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14. Februar 2008 | Autor: Meg

Ich schlafe erstaunlich gut in Anbetracht der Tatsache, dass die Birke einen Knall hat, dennoch, ich bin sau müde jeden Morgen und das Hirn weigert sich, die Augen zu öffnen, also wühle ich mit halb geschlossenen Augen in den Klamotten und versuche, anhand des Stoffes das gesuchte Stück zu finden. Die Erfolgsquote liegt bei ca. 15%. Meist habe ich ein Sommerhemdchen oder ein T-Shirt in der Hand. Ich WEIGERE mich Licht anzumachen

Ein Typ bei ebay hatte wohl keine Lust mehr, seine Schränke aufzuräumen, seine Freunde zu treffen und verkaufte deshalb sein Leben. Ob das die Lösung ist? Obwohl: Das gebot lag bei bei AU $30,300.00. Das sind umgerechnet immerhin über 18.000 €. Ist das der Preis für ein Leben?
Meines ist mehr wert - ganz sicher sogar. Es ist voller unbezahlbarer Dinge, Erinnerungen, Momente, Erlebnisse und auch Gegenstände, wie z.B. der potthässliche goldene Ring, den ich vor meiner Oma bekommen habe. Er ist nicht nur protzig, er wird sogar von einer Lisbeth-Krone geschmückt. Korallen. Hässlich. Aber er ist vom Oma. Dann hätten wir noch die alten Bücher aus Polen, mit abgegriffenen Umschlägen, Erstausgaben aus den frühen 20er Jahren. Um kein Geld der Welt würde ich sie verkaufen. Oder die olle Jacke. Die dunkelblaue Regenjacke. 3 Wochen habe ich mit Mama damals diskutiert, erklärt, gefleht und gebettelt, bis sie etwas Geld dazugelegt hat und ich mir meine allererste Jacke gekauft habe. Kostenpunkt vor 15 Jahren: 150 DM! Ich trage sie heute noch! Ich hatte sie gerade auf Rügen an :)

Und meine Freunde, meine Familie, (mein) ElMar - unbezahlbar. Dann tausche ich lieber meine Payback-Punkte ein und versuche meine pornographischen Comics für etwas Geld an den Mann zu bringen :)

Was nennt ihr euer eigen und würdet es um kein Geld der Welt verhökern?

Highlight of the day: Die chemische Keule macht das Leben wieder schön. Und müde.
Lowlight of the day: Ich kapiere diese komische Programmiersprache nicht! Möchte doch einige Änderungen am jetzigen Theme (Kleidchen) vornehmen! :idea:

Übrigens: Küsst heute!

22. Januar 2008 | Autor: Meg

Oma sagte immer: “Kind, nicht mal der Tod ist kostenlos” und sparte für ihre Beerdigung. Ich fand das makaber und wollte mich nicht damit beschäftigen. Mama sagte “Gut, dass die Oma gespart hatte, so eine Beerdigung ist teuer”. Das stimmte. Klar. Alles ist teuer geworden.

2007 steig die Inflationsrate um 2,2%, Strom und Nahrungsmittel sind die Inflationstreiber. Ob es daran liegt, dass und die Chinesen alles vor der Nase wegkaufen? All die Milch, dabei sind sie doch alle “latcose intolerant”, verdammt nochmal! Gut, die wahre Inflation kennt kein Mensch, das Marktgeschehen ist zu komplex, als dass es einer erfassen könnte. Dennoch müssen wir keine Wirtschaftsexperten sein und am Ende des Geldes zu merken, dass noch einige Tage des Monats übrig sind.
Butter ist um 19,1% teurer geworden. Mehl um 15,4%, Milch um 10,3%, O-Saft um 12,1%, Stangespargel (Dose) um 12,8%, Zwiebeln um 17,8%, usw, usw. Nicht jede Preiserhöhung wir derart in der Presse breit kommuniziert wie die Erhöhung des Milchpreises und nicht jeder Preiserhöhung fällt uns sofort auf. Doch wir merken, dass wir mit dem Haushaltsgeld schon lange nicht mehr so weit kommen, wie vor 2 Jahren, z.B.

Während Lebensmittel und Energie teurer werden, haben z.B. Computer um 25% an Preis verloren. Fernseher um 20%, Monitore um 14,4% … Wir können uns im Fernsehen und am Computer anschauen, wie all die schönen Dinge aussehen, die wir uns bald nicht mehr (ohne Weiteres) leisten können.

