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31. Juli 2008 | Autor: Meg

Sexuelle Belästigung – das Thema fiel mir neulich im im Zuge des “Safer Internet Day” vor die Füße.
Sexuelle Belästigung kennt viele Spielarten, aber sie zielt immer auf das Geschlecht. Längst ist es nicht mehr ausschließlich so, dass sich Frauen belästigt fühlen, es gibt auch immer mehr Männer, die unter ihren weiblichen Führungskräften zu leiden haben. Doch wo fängt sexuelle Belästigung an? Reicht ein blöder oder gar unglücklich formulierter Spruch, ist es das Hinterherpfeifen auf der Strasse oder erst die Handgreiflichkeit, die Gegenwehrmaßnahmen rechtfertigt?

Vor einigen Jahren hatten wir eine Praktikantin bei uns. Sie war damals 19 Jahre alt, ein sehr fähiges und aufmerksames Mädchen, welches allerdings – um es charmant zu formulieren – die Schönheit nicht gerade in die Wiege gelegt bekommen hat. Sie war stark übergewichtig, trug unvorteilhafte Kleidung, ihre Frisur schmeichelte nicht unbedingt dem Mondgesicht und außerdem transpirierte sie beledigend für jede Nase. Sei es drum, sie war lustig, sie hatte tolle Ideen und sie machte ihren Job gar hervorragend. Zu der gleichen Zeit fing in einer anderen Abteilung ein junger Mann an. Er war groß, hübsch und sorgte bei der ein oder anderen für sehr angenehme Tagträume, alleine durch seinen Charme und seine Ausstrahlung.

Eines Tages sass ich mit Mary (Name erfunden) in der Cafeteria, als sie anfing zu schluchzen. Ich erschrak, denn bis dato hatten wir nett über das bevorstehende Wochenende geplaudert, und fragte sie, was denn auf einmal los wäre.

Ah, gar nichts’, sagte Mary und rieb sich die kleine Schnoddernase.
Los, sag schon! Habe ich etwas falsches gesagt?“, fragte ich erstaunt.
Sie schnäuze sich die Nase in die Serviette, die ich ihr reichte.
Ich bin nicht sicher, was ich tun soll, es ist nämlich so: Gestern war ich mit Paul (Name erfunden – Paul war Mr. Beau aus der anderenAbteilung) bei der Agentur ‚XY’. Auf dem Weg zurück ins Büro haben wir etwas geplaudert und dabei hat er seine Hand auf meinen Oberschenkel gelegt!
Ich: “Aha. Und?
Sie: „Er hat mich angefasst!
Ich: „Ähm … „
Sie: „Glaubt denn jeder Mann, eine Frau sei Freiwild, nur weil sie eine Frau ist?! Ich bin es leid! Ständig verfolgt er mich mit diesen Blicken und kaum sind wir alleine in einem Auto hat er nichts besseres zu tun, als mich zu begrapschen. Mir ist schon länger klar, dass er auf mich steht, aber werde ich auch mal gefragt?!

Dem Ausbruch folgten ein paar theatralische Seufzer.

Ich biss mir einige Male auf die Zunge, nicht, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Paul auf eine Mary stehen könnte – so oberflächlich DENKE nicht mal ich, aber das war das erste Mal, dass ich einem ‚sexuelle Belästigung’-Fall gegenüber saß und keinen sah.

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16. Juli 2008 | Autor: Meg

Schöpfungsgeschichte

Am Anfang
… bedeckte Gott die Erde mit Brokkoli, Blumenkohl und Spinat, grünen und gelben und roten Gemüsesorten aller Art, dass Mann und Frau lange und gesund leben konnten.

Und Satan schuf Mövenpick und Bahlsen. Und er fragte: “Noch ein paar heiße Kirschen zum Eis?” Und der Mann antwortete “Gerne” und die Frau fügte hinzu: “Mir bitte noch eine heiße Waffel mit Sahne dazu.” Und so gewannen sie jeder 5 Kilo.

Und Gott schuf den Joghurt, um der Frau jene Figur zu erhalten, die der Mann so liebte.

Und Satan brachte das weiße Mehl aus dem Weizen und den Zucker aus dem Zuckerrohr und kombinierte sie.
Und die Frau änderte ihre Konfektionsgröße von 38 auf 46.

