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29. Juli 2008 | Autor: Meg

… wenn ich mir mal die Bravo anschaue! Gerade stand ich in der Teeküche und kochte mir nen Tee. Bei uns im Marketing liegen alle möglichen Zeitschriften rum, in denen wir Anzeigen schalten, unter anderem auch die BRAVO.

1. Ein 14-jähriger leidet darunter, daß er stets so knapp bei Kasse ist und deshalb mit SAMENSPENDEN Geld verdienen möchte.

2. Eine 14-jährige leidet darunter, dass sie als einzige aus der Klasse noch keinen Sex hat und ob das normal sei.

DAS macht mir Angst!

23. Juli 2008 | Autor: Meg

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14. Juli 2008 | Autor: Meg

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5. Juli 2008 | Autor: Meg

ist ein tolles Plugin. Würde theoretisch mit meinem TinyMCE Advanced zusammen arbeiten.

Um kurz etwas … normal zu sprechen: Ich habe ein Plugin gefunden, welches ich über die Kommentar-Box hängen kann und welches den Kommentatoren die Formatierung etwas erleichtern soll: Man kann die Texte dann fett oder kursiv schreiben. Links komfortabler setzen oder zitieren (das ist für Frau W. :mrgreen: ).

Installation war kein Problem, leider klappt danach nix mehr. Mal ist das Feld sichtbar, mal nicht. Mal funktionieren dann die Smileys nicht mehr, dann doch wieder. In der Bloggerstadt konnte mir niemand helfen. Weiß hier jemand Rat?

Kategorie: Intern  | Tags: , , , , , ,  | 2 Kommentare
24. Juni 2008 | Autor: Meg

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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7. Juni 2008 | Autor: Meg

Gestern habe ich mir 4 Röcke, 5 Tops, 4 Paar Schuhe und einige Accessoires gekauft. Danach habe ich meinen Freund in die Wüste geschickt und mir dafür einen neuen geangelt. Mit viel Geld.
Heute lasse ich mir die Brüste vergrößern und das Fett absaugen. Danach gehe ich zum Friseur und werde dann zuschauen, dass ich allen den Rang ablaufe.

Was soll der Blödsinn? Ist Meg jetzt völlig durchgeknallt? Könnte man meinen. Doch das, was ich oben angerissen habe, ist für über 1 Million Mädchen Alltag, denn sie spielen alle das Online-Spiel “Miss Bimbo“: Man fängt als Püppchen im BH und Höschen an und hat zum Ziel die heißeste, berühmteste und coolste Tussi in Bimbo-Town zu werden. Wenn man sich anmeldet, bekommt man 1.000 Bimbo-Dollar mit denen man sich erstmal ankleiden kann. Doch glaubt nicht, es gäbe normale Shirts und Jeans. Was in der Boutique angeboten wird erfordert einen Waffenschein: Tops und Schuhe für eine Menge Geld, tief ausgeschnitten und nicht mal ein Paar Schuhe ohne Absatz.
Um kurz aufzuzeigen was da wirklich los ist, hier ein Zitat aus der Süddeutschen:

“Man stelle sich ein Spiel vor, bei dem es für kleine Mädchen zur Hauptbeschäftigung wird, in Klubs möglichst schnell möglichst viele fremde Männer zu küssen und nichts zu größerer Beliebtheit führt als eine Brustvergrößerung. Dieses Spiel gibt es wirklich - im Internet. Es heißt “Miss Bimbo” und ist derzeit in Großbritannien ein absoluter Renner. Weit über 200.000 Mädchen zwischen neun und 16 Jahren spielen es, in Frankreich sind es schon über eine Million.”

Man beachte: 9-16 Jahre!

Um all die Klamotten, Essen, Psychiater (!) und Operationen in Anspruch nehmen zu können, muss man dafür bezahlen. Das kann man einfach per SMS: man lädt per SMS das Konto auf und hat wieder Bimbo-Dollar, um sich alles leisten zu können.

Die Süddeutsche weiter:

[...] Zu Beginn des Spiels lautet ihr aktueller Zustand: IQ von 70, kein Hunger, kein Durst, Gewicht 58 Kilo - das Idealgewicht bei der Größe von 1,68 Meter. [...]

Der Blick in den Lebensmittelmarkt bei Miss Bimbo ist der nächste Schock: An Platz eins des Sortiments stehen Diätpillen, die man für 100 Bimbo-Dollar kaufen kann. Das Kontextmenü sagt: “Diätpillen, die leichtere Art zu essen.”

