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16. Oktober 2008 | Autor: Meg

Heute habe ich die Spendierhosen an.
Stellt euch diese Clown-Hosen vor, die aussehen, als könnte man von oben eine Menge rein werfen. Oder die Hosen von Obelix, nur eben an mir. Gut, mein Hintern könnte mit seinem konkurrieren, der Bauch zum Glück nicht und auch sonst nichts. Diese Hosen trage ich heute und sie sind prall gefüllt.
Oh, Weihnachten steht zwar knapp vor der Tür, aber es dauert noch über 2 Monate, nicht wahr? Richtig. Ich habe Geschenke der anderen Art mit. Mein Blut - ich möchte Blut spenden, das habe ich natürlich nur metaphorisch in der Hose, ihr braucht euch jetzt kein Gemetzel vorzustellen.
Ah, und ich helfe bei der Aktion “Weihnachten im Schuhkarton”, indem ich Flyer an Freunde, Kollegen, Bekannte, Nachbarn verteile und sie bitte, ein paar Kleinigkeiten zu sammeln und ein Kind damit glücklich zu machen.
Ich biete meine Hilfe an, denn ich habe Kraft, Energie und das Bedürfnis etwas Gutes zu tun. Einfach so.
Selbstlos.
Immer gebe ich meine Portion Spinat, Rosenkohl und Lamm an andere ab - an jeden, der es haben möchte und wenn es um Arbeit geht, teile ich gerne. Sehr gerne. Oft so gerne, dass ich mit leeren Händen da stehe, weil ich selbstlos alles weggegeben habe.

Ich möchte euch in den Arm nehmen. Einfach so. Fühlt sich doch bestimmt gut an, oder? Ich würde eure Namen auf eine Fahne schreiben und diese am Straßenrand schwenken, wenn ihr einen Marathon lauft oder endlich mal den Arsch von der Couch bekommen habt, um euch etwas zu bewegen - so vor Weihnachten, bevor die fiesen Kalorien wieder zuschlagen.
Ich halte die Taschentuch-Box hin und werfe die vollgeheulten in den Mülleimer. Luft habe ich auch da, für das Fahrrad der Nachbarin, welches bald eiern wird, wenn sie da selbst nicht Luft reinpumpt. Ich trage die Zeitung rein, bevor der Nachbar sie nass zu lesen versucht und manchmal lasse ich doch noch den letzten Würfel Zucker in der Tüte, damit sich niemand darüber aufregen muss, dass wieder jemand den Zucker leer gemacht hat.

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Kategorie: Daily thoughts  | Tags: , ,  | 22 Kommentare
8. Oktober 2008 | Autor: Meg

Wenn doch mein Leben in ein Wort hineinpassen könnte… meine Zellen würden vor Freude tanzen! Das eiserne Gitter würde durch Friedensketten zersprengt.
Ich habe versprochen, keine Masken zu tragen. Doch ist der Preis, bzw. das Ergebnis des Versprechens ein Mensch, der unglaublich nahe am Wasser gebaut hat? Ist das die nackte Wahrheit, nachdem man sich dazu entschlossen hat, die Rüstung und das Schwert in die Ecke zu stellen und die wunden Punkte, die Achilles Ferse offen zu tragen?

Der Mensch ist zu sehr ein Gewohnheitstier, um aus alten und lange gelebten Mustern und Konventionen auszubrechen und sich schlagartig zu ändern. Ein Versprechen oder ein Vorhaben lassen sich umsetzen, wenn man es geschafft hat, die Weiche im Kopf umzulegen um sich nach und nach ranzutasten. Zum Beispiel an das Leben ohne Rüstung und ohne Schutz, der mitunter auch vor Tiefe der Empfindungen und individuell innovativen Erlebnissen schützt.
Am einfachsten lässt es sich umsetzen, wenn das Gegenüber auch seinen ‘Freischwimmer’ im Seelen-Striptease macht. Gemeinsam nackt in ein neues Abenteuer aufbrechen, welches ein Höllen-Ritt werden könnte, aber auch die Erfüllung schlechthin.
Ich kann es nicht leugnen, dass ich nach wie vor manchmal eine Maske trage, die jedoch seit Jahren das ist, was ich unter meinem wahren Gesicht verstehe. Hoffentlich bröckelt demnächst etwas von dieser Festung, denn den ersten zarten Erfahrungen nach, befindet sich darunter keineswegs ein Monster.

