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1. April 2008 | Autor: Meg

Kein Thema für jedermann. Also bitte nur lesen, wenn ihr darüber sprechen wollt.

Die Suche bei Google spuckt 112.000 Treffer aus.
Sucht man nach „geschwisterliebe ärzte” sind es bereits um einiges weniger, aber immer noch eine Menge.
Ich werde hier kein Video und auch keinen Text zu dem indizierten Song „Geschwisterliebe” posten, ich möchte dennoch über dieses Thema sprechen.
Neulich habe ich in der Zeitung einen großen, doppelseitigen Artikel über das Geschwisterpaar, welches sich nicht nur liebt, sondern auch Kinder miteinander hat, gelesen. Doch Karlsruher Richter haben entschieden: Inzest bleibt in Deutschland strafbar.
Tante Wiki sagt dazu:

Inzest (auch Blutschande) bezeichnet Geschlechtsverkehr zwischen nahen Verwandten, insbesondere die Komponente des Verbots, der gesellschaftlichen Akzeptanz oder auch der gesellschaftlichen Verpflichtung.Jede Kultur, jede Gesellschaft, jede Religion und jeder Stamm hat andere Vorstellungen davon, was verbotener Inzest ist bzw. welcher Inzest von den Mitgliedern gewünscht oder sogar gefordert wird. Das Inzesttabu richtet sich in allen Kulturen nach der verwandtschaftlichen Nähe. Jedoch unterscheidet es sich von Kultur zu Kultur wer als nah gilt.

Weiter heißt es:

Inzest wird in Deutschland und Österreich nur zwischen in gerader Linie Verwandten - also Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, und deren Kindern, Enkeln, Urenkeln - sowie zwischen Voll- und Halbgeschwistern (letzteres ist rechtlich umstritten) verfolgt. In Deutschland werden die Abkömmlinge und Geschwister nicht bestraft, wenn sie zur Tatzeit jünger als 18 Jahre waren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass dabei gar keine Straftat vorliegt. Die Tat stellt bei Begehung durch Minderjährige eine gegenüber den Minderjährigen bloß nicht verfolgbare rechtswidrige Straftat (die dogmatische Einordnung ist streitig) dar. Damit bleiben aber jedenfalls etwa Anstiftung und Beihilfe dazu strafbar. In Österreich wird nicht bestraft, wer zur Tatzeit jünger als 19 Jahre war und zur Tat verführt wurde.

Nachdem ich den Artikel über Patrick und Susan gelesen habe, habe ich einige Vorurteile abbauen müssen. Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin nicht dafür, dass Geschwister miteinander Kinder in die Welt setzen, welche in dieser Gesellschaft verloren haben, da sie ihr lebtag entweder behindert sind oder aber von der Umwelt geschubst werden, als „Produkt” einer inzestuösen Verbindung. Dennoch liefen mir die Tränen über die Wangen, als ich davon las, dass sich die beiden lieben. Sie sind nicht zusammen aufgewachsen. Patrick wurde nach der Scheidung der Eltern von einer Pflegefamilie adoptiert, seine Schwester war geistig zurückgeblieben. Als sie sich trafen, blühte sie auf, die beiden verliebten sich. Sie haben 4 Kinder, die ihnen nach der Geburt abgenommen wurden. Patrick ließ sich sterilisieren, nachdem man ihm immer und immer wieder einredete, dass die Kinder das ganze Übel seien.

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29. März 2008 | Autor: Meg

Oh. Kompromittierendes Thema, bin ich doch selbst ein Geschwindigkeitsjunkie. Ich liebe hohe Geschwindigkeiten, fahre gerne sehr schnell, fahre gerne hoch und schnell (Achterbahnen). Genieße den Rausch, gierig sauge ich den Cocktail aus Adrenalin und Oxytocin in mir auf. Nicht selten singe ich dabei auch noch laut. Singen löst - laut neuesten Forschungsergebnissen - ähnliche Gefühle wie Sex oder Essen aus. Ein Glückshormon wird ausgeschüttet, die Konzentration von Hormonen, die aggressiver und streßanfälliger machen (Testosteron :mrgreen: und Cortison) sinkt. Und einen weiteren Vorteil hat es: Im Auto störe ich niemanden damit und kann mir einbilden, eine unglaublich tolle Stimme zu haben.

