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15. Mai 2008 | Autor: Meg

Oh herrjeh, wie die Zeit vergeht! Und wenn man mal ein paar Tage nichts gemacht hat, wird man gleich bestraft und darf nun zusammen fassen. Das letzte Mal berichtete ich von Louies sensationellen Besuch bei Tante von Krötengrün und seiner Ehrenurkunde, die er als Gast-Berliner bekommen hat. Danach reiste Louie zu Tante Michi und Onkel Dürrbi, wo er sogar in der Kategorie “Getier” landete. Ich hoffe, er hat davon nichts mitbekommen, sowas nimmt er sehr persönlich ;) Obwohl ich angenommen hatte, Louie sei etwas ruhiger geworden nach all den aufregenden Wochen, stürzte er sich gleich wieder in gleich 2 Schweinereien, die ihm eine Menge Spaß machten. Doch dann ging es richtig los:

“Ich muß mich gleich entschuldigen, es kann nämlich sein, daß ich noch eine leichte Alkoholfahne habe. Aber der Reihe nach… Gestern wollte ich zuerst nur ins Bett gehen, zumindest habe ich das gesagt. Aber ich bin in die Kuscheltier-WG eingeladen worden und die Einladung konnte ich auf gar keinem Fall ablehnen …”

und das Übel nahm seinen Lauf! Es gab eine Party und im Anschluss danach Katzenjammer! Weiterlesen

Es wurde gekocht und geduscht, Louie durfte Auto fahren und Baileys saufen, er hatte ein richtig tolles Leben bei den beiden, doch nach einer Woche musste er weiter, denn Oma Maksi erwartet den kleinen Racker voller Vorfreude, nichts ahnend, was sie sich da ins Haus holt. Es fing auch sehr harmlos an und Louie tat, was die strenge Oma verlangte, zeigte sogar all seine Zähne (ich wusste nicht, dass er mitunter zum Werwolf mutieren konnte, aber ich sollte im Laufe der Zeit noch mehr über dieses Schaf lernen .. :roll: ) Am meisten freute ich mich darüber, dass Louie nicht zu eitel ist und beim Lesen auch seine Lesebrille aufsetzt, die er von Tante Murmel bekommen hatte. Als ich allerdings gesehen habe, WAS er da liest, war ich etwas … geschockt und fürchtete, Oma Maksi hätte nicht nur derartige Literatur frei zugänglich rumliegen, sondern gar noch mehr Spielzeug oder Material! :shock:

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7. Mai 2008 | Autor: Murmel

Als Eiszeit oder Kaltzeit bezeichnet man jene Abschnitte der Erdgeschichte, in denen die Jahresmitteltemperatur auf der Erde so niedrig war, dass sich weltweit große Eismassen bilden konnten. Dies geschah infolge der geringeren Temperaturen meist in hoch gelegenen Gebieten, zum Beispiel in den Gebirgen Skandinaviens. Hier entstanden mehrere tausend Meter mächtige Eisschilde, die schließlich talwärts in Bewegung gerieten. Während des Eiszeitalters reichte das Eis sogar bis an den Rand der mitteldeutschen Gebirge (Thüringer Wald, Erzgebirge). Quelle

Eis:Zeit, kann auch die emotionale Entfernung von jemandem sein, der einmal sehr wichtig war und eine Rolle im Leben eines anderen Menschen gespielt hat. Streit und sich anschweigen, keine Gemeinsamkeiten.

Murmels momentane Eis:zeit bedeutet:

Wassereis mit Cola-, Orange-, Zitrone- oder Himbeergeschmack, als Eisstange, mit anschließend bunt gefärbten Lippen und ohne Gefühl im Mund. *lacht* :pfeif:

*Hachz* … Das ist der Beginn der warmen Jahreszeit. Hier im Büro habe ich ein Eisfach. Zuhause leider nicht. So komme ich also ab und an in der Arbeitspause in den Genuss und lasse meine Kollegen teilhaben.

Habt ihr ein Lieblingseis?

6. Mai 2008 | Autor: Meg


Heute ertappe ich mich dabei, dass ich mich an Geschichten erinnerte, die meine ansonsten im Überfluss vorhandene Schlagfertigkeit, spurlos verschwinden liessen.

