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1. Oktober 2008 | Autor: Meg

Oh, wie habe ich es vermisst: Das kleine Yes-Törtchen. Erinnert ihr euch?
Ein Paar mitten im Dschungel, es regnet, sie guckt traurig aus dem Zelt, dreht sich um und er hält ein kleines Yes-Törtchen mit einer Kerze in der Hand und singt leise “Happy Birthday” - diese kleine Torte, die eigentlich nur ein Riegel ist, hat mir viele Backerfahrungen und anderen Bauchschmerzen erspart. Und seitdem hat es kein anderer Riegel mehr geschafft, DAS Yes-Törtchen zu werden.

Nestlé erbarmt sich nun und bringt Yes für eine kurze Zeit zurück. Im Oktober sind die Sorten Yes Cacao und Yes Caramel in den Supermarkt-Regalen zu finden. Es wird sogar eine Gedenk-Seite geben, Yes-Torty.

Heute ist der 1. Oktober! :mrgreen:

Ihr solltet horten, denn der nächste Geburtstag kommt bestimmt.

via Horizont

P.S. Ich komme gerade von einem Kindergeburtstag. Es gab Kuchen. Viel Kuchen. Ich habe mich also schon mal auf die Yes-Törtchen eingestimmt, mit: Toffee-Torte, Bailey’s Torte, Rübli-Kuchen, Käsekuchen … :flenn:

21. April 2008 | Autor: Meg

Freunde!

Diese Karte hat gut getan, danke liebe Murmel.

Ich danke auch euch allen für die aufmunternden Worte/Kommentare am Dienstag.
Ich kann mir vorstellen, dass ihr gegrübelt habt, warum solch derbe Worte meine Fingerspitzen und somit auch meine Synapsen berühren und durchfluten. Auf die Details werde ich nicht eingehen. Doch manchmal finden wir uns an einer Kreuzung wieder und wissen nicht, in welche Richtung es weitergehen soll.

Ein Mensch steht an einer Kreuzung und beschaut sich die vor ihm liegenden Wege. Er kann sich nicht entscheiden, welchen er nehmen soll. So geht er in den Brennpunkt der sich kreuzenden Wege und verharrt dort.

Es gibt Menschen, mit denen es das Leben richtig gut gemeint hat. Sie stehen auf der Sonnenseite. Sicher, machen sie auch mal Erfahrungen, auf die sie im Moment des Geschehens gerne verzichtet hätten, doch fast immer gehen sie gestärkt daraus hervor. Größer, selbstsicherer, ja, gar glücklicher. Ich gehöre zu diesen Menschen. Beruflich und privat. Zum ersten Mal gab es beruflich einige … Diskrepanzen, Zweifel, Bauchschmerzen, Wut, Verzweiflung, Unwohlsein … doch sprechenden Menschen kann geholfen werden, an dieser Prämisse halte ich seit ich sprechen kann.

Der Mensch blickt in alle Richtungen und kann nichts genau erkennen. Die Horizonte sind verschwommen. Er ist hin und her gerissen. Sein Inneres möchte zerspringen. Die Schmerzen seine Brust zerreißen und der Kopf explodieren. Er fühlt sich gefangen. Da, da geschieht es! Aus seinem Rücken wachsen Flügel und der gesamte Körper verwandelt sich. Der Seelenvogel, der seiner Freiheit bewusst sich von niemandem domestizieren lässt.

Herr Crosa fragt in seinem Kommentar (Nr. 14), was mich sicher mache, dass es Gott gäbe. Nun, Glaube hat mit Wissen, ergo Sicherheit nichts zu tun. Ich glaube an Gott, so wie andere an Johnny Walker oder an die heilende Wirkung von Kamillentee glauben. Ich glaube, weil Menschen ohne Glauben nicht leben könnten. Ob es Gott wirklich gibt? Keine Ahnung. Mir hilft der Glaube daran, dass das Ganze einen bestimmten Zweck hat, dass das Leben nicht mit dem Tode endet.