Feste Masken gibt es nicht mehr. Ab und an werden die Krawall-Hosen angezogen, aber keine Masken. Ständig prüfe ich den Sitz, zwicke mich, horche in mich hinein. Manchmal ist das nervig. Nicht so sehr für mich, als für meine Umwelt. “Duhu, stört es Dich, wenn ich dies oder jenes sage/mache? Was nervt Dich an mir am meisten?”
Die Antwort auf diese Frage lautet meist: “Die Tatsache, dass Du mich ständig fragst, was mich an Dir nervt!” - Gut, es hätte auch schlimmer sein können.

Und jetzt mache ich eine hautnahe Erfahrung: Ehrlichkeit und Kritik. Vor ca. 9 Jahren schrieb ich in einer Community, in der ich damals sehr rege unterwegs war:
“Ich werde von vielen gefürchtet, von wenigen bewundert und vor allen Dingen: Ich werde selten belästigt. Belästigt von Menschen, die es wagen, mir ihre kleine Welt als meine anzudrehen.”
Gefürchtet. Und warum? Genau, weil ich die Schnauze nicht aufgemacht habe.
Damals fand ich das cool. Verwegen. Mystisch.
Heute finde ich es traurig, dass ich damals schon eine Mauer um mich baute und mich unnahbar machte.
Mit 32 Jahren wird es langsam Zeit, sich zu öffnen und anderen zu stellen.

Ich bin nicht mehr traurig darüber, daß ich (ich) bin.

7. Oktober 2008 | Autor: Meg

Ich wurde mit einer starken Hand, mehr oder minder logischen Argumenten und dem Regime einer Großfamilie erzogen. Das Wort “anti-autoritär” existierte nicht im Zusammenhang mit Erziehung. Doch immerhin hatte Erziehung einen großen Stellenwert in einer polnischen Familie, in der mindestens 2 Generationen das Recht und die Pflicht als ihre ansahen, dem Kind Anstand und Ordnung beizubringen. Hatte man das Glück und erblicke nicht als Erstgeborenes das Licht der Welt, bestanden die Chancen, einiges von den älteren Geschwistern abgucken zu können, bevor man in ein Fettnäpfchen oder die Hände der Erwachsenen fiel. War man zu voreilig, lernte man es von der Pike auf selbst. Und fürs Leben.

Ich möchte euch nicht mit den einzelnen Stufen der Evolution eines Kindes zum Erwachsenen langweilen, wenn man - wie ich damals - der Meinung war, die Welt wäre höchstens so groß, wie ich sie zu Fuß bewältigen kann, also in etwa von zuhause bis zur Kirche und dann noch den Umkreis von ca. 5 km, denn dort spielte sich mein Leben in den ersten 5 Jahren ab. Klein? Nicht doch. Es war “satt groß und genug”, wie der Rheinländer sagt: Pfarrei, Friedhof, Felder, altes, verlassenes Jagdhaus mit Dachboden UND Keller (!) und Wald mit Hochsitzen, einer Menge Tiere und Früchte.

Bedingt durch meine - über das kindliche Maß hinausgehende - Neugierde, lernte ich sehr schnell die Bedeutung des Wortes “Respekt”. Nicht umsonst siezen die polnischen Kinder ihre Eltern und Verwandte. Mag für Deutsche etwas befremdlich sein. Ist es auch, aber nur für andere Völker und Kulturen. Ich lernte auch recht früh, zwischen schwarz und weiß zu unterscheiden, zwischen gut und schlecht, böse und lieblich, Zu- und Abneigung (nicht ausschließlich in Bezug auf Rosenkohl) - zumindest auf dem kindlichen Niveau. Mein Gerechtigkeitssinn stand mir des öfteren im Weg und ich stand bei dem ein oder anderen Spiel als Außenseiter am Spielfeld, als Sonderling mit der Nase im Buch. Und dennoch: Die Tragödie sollte noch einige Jahre auf sich warten, der Tag an dem Unrecht über das Recht und Böse über Gut siegt. Das Leben ist nun mal kein Märchen. Worauf will ich hinaus?