Bei den Obst- und Gemüse-Preisen frage ich mich ernsthaft, wie es Hartz IV-Familien schaffen sollen, JEDEN Tag mind. 2 Einheiten auf den Tisch zu bekommen. Frisch.

Welche Preiserhöhung ist euch (bewusst) aufgefallen?
Hinweis: Die %-Angaben basieren auf Daten vom stat. Bundesamt, Quelle: Welt kompakt.

20. Januar 2008 | Autor: Meg

So ein Wochenende hat 48 Stunden. Nicht normalerweise, sondern immer. Am Freitag habe ich mir eine “to do”-Liste für das WE gemacht und diese nach “privat” und “geschäftlich” aufgeteilt.

Privat:
Sofa knipsen & einstellen
Projekt “Berlin”
Überweisungen
Brief Krankenkasse
ebay
Mama und Maksi anrufen

Geschäftlich:
Konzept 365wom
CatchUp-NL

So sieht die Liste am Sonntag, um 16:27 Uhr aus. ElMar und ich haben heute eine Garderobe aufgebaut und dafür unseren kompletten Flur umgeräumt. Wer ihn nicht kennt: es ist ein großer Flur mit Kommoden, Bildern, Schränkchen, etc. All das musste nun einen neuen guten Platz finden, damit wir die Garderobe in die Wand dübeln können. Ich bin etwas aufgeregt, denn wir wohnen nun fast 2 Jahre hier, doch das wird unsere erste Garderobe sein. Nie mehr Jacken auf dem Bett, Sofa, Stuhl, etc.
DESHALB habe ich die geschäftliche Liste nicht abarbeiten können und die “private” ist auch noch nicht fertig.
Und dann … dann kommen wir ins Büro. Nach getaner Arbeit. Normalerweise blicken wir dann auf viel grün: Wiese, Felddas Ghetto von St. Augustin im Hintergrund doch diesmal konnten wir vor lauter lebendigen Rasenmäher nichts mehr sehen. Mind. 360 30 Schafe! Ich wurde etwas unsicher und rief ihnen zu, Brother Louie sei auf Reisen. :mrgreen:

Schafft ihr es, eure Wochenenden ausschließlich der Entspannung zu widmen? Wenn ja, wie macht ihr das?!

Ich lade gleich neue Bilder von Louies Aufenthalt bei Tante Tommy hoch :)

Das “Ghetto” von Augustin, die Ankerstraße, ist zwar an sich nicht schön, aber das Bild gefällt mir … die Wolken.

Edit:

Wir leben jeden Tag,
von vorgestern bis übermorgen,
jede Stunde, jede Minute,
jede Sekunde, die wir borgen,
scheint uns sinnvoll, doch genauso ohne Sinn
verrinnt die Zeit durch unsere Finger.
Wir verzagen, haben Angst,
dass uns die Welt nicht mehr zu Füßen liegt,
wenn wir nichts wagen, nicht flexibel sind,
nicht kooperativ, uns unser Leben ganz
in die Hände unserer Arbeit legen.

Dabei hatte ich mir doch
fest geschworen, nie mehr
vor Mittag aufzustehen …

“Nie mehr vor Mittag” von Bernadette La Hengsts aus dem Album “La Beat” 

14. Januar 2008 | Autor: Meg

Heute ist mein Gewinn von Sheepworld angekommen. Dank eurer Hilfe und eurer großen Bereitschaft, euch für mich nackt zu machen, habe ich … Sörelitos Bruder gewonnen. Sein Name: Brother Louie

Sörelito hat vor ca. 3 Stunden seinen hart umkämpften Platz auf meinem Schreibtisch verlassen, den er sich gleich am ersten Tag erpinkelt markiert hat, wie ein richtiges Schaf das so macht und sitzt mir Brother Louie auf der Kommode. Sie quatschen ununterbrochen. Ich war geneigt, ihnen “wohin” zu schauen, weil ich sonst keine “Männer” kenne, die soviel labern.

Am Donnerstag wird Brother Louie die heimischen Gefilde aber schon wieder verlassen und zu Frau Tommy ziehen. Danach wird Frau Hilli dran sein. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Bilder schickt, wo er sich bei euch einnistet, welche Vorlieben er hat, wen er so kennen lernt - das wäre wunderbar.
Und bevor ihr fragt: Natürlich kann ich die beiden auseinander halten! Tsss. Eine “Mama” kann sowas.

