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17. August 2008 | Autor: Murmel

Ich wette, spätestens am Musikgeschmack merkt man auch ein klein wenig, den Altersunterschied zwischen Meg und Murmel. Als ich Cyndi Laupers “Girls just want to have fun …” hörte, hat sie noch in Polen die Welt unsicher gemacht und hatte bei “Kriegsbemalung” mehr Indianer im Kopf als verrückte Sängerinnen und deren Songs.

Musiktipp - frisch vom Geburtstagstisch:
Cyndi Lauper - Bring ya to the Brink ***** (5 Sterne) :D

Ich bekomme leider den MyVideo Link hier nicht untergebracht. Sucht mal nach Cyndi Lauper - Lay me down.

7. August 2008 | Autor: Meg

Wisst ihr, ob es ein internat. Ranking der Sprachen gibt im Hinblick auf den Schwierigkeitsgrad? Mit anderen Worten: Welche Sprache ist die schwierigste Sprache der Welt?
Ich habe immer gehört/geglaubt, dass Mandarin/Chinesisch die schwierigste Sprache sei. Über 10.000 Zeichen, die man auswendig lernen muss.

Auf der anderen Seite:
Ein Ranking kann es (eigentlich) nicht geben, denn das ist eine Frage, die man nur individuell beantworten kann. Für einen Deutschen ist Polnisch die Hölle. Für einen Polen ist Thai die Hölle, weil man dort ein Wort für 10 Sachen hat, aber durch die Tonlage der Stimme bestimmt, welches man gerade meint.
Polnisch gehört zu den schwierigsten Sprachen aufgrund der Grammatik und der Aussprache. Habt ihr eine Idee, ob es so ein Ranking gibt? Seid ihr fremdsprachen-affin?

27. Juni 2008 | Autor: Meg

“Das Ziel ist nicht, den Patienten zu ändern oder umzupolen. Das Ziel ist, ihn darauf vorzubereiten, seine Neigung zu akzeptieren”
Sagt eine Psychologin von “Odwaga” (poln. Mut), einem Zentrum zur “Therapie von Homosexuellen”.

“Heute fühle ich mich frei, weil ich nicht mehr das Bedürfnis habe, meine Homosexualität auf aktive Weise zu leben. Ich fühle mich nicht mehr lesbisch und fange sogar an, die Welt der Männer zu entdecken”.
Sagt eine Frau, die eine “Therapie” macht.

“Wenn ein Homosexueller zu einem dieser Psychologen geht, bekommt er zu hören: Das geht vorbei. Aber es geht nicht vorbei”.
Sagt eine andere Psychologin von der “Kampagne gegen Homophobie”.

Über 90% der Polen sind (angeblich) katholisch, ich bin der festen Überzeugung, dass sich das ändern würde, würde man dort die Kirchensteuer einführe. Sie sind solange katholisch, wie sie den Augen der Gemeinschaft ausgesetzt sind, die sich auch feigherzig-paralysiert verhält. Soll doch jeder glauben, was er meint, doch diese Scheinheiligkeit ist mir einfach zuwider.

Über 53% der Polen betrachten die Homosexualität als Sünde und Krankheit, die man behandeln und heilen kann. Früher bediente man sich der Exorzisten, denn alles “Widernatürliche” kommt aus der Hölle und muss ausgetrieben werden.

Ich spreche nicht von der Einstellung der Polen im Mittelalter, sondern heute, im Jahre 2008, in dem die katholische Kirche ein Zentrum zur “Therapie von Homosexuellen” ins Leben ruft und Menschen von ihrer Neigung HEILEN möchte.

Ganz ehrlich … es geht mir nicht in meinen ex-katholischen Schädel, dass es immer noch Menschen gibt, die so dumm sind, dass sie das glauben, dass sie dem Irrglauben erliegen, ihre Gefühle wären eine Krankheit, die man heilen könnte.
Was mich jedoch am meisten traurig macht, dass ich Menschen kenne, die so denken und von denen ich weiß, dass sie ihre Meinung niemals ändern werden. Mein Leben wäre die Hölle, wäre ich homosexuell und würde heute in Polen leben. Als ich in den Staaten lebte, lernte ich dort eine Frau kennen, eine Lesbe, die aus Polen abgehauen ist. Sie sprach nicht sehr viel Englisch, schaffte es dennoch dort aufs College und war bereit alles zu tun, um nicht wieder nach Polen zurück zu müssen. In den Staaten lebte sie bei einer sehr netten Familie und betreute dort 2 bezaubernde Mädchen im Alter von 3 und 5 Jahren. Als die Eltern “herausfanden”, dass sie lesbisch ist, setzten sie sie vor die Tür. Sie hatten Angst um ihre Kinder. Das Mädel kam für einige Tage zu meiner Familie und mir, bevor sie eine neue fand, die Toleranz nicht nur predigte, sondern auch lebte.

