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24. Juli 2008 | Autor: Meg

…zeigt sich in einem völlig anderen Licht, wenn
… der erste verbale Kontakt des Tages sich in dem Satz äußert: “Soll ich Dir einen blasen?” - und dieser Satz aus dem Mund eines 14jährigen Jungen kommt, der seine Arbeitsstelle sichtbar an den Knien seiner Jeans trägt.

… beim Frühstücken am Stehtisch Dich eine Mutter um Geld anschnorrt und ihr kleines Kind Dich mit großen Augen aus seinem Kinderwagen, der vermutlich gleichzeitig Bett und Kleiderkasten zu sein scheint, ansieht.

… die erste Tätigkeit an Deinem Arbeitsplatz, das Einpacken der Reste eines 40jährigen 2fachen Vaters in einen Schuhkarton ist, weil er als letztes in seinem Leben, die Großaufnahme einer Lok suchte.

Dein Leben erscheint Dir plötzlich so strahlend. So perfekt.

19. Juli 2008 | Autor: Meg

… für euer Mitleid und Beileid. Danke dafür, dass ich von euch keine Aussagen im Sinne von:
“Kriegen das nicht immer nur alte Menschen?”
“Bis zur Hochzeit läufst Du wieder aufrecht”
“Ich glaube, Du brauchst einen Zivi!”

Ich werde nicht jeden Beitrag von euch kommentieren, sondern fasse zusammen:
Ein Hexenschuss kommt immer aus heiterem Himmel. Es kann passieren, während man sich die Zähne putzt, sich runterbeugt, um sich die Schuhe zuzubinden oder man sich zum Pipi machen aufs Klo setzt.
Ein trainierter Rücken ist auch keine Garantie dafür, dass man niemals von einer Hexe angeschossen wird. Ich habe meinen Rücken nämlich beim Schwimmen gestählt. Außerdem bin ich froh, dass ich den Pudding aus Armen und Beinen verbannt habe, sonst hätte ich mich im Bett nicht drehen und auch nicht aufstehen können. So hatte ich wenigstens einige Muskeln, die gehorchten. Es macht Spaß, mit 2 Flaschen á 2 Liter Rücken-Übungen zu machen, auch wenn man dabei aussiehst, als versuchte man in Frankreich auf der Autobahnraststätte kacken zu gehen.

Heute Mittag musste ich allerdings aus dem Haus, da ich noch 2 Päckchen aufzugeben hatte. Der Weg dahin gestaltete sich recht einfach, bis ich - unvorsichtigerweise - über einen “Geschwindigskeits-Knubbel” fuhr (oder wie diese dämlichen Dinger heißen, die man mitten auf die Straße setzt). Das tat weh und erinnerte mich sehr schmerzhaft daran, dass ich eine 32-jährige mit Handicap bin. Danach musste ich mich jedoch belohnen und steckte meinen Hintern - nicht sehr elegant - in eine neue Jeans, die ich mir noch zu Zeiten von x + 11 kg kaufte. Ein Blick in den Spiegel
po4.jpg
und meine Laune wurde schlagartig besser. Hachz, wenn er nur nicht so weh tun würde.
Gestern hatte ich noch einige der kostenlosen Abzüge bei Snapfish bestellt und heute (!) waren sie da. Ich bin begeistert! Sowohl von der Geschwindigkeit der Abwicklung (das toppt sogar amazon), als auch von dem Ergebnis:
snapfish.jpg

Wie ich bei Maksi, und Cindy gelesen hatte, ist sie auch sehr zufrieden. Jetzt sollte Snapfish nur noch die Anordnung der Bilder ändern und es kommunizieren, das wäre prima.

