Vor ca. zwölfzehn Milliarden Jahren saßen die männlichen Höhlenbewohner vor der Höhle und sinnierten über ihr Leben. Morgens jagen, Mittags jagen, Abends jagen. Verdammtnochmal, es musste doch mehr geben, als nur jagen! Also kamen sie auf die Idee, dass die Frau, die in der Höhle dafür sorgt, dass die Mammut-Schenkel schön knusprig über dem Feuer wurden und dieses niemals ausgeht auch für mehr taugen könnte, als nur kochen, putzen und sich anmalen. So wurde Sex erfunden.
Fortan wurde gejagt, gepoppt, gejagt, gepoppt und alle waren glüklich und zufrieden.Eines Tages wurden Kriege erfunden. Ein Höhlenmensch wollte sich an der schick angemalten Höhlenfrau eines anderen vergehen. Dieser fand das weniger spaßig und erklärte der Sippschaft des Höhlen-Romeos den Krieg. Es wurde also gejagt, gepoppt und gekämpft.
Alles war wunderbar, bis der Mann eines Tages anfing zu denken und sich so dachte: „Verdammte Axt, immer muss ich all die Mammuts und Frauen von meinen Siegeszügen nach Hause schleppen. Zuhause angekommen, tut mir alles weh. Es muss doch irgendwas geben, was mir das Leben leichter machen würde!” Und so wurden die ersten Karren erfunden. An denen wurde natürlich sofort gebastelt und geschraubt, verbessert und gepimped, denn mit der Karrre wuchs auch das Ego des Mannes, der Besitzerstolz, (Penis-)Neid und Schwanzersatz wurden erfunden.
So wurde also weniger gejagt (denn man erfand auch die Landwirtschaft und die Mammuts waren alle verspeist worden), weniger gepoppt, dafür mehr gekämpft und noch mehr geschraubt.


G:Sagt