Starbucks: Mind. 1x in der Woche hole ich mir dort einen großen Karamell Macchiatto mit lactosefreier Milch. Die Angestellten bei Starbucks sind angewiesen, bei dieser Kombination darauf hinzuweisen, dass die Karamell-Sauce Lactose enthält. Da ich dies nun wusste, sagte ich bei der nächsten Bestellung mit einem Lächeln: „Jaja, ich weiss, in der Karamell-Sauce ist Lactose drin“. Darauf die Starbucks-Dame: „Mir doch scheissegal, wenn die Leute Durchfall kriegen, müssen sie selbst wissen!“
Ich: :shock:

Aufgrund der Tatsache, dass ich viele Muttermale über den Körper verteilt habe und immer wieder neue hinzukommen, gehe ich alle 2 Jahre zur einer Untersuchung beim Hautarzt. Da ich in Bonn noch keinen hatte, habe ich in den Gelben Seiten gesucht und einen gefunden. Die Untersuchung dauerte knappe 5 Minuten, war sehr oberflächlich. Der Arzt war mir arg unsympathisch und reichte mir bis zur Schulter. Als ich nun mein hübsches und wunderbar geformtes C-Körbchen-Dekolleté zur Schau stellte (dort habe ich auch einige Muttermale), setzte er ein äusserst anzügliches Grinsen auf und sagte: „Na, da haben die Kleinen ja ne Menge Platz um sich anzusiedeln!“
Ich: :shock:

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21. April 2008 | Autor: Meg

Freunde!

Diese Karte hat gut getan, danke liebe Murmel.

Ich danke auch euch allen für die aufmunternden Worte/Kommentare am Dienstag.
Ich kann mir vorstellen, dass ihr gegrübelt habt, warum solch derbe Worte meine Fingerspitzen und somit auch meine Synapsen berühren und durchfluten. Auf die Details werde ich nicht eingehen. Doch manchmal finden wir uns an einer Kreuzung wieder und wissen nicht, in welche Richtung es weitergehen soll.

Ein Mensch steht an einer Kreuzung und beschaut sich die vor ihm liegenden Wege. Er kann sich nicht entscheiden, welchen er nehmen soll. So geht er in den Brennpunkt der sich kreuzenden Wege und verharrt dort.

Es gibt Menschen, mit denen es das Leben richtig gut gemeint hat. Sie stehen auf der Sonnenseite. Sicher, machen sie auch mal Erfahrungen, auf die sie im Moment des Geschehens gerne verzichtet hätten, doch fast immer gehen sie gestärkt daraus hervor. Größer, selbstsicherer, ja, gar glücklicher. Ich gehöre zu diesen Menschen. Beruflich und privat. Zum ersten Mal gab es beruflich einige … Diskrepanzen, Zweifel, Bauchschmerzen, Wut, Verzweiflung, Unwohlsein … doch sprechenden Menschen kann geholfen werden, an dieser Prämisse halte ich seit ich sprechen kann.

Der Mensch blickt in alle Richtungen und kann nichts genau erkennen. Die Horizonte sind verschwommen. Er ist hin und her gerissen. Sein Inneres möchte zerspringen. Die Schmerzen seine Brust zerreißen und der Kopf explodieren. Er fühlt sich gefangen. Da, da geschieht es! Aus seinem Rücken wachsen Flügel und der gesamte Körper verwandelt sich. Der Seelenvogel, der seiner Freiheit bewusst sich von niemandem domestizieren lässt.

Herr Crosa fragt in seinem Kommentar (Nr. 14), was mich sicher mache, dass es Gott gäbe. Nun, Glaube hat mit Wissen, ergo Sicherheit nichts zu tun. Ich glaube an Gott, so wie andere an Johnny Walker oder an die heilende Wirkung von Kamillentee glauben. Ich glaube, weil Menschen ohne Glauben nicht leben könnten. Ob es Gott wirklich gibt? Keine Ahnung. Mir hilft der Glaube daran, dass das Ganze einen bestimmten Zweck hat, dass das Leben nicht mit dem Tode endet.

Danke euch allen nochmal - ihr habt Recht: Morgen sieht alles besser aus :hugh: …

Ich wünsche einen schönen Wochenstart!

18. April 2008 | Autor: Meg

Nachdem Louie eine schöne Zeit bei Tante Murmel verbracht hat und ich ihn auch noch einmal drücken konnte, bevor er weiter reiste, düste der Kleine nach Berlin, um Tante Flocke und Kröti zu besuchen. Die liebe Tante Flocke hat mir regelmäßig geschrieben und berichtet. Ich werde die Bilder auch ins Album laden, doch vorher lasse ich Tante Flocke die Geschichte hier erzählen. Bebildert.
(DAS ist ein Klickbefehl! Die Bilder sind unglaublich!)