Also sagte Gott: “Versuch doch mal meinen frischen Gartensalat.” Und der Teufel schuf das Sahne-Dressing und den Knoblauch-Toast als Beilage.

Und die Männer und Frauen öffneten ihre Gürtel nach dem Genuss um mindestens ein Loch. Gott aber verkündete: Ich habe Euch frisches Gemüse gegeben und Olivenöl, um es darin zu garen.”

Und der Teufel steuerte kleine Bries und Camemberts, Hummerstücke in Butter und Hähnchenbrustfilets bei, für die man schon fast einen zweiten Teller benötigte.

Und die Cholesterin-Werte des Menschen gingen durch die Decke.

Also brachte Gott Laufschuhe, damit seine Kinder ein paar Pfunde verlören.

Und der Teufel schuf das Kabelfernsehen mit Fernbedienung, damit der Mensch sich nicht mit dem Umschalten belasten musste. Und Männer und Frauen weinten und lachten vor dem flackernden Bildschirm und fingen an, sich in Jogginganzüge aus Stretch zu kleiden.

Daraufhin schuf Gott die Kartoffel, arm an Fett und von Kalium und wertvollen Nährstoffen strotzend. Und der Teufel entfernte die gesunde Schale und zerteilte das Innere in Chips, die er in tierischem Fett briet und mit Unmengen Salz bestreute.

Und der Mensch gewann noch ein paar Pfunde mehr.

Dann schuf Gott mageres Fleisch, damit seine Kinder weniger Kalorien verzehren mussten, um trotzdem satt zu werden.
Und der Teufel schuf McDonalds und den Cheeseburger für 99 Cent.

Dann fragte Luzifer: “Pommes dazu?”
Und der Mensch sagte: “Klar - ne extra große Portion mit Mayo!”

Und der Teufel sagte “Es ist gut.”

Und der Mensch erlitt einen Herzinfarkt.
Gott seufzte und schuf die vierfache Bypassoperation am Herzen.

Und der Teufel erfand die gesetzliche Krankenversicherung!
via E-Mail

10. Juli 2008 | Autor: Meg

Eben habe ich bei Google nach schönen Synonymen gesucht, für meine neue FSK 18-Geschichte. Bei Wikipedia stieß ich auf ‘Maria Moese, DDR-Fernsehansagerin’, Mensch, arme Socke! :)

Ich habe nie recht verstanden, warum man überhaupt Synonyme sucht. Schwanz, Möse, Glied, Muschi sind vollkommen in Ordnung, nichts daran auszusetzen. Die englischen Wörter (pussy, cunt, dick, hard on) scheinen mir zwar angenehmer im Klang (besonders “Möse” klingt, durch das ö in der Mitte, wie ein sich vor Ekel zusammenziehender Mund), aber das kann auch bedingt sein durch die Fremdheit der anderen Sprache, die bei so delikaten Bezeichnungen angenehm distanziert anmutet. “Suck my dick, bitch” sagt sich wesentlich leichter als “Oh, entschuldige, ich habe unseren Hochzeitstag vergessen”.

Sehr gelacht habe ich, als ich in “Harte Jungs” etwas von “Lulu” und “Blumentopf” hörte und gewöhnte es mir an, diese beiden Worte zu benutzen, während ich kleine Geschichten darum spinne. Doch wenn es wirklich hart auf weich kommt, dann kommt man um einen klaren NAMEN nicht herum und was spricht dagegen, die Dinge beim Namen zu nennen (außer die ästhetische Armut der deutschen Sprache)?

Wie nannten das eure Eltern? Sprachen sie von Pullermann und Blümchen? Wie erklärt ihr es euren Kindern? Welche Bezeichnungen nutzt ihr selbst?

Los, traut euch … :)

Für den lustigsten gibt es eine … Kleinigkeit :)

24. Juni 2008 | Autor: Meg

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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16. Mai 2008 | Autor: Meg

Du verwandelst die Küche jedes Mal in ein unglaubliches Schlachtfeld - dafür kochst Du wunderbare Sachen.

Du denkst im im Traum nicht daran, die Kissen vom Balkon zu holen, obwohl Du weißt, dass es regnen wird - dafür hängst Du meine Socken paarweise auf.

