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3. Juni 2008 | Autor: Meg

Mr. Rock’n'Roll, Du mußt eigens für diese Szene, die in meinem Kopf zuckt, eine Filmmusik komponieren. Mir schwebt da eine Mischung aus ‘Die Vögel’ und ‘Der weiße Hai’ vor - meinst Du, Du kriegst das hin?

Ferner werde ich die Stimmung etwas detaillierter beschreiben, ich überlege, ob ich mich vielleicht leicht schneiden sollte, damit die Kamera eine Großaufnahme meines Bluttropfens aufnimmt und diesen bis ins Rosenbadewasser verfolgt.
*hektische Flecken bekommt*
Ohja, ich verstehe es, einen Augenblick dramatisch und spannend in die Länge zu ziehen, die flatternden Pupillen, kleine Schweißperlen auf der Stirn, erhöhter Blutdruck, hektische Flecken am Hals, zitternde Hände, ein Kloß im Hals, aufgestellte Nackenhärchen, feuchte Handflächen, ein Zucken im ganzen Leib, je mehr sich die Situation zuspitzt und DANN - DANN, wenn die Spannung am größten ist, der Körper gespannt, wie Robin Hood’s Bogen, DANN löst sich der purpurne Tropfen und fällt …

*stöhn*

Ich spinne heute. Ein wenig.
Ob es daran liegt, dass ich nun im Bett kullern kann?
Der Mensch ist ein schreckliches Gewohnheitstier.
Morgen wieder normal-bescheuert. Ehrlich ;)

18. Mai 2008 | Autor: Meg

Seit fast 10 Jahren lebe ich nun hier. Einige Gewohnheiten habe ich angenommen, das bekannte rheinische Gemüt hatte ich bereits “on board”, doch den Dialekt werde ich nicht annehmen, auch wenn ich mich manchmal dabei ertappe, dass ich “watt” und “datt”, statt “was” und “das” sage oder “Mach mal die Tür bei” und “Die Milch ist um”. Danach ärgere ich mich über mich, denn Hochdeutsch finde ich nach wie vor am schönsten. Sind wir bei Linchen und Timo, fällt ElMar auch schon mal leichter ins rheinländische und schwupps, werde ich “gezankt” (= geärgert), denn während ElMar und Linchen hier geboren sind, Timo sich den Dialekt in den letzten Jahren angeeignet hat (naja, die hatten 40 Jahre lang nöscht!), verstehe ich nur Bahnhof ;)

Dennoch muss ich sehr lachen, wenn ich einen Text lese, wie den folgenden:

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