Der Traum

geschrieben von Meg in Daily thoughts 47 Kommentare »

von perfekt glatten Beinen!
Nun, wenn ich aus dem Fenster schaue, kommt mir der Gedanke an das letzte Jahr: War das schon der Frühsommer? Seit 2 Tagen regnet und stürmt es. Die Röcke können im Schrank bleiben. Die Beine können noch weiterhin ihrem Winterschlaf frönen - nicht? Keine Chance. Sowas habe ich mir erlaubt, als ich noch Single war. Schließlich stehe ich auch nicht drauf, wenn mein geliebter Geliebter die zarte und empfindliche Haut in meinem Gesicht und an meinen Oberschenkeln mit seinem kratzigen 4-Tage-Bart wund scheuert. Gut, ich rasiere nicht jeden Tag alles, zum einen, weil es so schnell nicht wächst und zum anderen, weil es einfach ARBEIT ist. Ich möchte unter der Dusche entspannen oder in der Badewanne. Und nicht arbeiten.

Also nahm ich etwas Geld in die Hand und wollte geübte Menschen an meine überflüssige Körperbehaarung lassen, auf dass sie diese für einige Monate entfernen.
Dazu musste ich erst die Haare an den Beinen auf einige Millimeter züchten. Je länger sie sind, desto besser lassen sie sich … entwachsen.
Männer sollten nicht weiter lesen, das ist nichts für weicheiige zarte Gemüter.
Heißer Wachs. Kalt ist für Bübchen. Pah! Leider machte die Profi-Entwachserin einen Fehler: Sie kündigte AN, wenn sie einen Streifen abzog. Somit hatte mein Hirn genug Zeit alles auf Alarm zu stellen und ANGST im Körper zu streuen. Verdammter Mist. Ich bat sie, dies zu unterlassen, mir ein Schnitzel ans Ohr zu labern und mich zu foltern, ohne Ankündigung. Nach 3-4 Streifen war der Rest PillePalle und ich war fast traurig, als sie fertig war.
Die Beine bestanden JEDEN Seidentuch-Test. Glatt, haarlos - für die kommenden Wochen. Danach kam die Scham.
Heißes Wachs. Ich erspare euch die Einzelheiten.
[Die ersten Männer fallen in Ohnmacht. Ja, man kann auch das Gehänge entwachsen ... !]

Dabei ist das alles sehr harmlos. Früher … früher war alles anders:
4000 Jahre vor Christus wurden die lästigen Härchen mit Muschelschalen und Steinen von den Beinen geschabt. 1500 v.Chr. wurden die Haare mit Hilfe eines Fadens entfernt oder - wenn man Geld hatte - einzeln mit einer Pinzette entfernt. Was für ein elender job!
500 n. Chr. rissen sich die Ägypterinnen die Haare mit Pech aus.
Im Mittelalter standen die Frauen angeblich auch auf glatte Beine und ließen sich die Haare mit einer Tinktur aus gebranntem Ätzkalk, Öl und Wasser entfernen.
Doch noch schlimmer finde ich den EPILATOR! Aua.

Egal welcher Methode Frau sich bedient: Haare gehören auf den Kopf und als Wimpern und Augenbrauen ins Gesicht. Sonst sollten sie … nicht vorhanden sein.
Ich lasse mal wieder … wachsen, damit ich (ent)wachsen lassen kann. [Noch ein Beispiel dafür, wie bescheuert die dt. Sprache ist]

Sitzt!

geschrieben von Meg in Daily thoughts 38 Kommentare »

Wackelt nicht, tut nicht weh und sieht auch noch jutt aus. Vor einigen Wochen bat ich euch um Hilfe bei der Entscheidung, welche Brille ich nehmen sollte. Danke nochmal. Ich habe eine völlig andere Brille genommen und heute abgeholt.
Et voilá!

Meg mit Brille

Und diese werde ich jetzt mehrmals die Woche tragen, immer abwechselnd mit den Linsen. Je nach Programm. Gut für die Augen!

Außerdem habe ich mir heute die erste dt. Ausgabe eines interessanten Hochglanz-Magazins gekauft: “Big and Beautiful”. Es ist - wie der Name vermuten lässt - eine Zeitschrift für “Frauen ab Größe 42″.
Macht einen netten Eindruck, wunderbare Mode, wunderschöne Frauen.
Leider gibt es einen sehr, sehr großen Punktabzug: Fehler. Ein Haufen Rechtschreibfehler. Teilweise sie noch die Anmerkungen des redigierenden Redakteurs drin. Das ist ein “no go” und ich hoffe sehr, dass in der 2. Ausgabe im August so ein faux pas meine Augen nicht mehr verletzt und ich diese entspannt über die schönen Kurven gleiten lassen kann :)

Ein schönes Zitat:

“Das Leben sollte keine Reise mit dem Ziel sein, attraktiv und mit einem gut erhaltenem Körper im Himmel anzukommen. Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand, Martini in der anderen, schreiend: “Wow, was für eine Fahrt!”"
Doris Streich

Rekorde bei Internet-Spiel gegen Hunger

geschrieben von Meg in Daily thoughts 2 Kommentare »

Sowas lese ich doch sehr gerne und teile es mit euch. Vor einiger Zeit habe ich darüber berichtet und euch dazu aufgerufen, eure Englisch aufzubessern und gleichzeitig Reis gegen den Hunger zu spenden. Es handelt sich um ein Internet-Vokabelspiel aus den USA und dieses Spiel hat in nur einem Monat eine Milliarde Reiskörner gegen den weltweiten Hunger eingebracht. Eine Milliarde Reiskörner. Nicht viel? Oh doch, eine Menge: Damit kann man einen Tag lang 50.000 Menschen ernähren. Sicherlich ein Tropfen im Ozean, aber der Tropfen würde fehlen, wenn es ihn nicht gäbe.

 Den UN-Angaben zufolge, wurden am ersten Tag der Freischaltung Anfang Oktober lediglich 830 Körner gespendet. Allerdings sei die Community durch Blogs exponentiell gewachsen. Zuletzt habe man den Tageswert von 77 Millionen Körnern erzielt. Finanziert wird die Sopende von Free Rice durch Anzeigenerlöse auf der Website.

 Macht mit, es nimmt nur ein wenig Zeit in Anspruch. Einfacher kann man wahrlich nicht helfen.

♥  http://www.free-rice.com