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22. Oktober 2008 | Autor: Meg

Im Leben eines jeden von uns gibt es das ein oder andere Tabu. Es ist nicht immer sexueller Natur oder Art, aber oft haben Tabus mit Sex zu tun. Ich schreibe über (m)ein Tabu. Es liegt in der Natur des Menschen zwei Grundbedürfnisse befriedigen zu wollen, solange noch ein Funken Leben in uns steckt. Hunger und Sex. Das erstmal als Grundsatz. Ich weiß, dass erwachsene Menschen Sex haben, erst recht, dass sie welchen gehabt haben müssen, wenn sie 3 Kinder in die Welt gesetzt haben, doch auf der anderen Seite gab und gibt es einige Menschen in meinem Leben, denen ich Sexualität am liebsten … absprechen würde. Nicht, weil ich sie ihnen nicht gegönnt habe oder gönne, sondern aus einem Grund, der keine logische Erklärung hat, sondern eher eine kindische: Eltern. Eltern und Großeltern sind asexuelle Wesen. In der Hinsicht bin ich schon immer arg verklemmt gewesen. Küssen war okay, aber sobald sie anfingen sich zu “befummeln” rannte ich weg, schloss meine Augen, sang laut ‘lalalalaa*, hielt mir die Ohren zu und versuchte die Bilder, die mein Kinderhirn hinauf beschwor mit aller kindlichen Macht zu verdrängen. Zum Glück war das Kinderhirn nicht sonderlich bewandert und hatte auch keine konkreten Bilder abrufbar, außer den Bildern von sich paarenden Tieren - denn das bleibt nicht aus, wenn man auf einem Bauernhof groß wird. Und was die Tiere miteinander angestellt haben … aber lassen wir das.

Vor einiger Zeit fragte Frau von Krötengrün, was man vom “Sex im Alter” halten würde. Sie nahm Bezug auf einen Film, der kürzlich in den Kinos anlief: “Wolke 9″ (Trailer)

wolke9.jpg
Bereits da sagte ich:

Was ich von Sex im Alter halte? Das weiß ich nicht, ich bin noch so jung, aber ich hoffe inständig, dass WENN ich alt bin, die Leute sich nicht daran stoßen, DASS ich Sex habe, denn an sich geht sie das einen feuchten Dreck an. Mit Verlaub. Sex ist eine Ausdrucksform von Zuneigung und Liebe - zumindest in einer Beziehung. Von Begierde und Anziehung. Ich möchte Sex im Alter haben.

Ich wollte mir den Film anschauen, auch wenn er “Tabus” bricht. Was für ein Unsinn. Warum ist Sex ein Tabu? Und warum immer noch?

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6. August 2008 | Autor: Meg

Auch verliebte Menschen reagieren auf die Sonne im Sommer mit anderen Gefühlen als zu den restlichen Jahreszeiten.
Bei mir ist das der Fall. Meine Endorphine und alle anderen Glücksbotenstoffe spielen in meinem Bauch verrückt. Die Flugzeuge fliegen, oder sind es die Hummeln im Arsch?
Liebe ist in allen Ritzen der Beziehung, sie ist nicht immer offensichtlich und hüpft nicht ausschließlich von Zungenspitze zur Zungenspitze. Aber man kann - wenn man “sehend” ist - die Funken hüpfen sehen.
Liebe hat unendlich viele Gesichter. Sie ist manchmal ein Hundeblick, ein Seufzer, sie kann ein Streichler im Vorbeigehen sein oder der Gedanke daran, einen Brief vom Schreibtisch mitzunehmen.
Manchmal nimmt sie bunte Formen an und wird mutig, dann ist sie der Streichler über den Po, wenn man in der Schlange vor dem Kino steht, der leidenschaftliche Kuss in den Fußgängerzone, das Drängen an die Wand und heisser Atem in aller Öffentlichkeit.
Wenn sie verschmitzt und süß ist, ist sie das Karamellsirup-Herz auf dem Latte Macchiato oder das letzte von 10 Würstchen (wobei 9 verbrannt sind).
Liebe bringt auch Opfer und macht Menschen zu Krankenpflegern - sie ist die Hand, die cremt oder die Stirn kühlt und streichelt. Sie ist die massierende Hand auf dem Bauch oder die, die das Pflaster anbringt und den Daumen 1 Minute wärmt, damit das Pflaster halten kann.
Sie ist stark, diese Liebe, so stark, dass sie fast nie die Geduld verliert und einen in den Arm nimmt, wenn man wieder die “krawalski butzki” angezogen hat. Die Hydra unter den Geduldigen - wenn man ein graues Haar verspielt hat, wächst ein neues nach und man muss es nicht färben.
Liebe ist niemals müde, auch wenn der Alltag ihre Symptome manchmal zwischen Einkäufen, Wäsche-Ladungen und Diskussionen über Gardinenstangen versteckt.

Liebe genießt, wenn beide zum Genuss kommen.
Liebe hat unendlich viele Gesichter.
Liebe ist die Quintessenz.

