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11. März 2008 | Autor: Meg

…denken sich die Männer und wundern sich, warum wir jeden Samstag stöhnen, bevor wir den Schrank mit Putzzeug aufmachen.

Ich habe das Glück, dass ich mit einem Mann zusammen lebe, der mit anpackt. Alles andere wäre nicht diskutabel und würde erst gar nicht in die StaubsaugerTüte passen, das haben wir bereits ausdiskutiert, bevor wir zusammen gezogen sind. Nichts desto trotz ist die „Schmerzgrenze” bei Mann und Frau sehr unterschiedlich.
Während ich von meiner Mama gelernt habe: „Wenn Du jeden Tag ein bisschen machst, musst Du am WE nicht 4 Stunden putzen” denkt sich der Herr des Hauses: Ah, das bisschen Haushalt am WE.
Und dann wird am Samstag groß gestöhnt: “Ah komm! Es ist doch gar nicht dreckig” und fängt an zu verhandeln. “Diesmal nur staubsaugen und nächste Woche wischen, hm?!”

Erst neulich zappte ich in die Sendung „Frauenstreik” und wunderte mich sehr über einen Mann, der offensichtlich in seinem Leben noch nie etwas weg- oder aufgeräumt hat. Während seine Frau den Fußboden wischte, kam er mit dreckigen Schuhen von der Arbeit nach Hause und umrundete den Putzeimer samt Frau, um im Wohnzimmer vor dem Fernseher zu verschwinden, während die verdutze Gattin mit dem Mop in der Hand hinterher glotzte. In dem Moment wäre mir sicherlich der Draht aus der Mütze gesprungen und ich hätte meine Koffer gepackt. Oder seine Klamotten auf die Straße geschmissen.

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13. Februar 2008 | Autor: Meg

Für die - zugegeben lange - Reise nach Rügen habe ich uns einen wahren Ohrenschmaus besorgt. Dazu muss man sagen, dass ElMar und ich große Fans von Dieter Nuhr sind. Ganz nahe an diesen Herrn kommt Eckart von Hirschhausen. Pardon: Dr. med. Eckart von Hirschhausen. Der Mann ist ein echter Arzt, allerdings fungiert er nicht als solcher, stattdessen ist er Kabarettist, Buchautor und auch noch verdammt lustig.

Hier könnt ihr mal etwas stöbern und schmökern, was der Herr so von sich gegeben hat.

Ich hatte “Glücksbringer” als Hörbuch. Wir haben sehr gelacht während der Fahrt und prusteten später noch im Urlaub hier und da, wenn wir mit einer Situation konfrontiert wurden, die wir vorher vorgelesen bekommen haben.

Unbedingt besorgen!
Entweder bei iTunes oder bei Amazon

Highlight of the day: Ich darf Homöopathie und chemische Keulen mischen. Hoffnung darf also beibehalten werden.
Lowlight of the day: Drückt mir die Daumen, dass ich beim schwimmen nicht ersaufe.

25. Januar 2008 | Autor: Meg

Frau Meg Seelenvogel und Herr ElMar Schatz möchten gerne für eine Woche verreisen.

In der Zeit wird - äusserst hoffentlich - die liebe Frau Murmel dieses Etablissement weiterführen.

Gründe für den Urlaub:

  • ich möchte eine internet-handy-freie Zeit, die ich ausschliesslich mir selbst und meiner großen Liebe widmen
  • ich möchte eine Menge Bilder machen (auch für euch)
  • ich möchte viel Sport machen und das Immunsystem stärken, auf dass es den Kampf mit der Birke aufnehmen kann
  • ich möchte mehr ICH-bezogen werden - klingt vielleicht komisch, immerhin betreibe ich ein Blog, in dem ich mich jeden Tag profilieren kann, nicht wahr? Ich möchte aber die innere Stimme wieder besser hören, es ist so laut geworden um mich herum

Darf ich? ;)

P.S. Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Ich fahre SO oder SO! :mrgreen: Auch wenn der doofe StoiBär sich lustig über mich macht :twisted:

Flüstermodus: Bei ihm würde keiner merken, wenn er weg ist ;)

Falls hier ein böser Mensch liest: das Haus ist gesichert. Alle Nachbarn alarmiert. Die Türklinke steht unter Strom. 

30. Dezember 2007 | Autor: Meg

Sie kletterte auf den großen und uralten Baum und fummelte das Fernrohr aus der Umhängetasche heraus. Die Sonne stand recht tief, in max. 2 Stunden würde sie untergehen. Sie kniff die Augen leicht zusammen und suchte den Horizont ab. Am Horizont konnte sie den Kirchturm der kleinen Stadt sehen, in der sich die Truppen des Sheriffs und seines Bluthundes Guy de Gisbourne versammelten.

Die Fallen waren ausgestellt, im Lager herrschte ein wildes Durcheinander, wie jedes Mal vor der Schlacht. Sie lächelte, als sie Bruder Tuck dabei beobachtete, wie er versuchte ein wildes Pferd dazu zu bringen, das Feld zu räumen, damit es nicht verletzt würde.

Will, Scathlock, Much und Little John prüften den Sitz ihrer Bögen und die Anzahl der Pfeile. Die ganze letzte Woche hatten wir gemeinsam die Abende dafür geopfert, Pfeile herzustellen und zu üben. Sie schaute auf die Uhr, noch 10 Minuten! Flink sprang sie vom Baum und stieß einen schrillen Pfiff aus. Nachdem alle versammelt waren, schaute sie ihre tapfere Truppe an. Will hat eine chronische Schnodder-Nase, schön sah das nicht aus und er wurde des öfteren deswegen gehänselt und aufgezogen, sie fuhr sich mit dem Zeigefinger der linken Hand unter der Nase entlang und er verstand den Wink, schnell zog er ein Taschentuch aus der Tasche und schnäutzte sich. Little John hatte sich in den Kopf gesetzt, seine Hosen nur mit einer Kordel am Leib zu halten, wie er es im Buch gelesen hatte, doch sie ahnte jetzt schon, dass ihm diese spätestens beim Schwertkampf vom Hintern rutschen würde, wenn er sie nicht mehr mit einer Hand halten könnte.

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