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16. Juli 2008 | Autor: Meg

Schöpfungsgeschichte

Am Anfang
… bedeckte Gott die Erde mit Brokkoli, Blumenkohl und Spinat, grünen und gelben und roten Gemüsesorten aller Art, dass Mann und Frau lange und gesund leben konnten.

Und Satan schuf Mövenpick und Bahlsen. Und er fragte: “Noch ein paar heiße Kirschen zum Eis?” Und der Mann antwortete “Gerne” und die Frau fügte hinzu: “Mir bitte noch eine heiße Waffel mit Sahne dazu.” Und so gewannen sie jeder 5 Kilo.

Und Gott schuf den Joghurt, um der Frau jene Figur zu erhalten, die der Mann so liebte.

Und Satan brachte das weiße Mehl aus dem Weizen und den Zucker aus dem Zuckerrohr und kombinierte sie.
Und die Frau änderte ihre Konfektionsgröße von 38 auf 46.

Also sagte Gott: “Versuch doch mal meinen frischen Gartensalat.” Und der Teufel schuf das Sahne-Dressing und den Knoblauch-Toast als Beilage.

Und die Männer und Frauen öffneten ihre Gürtel nach dem Genuss um mindestens ein Loch. Gott aber verkündete: Ich habe Euch frisches Gemüse gegeben und Olivenöl, um es darin zu garen.”

Und der Teufel steuerte kleine Bries und Camemberts, Hummerstücke in Butter und Hähnchenbrustfilets bei, für die man schon fast einen zweiten Teller benötigte.

Und die Cholesterin-Werte des Menschen gingen durch die Decke.

Also brachte Gott Laufschuhe, damit seine Kinder ein paar Pfunde verlören.

Und der Teufel schuf das Kabelfernsehen mit Fernbedienung, damit der Mensch sich nicht mit dem Umschalten belasten musste. Und Männer und Frauen weinten und lachten vor dem flackernden Bildschirm und fingen an, sich in Jogginganzüge aus Stretch zu kleiden.

Daraufhin schuf Gott die Kartoffel, arm an Fett und von Kalium und wertvollen Nährstoffen strotzend. Und der Teufel entfernte die gesunde Schale und zerteilte das Innere in Chips, die er in tierischem Fett briet und mit Unmengen Salz bestreute.

Und der Mensch gewann noch ein paar Pfunde mehr.

Dann schuf Gott mageres Fleisch, damit seine Kinder weniger Kalorien verzehren mussten, um trotzdem satt zu werden.
Und der Teufel schuf McDonalds und den Cheeseburger für 99 Cent.

Dann fragte Luzifer: “Pommes dazu?”
Und der Mensch sagte: “Klar - ne extra große Portion mit Mayo!”

Und der Teufel sagte “Es ist gut.”

Und der Mensch erlitt einen Herzinfarkt.
Gott seufzte und schuf die vierfache Bypassoperation am Herzen.

Und der Teufel erfand die gesetzliche Krankenversicherung!
via E-Mail

6. März 2008 | Autor: Meg
Gerade das Urheberrecht sei zur Gelddruckmaschine verkommen. Unterdessen hat die Blogosphäre längst ihren ersten Skandal: “Brötchen-Gate”. Aus einem öffentlichen Forum mit Kochrezepten hatte eine Userin eine Website gebastelt, die Rezepte umformuliert und von ihrem Mann abfotografieren lassen. Als ein Blogger das Foto von einem Brötchen ins eigene Weblog stellte, wurde er prompt aufgefordert, 600 Euro wegen Urheberrechtsverletzung zu zahlen. Der Fall schlug hohe Wellen in der Blogosphäre.
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Es ist verrückt. Wirklich verrückt. Ich habe berichtet, dass ich selbst den Fehler begangen habe und zahlen musste. Für ein Bild. Ein kleines Bild. Gut, ich hätte es auch selbst schiessen können, aber mal ehrlich: was derzeit in der Sphäre und im restlichen Internet (z.B. in der e-Bucht) abgeht, passt auf keine Kuhhaut mehr. Wenn man seinen Schrank ausmistet und Markenklamotten verkauft, muss man selbst prüfen, woher diese Markenklamotten stammen. Hat man sie in Deutschland bei s. Oliver, Prada, Esprit gekauft = alles ok. Hat man sie z.B. im Ausland im Urlaub gekauft, darf man sie in Deutschland nicht verkaufen, denn sie sind nicht für den dt. Markt aufgelegt worden. Schnell ist man ein paar Tsd. € los!