Du lässt Dich durch nichts aus der Ruhe bringen, wenn ich bereits wie ein Flummi an die Decke gehe, was mich noch mehr aufregt - dafür reicht Dein Arm auf meiner Schulter und der Blick Deiner braunengrünbraunen Augen aus, damit ich tief durchatme und den Herzinfarkt vermeide.

Du lässt überall das Licht an, wenn Du einen Raum verlässt - dafür stolperst Du im Winter im Dunkeln aus dem Schlafzimmer, damit ich nicht aufwache.

Dein Schreibtisch sieht aus, wie ein Handgranatenwurfstand - dafür räumst Du die komplette Butze auf, um mir Arbeit abzunehmen, wenn ich gestresst bin.

Du vergisst immer eine neue Milch in den Kühlschrank zu stellen - dafür malst Du mir Karamellsirup-Herzen auf meinen Latte Macchiatto.

Du grinst und verdrehst die Augen, wenn ich mir mal wieder endlich mal wieder ein Paar hübscher Schuhe gekauft habe - dafür machst Du mir in Deinem Schuhschrank Platz.

In Deinem Heizöl-Ferrari fährst Du geschätzte 10 kg “Müll” spazieren - dafür bringst Du (fast) immer (motzend) den Müll runter.

Du würdest es nicht bemerken, wenn ich plötzlich ohne Augenbrauen oder mit einer Zahnspange vor Dir stünde - dafür nimmst Du jede Stimmungsschwankung meinerseits mit der Präzision eines Fledermaus-Ultraschalls wahr.

Du interessierst Dich nicht für Hesse, Poesie, Psychologie und Internetkrams - dafür kannst Du zuhören, wie kein anderer Mensch auf dieser Welt.

Du bist der Wahnsinn. Du bist mein täglicher Wahnsinn.

Und Du bist verantwortlich für DAS weiße Haar, welches derart penetrant immer wieder an meinem Haaransatz auftaucht, dass ich mir die Haare raufen muss. Ohne Erfolg.

Euch allen ein schönes Wochenende :)

21. April 2008 | Autor: Meg

Freunde!

Diese Karte hat gut getan, danke liebe Murmel.

Ich danke auch euch allen für die aufmunternden Worte/Kommentare am Dienstag.
Ich kann mir vorstellen, dass ihr gegrübelt habt, warum solch derbe Worte meine Fingerspitzen und somit auch meine Synapsen berühren und durchfluten. Auf die Details werde ich nicht eingehen. Doch manchmal finden wir uns an einer Kreuzung wieder und wissen nicht, in welche Richtung es weitergehen soll.

Ein Mensch steht an einer Kreuzung und beschaut sich die vor ihm liegenden Wege. Er kann sich nicht entscheiden, welchen er nehmen soll. So geht er in den Brennpunkt der sich kreuzenden Wege und verharrt dort.

Es gibt Menschen, mit denen es das Leben richtig gut gemeint hat. Sie stehen auf der Sonnenseite. Sicher, machen sie auch mal Erfahrungen, auf die sie im Moment des Geschehens gerne verzichtet hätten, doch fast immer gehen sie gestärkt daraus hervor. Größer, selbstsicherer, ja, gar glücklicher. Ich gehöre zu diesen Menschen. Beruflich und privat. Zum ersten Mal gab es beruflich einige … Diskrepanzen, Zweifel, Bauchschmerzen, Wut, Verzweiflung, Unwohlsein … doch sprechenden Menschen kann geholfen werden, an dieser Prämisse halte ich seit ich sprechen kann.

Der Mensch blickt in alle Richtungen und kann nichts genau erkennen. Die Horizonte sind verschwommen. Er ist hin und her gerissen. Sein Inneres möchte zerspringen. Die Schmerzen seine Brust zerreißen und der Kopf explodieren. Er fühlt sich gefangen. Da, da geschieht es! Aus seinem Rücken wachsen Flügel und der gesamte Körper verwandelt sich. Der Seelenvogel, der seiner Freiheit bewusst sich von niemandem domestizieren lässt.

