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2. April 2008 | Autor: Meg

Des öfteren habe ich mich als großer Fan der Zeitschrift “emotion” geoutet, doch nun überlege ich, ob ich den Herrschaften eine E-Mail schreibe, nachdem ich einen Test über/zur meine(r) “dunkle(n) Seite” gemacht habe. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Typ A: Der heimliche Vamp
Damit hätten Sie nicht gerechnet: In der netten und umgänglichen Frau, die im Elternbeirat so beliebt ist, steckt ein impulsives Weib. Als Dottoressa Jekyll sind Sie teamfähig und hilfsbereit, als Miss Hyde könnten Sie ohne Umschweife auf einen Mann losgehen, den Sie begehren und ihn ebenso kalt wegwerfen, wenn das Begehren erloschen ist. Und es erlischt schnell, es sei denn, er bietet Ihnen Widerstand, fordert Ihren Kampfgeist heraus. Konkurrentinnen nehmen Sie nicht wahr: Ihr Blick ist fest auf die Beute gerichtet. Sie würden eigentlich auch gern im Bett die Regie übernehmen die Sie vielleicht heimlich schon haben. Weil Sie so nett sind.

TIPP: Wenn Ihnen jemand etwas sagt, das Sie nicht wirklich bezaubert lächeln Sie nicht. Bleiben Sie kalt. Und halten Sie das ein paar Stunden durch. Sie werden sich wundern, welche Macht Ihnen das verleiht, und Sie werden die Macht genießen. Aber gewöhnen Sie es sich nicht an es wirkt nicht lange, und Sie müssen die Dosis steigern. Das ist dann was für echte Vamps. Es sei denn, Sie wollen …

Es stimmt 100%ig: damit habe ich nicht gerechnet. Ich bin zwar nicht im Elternbeirat, aber ich war jahrelang Klassensprecherin und wäre mit Sicherheit eine hervorragende Betriebsrätin, wenn ich mich aufstellen lassen würde. Ich bin überrascht, dass dieser Test so dermaßen ins Schwarze trifft, auch wenn ich mich selbst niemals als Dottoressa Jekyll und Miss Hyde verglichen hätte, doch den Tipp werde ich mir für ein, zwei Personen/Situationen sehr zu Herzen nehmen und demnächst praktizieren … mit Sicherheit.

Was ist mit euren dunklen Seiten - und ich meine nicht nur den Test:mrgreen:

18. Dezember 2007 | Autor: Meg

… oder ist das schon Kannibalismus?

Vor ca. einem halben Jahr hatte ich meine erste Anamnese, bei der ich mich von innen nach außen habe krempeln lassen. Ein wenig kam ich mir vor, als würde ich auf einer Couch liegen, die nicht sonderlich bequem war, dennoch meine Aufmerksamkeit und Neugierde fesselte. Die Ärztin stellte mir eine Menge Fragen, die mich teilweise sehr nachdenklich stimmten (auch noch Stunden danach war ich leicht aufgewühlt und mein Unterbewusstsein arbeitete auf Hochtouren) und mich auch erröten ließen. Nicht, dass ich ein Problem hätte, über meine Sexualität, doch normalerweise tue ich das in einem anderen Ambiente. Ebenfalls kommt es selten vor, dass ich mit jemandem darüber plaudere, ob ich als Kind andere Kinder verprügelt habe, das hat niemanden zu interessieren, außerdem prügeln sich Indianer nicht!

Ich bekam ein paar Tropfen verschrieben, die ich einmal die Woche nehmen sollte. Ich weiß allerdings bis heute nicht, was sie bewirken sollten, bzw. bewirkt haben, denn es ist Schwefel. Ich habe seitdem weder chronisches Sodbrennen, noch kann ich die Weihnachtskerzen mit dem Mund anzünden, es hat jedoch auch nicht geschadet. Vielleicht ging es auch darum, mein Blut dauerhaft damit anzureichern. Ich werde bei meinem nächsten Besuch fragen.

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