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3. August 2008 | Autor: Meg

Frau Maksi ärgert sich darüber, dass Blogger über Sommerpausen, Sommerlöcher und Blog-Unlust schreiben, anstatt ihr vorher eine Urlaubs-/Unlust-Meldung zu schicken, damit sie sich nicht unnötig auf den Weg macht ;)
Ich habe mich in letzter Zeit weniger mit meiner Unlust beschäftigt, denn die kann ich wunderbar ignorieren, muss ich bisweilen sogar, da ich zu der Spezies der Homo Putidumus gehöre (was nichts mit Dummheit zu tun hat).

Ich beschäftigte mich viel mehr mit dem Thema bloggen im allgemeinen und im speziellen und stellte mir einige Fragen, die ich  - um es spannender zu halten - nicht einfach nur mit JA oder NEIN beantworten konnte. Irre, was man durch eine richtige Fragestellung aus dem Befragten an Informationen raus ziehen kann. Ich war überrascht, wie redefreudig ich war, ehrlich. Passiert mir so gut wie nie.

1. Warum bloggst Du?

Jeden Morgen gilt erster Gedanke meinem Wortschatz, den ich laut diversen Statistiken innerhalb von 24 Stunden verbraten muss. Gehen wir mal davon aus, dass ich ca. 8 Stunden schlafe, sind es nur noch 16 Stunden. Kein Mensch kann 16 Stunden reden (sollte jetzt jemand auf die Idee kommen, dies als Anlass für einen Guiness-Buch der Rekorde-Eintrag zu verbraten, wäre ich gerne dabei), es sei denn, er würde solange am Stück beim Friseur sitzen, bei 9Live arbeiten oder aber bei HSE24. Ich verteile meinen Wortschatz, bzw. mein Pensum auf E-Mails, Telefonate, Arbeitskollegen, Freunde, ElMar (wobei er den wenigsten Teil abbekommt, nicht, weil wir uns wortlos verstehen, sondern weil wir uns jeden Tag sehen und nicht sonderlich auf Dauersenden stehen oder gar auf Wiederholungen). Und am Ende des Tages bleibt immer noch eine Menge übrig. Deshalb werde ich wohl demnächst wieder die Schulbank drücken und mich bei der “Schule des Schreibens” anmelden, damit ich all die Gedankenfetzen zu vollständigen Sätzen und diese wiederum zu Geschichten verarbeiten kann. Damit ihr nicht soviel leiden müsst, wenn ich jeden Tag meinen Kopf auf euch loslasse.

Außerdem brauche ich dieses Blog, weil ich eine Rampen-Sau bin, eine extrovertierte Persönlichkeit, die Provokation, Austausch, Kommunikation, Diskussion, Kontroverse und Meinungsbildner- und Vertreter liebt und braucht.

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7. Juni 2008 | Autor: Meg

Gestern habe ich mir 4 Röcke, 5 Tops, 4 Paar Schuhe und einige Accessoires gekauft. Danach habe ich meinen Freund in die Wüste geschickt und mir dafür einen neuen geangelt. Mit viel Geld.
Heute lasse ich mir die Brüste vergrößern und das Fett absaugen. Danach gehe ich zum Friseur und werde dann zuschauen, dass ich allen den Rang ablaufe.

Was soll der Blödsinn? Ist Meg jetzt völlig durchgeknallt? Könnte man meinen. Doch das, was ich oben angerissen habe, ist für über 1 Million Mädchen Alltag, denn sie spielen alle das Online-Spiel “Miss Bimbo“: Man fängt als Püppchen im BH und Höschen an und hat zum Ziel die heißeste, berühmteste und coolste Tussi in Bimbo-Town zu werden. Wenn man sich anmeldet, bekommt man 1.000 Bimbo-Dollar mit denen man sich erstmal ankleiden kann. Doch glaubt nicht, es gäbe normale Shirts und Jeans. Was in der Boutique angeboten wird erfordert einen Waffenschein: Tops und Schuhe für eine Menge Geld, tief ausgeschnitten und nicht mal ein Paar Schuhe ohne Absatz.
Um kurz aufzuzeigen was da wirklich los ist, hier ein Zitat aus der Süddeutschen:

“Man stelle sich ein Spiel vor, bei dem es für kleine Mädchen zur Hauptbeschäftigung wird, in Klubs möglichst schnell möglichst viele fremde Männer zu küssen und nichts zu größerer Beliebtheit führt als eine Brustvergrößerung. Dieses Spiel gibt es wirklich - im Internet. Es heißt “Miss Bimbo” und ist derzeit in Großbritannien ein absoluter Renner. Weit über 200.000 Mädchen zwischen neun und 16 Jahren spielen es, in Frankreich sind es schon über eine Million.”

Man beachte: 9-16 Jahre!