Herr Crosa fragt in seinem Kommentar (Nr. 14), was mich sicher mache, dass es Gott gäbe. Nun, Glaube hat mit Wissen, ergo Sicherheit nichts zu tun. Ich glaube an Gott, so wie andere an Johnny Walker oder an die heilende Wirkung von Kamillentee glauben. Ich glaube, weil Menschen ohne Glauben nicht leben könnten. Ob es Gott wirklich gibt? Keine Ahnung. Mir hilft der Glaube daran, dass das Ganze einen bestimmten Zweck hat, dass das Leben nicht mit dem Tode endet.

Danke euch allen nochmal - ihr habt Recht: Morgen sieht alles besser aus :hugh: …

Ich wünsche einen schönen Wochenstart!

3. April 2008 | Autor: Meg

zum “hässlich sein”.

1. Der erste Schritt
Mache Dir klar, dass jeder Mitesser, jedes Gramm zuviel ein Grund zum Verzweifeln ist. Jeder wird es sehen und nur noch darauf achten. Deine Intelligenz, deine Warmherzigkeit, dein Humor, nichts davon hat dagegen eine Chance.

2. Anhaltspunkte
Schaue nur noch amerikanische Serien. Am besten Sex and the City, Friends und andere realitätsnahe Episoden, in denen unglaublich gutaussehende, extrem schlanke und perfekt gekleidete Menschen agieren. Achte bei den Nahaufnahmen auf die feinporige, falten- und augenringfreie Haut der Darstellerinnen. Nimm das füllige, locker fallende, immer in Vollkommenheit frisierte, glänzende Haar der Schauspielerinnen wahr. Schaue nach jeder Folge in den Spiegel.
Kaufe Modezeitschriften mit Abbildungen kleinwagenteurer Bekleidung, getragen von 14jährigen Kindern, die kurz vor der Zwangsernährung stehen. Schaue nach jedem Blättern in der Zeitschrift auf Deinen aktuellen Kontoauszug und steige auf die Waage.
Sammele Werbeanzeigen, auf denen in Großaufnahmen zehn Zentimeter lange Wimpern, Hautflächen, so rein und glatt wie italienisches Marmor und Beine, die Barbie zum Weinen bringen würden, abgebildet sind. Klebe sie neben deinen Vergrößerungsspiegel. Lass Dir nicht einreden, dass diese Bilder retouchiert sind.
Kaufe alle Bücher, die „So machen Sie mehr aus Ihrem Typ” zum Inhalt haben. Mache Dir klar, dass du schuld bist, so auszusehen, wie Du aussiehst.
Umgebe dich mit sehr schlanken, sehr schönen Menschen, am besten welchen, die enorm viel Geld und Zeit haben, diesen Zustand zu erhalten.
Nimm Dir Nicole Richie als Vorbild. Oder Heidi Klum. Die haben es auch geschafft.

3. Bekleidung
Gehe mit der Mode. Wenn eng taillierte, durchsichtige Blüschen in Kindergrößen aktuell sind, kaufe sie. Hänge sie zu den anderen unpassenden Kleidungsstücken und nehme dir vor, sie zu tragen, wenn Du abgenommen hast.
Verbringe viel Zeit in Umkleidekabinen. Probiere im Winter, wenn Dein Körper blass und verschwitzt von der erdrückenden Wärme im Kaufhaus ist, Dessous oder Bikinis darin an. Lerne die wahrheitsbringende Fähigkeit grell ausgeleuchteter, mit mindestens drei mannshohen Spiegeln bestückten Kabinen schätzen. Eine nette Dreingabe bietet der links und rechts zehn Zentimeter zu schmale Vorhang, der dich zwingt, Dich wie ein Schlangenmensch zu verbiegen, um von außen nicht gesehen zu werden.
Wenn Du Kleidung über Größe 40 brauchst, besuche nur Läden wie H&M, Esprit, Zara. Gehe dort auch gleich in die Umkleidekabine.

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25. März 2008 | Autor: Meg

Das geht. Echt jetzt! :)
Es gibt eine tolle Seite, die es Frauen ermöglicht, auch selbst Hand anzulegen. An Technik. Also … :oops: Mensch, wie komme ich hier jetzt wieder raus, hm?

Vielleicht so: Thema der Woche auf dieser Website:

Besonders im Alter wird es für die Älteren schwieriger in den eigenen vier Wänden zu bleiben, weil die Kraft für die täglichen Besorgungen fehlt. Hier kann Frau mit Elektronik helfen.