Handwärmer und Brother Louie Sheep-Brothers Sheep-Brothers

Wenn ihr Brother Louie auch für ein paar Tage aufnehmen wollt, meldet euch bitte per Mail.
Ein Schaf auf Reisen

30. Dezember 2007 | Autor: Meg

Sie kletterte auf den großen und uralten Baum und fummelte das Fernrohr aus der Umhängetasche heraus. Die Sonne stand recht tief, in max. 2 Stunden würde sie untergehen. Sie kniff die Augen leicht zusammen und suchte den Horizont ab. Am Horizont konnte sie den Kirchturm der kleinen Stadt sehen, in der sich die Truppen des Sheriffs und seines Bluthundes Guy de Gisbourne versammelten.

Die Fallen waren ausgestellt, im Lager herrschte ein wildes Durcheinander, wie jedes Mal vor der Schlacht. Sie lächelte, als sie Bruder Tuck dabei beobachtete, wie er versuchte ein wildes Pferd dazu zu bringen, das Feld zu räumen, damit es nicht verletzt würde.

Will, Scathlock, Much und Little John prüften den Sitz ihrer Bögen und die Anzahl der Pfeile. Die ganze letzte Woche hatten wir gemeinsam die Abende dafür geopfert, Pfeile herzustellen und zu üben. Sie schaute auf die Uhr, noch 10 Minuten! Flink sprang sie vom Baum und stieß einen schrillen Pfiff aus. Nachdem alle versammelt waren, schaute sie ihre tapfere Truppe an. Will hat eine chronische Schnodder-Nase, schön sah das nicht aus und er wurde des öfteren deswegen gehänselt und aufgezogen, sie fuhr sich mit dem Zeigefinger der linken Hand unter der Nase entlang und er verstand den Wink, schnell zog er ein Taschentuch aus der Tasche und schnäutzte sich. Little John hatte sich in den Kopf gesetzt, seine Hosen nur mit einer Kordel am Leib zu halten, wie er es im Buch gelesen hatte, doch sie ahnte jetzt schon, dass ihm diese spätestens beim Schwertkampf vom Hintern rutschen würde, wenn er sie nicht mehr mit einer Hand halten könnte.

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22. Dezember 2007 | Autor: Meg

Welcher Ort fällt euch spontan ein, wenn ihr an RUHE denkt?
Eine Wellness-Oase? Eine Kirche? Die eigenen 4 Wände?

Gestern nach der Arbeit brauchte ich Ruhe. Diese suchte ich bewusst, denn ich weiß, dass die kommenden Tage sehr stressig werden. Auch, wenn ich mich jedes Jahr wie Bolle auf Weihnachten bei meinen Eltern freue: es gibt keine anderen 2 Menschen, die mich innerhalb von kürzester Zeit dermaßen von 0-150 bringen können, wie Mama und Papa. Gut, meine Schwester ist in dieser Disziplin auch nicht übel, doch sie hat andere … Methoden.

Ich suchte “meine” Ruhe auf dem Friedhof. Seit ich in St. Augustin wohne, fahre ich mind. 2x die Woche an dieser kleinen Kapelle vorbei, sie steht etwas abgeschieden. Gestern habe ich Halt gemacht. Die Sonne schien, doch es war eisig kalt. Und es dauerte nicht lange, als ich an einem Grab stand, in dem eine Maria lag. Dort verweilte ich einen Augenblick, unterhielt mich ein wenig mit Maria, sprach ein Gebet und wanderte weiter.
Doch ich hatte meine Kamera dabei …

Maria Maria + Jesus Engel Faces Leben + Tod

Ich weiß, dass ich noch eine Menge lernen muss, doch es macht süchtig …
Ich wünsche euch einen schönen Samstag!