Warum das Thema kompromittierend ist? Nun, hier geht es um eine neue Kampagne, die da “Runter vom Gas” heißt. Der Name sagt schon aus, worum es geht: Raser auf unseren Straßen zu bremsen. Mit den tollen Plakaten, die wir von den Autobahnen kennen “Raser haben einen Kleinen” ist es wohl nicht gelungen. Nun möchte man schocken. Denn man hat gelernt: Erst, wenn man die Leute aufrüttelt, hören sie einem zu. Doch was schockt heute noch einen abgebrühten Bürger, der sich an Ostern 10 Horrorfilme reinzieht?

Das vielleicht? -> TV-Spot zu “Runter vom Gas”.

Ich hoffe es. Klickt auf den link, fahrt mit der Maus über die Bilder, sagt mir, was ihr denkt.

Ich wünsche derweil ein schönes WE und werde mir mit Frau Murmel und Brother Louie ein schönes machen :)

27. März 2008 | Autor: Meg
Freiheit, Freiheit,
ist das einzige, was zählt!

sang Marius Müller Westernhagen bereits vor etlichen Jahren. Zum Geburtstag habe ich das Buch “Kind 44″ geschenkt bekommen, welches ich in kürzester Zeit verschlungen habe, auch wenn mir bisweilen das Herz bis zum Halse schlug und ich mir mehr als einmal bewusst wurde, wie gut es mir in der Demokratie geht. Ich kenne noch die Lebensmittelmarken aus Polen, mit denen Lebensmittel zugeteilt wurden. Stundenlang standen wir uns die Beine in den Bauch, wenn es hieß: es gibt Brot/Fleisch/Butter. Doch egal wie lange man in so einer Schlang stand, man wusste nicht, ob es für alle reichen würde. Dennoch: Hunger habe ich nie leiden müssen.
Ich kenne auch die Polizeistunde. Doch auch das war nichts, was mir oder meinen Eltern Angst gemacht hat.
In Russland musste man unter Stalin jederzeit damit rechnen, als Volksfeind denunziert zu werden und im Gulag sein - dann nicht mehr nennenswertes und als solches betrachtetes - Leben(sende) zu fristen. Ein Leben war dort nichts wert. Tausende von Menschen starben unschuldig, bloß, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren, anders geschaut haben, als man es von ihnen verlangte oder nicht die Antwort gaben, die man hören wollte.

Seit Tagen verfolge ich, was in Tibet los ist. Seit Tagen scanne ich die Presse, denn … eine liebe Bekannte von mir, Marloes, ist derzeit in Tibet. Gestern habe ich endlich in ihrem Blog gelesen, dass sie Tibet verlassen haben. Sie macht ein Jahr Pause und reist um die Welt. Schaut euch das Blog an, es ist spannend.

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19. März 2008 | Autor: Meg

Der Name ist doof. Ehrlich. MyMusli, MySpace, MySpass - noch ein My.
Doch der Inhalt ist cool. Brainpool - u.a. Stefan Raab, Anke Engelke, Bastian Pastewka (Bastian, ich liebe Dich für den Ottmar!), Christoph Maria Herbst stellt die Sendungen online. Für lau. Zum gucken, lachen, darüber reden.
Für die Mittagspause, zum entspannen.