Welche Gesichter trägt eure Liebe?

31. Juli 2008 | Autor: Meg

Sexuelle Belästigung – das Thema fiel mir neulich im im Zuge des “Safer Internet Day” vor die Füße.
Sexuelle Belästigung kennt viele Spielarten, aber sie zielt immer auf das Geschlecht. Längst ist es nicht mehr ausschließlich so, dass sich Frauen belästigt fühlen, es gibt auch immer mehr Männer, die unter ihren weiblichen Führungskräften zu leiden haben. Doch wo fängt sexuelle Belästigung an? Reicht ein blöder oder gar unglücklich formulierter Spruch, ist es das Hinterherpfeifen auf der Strasse oder erst die Handgreiflichkeit, die Gegenwehrmaßnahmen rechtfertigt?

Vor einigen Jahren hatten wir eine Praktikantin bei uns. Sie war damals 19 Jahre alt, ein sehr fähiges und aufmerksames Mädchen, welches allerdings – um es charmant zu formulieren – die Schönheit nicht gerade in die Wiege gelegt bekommen hat. Sie war stark übergewichtig, trug unvorteilhafte Kleidung, ihre Frisur schmeichelte nicht unbedingt dem Mondgesicht und außerdem transpirierte sie beledigend für jede Nase. Sei es drum, sie war lustig, sie hatte tolle Ideen und sie machte ihren Job gar hervorragend. Zu der gleichen Zeit fing in einer anderen Abteilung ein junger Mann an. Er war groß, hübsch und sorgte bei der ein oder anderen für sehr angenehme Tagträume, alleine durch seinen Charme und seine Ausstrahlung.

Eines Tages sass ich mit Mary (Name erfunden) in der Cafeteria, als sie anfing zu schluchzen. Ich erschrak, denn bis dato hatten wir nett über das bevorstehende Wochenende geplaudert, und fragte sie, was denn auf einmal los wäre.

Ah, gar nichts’, sagte Mary und rieb sich die kleine Schnoddernase.
Los, sag schon! Habe ich etwas falsches gesagt?“, fragte ich erstaunt.
Sie schnäuze sich die Nase in die Serviette, die ich ihr reichte.
Ich bin nicht sicher, was ich tun soll, es ist nämlich so: Gestern war ich mit Paul (Name erfunden – Paul war Mr. Beau aus der anderenAbteilung) bei der Agentur ‚XY’. Auf dem Weg zurück ins Büro haben wir etwas geplaudert und dabei hat er seine Hand auf meinen Oberschenkel gelegt!
Ich: “Aha. Und?
Sie: „Er hat mich angefasst!
Ich: „Ähm … „
Sie: „Glaubt denn jeder Mann, eine Frau sei Freiwild, nur weil sie eine Frau ist?! Ich bin es leid! Ständig verfolgt er mich mit diesen Blicken und kaum sind wir alleine in einem Auto hat er nichts besseres zu tun, als mich zu begrapschen. Mir ist schon länger klar, dass er auf mich steht, aber werde ich auch mal gefragt?!

Dem Ausbruch folgten ein paar theatralische Seufzer.

Ich biss mir einige Male auf die Zunge, nicht, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Paul auf eine Mary stehen könnte – so oberflächlich DENKE nicht mal ich, aber das war das erste Mal, dass ich einem ‚sexuelle Belästigung’-Fall gegenüber saß und keinen sah.

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13. Juni 2008 | Autor: Murmel

Ohr:wurm zum Wochenende.

Weil er einfach gute Laune macht und ins Blut geht. Auch ohne Sonne. Aber die trage ich ja sowieso immer im Herzen.

Es geht mir gut. Ich freue mich auf das Wochenende, welches ich heute mit 2 Kolleginnen einläuten werde. Kino, “Sex and the city….” Man hat mich eingeladen. Ich werde abgeholt, ins Kino gefahren, eingelassen und verpflegt. Meine Frage, womit ich das verdient hätte bekam die Antwort: “Weil Du einfach seit Wochen gute Laune verbreitest, positiv bist und es einfach eine Freude ist mit Dir zusammen zu sein. Die Power ist einfach ansteckend.” *verlegen.schaut* …. Gestatten, Frau Hummeln im Hintern. :)

Das tut so gut.

Ich wünsche euch, besonders Meg & ElMar, ein schönes Wochenende.

Murmel.

:flower:

1. April 2008 | Autor: Meg

Nunja, um genauer zu sein sogar 14 Ärsche, einer knackiger als der andere!
14 Herren waren mutiger/aufgeschlossener/lustiger/wettbewerbsoffener als die Typen, die sich damals nicht getraut haben ;) Dafür war das Heulen danach großes Kino :mrgreen:
Doch zurück zum Thema: Bei Frau Flocke kann nun über den Mister Popo 2008 abgestimmt werden. Meine Damen … reißen Sie die Augen auf und holen tieeeeeeeef Luft - hier sind sie!

Mehr darf ich an der Stelle nicht sagen ;)