… ich bin dann mal wieder off & wünsche euch einen schönen Samstag.
@ Tom, Du hast Recht, Pralinen helfen nicht gegen die Schmerzen, aber etwas Mitleid streichelt die Seele :)

Danke euch allen für die lieben Worte :flower:  und Prinzessin & Frau W. - sollte ich jemals richtige Feinde haben, würde ich diese gerne von euch einschütern lassen :hug:

Außerdem: Nur noch 6 Wochen bis Malle mit Murmel :dance:

24. Juni 2008 | Autor: Meg

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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19. Juni 2008 | Autor: Meg

Zarter Pfirsich-Teint von Diorskin Pure Light, 42€
Glänzende Augen, von Natur aus, kostenlos
Glänzendes Haar, Guhl Rosenöl-Shampoo, 4,99€
Gerader Rücken, neues Selbstbewusstsein, kostenlos
Funkelnder Wolfram-Tungsten-Ring, Geschenk, 50€
Knackig sitzende Jeans, Apple Bottoms USA, 70US$
Ein Raum voller Marketing-Fuzzis, sensationell, gratis

Der Gesichtsausdruck einer lieben Kollegin, die auf Teufel-komm-raus versucht mir mit Blicken und Gesten begreiflich zu machen, dass mir der Bügel meines 80€ BH gleich die Hauptschlagader durchbohrt …

unbezahlbar.

Meine Wut & Scham: Unbeschreiblich.

7. Juni 2008 | Autor: Meg

Gestern habe ich mir 4 Röcke, 5 Tops, 4 Paar Schuhe und einige Accessoires gekauft. Danach habe ich meinen Freund in die Wüste geschickt und mir dafür einen neuen geangelt. Mit viel Geld.
Heute lasse ich mir die Brüste vergrößern und das Fett absaugen. Danach gehe ich zum Friseur und werde dann zuschauen, dass ich allen den Rang ablaufe.

Was soll der Blödsinn? Ist Meg jetzt völlig durchgeknallt? Könnte man meinen. Doch das, was ich oben angerissen habe, ist für über 1 Million Mädchen Alltag, denn sie spielen alle das Online-Spiel “Miss Bimbo“: Man fängt als Püppchen im BH und Höschen an und hat zum Ziel die heißeste, berühmteste und coolste Tussi in Bimbo-Town zu werden. Wenn man sich anmeldet, bekommt man 1.000 Bimbo-Dollar mit denen man sich erstmal ankleiden kann. Doch glaubt nicht, es gäbe normale Shirts und Jeans. Was in der Boutique angeboten wird erfordert einen Waffenschein: Tops und Schuhe für eine Menge Geld, tief ausgeschnitten und nicht mal ein Paar Schuhe ohne Absatz.
Um kurz aufzuzeigen was da wirklich los ist, hier ein Zitat aus der Süddeutschen:

“Man stelle sich ein Spiel vor, bei dem es für kleine Mädchen zur Hauptbeschäftigung wird, in Klubs möglichst schnell möglichst viele fremde Männer zu küssen und nichts zu größerer Beliebtheit führt als eine Brustvergrößerung. Dieses Spiel gibt es wirklich - im Internet. Es heißt “Miss Bimbo” und ist derzeit in Großbritannien ein absoluter Renner. Weit über 200.000 Mädchen zwischen neun und 16 Jahren spielen es, in Frankreich sind es schon über eine Million.”

Man beachte: 9-16 Jahre!

Um all die Klamotten, Essen, Psychiater (!) und Operationen in Anspruch nehmen zu können, muss man dafür bezahlen. Das kann man einfach per SMS: man lädt per SMS das Konto auf und hat wieder Bimbo-Dollar, um sich alles leisten zu können.

Die Süddeutsche weiter:

[...] Zu Beginn des Spiels lautet ihr aktueller Zustand: IQ von 70, kein Hunger, kein Durst, Gewicht 58 Kilo - das Idealgewicht bei der Größe von 1,68 Meter. [...]

Der Blick in den Lebensmittelmarkt bei Miss Bimbo ist der nächste Schock: An Platz eins des Sortiments stehen Diätpillen, die man für 100 Bimbo-Dollar kaufen kann. Das Kontextmenü sagt: “Diätpillen, die leichtere Art zu essen.”

