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9. April 2008 | Autor: Meg

Mal Hand aufs Herz: Wie oft haben wir uns darüber geärgert, dass ein Rentner einen Lotto-Jackpot in Deutschland, Schweiz, Holland, etc. geknackt hat? Wie oft haben wir uns darüber geärgert, dass jemand, der “eh schon nen arschvoll Geld hat” noch mehr gewonnen hat, weil er 5 Richtige hatte? Wie oft regt regen wir uns darüber auf, unabhängig davon, ob wir selbst spielen oder nicht?

Oft. Dessen bin ich mir sicher.
Deshalb machen wir das jetzt anders. Wir lassen nicht den Zufall und das Glück entscheiden, ist doch eh alles manipuliert. Zufälle gibt es nicht und Glück kann man schon für 50 Cent in einer 100 Gramm Tafel kaufen. Das ist auch nicht mehr das, was es mal war, hm?
Wie wir das jetzt machen?

Nun, wir entscheiden demokratisch, wer den Jackpot bekommt. Ist das eine Idee, na? Ah kommt schon, das macht Spaß, ehrlich!

Der deutsche Anbieter PeterPeterProjekte P3 lässt auf der Seite www.stinkingri.ch die Community abstimmen, wer den Jackpot von 250.000 Euro gewinnen soll. Dazu muss jedes Mitglied eine möglichst clevere Begründung verfassen, warum es den Jackpot verdient oder nötig hat. Die Anmeldung erfolgt via SMS, die Hälfte der SMS-Kosten geht auf das Jackpot - Konto. Wenn 250.000 Euro erreicht sind, wird abgestimmt. Dann gewinnt der Kreativste - oder der, der die meisten Freunde eingeladen hat. Wie beim Lotto kann jeder so oft teilnehmen, wie er mag und Ideen hat, jedoch mit viel höheren Gewinnchancen.

Ich drücke euch die Daumen. Doch auch hier gibt es einen Haken:

Ihr müsst mitspielen, sonst könnt ihr nicht gewinnen. Aber mosern können wir danach immernoch, wenn jemand gewonnen hat, der es in unseren Augen nicht verdient hat ;)

21. Februar 2008 | Autor: Meg

In meinen Beitrag über das “Alphareading” hab ich verraten, dass ich Hörbücher nicht mag, weil ich mich zu sehr auf die Stimme konzentriere. Mehr, vieeeel mehr als auf den Text/Inhalt. Stimmen sind für mich sehr wichtig, sie entscheiden darüber, wie sympathisch ein Mensch mir ist, wie lange/oft ich ihm zuhören kann, wenn ich das kann. In der Vergangenheit gab es durchaus Menschen, die ich mit der Zeit gemieden habe, weil ihre Stimme/Stimmlage eine Aversion in mir hervorgerufen hat. Ich konnte ihnen am Telefon nicht zuhören, ohne mich zu zwingen.

Bei Musik ist es genauso. Es gibt Bands, die höre ich gerne, weil sie zu einer bestimmten Laune von mir passen. Ich mag sie, weil:
♣ ihre Lieder melodisch sind, sich gut anhören oder
♣ sie wunderbare Texte haben, die zu einer bestimmten Stimmung passen oder
♣ idealerweise - passt beides: Melodie und Text.
Doch eine Ausnahme gibt es: Melodie + Text passen, aber die Stimme ist … zuviel für meine Ohren. Diese Ausnahmen heißen z.B Peter Gabriel, Jimmy Sommerville und eine zeitlang Cindy Lauper. Letzte kann ich mittlerweile ertragen, ohne dass mir die Ohren bluten.

Doch es gibt EINE Stimme in diesem Universum, die kann ich IMMER hören. Wenn ich traurig bin und wenn ich glücklich bin, wenn die Welt zusammenbricht und ich im Lotto gewinne, wenn ich entspannt bin und wenn ich unter Stress stehe. Wenn der Tod auf der Schwelle steht und wenn ein neues Leben geboren wird. Wenn eine Beziehung beginnt und wenn sie endet. Wenn er Schlager singt, aus der Zeitung vorliest, Rezepte rezitiert oder Dünnschiss labert - HAUPTSACHE er spricht! Die Rede ist von … Barry White. Wenn ich SEINE Stimme höre, werden meine Beine etwas weicher, der Körper etwas biegsamer, die Hüfte etwas lockerer, das Becken etwas heißer und die Gänsehaut etwas intensiver. Wenn ich die Stimme von Barry White höre, ist die Welt für mich … in Ordnung.

Nun gibt es einen Mann, dessen Stimme der von GODFATHER-OF-HEAVENLY-SEXY-VOICE-BARRY-WHITE-Himself verdammt ähnelt:
Mario Biondi

DAS ist Acoustic Sex :eek: Er kommt niemals an Barry, aber er ist verdammt nah dran.