Bericht Nr. 1:
Hallo Meg,
Brother Louie und PinkBabe haben das kroetengruene Anwesen endlich erreicht. Leider mussten die Beiden eine Nacht auf der Post verbringen, wo sie scheinbar auch noch im Kalten standen. Sie waren jedenfalls Beide sehr durchgefroren. Während ich schnell schreibe, wird die Milch für einen guten, warmen Kakao heiß und Kröti kuschelt die Beiden auf seinem puffroten Lieblingssessel warm. Da kommen sie sich doch gleich näher…
Louie erscheint auf den ersten Blick etwas zurückhaltend während Babe, das olle Schwein, gleich wissen wollte ob Kröti nun männlich oder weiblich ist. Er schnüffelt ihm ständig im Schritt… Da werd ich wohl einschreiten müssen. Na, schaun mer mal ;-)
Louie sieht wirklich sehr dreckich aus. Vielleicht nehme ich ihn heute Abend mit in die Badewanne. Is ja Sonnabend, da bad ich sowieso…
Ich muss Schluß machen, der Kakao ist fertig!

Bericht Nr. 2:
Die Nacht verlief ruhig, alle drei schliefen im Gästehaus und haben bis um 11.00 Uhr geschlafen. Zum Spätstück gabs Schinken mit Ei, Louie verlangte nach mehr Salz…
Aufgrund des feuchten Schmuddelwetters sind wir zuhause geblieben, die drei verzogen sich zum Spielen in das Spielzimmer im 6. Stock. Von da aus hat man bei Sonnenschein einen herrlichen Ausblick auf Spree und Havel…
Als ich kurz mal nach ihnen schauen wollte, spielten sie gerade Karten und machten einen recht artigen, unauffälligen Eindruck.
Umso größer war mein Entsetzen, als ich nach 20 Minuten mit dem knackarschigen Liftboy nochmals nach oben fuhr und das Schwein Babe nackend neben dem ebenfalls entblößten Kröti saß. Kröti hatte seinen Umhang abgelegt und Babe hatte weder seinen Schal, noch seine Hose an! Die Erklärung bekam ich auf meinen entsetzten Aufschrei hin recht spontan: Sie hatten Strippoker gespielt und Louie hatte gewonnen!
Du siehst, hier ist einiges los ;)

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15. April 2008 | Autor: Meg

Paare reden ja angeblich nur 8 Minuten täglich miteinander. Dies ist aber nicht das Ergebnis einer 20-jährigen Ehe, nein, dieser “Zustand” soll sich schon nach einem Jahr Beziehung breitmachen.Eigentlich kann ich das gar nicht glauben. Ich betreibe ja schon mehr tägliche Konversation mit Rechner oder Auto, auch wenn diese Diskussion recht einseitig bleibt. Aber jedesmal, wenn ich in einem Restaurant, Café oder in einer Eisdiele sitze und anfange fremde Menschen zu beobachten, bin ich wirklich erschrocken, wie ruhig es da zum größten Teil ist. Ich habe schon Pärchen am Nebentisch erlebt, die sich über eine Stunde gegenüber sitzen, bestellen, essen, trinken, bezahlen aber nicht ein Wort miteinander wechseln.

Murmel und ich haben die Beobachtung bereits einige Male im Urlaub gemacht. Während wir ständig am erzählen sind, sitzen um uns herum Paare, die - außer um die Bestellung aufzugeben - den Mund nicht aufmachen.

Ich befürchte, dass in diesen theoretischen 8 Minuten Gespräche wie “Wo ist mein roter Pullover?” oder auch “Warum hast du den Müll nicht rausgebracht?” oder “Warum kannst du nie den Klodeckel runter machen?” mit inbegriffen sind. Traurig eigentlich, dass sich so viele Menschen nichts zu sagen haben…
Eine Frau verbrät täglich bis zu 40.000 Wörter. Oder sie bloggt?
Bitte, nicht falsch verstehen. Ich komme auf meine Kosten, denn wir kommen auf mehr als 8 Minuten, aber es stimmt schon, dass es weniger wird. Dafür quasseln wir im Urlaub, an den Wochenenden, wenn wir unterwegs sind und die Welt entdecken. Und da geht es nicht ausschließlich darum, was man abends kochen soll. Derzeit sprechen wir verstärkt darüber, wie ich es schaffen soll, 3 Stunden auf dem Motorrad zu sitzen und zu fahren. Ohne Führerschein.

