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12. Juni 2008 | Autor: Meg

Erinnert ihr euch noch an die Zeiten, in denen man sonntags zu Tante Elisabeth/Gertrud/Susi zum Kaffee & Kuchen eingeladen war? Es gab immer frisch gemachten Kaffee in einer schönen Kanne, dazu die passenden Tassen, Untertassen, ein Kännchen Kaffeesahne und eine passende Zuckerdose. Süßstoff gab es nicht. Dann wurde Kuchen serviert: Entweder selbst gemachte Donauwellen oder Frankfurter Kranz oder Schwarzwälder Kirsch, mit Butter, Sahne und Zucker, je nachdem, was Tantchen gerade gebacken hatte. Es war so herrlich lecker.

Auf dem Weg nach Hause jagten wir über die Straße oder fuhren auf ihr Schlittschuh, denn es gab kaum Autos, erst recht keine mit oder ohne Rußpartikel-Filter, wenn wir hinfielen, spuckte Mama auf ein Taschentuch, wischte die Wunde sauber und klebte ein Lindenblatt drauf, das stoppte immer die Blutung. Impfungen hatten wir, keine Frage, doch AIDS und Ekel spielten keine Rolle. Wir stopften uns mit Keksen voll und aßen Schokolade, die Oma uns zusteckte, dennoch waren wir nicht dick, denn wir spielten den ganzen Tag draußen, rannten und tollten, bis es dunkel wurde. Auf die dicke Scheibe Brot kam Butter drauf und Schinken oder Schmalz, das gab es keine “light” oder “0,1% Fett”-Produkte.  Wir aßen Äpfel direkt vom Baum, statt Vitamin-Pillen zu schlucken und hielten auch die offene Schnüss unter den Kirschbaum. Gewaschen haben wir das selten, die Spucke tötete schon alles. Manchmal spuckten wir einen kleinen Wurm aus, der sich in der Pflaume versteckte und fuhren danach nicht zum Arzt um uns untersuchen zu lassen. Wir brauchten keine Pillen um unseren Vitamin ABCD … -Haushalt auf Vordermann zu bringen und Kopfschmerzen kannten wir nicht. Manchmal wackelte ein Milchzahn, den verloren wir im “Kampf” und waren Helden.
Wenn uns ein fieses Insekt stach, halbierte Mama eine Zwiebel und wir mussten die aufgeschnittene Seite auf den Stich drücken und halten. Wir stanken 2 Tage lang, aber der Stich juckte nicht.

 

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7. Mai 2008 | Autor: Meg

Da bin ich wieder, nach 2 wundervollen, sonnigen Tagen in Bitburg, am schönen Stausee. Das Hotel war wunderbar, mein Zimmer eine Wucht, das Essen super lecker, das Wetter bombastisch und das Floss … das haben wir nicht nur gebaut, es hat sogar die Jungfernfahrt überstanden! :) Darauf sind wir sehr stolz - wir? Pluralis majestatis? Neeee, das ist zum einem das Ergebnis eines Team-Building-Workshops und zum anderen habe ich es nicht gebaut. Nicht alleine. Ich war Botschafter oder mit anderen Worten “Spion”, der zwischen den 4 Teams hin- und herlaufen durfte, um sich schreckliche Drohungen wg. Werksspionage und üble Androhungen von Prügel von tschetschenischen Guerilla-Kämpfern anzuhören ;)
Fazit: 4 wunderbare Flöße und 4 hoch motivierte Teams, die damit auf den Stausee paddelten - gut, das gestaltete sich ein wenig komplizierter als der Bau des Gefährtes, da wir uns zum einen nicht sofort einig darüber waren, in welche Richtung wir möchten und einige nicht sehr paddel-sicher waren in Bezug auf die richtige Haltung eines Paddels, ohne einen Mitfahrenden mit dem anderen Ende Schach-Matt zu setzen.

Der Stausee

Es war ein toller Tag heute und ich wäre am liebsten etwas länger geblieben, um auf diesem wunderbaren See noch ein bisschen mit dem Tretboot zu fahren.
Ich hoffe, euch ist es gut ergangen? Brother Louie ist bei Tante Ela angekommen, ich habe einen Haufen Ideen für das Blog, doch jetzt werde ich

erstmal das verbrannte Näschen pflegen und eine Mütze Schlaf suchen, denn wer sich “builden” will, der muss auchDas Floss saufen können ;)

Habt ihr denn schon mal Team-Building-Ausflüge gemacht? WIE habt ihr euch denn als Team bewähren müssen?

4. Mai 2008 | Autor: Meg

Vielen Dank für die guten Wünsche bzgl. unseres Wochenendes in den Niederlanden - sie sind alle angekommen und das WE war wunderbar. Das Wetter spielte mit - wir haben bloß nicht bedacht, dass die Dutch-Men zwar keinen 1. Mail feiern (das wussten wir), aber Fronleichnam und noch ein Feiertag kamen auf den 01.05., so dass wir uns von Automatenkrokettensandchwiches und Automaten-Keksen ernährt haben, bevor wir abends fürstlich und äußerst lecker gespeist haben. Zuckerbrot und Peitsche-Eis.

Außerdem haben wir gelernt: Wenn Dein Boot-Motor nicht über übermäßig viel PS verfügt: Halt Dich etwas zurück, dann musst Du auch nicht im Schilf rumzuckeln und riesengroße Äste aus der Turbine fischen. Doch sonst ging alles glatt. Würde ich zu Sommersprossen neigen, würden jetzt einige meine Näschen zieren, so habe ich eine gesunde Gesichtsfarbe und freu mich auf den Sommer!