Danke euch allen nochmal - ihr habt Recht: Morgen sieht alles besser aus :hugh: …

Ich wünsche einen schönen Wochenstart!

31. Dezember 2007 | Autor: Meg

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu und ich werde das Gefühl nicht los, dass irgendwann jemand einen Schalter umgelegt hat, der dafür sorgt, dass die Stunden, Tage, Wochen und Monate schneller an einem vorbeiziehen, als es früher der Fall war. Liegt es daran, dass man das Gefühl für die Zeit anders wertet oder empfindet? Schaue ich mir das Blog an, habe ich das Gefühl, wir schreiben schon seit JAHREN zusammen, doch die meisten von euch sind erst 2007 zu den Seelenvögeln gestoßen und was machen wir? Wir schreiben uns Postkarten, schicken uns kleine Aufmerksamkeiten, pflegen Freundschaften. Ich finde das wunderbar, wenn auch sehr schnelllebig.

Es gibt Millionen von Blogs auf der Welt und viele von ihnen sind austauschbar, viele sind – auch in meinen Augen – sinnfrei, Blogs, die die Welt nicht braucht, weil sie nicht von der Aktualität leben, weil sie nicht authentisch sind, weil ihnen ein Gesicht, ein Name, ein Mensch dahinter fehlt.

Ich freu mich darüber, dass ich zu euren Namen/Blogs/Geschichten einen Namen habe, ein Gesicht habe, eine Vorgeschichte habe.

1997 (vor 10 Jahren erst …) habe ich gelernt, was Internet ist. Ich richtete mir damals einen Yahoo-Account ein und da ich in den Staaten lebte, loggte ich mich in einen deutschen Chat ein. Das war der Anfang. Ein Chat. Sehr anonym, sehr gemein, voller Lügen, falscher Identitäten, Wunschdenken und Märchengestalten. Hinter dem Vorhang der Anonymität konnte jede Null eine Persönlichkeit spielen. Mehr oder weniger.

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30. Dezember 2007 | Autor: Meg

Sie kletterte auf den großen und uralten Baum und fummelte das Fernrohr aus der Umhängetasche heraus. Die Sonne stand recht tief, in max. 2 Stunden würde sie untergehen. Sie kniff die Augen leicht zusammen und suchte den Horizont ab. Am Horizont konnte sie den Kirchturm der kleinen Stadt sehen, in der sich die Truppen des Sheriffs und seines Bluthundes Guy de Gisbourne versammelten.

Die Fallen waren ausgestellt, im Lager herrschte ein wildes Durcheinander, wie jedes Mal vor der Schlacht. Sie lächelte, als sie Bruder Tuck dabei beobachtete, wie er versuchte ein wildes Pferd dazu zu bringen, das Feld zu räumen, damit es nicht verletzt würde.

Will, Scathlock, Much und Little John prüften den Sitz ihrer Bögen und die Anzahl der Pfeile. Die ganze letzte Woche hatten wir gemeinsam die Abende dafür geopfert, Pfeile herzustellen und zu üben. Sie schaute auf die Uhr, noch 10 Minuten! Flink sprang sie vom Baum und stieß einen schrillen Pfiff aus. Nachdem alle versammelt waren, schaute sie ihre tapfere Truppe an. Will hat eine chronische Schnodder-Nase, schön sah das nicht aus und er wurde des öfteren deswegen gehänselt und aufgezogen, sie fuhr sich mit dem Zeigefinger der linken Hand unter der Nase entlang und er verstand den Wink, schnell zog er ein Taschentuch aus der Tasche und schnäutzte sich. Little John hatte sich in den Kopf gesetzt, seine Hosen nur mit einer Kordel am Leib zu halten, wie er es im Buch gelesen hatte, doch sie ahnte jetzt schon, dass ihm diese spätestens beim Schwertkampf vom Hintern rutschen würde, wenn er sie nicht mehr mit einer Hand halten könnte.

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