MySpass

15. März 2008 | Autor: Meg
Jeder Versuch, die Liebe mit Worten zu definieren, wird vergeblich sein. Ist Liebe das Bedürfnis, dem anderen Gutes zu tun? Ist Liebe das Verlangen, dem Geliebten nahe zu sein? Ist Liebe das warme Gefühl, wenn ich dem Geliebten in die Augen schaue? Oder ist Liebe Fürsorge, Wohlwollen, Verantwortung füreinander, innige Gemeinsamkeit? All dies mögen Teilaspekte sein, doch letztlich ist Liebe nicht zu beschreiben.”Liebe ist nichts als …”
Selten gibt es eine Aussage, die so falsch ist wie diese. Denn Liebe ist so umfassend, dass sie nicht auf einen einzigen Bereich eingegrenzt werden kann. Wer Liebe gar nur als chemische Reaktion oder als nützliche soziale Komponente zu erkennen glaubt, ist zutiefst zu bedauern.
Wer liebt und geliebt wird, ist reich. Arm ist, wer trotz materieller Reichtümer ohne Liebe bleibt.
Liebe ist Leben, denn sie öffnet Gefühl, Verstand und Sinne.
Liebe ist auf die Ewigkeit hin angelegt. Zwar kann sie bei Enttäuschung, Gleichgültigkeit, Vernachlässigung und ähnlichem abnehmen oder ganz vergehen. Doch wie der Mensch sich ein ewiges Leben ersehnt, kann er sich auch mit dem Gedanken einer Vergänglichkeit der Liebe nur schwer abfinden.
Liebe ist die Selbstüberschreitung des Ich auf ein Du hin.
Liebe ist das Geschenk der eigenen Person an eine andere - ein Geschenk, das nicht zum Verlust führt, sondern zur Erfüllung.
Auch Liebe bedarf der Pflege. Schenke ich dem Geliebten weniger Aufmerksamkeit, kann die Liebe allmählich an Stärke verlieren. Lasse ich hingegen in mir dem Wunsch Raum, dem Geliebten jeden Tag aufs Neue Freuden zu bereiten, kann die Liebe dadurch wachsen.Jedes Menschen Liebe ist anders, so wie auch jeder Mensch ein anderer ist.

Quelle & © Christian von Kamp, dessen Bücher ich euch sehr ans Herz legen möchte.

Schönes Wochenende - ich bin off :)

14. März 2008 | Autor: Meg
I like the bed I’m sleeping in
It’s just like me, it’s broken in
It’s not old - just older
Like a favorite pair of torn blue jeans
This skin I’m in it’s alright with me
It’s not old - just older
(Bon Jovi)

Alt genug, mir graue Haare wachsen zu lassen.
Jung genug, sie exotisch zu colorieren.
Alt genug, einen eigenen Standpunkt zu vertreten.
Jung genug, den Blickwinkel zu ändern.
Alt genug, die Jüngeren zu verstehen.
Jung genug, die Älteren zu verstehen.
Alt genug, ein wenig Weisheit gesammelt zu haben.
Jung genug, immer noch Dummheiten zu machen.
Alt genug, meine Grenzen zu kennen.
Jung genug, sie überwinden zu können.
Alt genug, Wissen angesammelt zu haben.
Jung genug, noch viel mehr zu lernen.

Ein gutes Gefühl - so mittendrin. :grin:

Schönen Tag, meine Lieben. ICH lass es mir heute richtig gut gehen, danke für alle guten Wünsche. :arrow: …

P.S. Danke, Alexandra! :)

6. März 2008 | Autor: Meg

KaledioMeg

Was das ist?

Gute Frage. Es ist kein MegCasso. Ehrlich. Soweit würde ich nicht gehen. Es ist ein Erstlingswerk von mir. Eine neue Technik. Eine neue Erfahrung. Eine neue Studie. Eine Art … Streßbewältigung am Rechner.
Ob ich stolz darauf bin? Selbstverständlich. Ich liebe es. Wem darf ich es … schenken?

Wer selbst mal mit Kaleidoskop-Effekt malen möchte, der kann das hier, bei Kalediosketch, machen und damit Familie, Freunde und Kollegen nerven ;) Macht sich sicherlich auch schön als Geschenk. Ich habe schon eines, also verschont mich :mrgreen:

5. März 2008 | Autor: Meg

(Fast) jeder Blogger ist ein guter Schreiberling. Die einen können knallhart recherchierte Beiträge schreiben, andere erzählen belustigend formuliere Anekdoten, andere verstehen sich mehr auf Einzeiler oder Gedichte noch andere langweilen mit täglichem Dünnschiss oder schreiben über Politik, Wissenschaft, Liebe, etc.
Andere haben wiederum ein gutes Auge für Motive, können wunderbare Bilder machen/malen: von Tieren, Gebäuden, etc.

