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13. Juli 2008 | Autor: Meg

… eigentlich sind es 4 Wochen, also 4 Bilder, die ich im Rückstand bin. Der Grund dafür: Das Thema “Marodes”. Es war zum Mäuse melken. Nichts passte, kein Motiv, welches meinen Geschmack traf und so schluderte ich rum, bis ich mich vor einigen Tagen zusammengerissen habe und beschloss, ein Thema zu überspringen bzw. ggf. nachzureichen, wenn mir mal etwas passendes UND marodes über den Weg … läuft?

Deshalb reiche ich nach: Woche 26, Regenbogen

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Dicht gefolgt von Woche 27, (alte) Gemäuer

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Und letztendlich Woche 28, Farbenfroh

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Diesmal jedoch ohne Geschichten, denn keines dieser Themen hat mir eine entlocken können. Doch wenn ich mir die bisherigen anschaue, habe ich bisher einiges beitragen können. Ich bin mir sicher, dass es auch mal wieder Themen geben wird, zu denen ich kleine Märchen und Erinnerungen beisteuern kann. Eine Herausforderung ist dieses Projekt allemal und dieses Mardoes-Mistviech werde ich auch noch vor die Linse bekommen ;)

24. Juni 2008 | Autor: Meg

Einige werden sich schon gefragt haben, wo das verdorbene Stück das kleine, süße Schäfchen abgeblieben ist, nicht wahr? Tut mir leid, ich habe die Berichterstattung in letzter Zeit etwas vernachlässigt, hole es hiermit nach, denn Louies Reise in Deutschland neigt sich langsam dem Ende, wenn sich nicht noch eine nette Tante oder ein netter Onkel melden.

Louie verbrachte eine schöne Woche bei Tante Brainshaking und ihrem Keks, leider war Tante Brainshaking krank, doch Louie versuchte nicht zu viele Umstände zu machen und half ihr fleißig bei der Arbeit. Ich hoffe, es geht ihr wieder wesentlich besser, auch wenn sie sich leider nicht mehr meldet. Liebe Tante Brainshaking, über ein kleines Lebenszeichen würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank, dass Du Louie aufgenommen hast.

Danach reiste der kleine Racker zu Onkel Andi nach Berlin. Endlich mal wieder ein Männerhaushalt, dachte sich Louie und überredete den Onkel dazu, ein Fußball-Spiel zu kaufen :roll: Weitere Märchen, Aufklärung über kulinarische Genüsse aus der Hauptstadt (unter anderem wurde Brother Louie unterstellt, die Kinderschoki-Vorräte aufgegessen zu haben. Niemals, sage ich! Louie hat eine Schoki-Unverträglichkeit, das hat er von mir :mrgreen: ) und Drohungen zum Thema “Die ganze Wahrheit über die Beine des Andi aus Berlin” könnt ihr hier nachlesen und es wurde auch wunderbar mit Bildern dokumentiert. Ich werde auch alle bald ins Album laden, versprochen.
Beim Onkel Andi gab es sogar eine Abschiedsparty und ein eigens komponiertes LIED, in dem ALLE bisherigen Taten und Onkel vorkommen, ich war und bin nach wie vor sehr begeistert. Wenn Du mit Deinen Beinen kein Geld verdienen möchtest, vielleicht dann als song writer? Mr. Rock’n'Roll würde sich über etwas Unterstützung freuen, oder? ;)

Die letzte Woche verbrachte Louie bei Tante Alexandra, bei der es sogar bewegte Bilder gab. Auch dort ging es nicht ohne Fußball und Freunde, die er dort zahlreich kennen lernen durfte. Diese Freunde haben sogar im Vorfeld fleißig geübt, wie man ein kleines Schaf gebührend empfängt. Und dann durfte der Kleine auch noch eine Reise machen, auf der es eine Menge zu entdecken gab. Liebe Alexandra, ich danke Dir vielmals für die wunderschönen Bilder und für das Kind in Dir :)

Hier könnt ihr einige Impressionen sehen:

7. April 2008 | Autor: Meg

Seit ich denken kann, war ich ein großer Freund und Anhänger der Wissenschaft. Überwiegend der geistigen Wissenschaft. Um genauer zu sein der Geisteswissenschaften, denn diese beinhalten „Erzeugnisse des menschlichen Geistes“ und können somit meist verstanden werden. Das tolle daran ist, dass diese Erkenntnisse nicht verifiziert werden können – ich kann also meinen Geist selbst etwas produzieren lassen und niemand muss es verstehen – doch es kann verstanden werden.
Verstanden?
Der Bereich der Geisteswissenschaften ist sehr umfangreich, im engeren Sinne sieht man darunter die Sprach- und Literaturwissenschaften, an denen ich sehr interessiert bin (Anglistik, Germanistik), Geschichte und einige Sonderfälle, wie Philosophie, Psychologie und Theologie.