Welche Sinne sind bei euch am meisten ausgeprägt? Seid ihr eher visuell gesteuert?
Welche Stimme macht euch die Hösken nass zieht euch die Schuhe aus?

28. November 2007 | Autor: Meg

Nun ja, so ganz richtig ist das nicht, denn es geht um einige Milliarden Würste, die man sich leisten könnte, würde man heute den JACKPOT gewinnen. Jeder von uns weiß, dass es wahrscheinlicher ist, 2x im Leben vom Blitz getroffen zu werden, als einmal im Lotto zu gewinnen, bzw. den Jackpot zu knacken.
Nun, die Möglichkeit den Jackpot zu gewinnen gibt es. Das ist keine Lüge und auch kein Trick. Aber ganz ehrlich? Das kann sich niemand leisten und diejenigen, die es sich leisten könnten, die haben es nicht nötig, Lotto zu spielen.

Man müsste lediglich 140 Millionen Tipps abgeben. 140 Millionen! Das würde 110 Millionen kosten. Nun kann sich jeder (auch ohne Mathe-LK ausrechnen, dass dies Grütze und eine beschissene Milchmädchenrechnung wäre.) Hier wären wir wieder bei den komischen Redewendungen der Deutschen: Milchmädchenrechnung. Was bedeutet das?

Kuriose Zahlen gab es im Februar 2004 einmal in Deutschland im Mittwochslotto: Gezogen wurden: 1, 2, 16, 21, 31, 41 und die Zusatzzahl 11. Dieses Zahlenmuster hatten sehr viele Lottospieler angekreuzt und deshalb gab es nur sehr niedrige Quoten. Für fünf Richtige und Zusatzzahl gab es zum Beispiel nur 2.300 Euro. Da hatten sich einige zu früh gefreut. Als ich das erste Mal im Leben Lotto spielte, hatte ich 4 Richtige + Zusatzzahl. Mit Müh’ und Not konnte ich mich selbst davon abhalten, einigen Kollegen den Stinkefinger zu zeigen, die “Was ich Dir schon immer mal sagen wollte …”-Nummer abzuziehen und laut zu brüllen: “NIE WIEDER ARBEITEN” oder “Eure Armut kotzt mich an!”. Zum Glück. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal Gott und allen Schutzengeln für diese Contenance dankbar war, denn an dem Tag war ich nicht die einzige, die diese Zahlen getippt hatte. Als ich beim Lotto-Lädchen ankam und äußerst cool sagte: “Bitte in kleinen, gebrauchten Scheinen”, erwiderte die Dame lächelnd: “Wenn ich das heute noch EINMAL höre, schreie ich, verdammt nochmal!”

Immerhin hatte ich 98 € gewonnen :cool:

Seit 2 Wochen habe ich nun ein, bis zwei Augen auf den Jackpot geworfen, trotze JEDEM Vernunftsgedanken und besuche täglich die Seite von Westlotto. Zwei mal durfte ich bereits lesen: Gewinnbenachrichtigung.

Beim ersten Mal waren es 2,50€. Beim zweiten Mal hatte ich den Einsatz bereits raus mit 12,50€, die logische Schlussfolgerung sind 12,5 Millionen (werdet jetzt bloß nicht kleinlich!), 30 Millionen sind im Pott, ich teile gerne :)

Wenn ich die 30 Millionen gewinnen würde, würde ich mir erstmal meinen Traumwagen holen. So egoistisch wäre ich auf jeden Fall. Es wäre der F-150 Lightning (Autogas) oder ein Mini Cooper D mit allem Schnickschnack.

Danach würde ich viele andere Dinge machen, aber als erstes würde ich den Wagen holen und dann den Kofferraum voll mit Geld füllen und damit Familie & Freunde besuchen, mit einer Liste, wer wieviel bekommt. Bzw. würde ich das Geld für die Menschen anlegen, so dass sie sehr gut von den Zinsen leben könnten. Meine Eltern, Geschwister und sehr gute Freunde. Wenn ich das gemacht habe, würde ich mit ElMar eine schicke Hütte in Kanada kaufen/bauen, ein paar wunderbare Hunde holen und von dort aus ein paar Fonds leiten, ich würde Organisationen unterstützen, vielleicht ein Buch schreiben und Freunde einladen, besuchen, Zeit mit ihnen verbringen. Man kann Zeit nicht KAUFEN, aber man kann sie sich mit Geld leisten.

Wie lautet Deine persönliche Lotto-Geschichte?
Was würdest Du mit 30 Millionen Euro machen?

Highlight of the day: 50×25 in 45
Lowlight of the day: Mir geht die Pumpe, wenn ich mich verkaufen soll.