GEO hat einen Autoren-Wettbewerb zum Thema: Fuchs, Hase und Co - “Der wilde Rabe”.
Ich werde nicht teilnehmen, da ich dafür leider keine Zeit habe, um das zu geben, was ich wirklich kann - aber jeder von meiner Blogrolle ist ein potentieller Gewinner!
Macht mit:

“Eingereicht werden können Texte aus Zeitschriften, Wochen- und Tageszeitungen sowie deren Online-Publikationen in deutscher Sprache, auch aus den Nachbarländern Deutschlands. Buchbeiträge und wissenschaftliche Publikationen können nicht berücksichtigt werden. Pro Bewerber können maximal drei Texte vorgelegt werden, Serienteile gelten jeweils als einzelner Text.Inhaltlich sollten sich die Beiträge einem oder mehreren Wildtieren oder ganzen Lebensgemeinschaften solcher Arten widmen, die in Deutschland oder deutschsprachigen Nachbarländern heimisch sind.
Preiswürdig sind Texte, die durch hohes erzählerisches Können das Interesse wecken und/oder sich durch kritischen Sachverstand auszeichnen.
Der Journalistenpreis “Der wilde Rabe” ist mit 5.000,- € dotiert und wird gegebenenfalls geteilt. Der oder die Preisträger werden durch eine unabhängige Jury unter Ausschluss der Öffentlichkeit ermittelt und im Rahmen des „Internationalen Naturfoto Festivals vom 24. bis 26. Oktober 2008 ausgezeichnet.”
Quelle und weitere Informationen

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg. Und heute … heute schalte ich einen Gang runter, werde heute nachmittag endlich wieder schwimmen gehen und hoffe, dass die Muskeln morgen brennen.

Wie schaltet ihr abends ab? Habt ihr ein besonderes Ritual? Ein lieb gewonnenes Ritual? Eine Zauberformel?

3. März 2008 | Autor: Meg

Ich habe eine Macke. Es ist keine schlimme Macke, keine, die eine Beziehung gefährden würde oder mir selbst wie ein Stein im Weg hierhin und dorthin läge. Aber es ist eine Macke, die ich bereits sehr lange habe.
Es fing damit an, dass ich mit meiner damaligen Polnisch-Lehrerin an der Bushaltestelle stand und auf den Bus wartete. Wir plauderten ein wenig über das bevorstehende Wochenende, als mein Blick auf eine Schmiererei an einer Häuserwand fiel. Ich kniff die Augen zusammen und dachte schnell nach.

“Frau Komar?”
“Ja, was ist denn?!, antwortete meine Lehrerin.
“Nutte schreibt man doch mit 2 t, richtig?”
Sie schaute mich entsetzt an.
“Wie kommst Du denn jetzt darauf, mein liebes Kind?!”
“Nun, da hinten am Haus steht “Kasia ist eine Nute”. Das ist falsch”.
Ich war 6.

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20. Februar 2008 | Autor: Meg

Vor ca. zwölfzehn Milliarden Jahren saßen die männlichen Höhlenbewohner vor der Höhle und sinnierten über ihr Leben. Morgens jagen, Mittags jagen, Abends jagen. Verdammtnochmal, es musste doch mehr geben, als nur jagen! Also kamen sie auf die Idee, dass die Frau, die in der Höhle dafür sorgt, dass die Mammut-Schenkel schön knusprig über dem Feuer wurden und dieses niemals ausgeht auch für mehr taugen könnte, als nur kochen, putzen und sich anmalen. So wurde Sex erfunden.
Fortan wurde gejagt, gepoppt, gejagt, gepoppt und alle waren glüklich und zufrieden.Eines Tages wurden Kriege erfunden. Ein Höhlenmensch wollte sich an der schick angemalten Höhlenfrau eines anderen vergehen. Dieser fand das weniger spaßig und erklärte der Sippschaft des Höhlen-Romeos den Krieg. Es wurde also gejagt, gepoppt und gekämpft.

Alles war wunderbar, bis der Mann eines Tages anfing zu denken und sich so dachte: „Verdammte Axt, immer muss ich all die Mammuts und Frauen von meinen Siegeszügen nach Hause schleppen. Zuhause angekommen, tut mir alles weh. Es muss doch irgendwas geben, was mir das Leben leichter machen würde!” Und so wurden die ersten Karren erfunden. An denen wurde natürlich sofort gebastelt und geschraubt, verbessert und gepimped, denn mit der Karrre wuchs auch das Ego des Mannes, der Besitzerstolz, (Penis-)Neid und Schwanzersatz wurden erfunden.
So wurde also weniger gejagt (denn man erfand auch die Landwirtschaft und die Mammuts waren alle verspeist worden), weniger gepoppt, dafür mehr gekämpft und noch mehr geschraubt.

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