Eine Brustvergrößerung kostet 11.500 Bimbo-Dollar, Face-Lift schlappe 9.000 Bimbo-Dollar, das ist viel Geld, aber dafür steigt man im Ansehen um 2.000, bzw. 1.000 Punkte. Mit anderen Worten: je mehr man an sich machen lässt, je mehr Diätpillen, Operationen, IQ, Freunde, die für einen zahlen, Beauty-Behandlungen, Solarium, etc. desto höher steigt man im Ansehen. Und wenn irgendwas nicht zu vollsten Zufriedenheit verläuft, kann man für 50 Bimbo-Dollar den Psychiater aufsuchen oder in den “Bimbo Club” gehen, wo man flirten und tanzen kann und einen Freund findet, der für einen zahlt, “weil der Dich liebt”.

Um den IQ zu erhöhen, kann man seine Handtasche aufräumen oder “French Kiss” spielen.

Ich habe mich registriert, mir alles in Ruhe angeschaut, screen shots gemacht und mein Profil wieder gelöscht, denn es lässt mir die Galle überlaufen.

Es ist so schon schwer für die Kinder, ihren Körper zu akzeptieren wie er ist - wie sehr verfälscht so ein Spiel die eigene Wahrnehmung?

:mm:

Einen ausführlichen Artikel über das Spiel findet ihr bei der Süddeutschen. Hier gekennzeichnete Zitate stammen aus dem Artikel.

19. April 2008 | Autor: Meg

Die Anekdote:
Der Kongress war bereits um 17 Uhr zu ende und ich hatte meine Rückfahrt um 19:11 Uhr gebucht. Doch so lange wollte ich in Wiesbaden nicht bleiben, also suchte ich mir eine frühere Verbindung raus. Ich sprang also in den ICE in Frankfurt, der mich in ca. 40 Minuten nach Siegburg bringen würde. Zu spät sah ich, dass ich im Gang zwischen 2 1. Klasse-Wagons stand. Da ich keine Lust hatte, durch den vollen Zug zu laufen, stellte ich meinen Koffer dort ab, stöpselte den iPod ein und schaute aus dem Fenster.Nach 10 Minuten gesellte sich eine Dame mittleren Alters zu mir. Sie war sehr schick angezogen, duftete sehr angenehm, war perfekt frisiert und lächelte mich an, wie ich da in Turnschuhen, Jeans, Parka, iPod, Wuschelhaaren und roten Wangen stand.
“Ah, wissen Sie”, sagte sie, “ich buche auch immer 1. Klasse, dann muss man nicht rumstehen, wie bestellt und nicht abgeholt, nicht wahr? Doch manchmal mache ich es wie Sie, ich schleiche mich raus und stelle mich in den Gang. Wir sitzen eh viel zu viel, oder”?

Ich: d040.gif

Wenn ihr das lest, sitze ich auf einem Motorrad. Ohne Füherschein und habe entweder den Spaß meines Lebens oder mir längst in die neue Biker-Hose gemacht :eek: … Schönen Samstag!

Und jetzt etwas zum Web 2.0-Kongress:

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31. März 2008 | Autor: Meg

Vor einigen Wochen habe ich mir eine äusserst schicke Jeans in den USA gekauft.  Letzte Woche kam die Nachricht vom Zoll, ich möge sie doch abholen und meine Zollgebühren bezahlen.  Heute war ich nun dort und wurde Zeuge einer lustigen Unterhaltung. Ein junger Mann brachte mir mein Päckchen und fragte, was denn drin sei. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass das Paket eine Jeans enthielte. Ich öffnete das Paket, der Mann schaute rein und nahm den Lieferschein, um die Papiere für mich fertig zu machen.
Neben mir stand ein Paar, welches gerade einen Kopfhörer aus einem Karton holte.Zollbeamtin: “Was ist denn das?”
Der Herr will gerade ansetzen, als ihm seine Frau (?) zuvorkommt:
“Sehen Se doch, das sind Kopfhörer für den Schießstand, damit die Kugeln nicht so fliegen!”
Zoll1: “Aha, ok”.
Geht zum Rechner, tippt, zieht die Stirn in Falten.
Zoll1: “Kann man das was anschliessen?”
Herr: “Wie gezz? Anschliessen? Naja, vielleicht ein Funkgerät?”
Zoll1: “Oder eine Stereoanlage?”
Frau: “Neeee, ich sach doch, das ist gegen die Kugeln!”
Herr: “Hör auf, das ist nicht gegen Kugeln, sondern gegen Trommelfell!”

