehr sein müßten. So ein Mini Cooper S ist nicht billig - BUT the girl’s best friend! :mrgreen:

Lustvoller Schmerz.
Grundkurs in SM: Vergiss die Peitsche und Knebel, den ultimativen Lustgewinn versprechen kleine Pfeile, die man dem Partner in die Seite sticht. Doch treffe Vorsichtsmaßnahmen: Zumindest bei Schnecken sorgt der Schmerz nicht nur für mehr Lust, sondern auch für größere Fruchtbarkeit!
Komisch, wenn ich ElMar in die Seite pieckse, dann kichert er los und verteidigt sich. Ob ein Mensch umso fruchtbarer ist, je kitzeliger er ist? :shock:

Konkurrenz.
Wer sagt denn, dass sich immer nur Männer um Frauen prügeln müssen? Einfach den Kampf durch gezielte Sticheleien initiieren und abwarten, bis die Krallen fliegen (wie bei Wildkaninchen) oder der Krieg durch Psychotricks entschieden ist (Gelbe Babuinen zum Beispiel setzen die Konkurrentin so lange unter Stress, bis sie unfruchtbar wird). Das nenne ich mal einen Kampf unter der Gürtellinie.
Und wenn mich nicht alles täuscht, machte man das bei “Herzblatt” auch schon so, bevor man gemeinsam im Hubschrauber nach Oer-Erkenschwick flog.

Keuschheitsgürtel.
Nach dem Sex sollst Du ruhen oder Deiner Frau klarmachen, dass nur Du der einzig Seligmachende bist. Herr Erdhörnchen (alternartiv auch Eichhörnchen) schafft das ohne viele Worte: Mit einer Art Silikonpropfen verschließt er die Scheide. Zu drastisch? Ich finde, das ist eine Schweinerei. Wobei es schon Frauen gegeben hat, die trotz “o.b. inside” Sex hatten :roll:

Statussymbole.
Man braucht sie, um Frauen und Konkurrenten zu beeindrucken. Um zu beweisen, wer die dicksten Hörner hat, jagt man sie mit 90 Sachen gegeneinander. Der Trost für alle, bei denen es nur zu kleinen Nummern reicht: Je größer das Statussymbol, desto geringer die Lebenserwartung. Prahlen kostet viel Energie und erhöht das Unfallrisiko.

Ähm … je größer das Statussymbol? Ein Fiat Punto sollte das Leben nicht zu vorzeitig beenden ;)

Ich favorisiere DEN Eichhorn. Und Du?
 
 

 

5. Juni 2008 | Autor: Meg

Welche Frau hat sich nicht bereits mindestens einmal in ihrem Leben gewünscht, im Stehen pinkeln zu können?
Die Frau, die an der Stelle laut “Ich nicht!” sagen kann, lügt entweder ohne mit der Wimper zu zucken, oder war noch nie in einer der unten beschriebenen Situationen. Blase ist voll und frau befindet sich:

  • auf einem Festival/Kirmes/Wiesn/, etc., weit und breit sind entweder nur Dixi-Toiletten zu sehen, die man unter keinen Umständen betreten möchte, da man sofort im hohen Bogen das Bier von sich geben würde oder aber die Schlange vor diesen Plastik-Häuschen reicht vom Festival bis nach Castrop-Rauxel
  • in der Pampas: Weit und breit ist keine Toilette aber eine Menge Bäume und Büsche
  • auf einem Ausflug in der Wüste/im Tal der Könige/etc.
  • auf einer Autobahnraststätte, bzw. viel mehr einem verlassenen Parkplatz und dreckigen Toiletten oder in Frankreich über Löchern im Boden
  • in der Nähe eines Plumpsklos und weiß genau, dass sie sich über DEM Loch nicht hinhocken möchte

Das ist kein Problem mehr, wie dieser Film zeigt. Fraglich ist es dennoch, ob sich der Hersteller dieser Vorrichtung die goldene Nase verdienen wird. Was sagt ihr - FRAUEN - dazu? Was sagt ihr - Männer - zu diesem Plastik-Eingriff in eure letzte männliche Bastion?

27. Mai 2008 | Autor: Meg

Norma Loh ist als eine sehr belesene Frau bekannt. Über die Qualität der Literatur streiten sich die müden Geister ihrer Freunde und Bekannten, doch wenn man etwas über das Lifestyle, Mode, Horoskope oder Psycho-Tests wissen möchte, ist Norma Loh eine Quelle, die ohne Hintergrundrecherche angezapft und gerne zitiert wird.

Norma Loh ist außerdem sehr internetaffin und beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Adaption dieses Mediums in ihren Alltag: Sie vereinbart Termine via E-Mail, kauft in Internet-Shops ein, nimmt an unzähligen Gewinnspielen teil und verkauft die wertlosen Gewinne bei ebay, damit sie genug Platz für diverse Test-Produkte hat, die sie für einige Portale vertestet.

Außerdem ist sie Mitglied in allen namhaften communities, hat alle notwendigen Tools auf dem Rechner, so dass sie immer mitreden kann. Nun, sie ist ja derzeit auch Single, weshalb sie sich all dem multimedialem Kram in aller Seelenruhe widmen kann. Und es macht ihr eine Menge Spaß: Sie hat neulich sogar ein Video von sich aufgenommen, während sie mit einem flauschigen Handtuch der Marke Wel*a auf dem Kopf (einer ihrer ersten Online-Gewinne) das neueste Liedchen von den No Angels trällert und erfreut sich der Tatsache, dass ihre Freunde, die sie bereits via Rund-E-Mail informiert hat, auch fleißig für sie stimmen.

Danach rief sie den Chat in ihrer Lieblingscommunity auf und mischte sich aus dem Stand in eine Unterhaltung zwischen me_lady75 und prinzesschen ein, die gerade die Beziehungsprobleme zwischen prinzesschen und ihrem Prinzen redeten. Nach 5 Minuten wurde ihr zu langweilig und Norma Loh klickte sich in die Single-Börse ihres Vertrauens ein um festzustellen, dass Biker_Manfred Marke: Single, 43, Fußballfeld mit Zuschauern auf dem Kopf und Bauchansatz in Leder gezwängt sie gerne daten würden. Sie klickte ihn ohne einen Kommentar weg und klickte sich zur Entspannung auf die Schuhe24-Seite, wo sie sich erstmal nach Herzenslust durch die Sommerkollektion 2008 klickte, einige der wunderschönen Ballerinas in ihren Warenkorb legte um diesen gleich zu löschen, als ihr Messenger blinkte und sie sich in eine Unterhaltung mit Basti vertiefte, dem sie nach 10 Minuten die “Darf ich Dich zu meinen Kontakten hinzufügen”-Anfrage schickte. 1 Stunde später gönnte sie sich doch noch die hübsche Bluse bei Ramsch4u.de, weil diese die meisten Sternchen als Bewertung hatte.

Danach ging sie glücklich und zufrieden ins Bett.
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