Schlimmer wird das, wenn beide viel Zeit vor dem Rechner verbringen. Wie ist das bei euch?

Ich werde jetzt 2 Tage zuhören. Nicht reden, nicht bloggen. Zuhören. Bis Freitag! :)

Unterhaltet mich bitte, denn lesen kann ich! :mrgreen:

6. April 2008 | Autor: Meg

Zum Geburtstag haben mir einige Menschen ein paar Wünsche von meiner Wunschliste erfüllt und mein SuB hatte wieder eine beachtliche Höhe erreicht (die in den letzten Wochen allerdings wieder geschrumpft ist. Demnächst ist internat. Kindertag, die Liste findet ihr hier :mrgreen: ;)

Nun möchte ich euch meine Meinung zu einigen der Bücher mitteilen:
1. Charlotte Roche - “Feuchtgebiete”
Das Buch hatte ich mir nicht gewünscht, aber ich gebe zu, dass ich froh bin, es nicht gekauft zu haben, denn ich hätte mich sehr geärgert. In der Presse wird das Erstlingswerk von Frau Roche hoch gelobt. Ich kann leider nicht nachvollziehen, woran das liegt. Doch vielleicht habe ich auch die Quinzessenz der Geschichte nicht herausfinden können, denn ich musste mich zwischenzeitlich bemühen meinen - ansonsten sehr robusten und leiderprobten - Magen zu beruhigen, als ich zum x-ten Mal las, wie sich die Protagonistin Helen andauernd ihre Finger in alle Körperöffnungen steckt, um sich selbst zu schmecken, es anderen unter die Nase oder sich selbst hinters Ohr zu reiben. Das Wort “Smegma” gehört zu meinen Favoriten auf das Unwort des Jahres 2008.

Ich bin sicherlich niemand, der Büchern keine Chance lässt, doch überwiegend spielt nun mal der persönliche Geschmack eine große Rolle.
Ich stelle mich für den “Sex sells”-Award auf und bin sicherlich kein Kind von Traurigkeit, aber nach 100 Seiten und ca. 1000x Muschisaft, Muschischleim, Smegma, Muschi-Saft hinters Ohr reiben, nicht waschen, damit man lecker riecht, bei jedem Pinkeln Finger in die Muschi und ablecken zwecks Geschmacks- und Geruchstest, Hämorrhoiden-Blumenkohl, etc. lese ich lieber “120 Tage von Sodom” oder Konsalik.
Und auch am Ende des Buches wird man nicht dafür belohnt, dass man seinen Brechreiz (idealerweise) so gut unter Kontrolle gehabt hat. → Amazon

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4. April 2008 | Autor: Meg

Letztes Wochenende hatte ich das Glück den kleinen Brother Louie nach über 2 Monaten endlich wieder in die Arme nehmen zu dürfen, bevor er weiter nach Berlin und durch die Welt reist. Etwas dunkler/grauer ist der Gute geworden, aber ansonsten ist er der alte Spaßvogel geblieben. Wir fielen uns in die Arme und ich knuddelte ihn ganz fest. Er hatte eine Menge bei Frau Murmel erlebt, war mit bei der Zeitung, hat einen Kuchen gebacken und wollte eine Affäre mit einer gestreiften Stute anfangen, doch dieses Missverständnis konnte er zum Glück noch selbst lösen :mrgreen:

Hier habt ihr ein paar Bilder:

Und hier noch mehr! Es sind mittlerweile über 160 Bilder - ich danke euch, es macht soviel Spaß sie anzuschauen! :)
Bevor ich ihn und Murmel verlassen habe, haben wir noch einen schönen Film für euch gedreht

Louie ist nun wieder in der Hauptstadt bei Tante von Krötengrün.

31. März 2008 | Autor: Meg

Vor einigen Wochen habe ich mir eine äusserst schicke Jeans in den USA gekauft.  Letzte Woche kam die Nachricht vom Zoll, ich möge sie doch abholen und meine Zollgebühren bezahlen.  Heute war ich nun dort und wurde Zeuge einer lustigen Unterhaltung. Ein junger Mann brachte mir mein Päckchen und fragte, was denn drin sei. Ich antwortete wahrheitsgemäß, dass das Paket eine Jeans enthielte. Ich öffnete das Paket, der Mann schaute rein und nahm den Lieferschein, um die Papiere für mich fertig zu machen.
Neben mir stand ein Paar, welches gerade einen Kopfhörer aus einem Karton holte.Zollbeamtin: “Was ist denn das?”
Der Herr will gerade ansetzen, als ihm seine Frau (?) zuvorkommt:
“Sehen Se doch, das sind Kopfhörer für den Schießstand, damit die Kugeln nicht so fliegen!”
Zoll1: “Aha, ok”.
Geht zum Rechner, tippt, zieht die Stirn in Falten.
Zoll1: “Kann man das was anschliessen?”
Herr: “Wie gezz? Anschliessen? Naja, vielleicht ein Funkgerät?”
Zoll1: “Oder eine Stereoanlage?”
Frau: “Neeee, ich sach doch, das ist gegen die Kugeln!”
Herr: “Hör auf, das ist nicht gegen Kugeln, sondern gegen Trommelfell!”