Es gibt bei Bildern Kunst und somit erschaffenes Gut, welches sich zu schützen lohnt und es gibt Bilder von Jeans, Stofftieren und Parfüm für ebay. Unsere Staatsanwälte brechen eh schon unter der Last - der mehr und minder sinnvollen - Klagen, zusammen. Otto Normalverbraucher hat seine Chance gewittert und zahlt von seinem Hartz IV-”Gehalt” die Super DSL-Flat, damit er den ganzen Tag bei ebay nach Gesetzesbrechern auf die Suche gehen kann, die es gewagt haben, DAS Bild zu nutzen, welches er geschossen hat.

Ein Blog ist ein Tagebuch. Ich habe keine Lust, alles auszu”xxxx”en, damit mir keiner an den Karren fahren kann. Ich möchte mich über den schlechten Burger bei McDonald’s beschweren, ohne dass sie mich dazu verdonnern, Unsummen wegen Rufmordes zu zahlen. Ich möchte auch mal die Werbung von Ariel kritisieren, weil ich Waschmittelwerbung im TV schon immer grottenschlecht fand.

Ich will damit nicht sagen, dass Blogs rechtsfreier Raum sein sollten, aber man sollte Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.

Welche Meinung habt ihr dazu? Wo fängt - nach eurem Empfinden, Gesetz bei Seite - Plagiat und/oder Urheberrechtsverletzung an?

P.S. Meine Arme brennen. Ich habe MUSKELN! hupf.gif

21. Dezember 2007 | Autor: Meg

Erinnert ihr euch an den Polo Harlekin? Jahrelang habe ich geglaubt, McDonald’s hätte diese potthässliche Lackierung erfunden.
Die Rede ist vom VW Polo in der Harlekin-Variante.
Im Zeitraum zwischen dem 28. August und dem 8. Oktober 1996 bekam man an den Kassen bei McD beim Bezahlen ein paar Losabschnitte aufs Tablett gelegt, von denen es insgesamt sechs Stück gab. Hatte man sich diese sechs verschiedenen Losabschnitte sozusagen “zusammen gegessen”, zeigten diese, richtig zusammengesetzt, den Polo Harlekin und darüber stand VW POLO. Damit war die entscheidende Bedingung um an der Verlosung teilnehmen zu können geschafft.
Gut, es ist keine McDonald’s Erfindung das weiß ich allerdings erst seit heute. 11 Jahre glaubte ich daran, daß es die Idee des BigMäc-Anbieters war. Niemals hätte ich so eine Karre haben wollten, die aussah, als hätte der Lackierer bei VW einen handwerklichen Durchfall erlitten. Obwohl ich 1996 bereits seit 2 Jahren meinen Führerschein hatte, hatte ich auch Stolz und fuhr lieber Mamas Renault 5 mit manuellem Choke.

Vor einigen Jahren erschien der erste Cab-Fox.
Das Mädchenbier schmeckt ja nicht schlecht, zumindest das Cola-Bier “flavoured with dragon fruit” (auch wenn ich die Trulla im Werbespot am liebsten :twisted: würde, sie sieht aus, als hätte sie eine Botox-Flatrate, dabei ist sie höchstens 15). Und plötzlich gab es Wartelisten, Leute wollten unbedingt den Fox fahren, der über und über mit Cab-Werbung beklebt war. Meine Eltern hatten überlegt, einen VW Fox zu kaufen, doch er schnitt in vielen Test sehr bescheiden ab und sie Mama fuhr lieber weiter ihren Peugeot 206 (mittlerweile mit automatischem Choke).

Gestern entdecke ich nun Sörelito auf einem Renault Twingo.
DA!
Und wundere mich:
Warum kein VW mehr?
Wann hört das endlich auf? Rentiert sich das wirklich? Reichen die hundsgemeinen Bumper-Sticker, Sylt-Aufkleber und Kevin/Jaqueline on board-Tafeln nicht mehr aus?
Wieviel weniger kostet mich so ein Wagen, wenn ich mich bereit erkläre, Schafe, Kleckse und Bierflaschen durch die Gegend zu fahren?
Meine Mama fährt nun ihren VW Golf - da ist alles automatisch.
Eines steht für mich fest: Ich bin käuflich.

Wenn ihr mir einen Mini Cooper S von Cooper Worksx vor die Tür stellt, fahre ich euch auch Werbung für o.b. Echt.

Aber nur Mini ;)