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24. Juni 2008 | Autor: Meg

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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21. April 2008 | Autor: Meg

Dieses Mal habe ich gleich 2 Themen des Projektes in einem Beitrag, da ich leider etwas hinterher hinke.

Da haben wir zum einen das Thema der 15. KW, welches lautet: “Lebensmittel richtig präsentieren” - ich gebe zu, dass ich das nicht besonders gut kann. Ich könnte an der Stelle mein Thema der 1. Woche posten. Damals habe ich Glückskekse fotografiert, was mir recht gut gelungen ist. Doch dann ist mir noch ein Bild eingefallen, welches bei uns in der Küche in 1,20×0,80m an der Wand hängt. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von ElMar und mir.

Lebensmittel

Zum Thema der 16. KW “Geheime Orte” habe ich ein Bild gemacht. Der Ort ist nicht geheim, doch für mich ist das seit fast 3 Jahren der sicherste Ort der Welt. Egal wie fies das Leben spielt, wenn ich abends umarmt werde, kann ich es danach mit der ganzen Welt aufnehmen. Was ist Geborgenheit? Geborgenheit sind zwei offene Arme, die einen umschließen und in denen man sich sicher fühlt, aber nicht eingeengt.

Geheimer Ort

27. März 2008 | Autor: Meg
Freiheit, Freiheit,
ist das einzige, was zählt!

sang Marius Müller Westernhagen bereits vor etlichen Jahren. Zum Geburtstag habe ich das Buch “Kind 44″ geschenkt bekommen, welches ich in kürzester Zeit verschlungen habe, auch wenn mir bisweilen das Herz bis zum Halse schlug und ich mir mehr als einmal bewusst wurde, wie gut es mir in der Demokratie geht. Ich kenne noch die Lebensmittelmarken aus Polen, mit denen Lebensmittel zugeteilt wurden. Stundenlang standen wir uns die Beine in den Bauch, wenn es hieß: es gibt Brot/Fleisch/Butter. Doch egal wie lange man in so einer Schlang stand, man wusste nicht, ob es für alle reichen würde. Dennoch: Hunger habe ich nie leiden müssen.
Ich kenne auch die Polizeistunde. Doch auch das war nichts, was mir oder meinen Eltern Angst gemacht hat.
In Russland musste man unter Stalin jederzeit damit rechnen, als Volksfeind denunziert zu werden und im Gulag sein - dann nicht mehr nennenswertes und als solches betrachtetes - Leben(sende) zu fristen. Ein Leben war dort nichts wert. Tausende von Menschen starben unschuldig, bloß, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren, anders geschaut haben, als man es von ihnen verlangte oder nicht die Antwort gaben, die man hören wollte.

Seit Tagen verfolge ich, was in Tibet los ist. Seit Tagen scanne ich die Presse, denn … eine liebe Bekannte von mir, Marloes, ist derzeit in Tibet. Gestern habe ich endlich in ihrem Blog gelesen, dass sie Tibet verlassen haben. Sie macht ein Jahr Pause und reist um die Welt. Schaut euch das Blog an, es ist spannend.

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22. Januar 2008 | Autor: Meg

Oma sagte immer: “Kind, nicht mal der Tod ist kostenlos” und sparte für ihre Beerdigung. Ich fand das makaber und wollte mich nicht damit beschäftigen. Mama sagte “Gut, dass die Oma gespart hatte, so eine Beerdigung ist teuer”. Das stimmte. Klar. Alles ist teuer geworden.

2007 steig die Inflationsrate um 2,2%, Strom und Nahrungsmittel sind die Inflationstreiber. Ob es daran liegt, dass und die Chinesen alles vor der Nase wegkaufen? All die Milch, dabei sind sie doch alle “latcose intolerant”, verdammt nochmal! Gut, die wahre Inflation kennt kein Mensch, das Marktgeschehen ist zu komplex, als dass es einer erfassen könnte. Dennoch müssen wir keine Wirtschaftsexperten sein und am Ende des Geldes zu merken, dass noch einige Tage des Monats übrig sind.
Butter ist um 19,1% teurer geworden. Mehl um 15,4%, Milch um 10,3%, O-Saft um 12,1%, Stangespargel (Dose) um 12,8%, Zwiebeln um 17,8%, usw, usw. Nicht jede Preiserhöhung wir derart in der Presse breit kommuniziert wie die Erhöhung des Milchpreises und nicht jeder Preiserhöhung fällt uns sofort auf. Doch wir merken, dass wir mit dem Haushaltsgeld schon lange nicht mehr so weit kommen, wie vor 2 Jahren, z.B.

Während Lebensmittel und Energie teurer werden, haben z.B. Computer um 25% an Preis verloren. Fernseher um 20%, Monitore um 14,4% … Wir können uns im Fernsehen und am Computer anschauen, wie all die schönen Dinge aussehen, die wir uns bald nicht mehr (ohne Weiteres) leisten können.

Bei den Obst- und Gemüse-Preisen frage ich mich ernsthaft, wie es Hartz IV-Familien schaffen sollen, JEDEN Tag mind. 2 Einheiten auf den Tisch zu bekommen. Frisch.

Welche Preiserhöhung ist euch (bewusst) aufgefallen?
Hinweis: Die %-Angaben basieren auf Daten vom stat. Bundesamt, Quelle: Welt kompakt.