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19. August 2008 | Autor: Meg

So, die Geburtstage sind erstmal vorbei, der Rechner läuft und ich … ich versuche das Zahnfleisch zu schonen, auf dem ich die letzten Tage gelaufen bin und zähle die verdammten Tage bis zum Urlaub. Der Kopf ist nach wie voll zum BERSTEN voll, doch zusammenhängende Sätze, die auch meinen Geschmack und mein gewohntes, gewünschtes, hart erarbeitetes Niveau erreichen, bleiben mir meist in den erschlafften Synapsen hängen und ich bekomme sie auch nach 1-2 Tagen nicht zufriedenstellend zu Papier.

Morgen werde ich mich nach einen geeigneten Mülleimer für meine Gedankenflut auf die Suche machen, den ich mit nach Malle nehmen und dort jeden Tag befüllen kann. Ich werde euch den Inhalt nicht vorenthalten, der Winter wird lang und ich möchte vorbereitet sein, denn nach den 3,5 Wochen Urlaub brauche ich FREIRÄUME, um das letzte Quartal mit Pauken und Trompeten zum Abschluss zu bringen. Eine Menge interessanter Dinge hängen in der Pipeline, ich spreche mit Menschen, die die Trends erfinden und bestimmen und freu mich jeden Morgen darauf, die Welt auch ein Stückchen mit zu drehen. Wenn auch langsam. Gerade.

Außerdem - und während ich das schreibe, verweigern meine Finger fast ihren Dienst - habe ich mir wohl mehr aufgehalst, als ich bewältigen kann und möchte.

Was wäre, wenn die Seelenvögel-Seite morgen nicht mehr erreichbar wäre?
Genau. Die Welt würde sich weiter drehen, aber im Grunde eures Herzens würde euch die erste Woche doch was fehlen. Danach wäre es eine Erinnerung.

Schaudernd, nicht wahr? ;)

Schönen Dienstag.

Highlight of the day: Kraftstrotzend den letzten Funken Wut durch die Wellen pflügen.

Lowlight of the day: Immer, wenn ein rotes Lämpchen aufleuchtet, muss man irgendwas austauschen. Notfalls die Priorität.

9. Januar 2008 | Autor: Meg

Alles wird “pimped” in dieser Zeit. Früher haben wir unsere Federmäppchen vollgeschmiert und es als individuelles Kunstwerk angesehen. Mir schnürte es die Kehle zu, wenn ich zusehen musste, wie mein Bonzen-Mitschüler ihre nigel-nagel-neuen Bree-Echt-Leder-Ranzen mit Edding beschmierten oder billige Bravo- und Popcorn-Aufkleber von NKOTB oder Kylie Minogue drauf klebten. Meine Mutter hätte mich von Soest bis nach Castrop-Rauxel gekloppt, wenn ich sowas gemacht hätte. Aber die Chance sollte ich niemals bekommen. Danach “pimpten” wir unsere Autos, indem wir vermeintlich individuelle Aufkleber drauf klebten (”Petting statt Pershing” oder “Fighting for peace is like fucking for virginity”), die Tatsache, dass 50% der Mitschüler ihre Aufkleber in der gleichen Werkstatt von Pepe gekauft hat. Es wurde ein neuer Kult geboren: Wir machten Beulen an den Wagen und lackierten den zerstörten Lack in auffälligen Farben. DAS war Individualität, die man sich leisten konnte, die kreativ war.

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4. Dezember 2007 | Autor: Meg

Täschchen


Ihr fragt euch, was das ist?

Ich lasse euch noch einen Moment zappeln.

Die Abende werden immer länger, da sie immer früher anfangen. Logisch, nicht wahr?
Draussen ist es ungemütlich, es regnet, überall liegt Laub und die Ausrutschgefahr ist so hoch, wie nie zuvor.
Was sollte man als Frau also sonst machen, ausser sich einen leckeren Tee zu machen, die Stricknadeln aus der Schublade zu holen und zu stricken, häkeln, tuften oder unterwassermundklöppeln.
Und damit nicht immer ein oller Pullover, Schal oder Socken daraus werden, könnte man doch so ein nettes Täschchen machen.
Was könnte man in so ein Täschchen reintun?



Richtig.
Einen Vibrator.
Denn dafür ist das Täschchen da.

:)

Und wer eine Strickanleitung möchte: Vibrator-Täschchen
Ich bin sicher, daß das eine wundervolle Gelegenheit ist, sein Weihnachtsbudget aufzustocken, indem man diese Dinger in Massen herstellt und bei eBay einstellt :)

Highlight of the day: ElMar’s coming home

Lowlight of the day: … und wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, rumort der Darm gleich noch viel mehr …