Die Zollbeamte sucht weiter.
Rechts von mir öffnet eine andere Dame ein kleines Päckchen und holt schwarze Hundehalsbänder raus, die mit funkelnden Steinchen versehen sind.

Zoll2: “Oh, die sind hübsch! Der Größe nach muss das aber ein großer Hund sein!”
Frau: “Das ist für meine Töchter.”
Zoll2: “Ähm … Sie meinen Fetisch?”
Frau: “Neee, die tragen das als Schmuck!”

Zoll1 starrt immernoch auf ihren Monitor.
Zoll1: “Also kann man es nicht anschliessen?”
Herr: “Nein, zumindest ist hier kein Stecker dran”
Zoll1: “Wollen Sie ihn dann umtauschen?”
Herr: “Ähm, nein, das ist für einen Schießstand, da muss kein Stecker dran!”

Währenddessen kommt ein junger Mann herein. Er hat sich ein paar Schuhe in den USA gekauft. Die Zollbeamtin schnüffelt an den Schuhen.
Zoll3: “Leder?”
Junge: “Keine Ahnung, warum?”
Zoll3: “Wenn es Leder ist, zahlen sie nur 8%, statt 19%”
Aha.
Derweil bekam ich meine Unterlagen und verliess grinsend das Zollbüro. Verdammt, das wäre auch ein spannender Job gewesen … :)

Hallo und guten Tag, meine Lieben. Es war toll bei Frau Murmel, die Zeit verlief wie im Flug. Ich habe ein paar tolle Sachen und Geschichten im Gepäck, doch erstmal muss ich mich um meine Street Gigs kümmern :)

14. März 2008 | Autor: Meg
I like the bed I’m sleeping in
It’s just like me, it’s broken in
It’s not old - just older
Like a favorite pair of torn blue jeans
This skin I’m in it’s alright with me
It’s not old - just older
(Bon Jovi)

Alt genug, mir graue Haare wachsen zu lassen.
Jung genug, sie exotisch zu colorieren.
Alt genug, einen eigenen Standpunkt zu vertreten.
Jung genug, den Blickwinkel zu ändern.
Alt genug, die Jüngeren zu verstehen.
Jung genug, die Älteren zu verstehen.
Alt genug, ein wenig Weisheit gesammelt zu haben.
Jung genug, immer noch Dummheiten zu machen.
Alt genug, meine Grenzen zu kennen.
Jung genug, sie überwinden zu können.
Alt genug, Wissen angesammelt zu haben.
Jung genug, noch viel mehr zu lernen.

Ein gutes Gefühl - so mittendrin. :grin:

Schönen Tag, meine Lieben. ICH lass es mir heute richtig gut gehen, danke für alle guten Wünsche. :arrow: …

P.S. Danke, Alexandra! :)

6. März 2008 | Autor: Meg
Gerade das Urheberrecht sei zur Gelddruckmaschine verkommen. Unterdessen hat die Blogosphäre längst ihren ersten Skandal: “Brötchen-Gate”. Aus einem öffentlichen Forum mit Kochrezepten hatte eine Userin eine Website gebastelt, die Rezepte umformuliert und von ihrem Mann abfotografieren lassen. Als ein Blogger das Foto von einem Brötchen ins eigene Weblog stellte, wurde er prompt aufgefordert, 600 Euro wegen Urheberrechtsverletzung zu zahlen. Der Fall schlug hohe Wellen in der Blogosphäre.
Gesamten Artikel lesen

