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8. Juli 2008 | Autor: Meg


Ich glaube, ich brauch’ nen Babelfish … Es gibt Begriffe, die mich beim Lesen zusammenzucken lassen. Jugendkompatibel. Drüber gestolpert in einer touristischen Werbung, dass ein Ort ein jugendkompatibles Nachtleben bietet. Aaaaah jaaaaa … Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sich der Begriff durchsetzt. Bei Google gibt es auch schon ein paar Treffer. Und da dieses Wort so herrlich nebulös und dehnbar ist, lässt es sich wunderbar an allen möglichen und unmöglichen Stellen “verbraten”. Darauf brauche ich erst mal einen jugendkompatiblen Drink, weil mir die Spucke weggeblieben ist. Na dann - in völlig jugendkompatibler Form - “Hau wech die Kacke” statt “Prost (Mahlzeit)”.

Merkt man, dass ich mich in den letzten Tagen etwas … echauffiere? ;)

7. Juli 2008 | Autor: Meg

Andi wollte schon immer mal Millionär werden. Frau James ebenfalls. Einige andere wollten Zahnarzt- oder Spielerfrauen werden. Dieser Beitrag gilt allen, die schon immer mal berühmt, beliebt und reich werden wollten. Und zwar in der Musik-Szene, als Rock-Star oder HipHopper oder Rapper … Ich gebe zu, dass ich auch bereits darüber nachgedacht habe und das obwohl ich nicht singen kann. Ich spiele auch kein einziges Instrument, aber dafür kann ich in ganzen Sätzen sprechen, bin in der Lage Synonyme zu verwenden und Füllwörter zu vermeiden. Das prädestiniert mich quasi als Männerdschärin.

Gut, ich werde nicht mit Teddybären und Unterwäsche beworfen - in einigen Fällen kann ich mich wohl glücklich schätzen, keinen Steiff-Bär ins Auge zu bekommen oder getragene Höschen vom Kopf zu werfen. Man wird allerdings auch nie etwas nach mir benennen, oder kennt ihr einen Musik-Manager nach dem eine Straße oder gar ein Gebäude, ein Fluss oder wenigstens ein Muffin benannt wurde? VW hat mal all seine Autos nach Bands benannt. Aber einen Golf Gyver wird es wohl niemals geben. Nicht mal ein Mofa.
Ich spreche allerdings hier nicht von diesen widerlichen Boy-Groups: jeweils vier bis sechs junge Ärsche, die geschult wurden, selbige immer gleichzeitig von links nach rechts zu schieben und sich nie das Hemd zuzuknöpfen. Einzige Bewerbungskriterien: Sie müssen blöd genug sein, absolut jeden Scheiß mit sich machen lassen und zusammen auf ein Bravo-Poster passen. Ob die sich dann “Leck That”,”Kack in the Eck” oder “Brains Apart” nennen, ist vollkommen egal. Hauptsache, sie fallen beim Tanzen nicht allzu oft hin.
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