Na? Was könnte damit gemeint sein? Bitte erst einen Tipp abgeben und dann linsen auf Frau & Technik

:mad: …

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20. März 2008 | Autor: Meg

Ich war 8 Jahre alt, als der Ernst des meines Lebens begann: immerhin war ich nun eine Anwärterin auf den Leib eines 33-jährigen, langhaarigen Mannes.Ich war eine Leseratte, wie sie im Buche stand, verschlang ein Buch nach dem anderen und war das liebste Kind in der Familie (Tanten, Onkel und Großeltern eingeschlossen), denn es war sehr einfach mich glücklich zu machen: Bücher schenken.
Zu Weihnachten, Ostern, Geburtstag, intenat. Kindertag - ich ließ keinen Feiertag aus, um mir Bücher zu wünschen und besaß im Alter von 12 Jahren eine kleine Bibliothek, die ca. 250 Bücher umfasste. Ja, ich führte sogar Buch über diese Bücher, denn ich verlieh sie und achtete penibelst darauf, dass ich sie rechtzeitig zurückbekam.

Doch nun sah ich mich einer verdammt großen Herausforderung gegenüber. Mein Wortschatz mag damals für eine 8-jährige recht umfangreich gewesen zu sein, doch schien er in Anbetracht dieser Lektüre infantil. Man legte mir die Bibel und den Katechismus in die Hand. Das war hart.
Doch das Ziel lautete: Prüfung bestehen, zur Kommunion gehen und endlich den Leib Christi legal empfangen, denn: bevor ich überhaupt zur Kommunion zugelassen wurde, hatte ich bereits gar schrecklich gesündigt: ich hatte mich - jedes Mal, wenn wir in einer anderen Kirche als der „heimischen” zum Gottesdienst gingen - nach vorne geschlichen und habe die Kommunion entgegengenommen.

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15. März 2008 | Autor: Meg
Jeder Versuch, die Liebe mit Worten zu definieren, wird vergeblich sein. Ist Liebe das Bedürfnis, dem anderen Gutes zu tun? Ist Liebe das Verlangen, dem Geliebten nahe zu sein? Ist Liebe das warme Gefühl, wenn ich dem Geliebten in die Augen schaue? Oder ist Liebe Fürsorge, Wohlwollen, Verantwortung füreinander, innige Gemeinsamkeit? All dies mögen Teilaspekte sein, doch letztlich ist Liebe nicht zu beschreiben.”Liebe ist nichts als …”
Selten gibt es eine Aussage, die so falsch ist wie diese. Denn Liebe ist so umfassend, dass sie nicht auf einen einzigen Bereich eingegrenzt werden kann. Wer Liebe gar nur als chemische Reaktion oder als nützliche soziale Komponente zu erkennen glaubt, ist zutiefst zu bedauern.
Wer liebt und geliebt wird, ist reich. Arm ist, wer trotz materieller Reichtümer ohne Liebe bleibt.
Liebe ist Leben, denn sie öffnet Gefühl, Verstand und Sinne.
Liebe ist auf die Ewigkeit hin angelegt. Zwar kann sie bei Enttäuschung, Gleichgültigkeit, Vernachlässigung und ähnlichem abnehmen oder ganz vergehen. Doch wie der Mensch sich ein ewiges Leben ersehnt, kann er sich auch mit dem Gedanken einer Vergänglichkeit der Liebe nur schwer abfinden.
Liebe ist die Selbstüberschreitung des Ich auf ein Du hin.
Liebe ist das Geschenk der eigenen Person an eine andere - ein Geschenk, das nicht zum Verlust führt, sondern zur Erfüllung.
Auch Liebe bedarf der Pflege. Schenke ich dem Geliebten weniger Aufmerksamkeit, kann die Liebe allmählich an Stärke verlieren. Lasse ich hingegen in mir dem Wunsch Raum, dem Geliebten jeden Tag aufs Neue Freuden zu bereiten, kann die Liebe dadurch wachsen.Jedes Menschen Liebe ist anders, so wie auch jeder Mensch ein anderer ist.

Quelle & © Christian von Kamp, dessen Bücher ich euch sehr ans Herz legen möchte.

Schönes Wochenende - ich bin off :)