Es ist verrückt. Wirklich verrückt. Ich habe berichtet, dass ich selbst den Fehler begangen habe und zahlen musste. Für ein Bild. Ein kleines Bild. Gut, ich hätte es auch selbst schiessen können, aber mal ehrlich: was derzeit in der Sphäre und im restlichen Internet (z.B. in der e-Bucht) abgeht, passt auf keine Kuhhaut mehr. Wenn man seinen Schrank ausmistet und Markenklamotten verkauft, muss man selbst prüfen, woher diese Markenklamotten stammen. Hat man sie in Deutschland bei s. Oliver, Prada, Esprit gekauft = alles ok. Hat man sie z.B. im Ausland im Urlaub gekauft, darf man sie in Deutschland nicht verkaufen, denn sie sind nicht für den dt. Markt aufgelegt worden. Schnell ist man ein paar Tsd. € los!

Es gibt bei Bildern Kunst und somit erschaffenes Gut, welches sich zu schützen lohnt und es gibt Bilder von Jeans, Stofftieren und Parfüm für ebay. Unsere Staatsanwälte brechen eh schon unter der Last - der mehr und minder sinnvollen - Klagen, zusammen. Otto Normalverbraucher hat seine Chance gewittert und zahlt von seinem Hartz IV-”Gehalt” die Super DSL-Flat, damit er den ganzen Tag bei ebay nach Gesetzesbrechern auf die Suche gehen kann, die es gewagt haben, DAS Bild zu nutzen, welches er geschossen hat.

Ein Blog ist ein Tagebuch. Ich habe keine Lust, alles auszu”xxxx”en, damit mir keiner an den Karren fahren kann. Ich möchte mich über den schlechten Burger bei McDonald’s beschweren, ohne dass sie mich dazu verdonnern, Unsummen wegen Rufmordes zu zahlen. Ich möchte auch mal die Werbung von Ariel kritisieren, weil ich Waschmittelwerbung im TV schon immer grottenschlecht fand.

Ich will damit nicht sagen, dass Blogs rechtsfreier Raum sein sollten, aber man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

Welche Meinung habt ihr dazu? Wo fängt - nach eurem Empfinden, Gesetz bei Seite - Plagiat und/oder Urheberrechtsverletzung an?

P.S. Meine Arme brennen. Ich habe MUSKELN! hupf.gif

8. Januar 2008 | Autor: Meg

Müsste ich. Eigentlich. Andererseits würde er das nicht verstehen. Nicht, dass ich ihm nicht vertraue, das tu ich. Mein Leben würde ich ihm anvertrauen. Ich schliesse die Augen, wenn er Auto fährt, das ist ein Liebesbeweis, schliesslich bin ich die schlechteste Beifahrerin der Welt. Ich spreche mit ihm über Frauen-Probleme, Pickelchen hier oder Rasurbrand da. Auch das kommt vor. Gut, ich schliesse die Tür, wenn ich auf die Toillete gehe, doch das hat nichts mit mangelndem Vertauen, sondern mit guter Kinderstube zu tun. Wenn ich auf eine einsame Insel ziehen müsste würde, würde ich ihn mitnehmen. Aber eben nicht nur ihn. Das ist das Problem.

Ich erkläre ihm gerne und plausibel das PMS-Problem, ich kann ihm auch erklären, warum eine 178 cm kleine Frau eine Hose mit Beinlänge von 116 cm braucht, obwohl die Beine sooo lang nicht sind. Ich kann ihm auch erklären, warum Zutaten für Plätzchen 90€ kosten und warum Deko tatsächlich keinen praktischen Zweck erfüllen muss.
Er versteht auch - denke ich - dass eine Frau mehr als 2 Paar Jeans braucht und ein Mantel nicht gleich ein Mantel ist.

Auch die Tatsache, dass ich das Büro wohnlicher gestalten will, hat er geschluckt, obwohl es ihm reicht, dass es praktisch ist.

Doch eines kann ich ihm nicht plausibel erklären.

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