Welche Vorurteile machen euch das Leben schwer?

1. April 2008 | Autor: Meg

Kein Thema für jedermann. Also bitte nur lesen, wenn ihr darüber sprechen wollt.

Die Suche bei Google spuckt 112.000 Treffer aus.
Sucht man nach „geschwisterliebe ärzte” sind es bereits um einiges weniger, aber immer noch eine Menge.
Ich werde hier kein Video und auch keinen Text zu dem indizierten Song „Geschwisterliebe” posten, ich möchte dennoch über dieses Thema sprechen.
Neulich habe ich in der Zeitung einen großen, doppelseitigen Artikel über das Geschwisterpaar, welches sich nicht nur liebt, sondern auch Kinder miteinander hat, gelesen. Doch Karlsruher Richter haben entschieden: Inzest bleibt in Deutschland strafbar.
Tante Wiki sagt dazu:

Inzest (auch Blutschande) bezeichnet Geschlechtsverkehr zwischen nahen Verwandten, insbesondere die Komponente des Verbots, der gesellschaftlichen Akzeptanz oder auch der gesellschaftlichen Verpflichtung.Jede Kultur, jede Gesellschaft, jede Religion und jeder Stamm hat andere Vorstellungen davon, was verbotener Inzest ist bzw. welcher Inzest von den Mitgliedern gewünscht oder sogar gefordert wird. Das Inzesttabu richtet sich in allen Kulturen nach der verwandtschaftlichen Nähe. Jedoch unterscheidet es sich von Kultur zu Kultur wer als nah gilt.

Weiter heißt es:

Inzest wird in Deutschland und Österreich nur zwischen in gerader Linie Verwandten - also Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, und deren Kindern, Enkeln, Urenkeln - sowie zwischen Voll- und Halbgeschwistern (letzteres ist rechtlich umstritten) verfolgt. In Deutschland werden die Abkömmlinge und Geschwister nicht bestraft, wenn sie zur Tatzeit jünger als 18 Jahre waren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass dabei gar keine Straftat vorliegt. Die Tat stellt bei Begehung durch Minderjährige eine gegenüber den Minderjährigen bloß nicht verfolgbare rechtswidrige Straftat (die dogmatische Einordnung ist streitig) dar. Damit bleiben aber jedenfalls etwa Anstiftung und Beihilfe dazu strafbar. In Österreich wird nicht bestraft, wer zur Tatzeit jünger als 19 Jahre war und zur Tat verführt wurde.

Nachdem ich den Artikel über Patrick und Susan gelesen habe, habe ich einige Vorurteile abbauen müssen. Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin nicht dafür, dass Geschwister miteinander Kinder in die Welt setzen, welche in dieser Gesellschaft verloren haben, da sie ihr lebtag entweder behindert sind oder aber von der Umwelt geschubst werden, als „Produkt” einer inzestuösen Verbindung. Dennoch liefen mir die Tränen über die Wangen, als ich davon las, dass sich die beiden lieben. Sie sind nicht zusammen aufgewachsen. Patrick wurde nach der Scheidung der Eltern von einer Pflegefamilie adoptiert, seine Schwester war geistig zurückgeblieben. Als sie sich trafen, blühte sie auf, die beiden verliebten sich. Sie haben 4 Kinder, die ihnen nach der Geburt abgenommen wurden. Patrick ließ sich sterilisieren, nachdem man ihm immer und immer wieder einredete, dass die Kinder das ganze Übel seien.

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27. März 2008 | Autor: Meg
Freiheit, Freiheit,
ist das einzige, was zählt!

sang Marius Müller Westernhagen bereits vor etlichen Jahren. Zum Geburtstag habe ich das Buch “Kind 44″ geschenkt bekommen, welches ich in kürzester Zeit verschlungen habe, auch wenn mir bisweilen das Herz bis zum Halse schlug und ich mir mehr als einmal bewusst wurde, wie gut es mir in der Demokratie geht. Ich kenne noch die Lebensmittelmarken aus Polen, mit denen Lebensmittel zugeteilt wurden. Stundenlang standen wir uns die Beine in den Bauch, wenn es hieß: es gibt Brot/Fleisch/Butter. Doch egal wie lange man in so einer Schlang stand, man wusste nicht, ob es für alle reichen würde. Dennoch: Hunger habe ich nie leiden müssen.
Ich kenne auch die Polizeistunde. Doch auch das war nichts, was mir oder meinen Eltern Angst gemacht hat.
In Russland musste man unter Stalin jederzeit damit rechnen, als Volksfeind denunziert zu werden und im Gulag sein - dann nicht mehr nennenswertes und als solches betrachtetes - Leben(sende) zu fristen. Ein Leben war dort nichts wert. Tausende von Menschen starben unschuldig, bloß, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren, anders geschaut haben, als man es von ihnen verlangte oder nicht die Antwort gaben, die man hören wollte.

