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19. Juli 2008 | Autor: Meg

… für euer Mitleid und Beileid. Danke dafür, dass ich von euch keine Aussagen im Sinne von:
“Kriegen das nicht immer nur alte Menschen?”
“Bis zur Hochzeit läufst Du wieder aufrecht”
“Ich glaube, Du brauchst einen Zivi!”

Ich werde nicht jeden Beitrag von euch kommentieren, sondern fasse zusammen:
Ein Hexenschuss kommt immer aus heiterem Himmel. Es kann passieren, während man sich die Zähne putzt, sich runterbeugt, um sich die Schuhe zuzubinden oder man sich zum Pipi machen aufs Klo setzt.
Ein trainierter Rücken ist auch keine Garantie dafür, dass man niemals von einer Hexe angeschossen wird. Ich habe meinen Rücken nämlich beim Schwimmen gestählt. Außerdem bin ich froh, dass ich den Pudding aus Armen und Beinen verbannt habe, sonst hätte ich mich im Bett nicht drehen und auch nicht aufstehen können. So hatte ich wenigstens einige Muskeln, die gehorchten. Es macht Spaß, mit 2 Flaschen á 2 Liter Rücken-Übungen zu machen, auch wenn man dabei aussiehst, als versuchte man in Frankreich auf der Autobahnraststätte kacken zu gehen.

Heute Mittag musste ich allerdings aus dem Haus, da ich noch 2 Päckchen aufzugeben hatte. Der Weg dahin gestaltete sich recht einfach, bis ich - unvorsichtigerweise - über einen “Geschwindigskeits-Knubbel” fuhr (oder wie diese dämlichen Dinger heißen, die man mitten auf die Straße setzt). Das tat weh und erinnerte mich sehr schmerzhaft daran, dass ich eine 32-jährige mit Handicap bin. Danach musste ich mich jedoch belohnen und steckte meinen Hintern - nicht sehr elegant - in eine neue Jeans, die ich mir noch zu Zeiten von x + 11 kg kaufte. Ein Blick in den Spiegel
po4.jpg
und meine Laune wurde schlagartig besser. Hachz, wenn er nur nicht so weh tun würde.
Gestern hatte ich noch einige der kostenlosen Abzüge bei Snapfish bestellt und heute (!) waren sie da. Ich bin begeistert! Sowohl von der Geschwindigkeit der Abwicklung (das toppt sogar amazon), als auch von dem Ergebnis:
snapfish.jpg

Wie ich bei Maksi, und Cindy gelesen hatte, ist sie auch sehr zufrieden. Jetzt sollte Snapfish nur noch die Anordnung der Bilder ändern und es kommunizieren, das wäre prima.

… ich bin dann mal wieder off & wünsche euch einen schönen Samstag.
@ Tom, Du hast Recht, Pralinen helfen nicht gegen die Schmerzen, aber etwas Mitleid streichelt die Seele :)

Danke euch allen für die lieben Worte :flower:  und Prinzessin & Frau W. - sollte ich jemals richtige Feinde haben, würde ich diese gerne von euch einschütern lassen :hug:

Außerdem: Nur noch 6 Wochen bis Malle mit Murmel :dance:

25. Mai 2008 | Autor: Meg

Auch ich nutz(t)e seit einigen Wochen Twitter, wie einige von euch vielleicht bereits in der Sidebar des Blogs gesehen haben: Meg2Date, lautet die Rubrik und ermöglicht wildfremden Menschen, die bei Twitter registriert sind zu verfolgen, was ich da rein schreibe. So eine Art “Statusmeldungen” finden sich dort, aber auch uninterssante Pupse und Neuigkeiten über den sprichwörtlichen Sack Reis in China oder eine geplatzte Bratwurst an der Reeperbahn. Einige schreiben wirklich jeden, noch so homöopathischen Müll/Fetzen ihrer geistigen Fabrik da rein - ohne Rücksicht auf Verluste.

DAS habe ich geübt. Ich habe versucht ein Teil dieser Community zu werden und meine Launen, Kurzgedanken, Ergüsse geistiger Natur, Fragen aber auch Antworten auf ungestellte Fragen dort zu posten. Sinnlos. Es brachte nichts. Weder hatte ich das Gefühl, “dazu zu gehören”, noch hatte ich das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich dort nichts schreibe. Man muss schon sehr … unterbeschäftigt sein, um dort auch noch zu schreiben, während man über den Feed-Reader auch noch die 3-stellige Anzahl von Blogs scannt und Beiträge schreibt, Gruppen bei Studi-VZ bedient und das Xing-Profil aktualisiert.

Es ist kein Geheimnis, dass ich eine Rampensau bin, aber ich stehe auch dazu, dass ich nicht omnipräsent sein muss und möchte. Ich bin froh darüber, dass ich meine Sucht in den Griff bekommen habe und das Internet benutze, um auf dem Laufenden zu bleiben, mich zu informieren und Netzwerke zu knüpfen und nicht mehr dafür, um mich selbst zu finden, mich selbst zu positionieren, mich selbst zu offenbaren und festzustellen, dass nicht die Allgegenwärtigkeit mich glücklich macht, sondern der Gegensatz zu Omnipräsenz. Ich habe mein Twitter-Profil heute gelöscht (Frau Maksi ebenfalls, wenn auch unabhängig voneinander), genauso wie ich alle möglichen Community-Mitgliedschaften gekündigt habe, denn die Prioritäten haben sich in meinem Leben enorm verschoben und die Ressourcen sind knapp, wie überall in der Wirtschaft, in privaten Haushalten und bei einzelnen Personen.