Die Zollbeamte sucht weiter.
Rechts von mir öffnet eine andere Dame ein kleines Päckchen und holt schwarze Hundehalsbänder raus, die mit funkelnden Steinchen versehen sind.

Zoll2: “Oh, die sind hübsch! Der Größe nach muss das aber ein großer Hund sein!”
Frau: “Das ist für meine Töchter.”
Zoll2: “Ähm … Sie meinen Fetisch?”
Frau: “Neee, die tragen das als Schmuck!”

Zoll1 starrt immernoch auf ihren Monitor.
Zoll1: “Also kann man es nicht anschliessen?”
Herr: “Nein, zumindest ist hier kein Stecker dran”
Zoll1: “Wollen Sie ihn dann umtauschen?”
Herr: “Ähm, nein, das ist für einen Schießstand, da muss kein Stecker dran!”

Währenddessen kommt ein junger Mann herein. Er hat sich ein paar Schuhe in den USA gekauft. Die Zollbeamtin schnüffelt an den Schuhen.
Zoll3: “Leder?”
Junge: “Keine Ahnung, warum?”
Zoll3: “Wenn es Leder ist, zahlen sie nur 8%, statt 19%”
Aha.
Derweil bekam ich meine Unterlagen und verliess grinsend das Zollbüro. Verdammt, das wäre auch ein spannender Job gewesen … :)

Hallo und guten Tag, meine Lieben. Es war toll bei Frau Murmel, die Zeit verlief wie im Flug. Ich habe ein paar tolle Sachen und Geschichten im Gepäck, doch erstmal muss ich mich um meine Street Gigs kümmern :)

25. März 2008 | Autor: Meg

Die Leserschaft hat entschieden:

Seelenvögel nehmen die Herausforderung an und bewerben sich hiermit um den “Sex Sells Award” von AMY & PINK.

Ich habe Tante Wiki kurz bemüht:

Sex sells ist eine in gleicher Bedeutung aus dem Englischen ins Deutsche übernommene Redewendung aus der Sprache der Werbung. Im weiteren Sinne gehört Sex sells zum Gender Marketing: Sie bringt zum Ausdruck, dass sich ein Produkt besser verkauft, wenn es in einem Kontext dargestellt wird, der sexuelle Inhalte präsentiert. Typische Beispiele sind leicht bekleidete Frauen in der Werbung für Autos oder Motorräder, die als Blickfang dienen, oder das Girlspotting in Fernsehshows.

An dieser Stelle möchte ich - mit vor Stolz geschwellter Brust (Klischees erfüllen wir gerne sofort) - verkünden, dass weder Murmel noch ich es bisher nötig gehabt haben, unsere Körper nackt einsetzen zu müssen, damit man unsere Texte liest.
Wir haben mit Herz, Augen, Seele, einem guten Gespür für Themen und die Leserwünsche (Statistik ;) ) Abwechslung, weiblichem Charme und anderen körperlosen Attributen überzeugen können. Die Erotik-Kategorie hat nur 12 Beiträge! ;)
Aber wenn man Schuhen, Schokolade und Musik eine erotische Komponente gibt - und die haben sie auch - dann verkaufe ich euch Sex. Besser: ich schenke es euch :)

Gerne hätte ich den “Sex Sells” mit dem “Riesenschnauze”-Award gemischt und dieses als Kompliment gesehen, denn wer über sich selbst lachen kann - und als Werbeschlampe (die ich nun mal bin) und Murmel als Zeitungstante können das allemal - und es auch noch schafft, so viele aktive, interessierte, authentische und partizipierende Leser dazu zu bringen, dass wir Netzwerke bauen können, haben wir das erreicht, was wir uns gewünscht haben: Ein tolles Blog mit tollen Leuten.

Danke schön! kuss2.gif

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