Seit Tagen verfolge ich, was in Tibet los ist. Seit Tagen scanne ich die Presse, denn … eine liebe Bekannte von mir, Marloes, ist derzeit in Tibet. Gestern habe ich endlich in ihrem Blog gelesen, dass sie Tibet verlassen haben. Sie macht ein Jahr Pause und reist um die Welt. Schaut euch das Blog an, es ist spannend.

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7. März 2008 | Autor: Meg

Diese Rede habe ich nicht übersetzt. Ich habe sie auch nicht aus einer Zeitung, sondern aus einem Forum. Ich übernehme keine Garantie dafür, dass sie zu 100% so gesprochen wurde, aber nehmen wir mal an, das wurde sie. Tut mir den Gefallen und lest den Text, auch wenn er etwas länger ist (wer nur Bilder gucken möchte, der kann dahin gehen), denn ich würde gerne mit euch darüber sprechen:

[EDIT: Ich habe Post bekommen, in der ich aufgefordert wurde, den Text zu entfernen, da es sich um einen Hoax handeln soll. Nun, Fakt ist, dass ich die Rede nicht erfunden und in Umlauf gebracht habe, Fakt ist, dass ich sie selbst aus einem Forum, bzw. Lycos habe und Fakt ist auch, dass ich nie behauptet habe, diese Rede sei wahr, denn ich weiß es nicht. Aber auf den Inhalt kommt es mir an und hier ist er, nach wie vor!]

Premier John Howard - Australien
In seiner Rede zum Jahrestag der Baliattentate, Februar, 2008, Muslime, die unter dem Islamischen Gesetz der Sharia leben wollen, wurden angewiesen Australien zu verlassen, da die Regierung in ihnen Radikale sieht, die mögliche Terroranschläge vorbereiten. Außerdem zog sich Howard den Zorn von einigen australischen Muslimen zu, da er unterstrich, geheimdienstliche Aktivitäten zum Ausspionieren der Moscheen in seinem Land zu unterstützen.
Wörtlich sagte er:
„EINWANDERER, NICHT AUSTRALIER, MÜSSEN SICH ANPASSEN”. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land. Ich habe es satt , dass diese Nation sich ständig Sorgen machen muss, ob sie einige Individuen oder deren Land beleidigt.
Seit den terroristischen Anschlägen auf Bali spüren wir einen zunehmenden Patriotismus bei der Mehrheit der Australier.
Diese Kultur ist in über zwei Jahrhunderten gewachsen, geprägt von Gefechten, Prozessen und Siegen von Millionen von Frauen und Männern, die alle nur Frieden gesucht und gewollt haben. Wir sprechen überwiegend ENGLISCH, nicht Spanisch, Libanesisch, Chinesisch, Japanisch, Russisch, Italienisch, Deutsch oder andere Sprachen. Deswegen, wenn ihr Teil unserer Gesellschaft werden wollt …. lernt unsere Sprache!

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14. Februar 2008 | Autor: Meg

Ich schlafe erstaunlich gut in Anbetracht der Tatsache, dass die Birke einen Knall hat, dennoch, ich bin sau müde jeden Morgen und das Hirn weigert sich, die Augen zu öffnen, also wühle ich mit halb geschlossenen Augen in den Klamotten und versuche, anhand des Stoffes das gesuchte Stück zu finden. Die Erfolgsquote liegt bei ca. 15%. Meist habe ich ein Sommerhemdchen oder ein T-Shirt in der Hand. Ich WEIGERE mich Licht anzumachen