Das Wetter spielte mit und ich habe ein paar hübsche Bilder machen können.

Niederlande 2008

Kommende Woche wird es von meiner Seite aus etwas ruhiger werden, denn ich habe eine Menge vor und bin außerdem 2 Tage auf einem “Whual” (”Wir haben uns alle lieb”)-Workshop, doch davon wird es sicherlich auch einiges zu berichten geben. Außerdem habe ich vor, das wunderbare Wetter zu genießen und läute hiermit die Zeit ein, sich das Leben mehr draußen in der Sonne und an der frischen Luft abspielt. Seid mir nicht böse - und wenn doch: wundert euch nicht, dass ich dennoch draußen spielen werde :)

6. April 2008 | Autor: Meg

Zum Geburtstag haben mir einige Menschen ein paar Wünsche von meiner Wunschliste erfüllt und mein SuB hatte wieder eine beachtliche Höhe erreicht (die in den letzten Wochen allerdings wieder geschrumpft ist. Demnächst ist internat. Kindertag, die Liste findet ihr hier :mrgreen: ;)

Nun möchte ich euch meine Meinung zu einigen der Bücher mitteilen:
1. Charlotte Roche - “Feuchtgebiete”
Das Buch hatte ich mir nicht gewünscht, aber ich gebe zu, dass ich froh bin, es nicht gekauft zu haben, denn ich hätte mich sehr geärgert. In der Presse wird das Erstlingswerk von Frau Roche hoch gelobt. Ich kann leider nicht nachvollziehen, woran das liegt. Doch vielleicht habe ich auch die Quinzessenz der Geschichte nicht herausfinden können, denn ich musste mich zwischenzeitlich bemühen meinen - ansonsten sehr robusten und leiderprobten - Magen zu beruhigen, als ich zum x-ten Mal las, wie sich die Protagonistin Helen andauernd ihre Finger in alle Körperöffnungen steckt, um sich selbst zu schmecken, es anderen unter die Nase oder sich selbst hinters Ohr zu reiben. Das Wort “Smegma” gehört zu meinen Favoriten auf das Unwort des Jahres 2008.

Ich bin sicherlich niemand, der Büchern keine Chance lässt, doch überwiegend spielt nun mal der persönliche Geschmack eine große Rolle.
Ich stelle mich für den “Sex sells”-Award auf und bin sicherlich kein Kind von Traurigkeit, aber nach 100 Seiten und ca. 1000x Muschisaft, Muschischleim, Smegma, Muschi-Saft hinters Ohr reiben, nicht waschen, damit man lecker riecht, bei jedem Pinkeln Finger in die Muschi und ablecken zwecks Geschmacks- und Geruchstest, Hämorrhoiden-Blumenkohl, etc. lese ich lieber “120 Tage von Sodom” oder Konsalik.
Und auch am Ende des Buches wird man nicht dafür belohnt, dass man seinen Brechreiz (idealerweise) so gut unter Kontrolle gehabt hat. → Amazon

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22. Februar 2008 | Autor: Meg

Hehe. Hättet ihr gerne? Obwohl, so lecker klingt das nicht, oder?
Bei Schokolade denkt man doch nicht an Schuhe in denen Füße steckten, das passt nicht. Oh, Verzeihung, es soll Menschen geben, die Käse in Schokolade tauchen. Diese Menschen mögen bei DEM Titel vielleicht selig aufseufzen. Alle anderen fragen sich zu Recht: Was soll der Driss?!

Nun. Nichts. Es ist nur ein Titel, der für 2 Themen steht, über die ich kurz schreiben möchte.
Das Internet lässt kaum noch Wünsche offen, oder? Sex, Organe, Schuhe, Karten, Bilder, Tickets, Lebensmittel, Anleitungen um Bomben zu bauen, Wundermittel gegen Haarausfall, Impotenz und schlechte Noten, Waffen gegen Fußpilz, Spiele, Kriege, Frieden, Sex mit Mett, Samenzellen, Videos zum Thema “Wie mache ich richtig Pipi?” und “Wie koche ich Wasser?”

All das gibt es schon. Und nun auch eigens eine Seite für Schuhe. Jaja, hat I’m walking auch schon und Deichmann. Aber hier drehen sie dem Schuh jeden Tag ein Video. Und quatschen darüber. Und man kann die bewerten und anfassen. Ich bin sicher, dass für die Frau ShoeTube das ist, was für den Mann YouPorn ist ;)  Abermillionen von Frauen würden der Tante bei ShoeTube am liebsten die 12 cm Stilettos ins Kreuz/Hals/Hintern rammen und ihren Job übernehmen. Stattdessen müssen sie sich damit begnügen, die nochmals um x% reduzierten Stiefel anzuschauen und sich eventuell in den Hintern beissen, dass sie bereits bei der 1. oder 2. Preisreduzierungsaktion das begehrte Paar gekauft haben.

Um den Frustfaktor etwas zu mindern, habe ich ein sehr süßes Schoko-Video für euch: 2 Schokoherzen fallen übereinander her, treiben es wild und heiß und … aber schaut selbst.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Freitag. Und brauche noch einen guten Tipp, was ich heute abend kochen könnte.
Mir ist nach … Fleisch. Ideen? Vorschläge? Rezepte?