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28. Mai 2008 | Autor: Meg

Nichts leichter als das. Erst recht in … pikanten Situationen:

Wer in den heißen Sommernächten vor dem Liebesspiel plötzlich bemerkt, dass ihm die “Verhüterli” ausgegangen sind, kann sich welche von Fahrradboten einer Züricher Versandfirma bringen lassen.
Im Stadtgebiet von Zürich würden die in zahllosen Farben und Geschmacksrichtungen angebotenen Schutzhütchen garantiert innerhalb von 30 Minuten zugestellt. Die Zeitspanne könne gerade für ein wunderbares Vorspiel und ein Cüpli genutzt werden.

Ich stelle mir das jetzt mal vor: Eine laue Sommernacht, ich liebe mit dem Mann meiner Begierde eng umschlungen auf einer warmen Wiese. Über uns die Sterne und der Mond, die Grillen zirpen und irgendwo in der Ferne hört man das leidenschaftliche Keuchen eines Häschen- oder Igel-Paares.
Wir küssen uns und reißen uns in wilder Leidenschaft die Klamotten vom Leib. Seine Hand gleitet zwischen meine Schenkel, meine Hand legt sich zärtlich um seinen wachsenden Penis, unsere Atemfrequenz erhöht sich mit jeder Sekunde und dann …. dann ist es soweit, ich drehe mich zu ihm, meine Brüste vor Erregung gespannt und geschwollen, flüsternd an seinem Hals: ‘Nimm mich!’

Ich schließe die Augen und erwarte sehnsüchtig seinen Phallus an meiner feuchten Lust, als ich das Piepen einer Handy-Tastatur höre und kurz darauf ‘Guten Abend, mein Name ist XY. Bitte 2x Erdbeere und 2x XXL mit Noppen. Stadtgarten Wien, links neben der Grillhütte. Ja, 30 Minuten. Danke’.

Vorspiel? Nein, danke.

Was kommt als nächstes?
‘Bei Errektionsstörungen rufen Sie unser Starter Help-Desk an, unsere fähigen Mitarbeiterinnen werden ALLES tun, damit Sie Ihren Mann stehen können’.

Glückwunsch. ;)

21. Mai 2008 | Autor: Meg

Wer mindestens zweimal in der Woche Sex hat, sieht gleich um zehn Jahre jünger aus. Das Stelldichein strafft außerdem die Muskeln, regt die Durchblutung an und senkt den Cholesterinspiegel. Aufregung, Stress, Angst? Kein Problem. Einfach ab ins Bett auf eine Runde Kuschel-Sex (was DAS ist, erkläre ich bei Gelegenheit :oops: ) und schon kehrt Ruhe und Entspannung ein, der Chef hat sicherlich Verständnis und freut sich, wenn Sie ausgeruht und souverän zum Termin kommen und wartet gerne ein paar Minuten länger.

Aaaaaalso:
1. Ich bin optisch max. 22 Jahre alt
2. Es gibt Menschen, die schaffen es nicht mal mit der Hilfe eines Schönheitschirurgen.
3. Ich würde gerne wissen, WELCHE Muskeln im Speziellen gestrafft werden, vielleicht kann man dann das Bett-Workout etwas umstellen? Meine Oberarme könnten einen Trizeps-Ansatz gebrauchen.
4. Wenn das alles wahr wäre, müsste ich Baldrian schwitzen und ausscheiden.

Soviel zu Studien. :roll:
Dennoch, wenn sie nicht wären … ;)

Könnt ihr euch spontan eine Studie ausdenken? Wenn ja, welche? Zum welchem Thema? ;)

31. Dezember 2007 | Autor: Meg

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu und ich werde das Gefühl nicht los, dass irgendwann jemand einen Schalter umgelegt hat, der dafür sorgt, dass die Stunden, Tage, Wochen und Monate schneller an einem vorbeiziehen, als es früher der Fall war. Liegt es daran, dass man das Gefühl für die Zeit anders wertet oder empfindet? Schaue ich mir das Blog an, habe ich das Gefühl, wir schreiben schon seit JAHREN zusammen, doch die meisten von euch sind erst 2007 zu den Seelenvögeln gestoßen und was machen wir? Wir schreiben uns Postkarten, schicken uns kleine Aufmerksamkeiten, pflegen Freundschaften. Ich finde das wunderbar, wenn auch sehr schnelllebig.

Es gibt Millionen von Blogs auf der Welt und viele von ihnen sind austauschbar, viele sind – auch in meinen Augen – sinnfrei, Blogs, die die Welt nicht braucht, weil sie nicht von der Aktualität leben, weil sie nicht authentisch sind, weil ihnen ein Gesicht, ein Name, ein Mensch dahinter fehlt.

Ich freu mich darüber, dass ich zu euren Namen/Blogs/Geschichten einen Namen habe, ein Gesicht habe, eine Vorgeschichte habe.

1997 (vor 10 Jahren erst …) habe ich gelernt, was Internet ist. Ich richtete mir damals einen Yahoo-Account ein und da ich in den Staaten lebte, loggte ich mich in einen deutschen Chat ein. Das war der Anfang. Ein Chat. Sehr anonym, sehr gemein, voller Lügen, falscher Identitäten, Wunschdenken und Märchengestalten. Hinter dem Vorhang der Anonymität konnte jede Null eine Persönlichkeit spielen. Mehr oder weniger.

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30. Dezember 2007 | Autor: Meg

Sie kletterte auf den großen und uralten Baum und fummelte das Fernrohr aus der Umhängetasche heraus. Die Sonne stand recht tief, in max. 2 Stunden würde sie untergehen. Sie kniff die Augen leicht zusammen und suchte den Horizont ab. Am Horizont konnte sie den Kirchturm der kleinen Stadt sehen, in der sich die Truppen des Sheriffs und seines Bluthundes Guy de Gisbourne versammelten.

Die Fallen waren ausgestellt, im Lager herrschte ein wildes Durcheinander, wie jedes Mal vor der Schlacht. Sie lächelte, als sie Bruder Tuck dabei beobachtete, wie er versuchte ein wildes Pferd dazu zu bringen, das Feld zu räumen, damit es nicht verletzt würde.

Will, Scathlock, Much und Little John prüften den Sitz ihrer Bögen und die Anzahl der Pfeile. Die ganze letzte Woche hatten wir gemeinsam die Abende dafür geopfert, Pfeile herzustellen und zu üben. Sie schaute auf die Uhr, noch 10 Minuten! Flink sprang sie vom Baum und stieß einen schrillen Pfiff aus. Nachdem alle versammelt waren, schaute sie ihre tapfere Truppe an. Will hat eine chronische Schnodder-Nase, schön sah das nicht aus und er wurde des öfteren deswegen gehänselt und aufgezogen, sie fuhr sich mit dem Zeigefinger der linken Hand unter der Nase entlang und er verstand den Wink, schnell zog er ein Taschentuch aus der Tasche und schnäutzte sich. Little John hatte sich in den Kopf gesetzt, seine Hosen nur mit einer Kordel am Leib zu halten, wie er es im Buch gelesen hatte, doch sie ahnte jetzt schon, dass ihm diese spätestens beim Schwertkampf vom Hintern rutschen würde, wenn er sie nicht mehr mit einer Hand halten könnte.

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