Eine Brustvergrößerung kostet 11.500 Bimbo-Dollar, Face-Lift schlappe 9.000 Bimbo-Dollar, das ist viel Geld, aber dafür steigt man im Ansehen um 2.000, bzw. 1.000 Punkte. Mit anderen Worten: je mehr man an sich machen lässt, je mehr Diätpillen, Operationen, IQ, Freunde, die für einen zahlen, Beauty-Behandlungen, Solarium, etc. desto höher steigt man im Ansehen. Und wenn irgendwas nicht zu vollsten Zufriedenheit verläuft, kann man für 50 Bimbo-Dollar den Psychiater aufsuchen oder in den “Bimbo Club” gehen, wo man flirten und tanzen kann und einen Freund findet, der für einen zahlt, “weil der Dich liebt”.

Um den IQ zu erhöhen, kann man seine Handtasche aufräumen oder “French Kiss” spielen.

Ich habe mich registriert, mir alles in Ruhe angeschaut, screen shots gemacht und mein Profil wieder gelöscht, denn es lässt mir die Galle überlaufen.

Es ist so schon schwer für die Kinder, ihren Körper zu akzeptieren wie er ist - wie sehr verfälscht so ein Spiel die eigene Wahrnehmung?

:mm:

Einen ausführlichen Artikel über das Spiel findet ihr bei der Süddeutschen. Hier gekennzeichnete Zitate stammen aus dem Artikel.

29. April 2008 | Autor: Meg

… oder “Die Geschichte der Menstruation der Frau ist eine Geschichte voller Missverständnisse.”
Menstruation! Menstruation!”
“Ey, das heißt doch Revolution!” -
“Scheißegal! Hauptsache, es fließt Blut!”

Der Urlaub auf ‘Lanze Rote’ kündigt sich meist einige Zeit vorher an. Die Frau wird zickig, futtert wie ein Scheunendrescher, ist sehr entscheidungsfreudig und wirft die Entscheidungen schnell wieder um. Es ist nicht einfach, in dieser Zeit genügend Geduld und Verständnis aufzubringen, um die Beziehung nicht zu gefährden. Dabei können wir Frauen doch nichts dafür, dass in unserem Körper ein Hormon-Krieg alles durcheinander bringt: den Sinn für Harmonie, Geschmack (alleine die Kompositionen, die wir in der Zeit verspeisen können würden manch einen in die Flucht treiben). Wie denn auch, wenn sich der Bauch auf das zehnfache aufbläht, im Gesicht unterirdische Mega-Turbo-Pickel wachsen, die Brüste spannen, die Haut juckt und der Kopf zu platzen droht, Krämpfe oder ein Ziehen im Unterbauch, Schmerzen in der Nierengegend, oder der Rücken tut weh. Pickel im Gesicht und Heißhunger z.B. auf Schokolade oder Kartoffelchips sind vor der Menstruation ganz normal. Das liegt an der Hormonumstellung und der Ausschüttung von Gelbkörperhormonen. Die Pickel und der Heißhunger vergehen wieder, genauso wie das Gefühl, dick zu sein. Während der Menstruation wird im Körper vermehrt Wasser eingelagert. Das wird aber nach der Regel wieder ausgeschwemmt.
Eine kleine Revolution im Körper, die meist nur wenige Stunden dauert und zu einer mittelschweren Krise führen kann. Sie entscheidet darüber, wer auf dem Sofa schläft, wer die Macht vor dem Fernseher hat und wer den Krieg/das Spiel gewinnt.

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1. Februar 2008 | Autor: Meg

Nach 11 Lebensjahren und einer Dauer-Betankung mit normalem “Jesöff”, bekommt meine Rennsemmel seit Anfang Januar den guten Super-Sprit. Warum? Den Autofahrern unter euch wird vielleicht aufgefallen sein, dass das Normal-Benzin, welches stets etwas günstiger war als Super nun genauso viel kostet. Warum? Nun, weil man mehr Zapfsäulen für den neumodischen Kram braucht, den man demnächst anbieten kann und normales Benzin ausgedient hat.

Nun gehöre ich zu den “Pendlern”, die jeden Tag 12 km zur Arbeit fahren. Landstraße, denn über die Autobahn bräuchte ich zu lange, diese ist meist überfüllt. Ich bilde mir ein, dass meine - Leid, Kummer und Billig-Fraß gewohnte - Rennsemmel nun etwas weniger Sprit verbraucht, bzw. wenn der Tank leer ist, habe ich mehr km geschafft. Sei es drum, vielleicht schafft der Wagen dadurch ja noch ein paar 1000 km, ich würde es mir wünschen, denn auf der TopTen-Liste der nächsten Wünsche ist KEIN Auto drauf. Eher kaufe ich mir einen Roller, was vermutlich dazu führen würde, dass ich nur noch nachts damit fahren darf, damit sich ElMar nicht für mich schämen muss, wenn er mit seiner Gummikuh auf den Hof brettert.

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