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Noch 2x schlafen und dann ist es soweit: Ich werde in seine starken, muskellosenulösen (nach 2 Wochen körperlicher Arbeit!) Arme sinken und die Welt um mich herum vergessen. Zumindest ein paar Minuten lang, bis wir auf die Autobahn Richtung Thüringen fahren, um dort am WE einer Hochzeit von meiner Freundin Itchy beizuwohnen.
In Artern - so heißt das Dorf - werden wir in einem idyllischen Hotel übernachten, welches sicherlich kein Bett ohne Fußende haben wird und ElMars 140 cm-Beine werden drüber hängen. Damit der Arme nicht so unbequem liegen muss, werde ich ihn etwas beschäftigen und habe mir eigens dafür in einem exclusiven Online-Shop für wahnsinnig viel Geld wahnsinnig wenig Stoff gekauft, um die Enthaltsamkeit der letzten 2 Wochen aus dem Hirn (!) zu verbannen.
Gestern klingelte es an der Tür. Mein Nachbar, der stets freundlicherweise meine Pakete entgegen nimmt wenn wir arbeiten sind, stand vor der Tür und grinste, als er mir ein riesiges Paket in die Hand drückte. Ich habe später nachgemessen:
70 cm lang
40 cm breit
20 cm hoch.
Für einen BH und ein Makro-Höschen.
Da jedoch der Name der Firma auf dem Karton prangte und mein Nachbar diese zu kennen schien, grinste er noch breiter und meinte: “Na, schon für den Winter eingekauft, was?”
WAS sollte er ja auch SONST bei dem riesigen Karton denken, in den ich tatsächlich 2-3 Wintermäntel, ein Paar Winterstiefel, Rollkragenpullover, Mützen, Schals und Handschuhe hätte reinstopfen können?!
Der denkt jetzt bestimmt, ich trage sowas und nicht sowas. Und da wir keine gemeinsame Wäscheleine haben, werde ich wohl nie den Gegenbeweis antreten können, zumal ich diese Stücke auch nie dort trocknen würde.
Da bin ich wieder, nach 2 wundervollen, sonnigen Tagen in Bitburg, am schönen Stausee. Das Hotel war wunderbar, mein Zimmer eine Wucht, das Essen super lecker, das Wetter bombastisch und das Floss … das haben wir nicht nur gebaut, es hat sogar die Jungfernfahrt überstanden!
Darauf sind wir sehr stolz - wir? Pluralis majestatis? Neeee, das ist zum einem das Ergebnis eines Team-Building-Workshops und zum anderen habe ich es nicht gebaut. Nicht alleine. Ich war Botschafter oder mit anderen Worten “Spion”, der zwischen den 4 Teams hin- und herlaufen durfte, um sich schreckliche Drohungen wg. Werksspionage und üble Androhungen von Prügel von tschetschenischen Guerilla-Kämpfern anzuhören 
Fazit: 4 wunderbare Flöße und 4 hoch motivierte Teams, die damit auf den Stausee paddelten - gut, das gestaltete sich ein wenig komplizierter als der Bau des Gefährtes, da wir uns zum einen nicht sofort einig darüber waren, in welche Richtung wir möchten und einige nicht sehr paddel-sicher waren in Bezug auf die richtige Haltung eines Paddels, ohne einen Mitfahrenden mit dem anderen Ende Schach-Matt zu setzen.
Es war ein toller Tag heute und ich wäre am liebsten etwas länger geblieben, um auf diesem wunderbaren See noch ein bisschen mit dem Tretboot zu fahren.
Ich hoffe, euch ist es gut ergangen? Brother Louie ist bei Tante Ela angekommen, ich habe einen Haufen Ideen für das Blog, doch jetzt werde ich
erstmal das verbrannte Näschen pflegen und eine Mütze Schlaf suchen, denn wer sich “builden” will, der muss auch
saufen können
Habt ihr denn schon mal Team-Building-Ausflüge gemacht? WIE habt ihr euch denn als Team bewähren müssen?
Am 16. und 17. April werde ich in Wiesbaden verbringen. Gerne würde ich den Aufenthalt in dieser hübschen Metropole dazu nutzen, mir die Stadt anzuschauen, doch die Zeit habe ich nicht. Außerdem habe ich noch ein Problem. Ein großes.
Dieses Problem werden die meisten Frauen … nachvollziehen und hoffentlich mit mir gemeinsam nach einer Lösung suchen.
Der 16.04. ist ein Mittwoch.
[ ....... ]
Na? Genau!
Zweck der Reise: Web 2.0-Kongress.
Spannend. Ich freu mich sehr, keine Frage. All meine Überzeugungskünste musste ich aufbieten, damit mein Chef meine Meinung teilt und ich mir an 2 Tagen spannende Vorträge von namhaften Web 2.0-Unternehmen reinziehen kann, wie z.B. stud*VZ, G**gle, Dai*ler Benz (Corporate Blog), ama*on, M*Space.
Soweit so gut. Außerdem habe ich mir gewünscht, dass mich ein bestimmter Herr begleitet. Ich brenne nahezu darauf ihn kennen zu lernen und wunderbare Dinge mit ihm gemeinsam zu machen. Er kommt mit und wir werden uns am ersten Abend, am DIENSTAG sehen und schon mal überlegen, was wir so anstellen.
Und am Abend des ersten Kongress-Tages (Mittwoch!) sollte ich mich mit ihm zusammensetzen und das Hirn auf hohen Touren laufen lassen. Brainstorming für T-M*bile.
Der erste Tag endet um 19:30 mit der Publikumswahl des „Best Startup Web 2.0″.
Wie soll ich denn, bitte, um 20:15 Uhr im Hotel-Zimmer meines schmucken Design-Hotels sein, vorzugsweise den Staub des anstrengenden Tages vom müden Körper gewaschen und im kuscheligen Bademantel mit Hotellogo auf der Brust, Mini-Bar in der Nähe auf dem Bett sitzen und die Fernbedienung in der Hand halten?
Wie soll ich ihm DAS erklären?
Drama, Drama, Drama! :idea: …



G:Sagt