Ich habe ein großes, sehr großes Problem damit, wenn FREUNDE Angst vor mir haben. Angst davor, mir etwas zu sagen … mein Problem besteht nicht darin, dass meine Neugierde nicht befriedigt wird, sondern darin, dass ich mittlerweile sehr oft zu hören bekomme:
“Ich hatte Angst es Dir zu sagen, denn ich dachte, Du würdest sauer/enttäuscht/böse werden”.

Ist das eine Ausrede?
Warum sagt man solche Sätze?

Ich bin kein Monster. Ich bin ein Menschenkind.

Edit: So kann ich das nicht stehen lassen. Es stimmt schon, dass ich manchmal meine Freunde verprügel, vierteile und hier und da einen schizophrenen Schimpansen auf sie loslasse, aber das mache ich doch nur, weil sie meine Freunde sind!
Schlechter Scherz beiseite: Wer bin ich schon, als dass man Angst vor mir haben müsste? Mich kann man nicht dadurch enttäuschen, dass man
vermeintliche Fehler macht, denn davon bin ich auch keineswegs frei. Enttäuscht bin ich jedoch, wenn man mir zutraut, ich würde mich abwenden, weil man entgegen meinen Empfehlungen gehandelt hat.
Ich mag in meinen Äußerungen bisweilen zu klar und deutlich sein, aber wer Geschwafel möchte, sollte sich jemande anderen suchen. Ich habe noch nie einen Freund fallen lassen, weil er einen “Fehler” gemacht hat oder etwas nicht gemacht hat.
Und der Nächste, der schreibt/sagt, er hätte etwas nicht gesagt/getan, weil er Angst hatte, ich würde/könnte … dessen Angst wird berechtigt sein!
:box:

27. September 2008 | Autor: Meg

Die Domain seelenvoegel.de gehört mir nicht mehr. Die url des Blogs das ihr gerade lest lautet meggyver.de und meggyver.com, die habt ihr meistens auch in euren Lesezeichen oder Blogrollen. Daran wird sich auch nichts ändern. Doch das Blog heißt nicht mehr “Seelenvögel”, es heißt “MegGyver - Mein Seelenvogel” und mein, weil ich hier hauptsächlich alleine schreibe(n werde).
Doch keine Sorge, Frau Murmel bleibt uns als Gastautorin erhalten.
Bitte, nicht spekulieren und Hände ringen: Wir sind nach wie vor Freunde, nur der Auftritt des Blogs ändert sich :)

… und wer weiß, vielleicht bekommt Murmel auch mal einen “Vogel” und schreibt alleine ;)

Das Layout ist vorfläufig, ich lese gerade das CSS-Buch   :roll:
(Ich hassehassehasse das)

11. August 2008 | Autor: Meg

Fast 7 Monate war er jetzt unterwegs. Er bereiste den Norden, den Osten, den Westen und den Süden, wobei er sich stets innerhalb des Landes aufhielt.

Interessante Menschen lernte er kennen, er verliebte sich in Meer-SchweineSchweine und Schafe, brach die Herzen der stolzesten Frauen und schloss viele Leute wiederum in sein eigenes. Er spielte die Hauptrolle in zwielichtigen Produktionen, er war Rockstar, vergnügte sich in Puffs und ließ seine Gasteltern auf den Rechnungen sitzen. Er wurde Ehrenbürger Berlins, erholte sich immer wieder von seinen Eskapaden, erlernte das Reiten und erlebte ganz viele verrückte Geschichten.