Doch unabhängig von den klassischen Fachbegriffen, ist ein jeder von uns ein kleiner Wissenschaftler. Bereits als Baby forschen wir herum, versuchen Dinge zu erfahren, die uns (je nach Intensität des Ergebnisses) im späteren Leben prägen werden. Wir fassen alles an, stecken alles in den Mund, speichern die ersten Eindrücke, Gerüche, Geschmäcker.

Testen unser Lungenvolumen und somit auch die Geduld unserer wochenbettgestressten, jungen Mutter. Wir führen diverse Tests an den Haushaltsgeräten durch, wollen erfahren, wie lange die Zunge brizzelt, wenn wir sie in die Steckdose gesteckt haben und warum Mama immer sagt „Fass die Herdplatte nicht an“, wenn sie doch so schön warm ist.

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19. Februar 2008 | Autor: Meg

20 kg. Das ist die magische Zahl. Jedes Jahr aufs Neue werde ich mit ihr konfrontiert und jedes Jahr bin ich optimistisch und frohen Mutes, dass ich diesmal unter dieser magischen Grenze bleiben werde. Die Rede ist von den 20 kg Reisegepäck, die man in den Urlaub nehmen darf.

“Oh Frauen”, werden die Herren nun denken und “Oh Göttin”, werden die Damen verständnisvoll seufzen.  Doch ich muss an dieser Stelle ein mögliches Missverständnis aus der Welt schaffen, bevor es sich in euren Köpfen verankern kann: Es sind nicht die Schuhe, die unzähligen Paare, von denen man am Ende eh nur 3 Paar trägt (wenn man die FlipFlops mitrechnet),  es sind auch nicht die Klamotten und auch nicht die Kosmetik. Es sind Bücher  :oops:

Nun wird sich euch eine neue - berechtigte - Frage stelle, auch wenn ihr an der Antwort auf die erste noch knabbert: “Warum - in aller iPods Namen - reist diese Frau mit Büchern durch die Welt?”
Berechtigt ist sie. Ich gebe es zu: Bis zu 10 Bücher könnte ich auf diese Art & Weise mitnehmen und diese würden nicht mal 100 Gramm wiegen. Doch ich muss etwas gestehen: Schon als Kind habe ich es nicht ausstehen können, wenn mir jemand vorliest. Immer, wenn Omi, Mama oder eine nette Tante ein Märchen vorgelesen hat, habe ich das jeweilige Gesicht, die Mimik und Gestik der Person studiert, mir lustige Eigenheiten gemerkt, über falsche Aussprecher geschmunzelt oder einfach nur die Tatsache genossen, dass jemand neben mir sitzt und liest. Doch verstanden habe ich kein einziges Wort. Ich war zu konzentriert auf die Stimme, zu abgelenkt von der Person, als dass ich den Inhalt hätte verstehen und behalten können. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich höre gerne Radio, kurze Nachrichten, Sendungen zum bestimmten Thema - aber sobald es länger als 10 Minuten am Stück ist, schalte ich ab.

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30. November 2007 | Autor: Meg

Die Deutschen lieben Märchen. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen. Als Kind habe ich Hans Christian Andersen sehr, sehr geliebt. Mein allerliebstes Lieblingsmärchen ist nach wie vor “Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern”
Zu dem Zeitpunkt kannte ich die Gebrüder Grimm gar nicht, leider weiß ich nicht, woran das lag, ob die Bücher nicht den weiten Weg in den tiefsten Osten fanden oder die Geschichten nicht gegen Andersen anstinken konnten, doch ich weiß, daß es irgendwann jeden Abend eine Radiosendung gab, in der ein Märchen in 10-Minuten-Abschnitten vorgelesen wurde. Das Besondere an diesem Hörspiel war, dass es nicht nur einen Sprecher gab, sondern jeder Charakter hatte eine eigene. Es war eine Zeit, in der ich - ohne, dass Mama mich ermahnen musste - pünktlich vom Spielen zuhause war, gewaschen, gestriegelt, im Pyjama und im Bett. Herrlich, diese Abende, an denen die kindliche Phantasie auf Reisen ging. Angeregt durch die wunderbaren Märchen, wurde die Phantasie angespornt, uns aus dem Kinderzimmer in eine phantasievolle Welt zu tragen. Ich erinnere mich wie heute an die gestärkte Bettwäsche, das Knistern und Knattern des alten Radios, das Herzklopfen, wenn es düster wurde und die dramatische Melodie in “Das hässliche Entlein” gipfelte.
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