Ich habe viele Artikel über Twitter gelesen, auch die von den s.g. A-Bloggern, doch um ehrlich zu sein, sind mir diese Menschen schon immer ein Rätsel gewesen. Ich hoffe, hier wird jetzt nicht Erstaunen mit Bewunderung verwechselt, denn ich frage mich ernsthaft, wie man es neben einem regulären Job noch schaffen kann, ein A-Blog zu befeuern, in diversen communities aktives Mitglied zu sein, ständig an seinem Blog zu basteln, diverse Neben-Blogs und Mirco-Blogging zu betreiben, den OFFLINE-Freundeskreis gewissenhaft zu pflegen UND eine Beziehung zu führen, die nicht überwiegend aus Online-Kommunikation besteht. Hut ab? Neee, ihr macht das schon richtig, für euch. Für mich ist das nichts.

Ich bleib’ lieber hier, in meinem Revier. Wer mich also lesen möchte, kann das fortan nur noch hier tun. Und als Kommentatorin in diversen anderen Blogs. Wem es nicht reicht, der sollte sich eine Tageszeitung abonnieren und diese in aller Gemütlichkeit lesen. Das macht Spaß und bildet :)

15. Mai 2008 | Autor: Meg

Oh herrjeh, wie die Zeit vergeht! Und wenn man mal ein paar Tage nichts gemacht hat, wird man gleich bestraft und darf nun zusammen fassen. Das letzte Mal berichtete ich von Louies sensationellen Besuch bei Tante von Krötengrün und seiner Ehrenurkunde, die er als Gast-Berliner bekommen hat. Danach reiste Louie zu Tante Michi und Onkel Dürrbi, wo er sogar in der Kategorie “Getier” landete. Ich hoffe, er hat davon nichts mitbekommen, sowas nimmt er sehr persönlich ;) Obwohl ich angenommen hatte, Louie sei etwas ruhiger geworden nach all den aufregenden Wochen, stürzte er sich gleich wieder in gleich 2 Schweinereien, die ihm eine Menge Spaß machten. Doch dann ging es richtig los:

“Ich muß mich gleich entschuldigen, es kann nämlich sein, daß ich noch eine leichte Alkoholfahne habe. Aber der Reihe nach… Gestern wollte ich zuerst nur ins Bett gehen, zumindest habe ich das gesagt. Aber ich bin in die Kuscheltier-WG eingeladen worden und die Einladung konnte ich auf gar keinem Fall ablehnen …”

und das Übel nahm seinen Lauf! Es gab eine Party und im Anschluss danach Katzenjammer! Weiterlesen

Es wurde gekocht und geduscht, Louie durfte Auto fahren und Baileys saufen, er hatte ein richtig tolles Leben bei den beiden, doch nach einer Woche musste er weiter, denn Oma Maksi erwartet den kleinen Racker voller Vorfreude, nichts ahnend, was sie sich da ins Haus holt. Es fing auch sehr harmlos an und Louie tat, was die strenge Oma verlangte, zeigte sogar all seine Zähne (ich wusste nicht, dass er mitunter zum Werwolf mutieren konnte, aber ich sollte im Laufe der Zeit noch mehr über dieses Schaf lernen .. :roll: ) Am meisten freute ich mich darüber, dass Louie nicht zu eitel ist und beim Lesen auch seine Lesebrille aufsetzt, die er von Tante Murmel bekommen hatte. Als ich allerdings gesehen habe, WAS er da liest, war ich etwas … geschockt und fürchtete, Oma Maksi hätte nicht nur derartige Literatur frei zugänglich rumliegen, sondern gar noch mehr Spielzeug oder Material! :shock:

weiterlesen…

26. April 2008 | Autor: Meg

THIS is my brain:

Ihre Gehirnhälften sind gleichermaßen stark ausgebildet!

Ausgeglichene Gehirnhälften

Das bedeutet, Sie können aus den Stärken beider Gehirnhälften gleichermaßen schöpfen, je nach dem, wie es die Situation erfordert.

Wenn Sie einen komplizierten Sachverhalt erklären müssen oder einen Urlaub bis ins kleinste Detail planen wollen, übernimmt die linke Gehirnhemisphäre die Kontrolle. Sie ist zuständig für die logische Lösung anstehender Probleme. Wenn Sie aber ein Kunstwerk kritisieren oder sich eine neue, intelligente Methode einfallen lassen, wie Sie Akten abheften, dann schaltet sich Ihre rechte Gehirnhemisphäre ein. Diese filtert feine Nuancen aus dem Gesamtzusammenhang für Sie heraus.

Die meisten Menschen haben entweder eine dominierende linke Hemisphäre oder eine dominierende rechte Hemisphäre. Sie dagegen können sich aus beiden Hälften gleichermaßen bedienen. Diese seltene Kombination macht aus Ihnen einen kreativen und flexiblen Denker.

Das finde ich echt großartig, allerdings muss ich wohl diese analytische mal etwas … wachrütteln, sie scheint seit gewisser Zeit indisponiert :grrr:

Wer das auch mal testen möchte, kann das hier tun.
via Frau Maksi

Kategorie: Blogroll, Fund:Stück  | Tags: , , , , , , ,  | 9 Kommentare