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11. März 2008 | Autor: Meg

…denken sich die Männer und wundern sich, warum wir jeden Samstag stöhnen, bevor wir den Schrank mit Putzzeug aufmachen.

Ich habe das Glück, dass ich mit einem Mann zusammen lebe, der mit anpackt. Alles andere wäre nicht diskutabel und würde erst gar nicht in die StaubsaugerTüte passen, das haben wir bereits ausdiskutiert, bevor wir zusammen gezogen sind. Nichts desto trotz ist die „Schmerzgrenze” bei Mann und Frau sehr unterschiedlich.
Während ich von meiner Mama gelernt habe: „Wenn Du jeden Tag ein bisschen machst, musst Du am WE nicht 4 Stunden putzen” denkt sich der Herr des Hauses: Ah, das bisschen Haushalt am WE.
Und dann wird am Samstag groß gestöhnt: “Ah komm! Es ist doch gar nicht dreckig” und fängt an zu verhandeln. “Diesmal nur staubsaugen und nächste Woche wischen, hm?!”

Erst neulich zappte ich in die Sendung „Frauenstreik” und wunderte mich sehr über einen Mann, der offensichtlich in seinem Leben noch nie etwas weg- oder aufgeräumt hat. Während seine Frau den Fußboden wischte, kam er mit dreckigen Schuhen von der Arbeit nach Hause und umrundete den Putzeimer samt Frau, um im Wohnzimmer vor dem Fernseher zu verschwinden, während die verdutze Gattin mit dem Mop in der Hand hinterher glotzte. In dem Moment wäre mir sicherlich der Draht aus der Mütze gesprungen und ich hätte meine Koffer gepackt. Oder seine Klamotten auf die Straße geschmissen.

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20. Januar 2008 | Autor: Meg

So ein Wochenende hat 48 Stunden. Nicht normalerweise, sondern immer. Am Freitag habe ich mir eine “to do”-Liste für das WE gemacht und diese nach “privat” und “geschäftlich” aufgeteilt.

Privat:
Sofa knipsen & einstellen
Projekt “Berlin”
Überweisungen
Brief Krankenkasse
ebay
Mama und Maksi anrufen

Geschäftlich:
Konzept 365wom
CatchUp-NL

So sieht die Liste am Sonntag, um 16:27 Uhr aus. ElMar und ich haben heute eine Garderobe aufgebaut und dafür unseren kompletten Flur umgeräumt. Wer ihn nicht kennt: es ist ein großer Flur mit Kommoden, Bildern, Schränkchen, etc. All das musste nun einen neuen guten Platz finden, damit wir die Garderobe in die Wand dübeln können. Ich bin etwas aufgeregt, denn wir wohnen nun fast 2 Jahre hier, doch das wird unsere erste Garderobe sein. Nie mehr Jacken auf dem Bett, Sofa, Stuhl, etc.
DESHALB habe ich die geschäftliche Liste nicht abarbeiten können und die “private” ist auch noch nicht fertig.
Und dann … dann kommen wir ins Büro. Nach getaner Arbeit. Normalerweise blicken wir dann auf viel grün: Wiese, Felddas Ghetto von St. Augustin im Hintergrund doch diesmal konnten wir vor lauter lebendigen Rasenmäher nichts mehr sehen. Mind. 360 30 Schafe! Ich wurde etwas unsicher und rief ihnen zu, Brother Louie sei auf Reisen. :mrgreen:

Schafft ihr es, eure Wochenenden ausschließlich der Entspannung zu widmen? Wenn ja, wie macht ihr das?!

Ich lade gleich neue Bilder von Louies Aufenthalt bei Tante Tommy hoch :)

Das “Ghetto” von Augustin, die Ankerstraße, ist zwar an sich nicht schön, aber das Bild gefällt mir … die Wolken.

Edit:

Wir leben jeden Tag,
von vorgestern bis übermorgen,
jede Stunde, jede Minute,
jede Sekunde, die wir borgen,
scheint uns sinnvoll, doch genauso ohne Sinn
verrinnt die Zeit durch unsere Finger.
Wir verzagen, haben Angst,
dass uns die Welt nicht mehr zu Füßen liegt,
wenn wir nichts wagen, nicht flexibel sind,
nicht kooperativ, uns unser Leben ganz
in die Hände unserer Arbeit legen.

Dabei hatte ich mir doch
fest geschworen, nie mehr
vor Mittag aufzustehen …

“Nie mehr vor Mittag” von Bernadette La Hengsts aus dem Album “La Beat”