Zwischendurch hatte ich ihn bei Tante Murmel getroffen und wir nahmen gleich ein nettes Video auf.
Sein Wohn- und Reisewagen wurde immer größer, was daran lag, dass ihm all die lieben Menschen, die er besuchte, eine Kleinigkeit mit auf den Weg gaben. Außerdem schlossen sich einige Freunde seiner Reise an, so dass er am Samstag mit einem kompletten Zoo endlich wieder in Sankt Augustin ankam.
Hier wird er jetzt erstmal ein paar Tage verbringen, erzählen, sich erholen, er wird gewaschen und der Exorzist ist ebenfalls schon bestellt, auf dass er einen bestimmten Verein in blau-weiß und andere komische Dinge aus dem Kopf bekommt. Vergeblich suchte ich das blaue Schalke-Trikot, es wäre mir ein Vergnügen gewesen, es in Fetzen zu … ich hätte es für die Austreibung gebraucht.

Hier könnt ihr nun einige Expressionen sehen, von der Ankunft. Oh, die Farbe hat Louie in den letzten 7 Monaten auch geändert: Er ist jetzt ähm … grau, weshalb ich ihn demnächst in die Waschmaschine ausgiebig baden werde, auf dass er einen guten Eindruck macht, wenn der bald über den großen Teich in die Staaten fliegt, um bei Onkel Jens und vielen schönen Damen zu wohnen.

Los gehts:

Ich danke euch vielmals. Danke dafür, dass ihr euch das Kind in euch bewahren konntet. Ich bin gespannt auf noch mehr Bilder aus New York und aus Australien. :)

Ich werde in den nächsten Tagen noch die Google Map aktualisieren und das Album.

3. August 2008 | Autor: Meg

Frau Maksi ärgert sich darüber, dass Blogger über Sommerpausen, Sommerlöcher und Blog-Unlust schreiben, anstatt ihr vorher eine Urlaubs-/Unlust-Meldung zu schicken, damit sie sich nicht unnötig auf den Weg macht ;)
Ich habe mich in letzter Zeit weniger mit meiner Unlust beschäftigt, denn die kann ich wunderbar ignorieren, muss ich bisweilen sogar, da ich zu der Spezies der Homo Putidumus gehöre (was nichts mit Dummheit zu tun hat).

Ich beschäftigte mich viel mehr mit dem Thema bloggen im allgemeinen und im speziellen und stellte mir einige Fragen, die ich  - um es spannender zu halten - nicht einfach nur mit JA oder NEIN beantworten konnte. Irre, was man durch eine richtige Fragestellung aus dem Befragten an Informationen raus ziehen kann. Ich war überrascht, wie redefreudig ich war, ehrlich. Passiert mir so gut wie nie.

1. Warum bloggst Du?

Jeden Morgen gilt erster Gedanke meinem Wortschatz, den ich laut diversen Statistiken innerhalb von 24 Stunden verbraten muss. Gehen wir mal davon aus, dass ich ca. 8 Stunden schlafe, sind es nur noch 16 Stunden. Kein Mensch kann 16 Stunden reden (sollte jetzt jemand auf die Idee kommen, dies als Anlass für einen Guiness-Buch der Rekorde-Eintrag zu verbraten, wäre ich gerne dabei), es sei denn, er würde solange am Stück beim Friseur sitzen, bei 9Live arbeiten oder aber bei HSE24. Ich verteile meinen Wortschatz, bzw. mein Pensum auf E-Mails, Telefonate, Arbeitskollegen, Freunde, ElMar (wobei er den wenigsten Teil abbekommt, nicht, weil wir uns wortlos verstehen, sondern weil wir uns jeden Tag sehen und nicht sonderlich auf Dauersenden stehen oder gar auf Wiederholungen). Und am Ende des Tages bleibt immer noch eine Menge übrig. Deshalb werde ich wohl demnächst wieder die Schulbank drücken und mich bei der “Schule des Schreibens” anmelden, damit ich all die Gedankenfetzen zu vollständigen Sätzen und diese wiederum zu Geschichten verarbeiten kann. Damit ihr nicht soviel leiden müsst, wenn ich jeden Tag meinen Kopf auf euch loslasse.