Um all die Klamotten, Essen, Psychiater (!) und Operationen in Anspruch nehmen zu können, muss man dafür bezahlen. Das kann man einfach per SMS: man lädt per SMS das Konto auf und hat wieder Bimbo-Dollar, um sich alles leisten zu können.

Die Süddeutsche weiter:

[...] Zu Beginn des Spiels lautet ihr aktueller Zustand: IQ von 70, kein Hunger, kein Durst, Gewicht 58 Kilo - das Idealgewicht bei der Größe von 1,68 Meter. [...]

Der Blick in den Lebensmittelmarkt bei Miss Bimbo ist der nächste Schock: An Platz eins des Sortiments stehen Diätpillen, die man für 100 Bimbo-Dollar kaufen kann. Das Kontextmenü sagt: “Diätpillen, die leichtere Art zu essen.”

Eine Brustvergrößerung kostet 11.500 Bimbo-Dollar, Face-Lift schlappe 9.000 Bimbo-Dollar, das ist viel Geld, aber dafür steigt man im Ansehen um 2.000, bzw. 1.000 Punkte. Mit anderen Worten: je mehr man an sich machen lässt, je mehr Diätpillen, Operationen, IQ, Freunde, die für einen zahlen, Beauty-Behandlungen, Solarium, etc. desto höher steigt man im Ansehen. Und wenn irgendwas nicht zu vollsten Zufriedenheit verläuft, kann man für 50 Bimbo-Dollar den Psychiater aufsuchen oder in den “Bimbo Club” gehen, wo man flirten und tanzen kann und einen Freund findet, der für einen zahlt, “weil der Dich liebt”.

Um den IQ zu erhöhen, kann man seine Handtasche aufräumen oder “French Kiss” spielen.

Ich habe mich registriert, mir alles in Ruhe angeschaut, screen shots gemacht und mein Profil wieder gelöscht, denn es lässt mir die Galle überlaufen.

Es ist so schon schwer für die Kinder, ihren Körper zu akzeptieren wie er ist - wie sehr verfälscht so ein Spiel die eigene Wahrnehmung?

:mm:

Einen ausführlichen Artikel über das Spiel findet ihr bei der Süddeutschen. Hier gekennzeichnete Zitate stammen aus dem Artikel.

31. Mai 2008 | Autor: Murmel

… in zerwühlten Kissen, …
… schwitzender Körper, …
… wilde Träume … !

32 Grad im Dachgeschoss sind immer wieder ein Erlebnis.

Ich mag den Sommer. Was ich nicht mag sind diese Tage an denen Waschküchenwetter herrscht und sich mein kleines Reich hier oben knapp unter Außentemperatur bewegt oder manchmal sogar noch 2 oder 3 Grad drauflegt. Im letzten Sommer war meine Nachbarin fast ununterbrochen nicht da und ich konnte ungestört zum Durchlüften auch mal die Wohnungstür auflassen. Anders jetzt. Ihre kleine Tochter läuft (wohin sie nur kann) und der 2. gerade geborene Nachwuchs, ein Junge mit einer Stimme die durch alle Knochen geht, sorgen für soviel Trouble, dass ich die Türe lieber geschlossen lasse, jedenfalls wenn ich versuche zu schlafen. (Ich mag Kinder!!!) ;)

Heutemorgen war um 6 Uhr die Nacht zuende. Nichts ging mehr. Seither stehen alle Luken offen und es weht eine leichte Brise an mir vorbei. Aber ich merke schon, dass es nicht mehr lange dauern kann mit der schwülwarmen Luft. Meine Kopfschmerzen verraten mir Ähnliches. So bastel ich mir ein Frühstück mit Kaffee und Käsesandwich, nehme mir mein Amazon-Wunschlisten-Geschenk aus Berlin - lieben Dank nochmal - :) und mache es mir auf dem kleinen Balkon gemütlich.
In knapp 2 Stunden radel ich zum Friseur, nachmittags zum Ömchen und abends ist Grillrunde mit Freunden.

Was habt ihr auf dem Plan?
Happy Weekend.
Murmel

23. November 2007 | Autor: Murmel

Macht es gut ihr Lieben. Ich bin die nächsten Tage auf Reisen. :) … Seid lieb zueinander. Das mir keine Klagen kommen. Mal sehen, was ich so berichten kann. (Ich hoffe, ich überlebe den Flug in dieser City-Hopper-Mini-Maschine :eek: )

Tschöööööö! Schönes Wochenende!

Edit: Ich war extra noch beim Friseur, Pony schneiden. Jetzt sind die Haare allerdings insgesamt viel kürzer. Tom meint, ich brauche ein Styling, das tauglich ist für Ausflüge in die große Stadt München. Na denn  :cool:
Ich muss nur noch den Kuhkoffer tarnen. Dann merkt niemand, dass ich Landei durch und durch bin.

*singt* … on the road again …..