21. Dezember 2007 | Autor: Meg

Erinnert ihr euch an den Polo Harlekin? Jahrelang habe ich geglaubt, McDonald’s hätte diese potthässliche Lackierung erfunden.
Die Rede ist vom VW Polo in der Harlekin-Variante.
Im Zeitraum zwischen dem 28. August und dem 8. Oktober 1996 bekam man an den Kassen bei McD beim Bezahlen ein paar Losabschnitte aufs Tablett gelegt, von denen es insgesamt sechs Stück gab. Hatte man sich diese sechs verschiedenen Losabschnitte sozusagen “zusammen gegessen”, zeigten diese, richtig zusammengesetzt, den Polo Harlekin und darüber stand VW POLO. Damit war die entscheidende Bedingung um an der Verlosung teilnehmen zu können geschafft.
Gut, es ist keine McDonald’s Erfindung das weiß ich allerdings erst seit heute. 11 Jahre glaubte ich daran, daß es die Idee des BigMäc-Anbieters war. Niemals hätte ich so eine Karre haben wollten, die aussah, als hätte der Lackierer bei VW einen handwerklichen Durchfall erlitten. Obwohl ich 1996 bereits seit 2 Jahren meinen Führerschein hatte, hatte ich auch Stolz und fuhr lieber Mamas Renault 5 mit manuellem Choke.

Vor einigen Jahren erschien der erste Cab-Fox.
Das Mädchenbier schmeckt ja nicht schlecht, zumindest das Cola-Bier “flavoured with dragon fruit” (auch wenn ich die Trulla im Werbespot am liebsten :twisted: würde, sie sieht aus, als hätte sie eine Botox-Flatrate, dabei ist sie höchstens 15). Und plötzlich gab es Wartelisten, Leute wollten unbedingt den Fox fahren, der über und über mit Cab-Werbung beklebt war. Meine Eltern hatten überlegt, einen VW Fox zu kaufen, doch er schnitt in vielen Test sehr bescheiden ab und sie Mama fuhr lieber weiter ihren Peugeot 206 (mittlerweile mit automatischem Choke).

Gestern entdecke ich nun Sörelito auf einem Renault Twingo.
DA!
Und wundere mich:
Warum kein VW mehr?
Wann hört das endlich auf? Rentiert sich das wirklich? Reichen die hundsgemeinen Bumper-Sticker, Sylt-Aufkleber und Kevin/Jaqueline on board-Tafeln nicht mehr aus?
Wieviel weniger kostet mich so ein Wagen, wenn ich mich bereit erkläre, Schafe, Kleckse und Bierflaschen durch die Gegend zu fahren?
Meine Mama fährt nun ihren VW Golf - da ist alles automatisch.
Eines steht für mich fest: Ich bin käuflich.

Wenn ihr mir einen Mini Cooper S von Cooper Worksx vor die Tür stellt, fahre ich euch auch Werbung für o.b. Echt.

Aber nur Mini ;)

19. Dezember 2007 | Autor: Meg

Erinnert ihr euch an die Kampagne von vor ca. 2 Jahren?
Du bist Deutschland” titelten große Zeitungen in Deutschland und druckten großflächige Anzeigen. Im Fernsehen lief andauernd der Werbespot, für den hochkarätige A-Prominenz bemüht wurde. Es folgten etliche Parodien auf den TV-Spot, die alles etwas düsterer malten und ins Lächerliche zogen. Hier könnt ihr den Original-Text aus dem Spot lesen. Das ganze hatte damals schon einen sehr neoliberalen Anstrich - damit meine ich allerdings wirklich neoLIBERAL und nicht nationalistisch, es erinnert sogar ein wenig an eine Untergrund-Parole: Wenn wir alle in die Hände spucken, dann schaffen wir alles. Schöne und löbliche Theorie, die in Klein- und Großfamilien funktionieren kann, nicht jedoch in einem 80-Millionen-Land mit unglaublich vielen Kulturen, Meinungen und Wurzeln. Und dann noch Herr Jauch, den jede Mama gerne als Schwiegersohn hätte und Herr Wickert (siehe Jauch) und ein paar Prominente anderer Coleur.

Nun gibt es einen neuen Spot. Jetzt sind nicht WIR alle Deutschland, sondern unser Nachwuchs ist es. Deutschland braucht mehr Kinder. Sie rauben Zeit, kosten Geld, Nerven, Freizeit und Träume, doch sie sind das höchste Glück auf Erden. Sagt der neue Spot.

Ich möchte mit meiner Meinung nicht vorgreifen und auch nicht beeinflussen.
Lasst ihn auf euch wirken und sagt mir spontan eure Meinung - ich bin neugierig:

via

Highlight of the day: Was gegessen wurde, geht erst verdaut wieder raus!
Lowlight of the day: Noch 5 Tage bis Weihnachten und mir fehlt 1 Karton!