Ein Typ bei ebay hatte wohl keine Lust mehr, seine Schränke aufzuräumen, seine Freunde zu treffen und verkaufte deshalb sein Leben. Ob das die Lösung ist? Obwohl: Das gebot lag bei bei AU $30,300.00. Das sind umgerechnet immerhin über 18.000 €. Ist das der Preis für ein Leben?
Meines ist mehr wert - ganz sicher sogar. Es ist voller unbezahlbarer Dinge, Erinnerungen, Momente, Erlebnisse und auch Gegenstände, wie z.B. der potthässliche goldene Ring, den ich vor meiner Oma bekommen habe. Er ist nicht nur protzig, er wird sogar von einer Lisbeth-Krone geschmückt. Korallen. Hässlich. Aber er ist vom Oma. Dann hätten wir noch die alten Bücher aus Polen, mit abgegriffenen Umschlägen, Erstausgaben aus den frühen 20er Jahren. Um kein Geld der Welt würde ich sie verkaufen. Oder die olle Jacke. Die dunkelblaue Regenjacke. 3 Wochen habe ich mit Mama damals diskutiert, erklärt, gefleht und gebettelt, bis sie etwas Geld dazugelegt hat und ich mir meine allererste Jacke gekauft habe. Kostenpunkt vor 15 Jahren: 150 DM! Ich trage sie heute noch! Ich hatte sie gerade auf Rügen an :)

Und meine Freunde, meine Familie, (mein) ElMar - unbezahlbar. Dann tausche ich lieber meine Payback-Punkte ein und versuche meine pornographischen Comics für etwas Geld an den Mann zu bringen :)

Was nennt ihr euer eigen und würdet es um kein Geld der Welt verhökern?

Highlight of the day: Die chemische Keule macht das Leben wieder schön. Und müde.
Lowlight of the day: Ich kapiere diese komische Programmiersprache nicht! Möchte doch einige Änderungen am jetzigen Theme (Kleidchen) vornehmen! :idea:

Übrigens: Küsst heute!

9. Januar 2008 | Autor: Meg

Alles wird “pimped” in dieser Zeit. Früher haben wir unsere Federmäppchen vollgeschmiert und es als individuelles Kunstwerk angesehen. Mir schnürte es die Kehle zu, wenn ich zusehen musste, wie mein Bonzen-Mitschüler ihre nigel-nagel-neuen Bree-Echt-Leder-Ranzen mit Edding beschmierten oder billige Bravo- und Popcorn-Aufkleber von NKOTB oder Kylie Minogue drauf klebten. Meine Mutter hätte mich von Soest bis nach Castrop-Rauxel gekloppt, wenn ich sowas gemacht hätte. Aber die Chance sollte ich niemals bekommen. Danach “pimpten” wir unsere Autos, indem wir vermeintlich individuelle Aufkleber drauf klebten (”Petting statt Pershing” oder “Fighting for peace is like fucking for virginity”), die Tatsache, dass 50% der Mitschüler ihre Aufkleber in der gleichen Werkstatt von Pepe gekauft hat. Es wurde ein neuer Kult geboren: Wir machten Beulen an den Wagen und lackierten den zerstörten Lack in auffälligen Farben. DAS war Individualität, die man sich leisten konnte, die kreativ war.

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4. November 2007 | Autor: Meg

Weltweit können schätzungsweise 2,6 Milliarden Menschen keine Toilette benutzen. Sie können es nicht, weil sie nicht wissen wie, sondern weil sie keine haben. Sie machen ihr Geschäft im Freien, verschmutzen Wasser, verbreiten Krankheiten. Menschen, die in Armut leben, in niederen Kasten in Indien, z.B. In Neu Deli tagte der 7. „Welt-Toilettengipfel“. Delegierte aus mehr als 40 Ländern trafen sich unter dem Motto „Toilette für alle“ und berieten, wie mehr sanitäre Einrichtungen geschaffen werden können.

„Welt-Toilettengipfel“. Tut mir leid, aber ich mußte lachen. Das klingt so absurd. Ist es nicht, wenn man länger darüber nachdenkt, denn für uns ist das normal! Wir gehen ins Bad, wenn wir müssen. Ohne darüber nachzudenken. Sicher rümpfen wir auch mal die Nase, wenn wir eine Toilette in Ägypten oder der Türkei aufsuchen, die nicht unseren Hygiene-Ansprüchen gerecht wird. Aber wir kennen es nicht anders. Ich habe es anders kennengerlent. Als ich einige Monate alt war, kam ich zu meinen Großeltern „aufs“ Dorf. Sie wohnten in einem alten Haus, in dem es kein fliessendes Wasser gab, kein Badezimmer und keine Toilette. Als Säugling war mir das egal, doch schon bald hatte ich einen Nachttopf und kurz darauf mußte auch ich das Plumpsklo draussen nutzen. Es war ca. 300 m vom Haus entfernt Richtung Feld und für solch einen primitiven Abort recht „hübsch“ angestrichen, sauber. Im Winter war es etwas kalt und man sah zu, daß man schnell sein Geschäft verrichtete. Oma erzählte, wenn ich länger drauf sitzen bliebe, würde mir was festfrieren.
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