Außerdem brauche ich dieses Blog, weil ich eine Rampen-Sau bin, eine extrovertierte Persönlichkeit, die Provokation, Austausch, Kommunikation, Diskussion, Kontroverse und Meinungsbildner- und Vertreter liebt und braucht.

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25. Juli 2008 | Autor: Meg

& Sensationell!

In vielen Blogs werden die Sommerlöcher gestopft, in dem man Zitate bemüht, YouTube-Videos en masse einbindet oder sich über das Sommerloch unterhält. Auch ich habe mir was tolles überlegt. Eine s.g. Killer-Applikation für jeden, der unglaublich gerne bloggt, jedoch nicht vergessen hat, dass man auch ohne Tastatur kommunizieren kann. Oh doch, das geht. Ehrlich.

Deshalb möchte ich euch etwas vorstellen. Es ist nur eine Kleinigkeit, aber … ich werdet sie zu schätzen wissen, denn sie wird euch etwas Luft bringen und auch etwas Zeit. Für euch. Eure Dinge. Eure Blogs. Eure Familien und Freunde.

Seelenvögel proudly present:

FREI:TAG. Im wahrsten Sinne des Wortes und ab heute jede Woche. Ja. Wir machen den Freitag … frei.
Schönes Wochenende, meine Lieben.

23. Juli 2008 | Autor: Meg

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24. Juni 2008 | Autor: Meg

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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24. Juni 2008 | Autor: Meg

Einige werden sich schon gefragt haben, wo das verdorbene Stück das kleine, süße Schäfchen abgeblieben ist, nicht wahr? Tut mir leid, ich habe die Berichterstattung in letzter Zeit etwas vernachlässigt, hole es hiermit nach, denn Louies Reise in Deutschland neigt sich langsam dem Ende, wenn sich nicht noch eine nette Tante oder ein netter Onkel melden.

Louie verbrachte eine schöne Woche bei Tante Brainshaking und ihrem Keks, leider war Tante Brainshaking krank, doch Louie versuchte nicht zu viele Umstände zu machen und half ihr fleißig bei der Arbeit. Ich hoffe, es geht ihr wieder wesentlich besser, auch wenn sie sich leider nicht mehr meldet. Liebe Tante Brainshaking, über ein kleines Lebenszeichen würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank, dass Du Louie aufgenommen hast.

Danach reiste der kleine Racker zu Onkel Andi nach Berlin. Endlich mal wieder ein Männerhaushalt, dachte sich Louie und überredete den Onkel dazu, ein Fußball-Spiel zu kaufen :roll: Weitere Märchen, Aufklärung über kulinarische Genüsse aus der Hauptstadt (unter anderem wurde Brother Louie unterstellt, die Kinderschoki-Vorräte aufgegessen zu haben. Niemals, sage ich! Louie hat eine Schoki-Unverträglichkeit, das hat er von mir :mrgreen: ) und Drohungen zum Thema “Die ganze Wahrheit über die Beine des Andi aus Berlin” könnt ihr hier nachlesen und es wurde auch wunderbar mit Bildern dokumentiert. Ich werde auch alle bald ins Album laden, versprochen.
Beim Onkel Andi gab es sogar eine Abschiedsparty und ein eigens komponiertes LIED, in dem ALLE bisherigen Taten und Onkel vorkommen, ich war und bin nach wie vor sehr begeistert. Wenn Du mit Deinen Beinen kein Geld verdienen möchtest, vielleicht dann als song writer? Mr. Rock’n'Roll würde sich über etwas Unterstützung freuen, oder? ;)

Die letzte Woche verbrachte Louie bei Tante Alexandra, bei der es sogar bewegte Bilder gab. Auch dort ging es nicht ohne Fußball und Freunde, die er dort zahlreich kennen lernen durfte. Diese Freunde haben sogar im Vorfeld fleißig geübt, wie man ein kleines Schaf gebührend empfängt. Und dann durfte der Kleine auch noch eine Reise machen, auf der es eine Menge zu entdecken gab. Liebe Alexandra, ich danke Dir vielmals für die wunderschönen Bilder und für das Kind in Dir :)

Hier könnt ihr einige Impressionen sehen: